Dürkopp Werbeblatt 1932

Warum nur einMarkenrad? 5 Jahre Garantie werden vielfach gerade für minderwertigste Fahr- räder mit irgendeinen Phantasienamen von unbedeutenden Kellerfabriken versprochen. Was nubt diese Garantie dem Käufer? Nichts, denn den bei diesen Rädern häufig erforderlichen Ersat kann der Lieferant kaum leisten, da er, die Bezugsquellen ständig wechselnd, die jeweils billigsten Fahrradteile „irgendwoher” zusammenkauft. Den Schaden hat der bedauernswerte Käufer, der nur auf den niedrigen Preis und Für ein den Bluff der langen Garantie hereinfiel. N) r sind die Ersatteile noch nach Jahrzehnten erhältlich, da alle Dürkopp_Markenrad Fahrradteile für sämtliche Dürkopp-Modelle in eigener Fabrikation hergestellt werden. xopp-I -_Marken rad ist aber auf die Dauer auch billiger, denn es kostet Sie in 5 Jahren: 3 Anschaffungspreis . „RM 62.— Reifenverschleiß . BR 5.10. — Pflegekosten und kleine Neuerungen, für ein Dürkopp-Markenrad hoch gerechnet 25.— RM 91.— Vergleichen Sie einmal diesen Aufwand mit den Fahrkosten in Omnibus, Straßenbahn, Untergrundbahn und dergl. von und zu Ihrer Arbeitsstätte. Unter RM. 10.— monatlich kommen Sie kaum weg! Das sind in einem Jahre wenigstens RM. 120.— also mehr als Sie in fünf Jahren das Radfahren kostet. R Deshalb ein Dürkopp-Markenrad! Lesen Sie, was nicht wir, sondern alle Dürkopp-Radler sagen: Prof. Paul Burg-Schaumburg, Ouasnitz bei Leipzig, vom 4. November 1922: Herbst 1900, also vor genau 22 Jahren habe ich als Obersekundaner in Halle von Ihrer Vertreterfirma Erd- mann eine Tourenmaschine Dürkopp Diana No. 22 zum Preise von RM. 275.— gekauft, und gegen Monatsraten abbezahlt. Dies Fahrrad benufte ich zu fäglichen meh- rere Kilometer langen Fahrten nach der Schule, zu gro- ßen Ferientouren, auch später als Student, sowie dann täglich im Berufe, ohne daß ich jemals eine größere Reparatur bis heufe hatte als nur zwei Neubereifungen, eine Vernickelung, Freilaufeinbau und Kleinigkeiten. Ich habe dem Rade durch zwanzig Jahre die“ allergrößten Strapazen zumuten können und jetzt strapaziert es mein 14jähriger Sohn jeden Tag bei unveränderter Qualität. Die gleiche Erfahrung haben auch meine Freunde mit Ihren Dürkopprädern gemacht. % W. Böhme, Eisenberg, Thür., vom 7. Oktober 1926: Ich besite seit dem Herbst 1921 das Dürkopp-Fahr- rad No. 175845. Selbiges erstand ich damals schon als gebraucht, wenig gefahren (aus Heeresbeständen) bei der Altenburger Fahrradhandlung Einsiedel. Aber ich möchte doch nicht versäumen, an dieser Stelle den Dürkoppwerken für die Qualität des Rades meine Hochachtung auszusprechen. Ich bin mif dessen Leistung überaus zufrieden und ich kann überzeugend aussprechen, daß die präzise Ausführung derselben als Tourenrad im Gebirge, wie auch in der Ebene im höch- sten Maße befähigt, dies zur Anerkennung, Bezeichnend war es, daß auf der Strecke Lüneburger Heide—- Bremen, ‘wo ich von zwei Bundesbrüdern meiner Freiburger-Verbindung begleitet wurde, dieselben durch fortwährende Pannen aufgehalten wurden. Aber sie fuh- ren auch kein Dürkopp, während ich lächelnd mit dem meinigen heil dabeistand. Beer“ Rich. Döhler, Fahrradhandlung, Schleusingerneu- dorf, Thür., vom 15. Februar 1928: Das Herrenrad, welches ich am 10. ds. Mts. an Ihre Adresse schickte, wird seit 20 Jahren gefahren von einem Kunden, der 160 Pfund schwer ist. Der Kunde ist ent- zückf über die Zuverlässigkeit seines Rades und kann sich von diesem nicht trennen. Genanntes Rad kommt jest zum ersten mal zur Reparatur. Das war für mich das Reklamerad, durch welches ich 40 Ihrer Räder in einem Jahre absetzen konnte. x Drogenhandlung Ernst Goldmann, Neiße, vom 13. Juni 1929: Im Jahre 1912 kaufte ich ‘durch Herrn Paul Hindemitt, Neiße, ein Dürkopp Diana Modell 100 No. 429871. In den 17 Jahren ist noch nicht eine Speiche nach- gezogen, bezw. ersett, ebenso keines der Lager aufge- macht worden, und froßdem ist das Rad immer noch das schnellste in dem großen Kreise der Gau-Wander= fahrer. Bin seit 1900 Bezirks- bezw. Gauwanderfahrwart und hoffe, mit meinem Rade noch manche schöne große Tour zu unternehmen. $ Maior a.D.Franz von Hertzberg, Schöneiche b. Fried- richshagen, schreibf in der Einführung zur Geschichte der Res.-Radfahrer-Kompagnie 82 unaufgefordert: „Die 82. Kompagnie wurde mit gewöhnlichen Dür- kopp-Rädern ausgerüstet. Nur auf dem Hinterrad war eine Haltevorrichtung für das Kochgeschirr angebracht. Diese Räder haben sich in ‘jeder Weise hervorragend bewährt.‘ Fest und dabei doch leicht gebaut konnten sie auf allen Wegen in Frankreich, in Galizien und in Ruß- land Verwendung finden. Sie waren ein treuer Gefährte des Jägers geworden. Manche Räder haben die ganzen 4 Jahre von 1915—1918 ausgehalten. Wie sie Verwen= dung fanden und wie sie ihre Fahrer 1915 über gute und schlechte Wege, durch Sturm und Regen, bei Tag und Nacht hinter den fliehenden Russen über 800 km zum Siege führten, sollen die nachfolgenden Zeilen uns erzählen, die nicht nur ein Lob der deutschen Soldaten, sondern auch der deutschen Industrie darstellen.” x Heinr. Ruppel, Luxemburg No. 10, vom 15. Juli 1927: Können Sie mir vielleicht mitteilen, wann das Dürkopp= Fahrrad No. 568818 gebaut wurde? Ich habe dasselbe während des Krieges einem deutschen Offizier abge- kauft. Damals schien es schon einige Zeit im Gebrauch gewesen zu sein. Seither sind schon volle 10 Jahre ver= flossen, habe'es jeden Tag im Gebrauch und hat oft große Touren zu absolvieren. Ich kann Ihr Dürkopp-Zweirad nur .empfehlen, leider sind nach dem Kriege die Geschäftsverbindungen mit Luxemburg unterbrochen, und deutsche Fahrräder findet man nicht mehr auf dem Fahrradmarkte. x Fahrradhändler Fr. Zimmer, Hundheim, vom 4. Juli 1997: Gleichzeitig möchte ich Ihnen noch mitteilen, das ich jest ein Rad in Reparatur haffe, welches ich im Jahre 1912 von Ihnen bezog. Es war, das erste Mal, daß das Tretlager (Ringlager) aufgenommen und. nachgefüllt wurde, und habe ich zu meinem Erstaunen feststellen müssen, daß dasselbe trotz 15jährigen Gebrauches weder Schmutz, Rost, noch Verschleiß zeigte. Ich habe es in meiner Werkstatt verschiedenen Kunden und Fachleuten gezeigt, welche sich dann alle lobend darüber aus- sprachen. 3 x Fritz Albertini, Duisburg-Rahm, vom 27. Juni 1932: Ergebenst Unterzeichneter Ihrer werten Gesellschaft zur gefl. Kenninis, das ich das Fahrrad No. 82118 Dür- kopp, bezogen vor 31 Jahren, ständig benutze, bis heu- tigen Tages noch keine Reparatur am Getriebe sowie an der ganzen Maschine hatte, außer neuer Bereifung, Ich gestatte mir, Ihrer werten Gesellschaft meinen besten Dank aussprechen zu dürfen, für diese solide, praktische und haltbare Maschine, die ich in meinem Berufe als Oberleitungsaufseher für Stunden weite Entfernungen der Stellwerke benutze. %* Kreisfürsorgerin Schwester Hetta-Schmitt-Falken- berg, Gellenhausen, vom 2. März 1931: Im Frühjahr 1895 kaufte ich in der Radfahrhandlung von Eskelche in Kassel am Steinweg ein Damen-Fahrrad Ihrer Fabrik für Mk. 825.—. Ich habe dasselbe heute noch in Benutzung. Es ist mit Ausnahme der 4 Kriegsjahre, wo ich Schläuche und Deckmäntel abgegeben hatte, immerfort gefahren. Die. letten 11 Jahre sogar im Dienste der Kreisfür- sorge, fast täglich, und dazu wird es dann strecken- weise mit Aufo- und Kleinbahn befördert, wo es im Packwagen und durch sonst nicht allzu liebevolle Be- handlung eine starke Abnutzung erfährt. x Josef Kamp, Hövelhof, Staumühle 88, Paderborn Land, vom 28. August 1952: Vor 25 Jahren kaufte ich durch Ihren Paderborner Vertreter ein Dürkopp-Diana-Rad. Es ist mir ein Bedürf- nis, Ihnen meine Anerkennung für Ihr Fabrikat ohne jede Einschränkung auszusprechen. Ich habe dieses Rad in den 25 Jahren fast jeden Tag benutzt und zwar unter Bedingungen, wie man sie sich für ein Fahrrad kaum schwerer vorstellen kann. Gute gepflegte Chausseen hat das Rad kaum gesehen, fast ständig mußte ich es auf Feld- und Waldwegen benuten, nie hat das Dür- kopprad versagt. Reparaturen am Rad sind mir unbekannt. Auch Stürze und Zusammenstöße haben dem Rad nie etwas ange- habt. Es ist absolut bruchsicher. Besonders hervorheben muß ich das ideale Dürkopp- Tretlager. Es ist immer noch dasselbe, wie ich es vor 25 Jahren kaufte. Nur alle 2 Jahre ist eine kleine Nach- stellung notwendig. Das Dürkopp-Diana-Rad hat mich in den 25 Jahren derart befriedigt, daß für mich, wenn wirklich einmal eine Neuanschaffung in Frage käme, kein anderer Kauf- 1. 12732, in Frage käme, als ein Dürkopp-Diana-Rad. Räder sol- cher Qualifätsarbeit und Konstruktion sind einfach un- übertroffen. * Wilh. Schädle, Zollbeamter, Plittersdorf bei Rastatt, vom 28. September 1927: Was Qualität und Stabilität anbetrifft, glaube ich, daß dieses Fahrrad von keiner in- und ausländischen Kon- kurrenz überpflügelt wird. Der Gang ist leicht und ela- stisch. Es ist, ein Fahrrad wie geschaffen für den Grenz- dienst. Bin sehr zufrieden damit. Werde Sie bestens empfehlen. er 3 Louis Müller, Schleusingen, vom 25. März 1951 an die Deutsche Radfahrer-Union, Hannover: Die Jubiläumsnadel für 10jährige Mitgliedschaft habe erhalten und sage meinen besten Dank. Leider sind es nicht nur 10 Jahre, sondern ich war auch schon 20 Jahre Mitglied von der Allgemeinen Radfahrer-Union, also zu- sammen 80 Jahre schon Mitglied und werde auch, so lange ich kann, dabei bleiben. Auch kann ich Ihnen noch mitteilen, daß ich noch mein erstes Fahrrad besitze, Marke Dürkopp und bin die letten Jahre jährlich ca. 5000 'km gefahren, gewiß noch eine starke Leistung und’ noch gut erhalten. Dürkopp-Keitenlos. Amtsgerichtsrat Dr. Kretzmann, Ortelsburg in Ostpr., vom 10. September 1927: Ich möchte bei dieser Gelegenheit nicht versäumen, zu erklären, daß Ihre kettenlose Diana das Beste ist, was es auf dem weiten Gebiete der Fahrrad-Industrie gibt. Die Leichtigkeit ihres Laufes, das unbedingt sichere Arbeiten des Getriebes, die vielen durch Ausschaltung der Kette erreichten Vorzüge erregen überall Bewunde- rung. Ich habe das Rad 6 Sommer lang in tagtäglicher Benutung, habe auf Ihm ganz Ostpreußen kreuz und quer auf guten und schlechtesten Wegen durchfahren und habe nie Ursache gehabt, über irgend etwas am Rade zu klagen. x Eduard Leede, G. m. b.H., Barnstorf, Bez. Bremen, vom 7. Februar 1928: Wir bezogen von Ihnen vor etwa 30 Jahren das kettenlose Fahrrad No. 1295756 und wurde dasselbe von unserem Boten benuft, um Hefe herumzufahren; es hat durchschnittlich eine Last von täglich 100 Pfd. zu tragen. Wir können Ihnen nur das Zeugnis ausstellen, daß sich das Fahrrad sehr gut bewährt hat. Das Rad ist außerordentlich stark gebaut. Fabrikdirektor S., München, vom 10. November 1926: Im Jahre 1914 kaufte ich von Ihrem Vertreter Ed. Dietsch in Magdeburg ein keitenloses Dürkopp-Fahrrad mit Holzfelgen und Drahtreifen. Ich fahre das Rad dauernd und es hat auch während des Krieges nicht stillgestanden und ich möchte es heute ebensowerig entbehren wie am ersten Tage. Ich habe früher erste Marken in Kettenrädern gefahren, würde aber, nachdem ich doch etwas Erfahrung habe, mein über 12 Jahre altes kettenloses Dürkopp-Rad nicht für die neueste Kettenmaschine hingeben. Der spielend leichte Lauf ist noch genau so wie früher, eher noch besser geworden, dazu < ie Sauber- keit, das leichte Reinigen, das gleichmäßig gute leichte Fahren bei Staub und Regen, das Fortfallen ständigen Oelens, ein vorzügliches immer wieder befriedigendes Aeußere. * Peter Beckers, Swakopmund in S.W.A., vom 28. Ja- nuar 1982: „Vor zwei Jahren kaufte ich mir in Windhuk ein keitenloses Dürkopprad. Ich bin erstaunt über die Halt- barkeit des Rades. Hier gibt es keine Landstraßen, Ich bin Wege gefahren, die nicht einmal von einem Ochsenwagen befahren werden und es fährt jettt noch genau wie neu.

Dürkopp Werbeblatt 1932


Von
1932
Seiten
2
Dokumentenart
Werbeblatt
Land
Deutschland
Marke
Dürkopp
Quelle
Heinz Fingerhut
Hinzugefügt am
01.05.2019
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