Dürkopp Werkszeitung Nr. 17,18 Okt., Nov. 1934, nicht vollständig

Inhaltsverzeichnis Ein Jahr Industrie- verein Direktor Kluge Fahrrad und Lite- ratur August Aldag 2000 Kilometer SA- Fernfahrt Dürkopp in Front Kleine Reise in den Süden Dürkopp- Bilderdienst Denkt daran! Wichtig f.d. Einkauf Dürkopp-Neuheit Jubilare . Die \ Funken sprühn! Ein Werkbild aus unserer Löterei „Das Vertrauen ist belohnt worden‘... Ein Jahr Industrieverein im DRV. Direktor Julius Kluge E; Jahr ist seit der Gründung des Deutschen Radfahrer-Verbandes vergangen. Nur wenige Männer, an ihrer Spitze der Verbandsführer Ohrt- mann. standen damals vor der schweren Aufsabe, die Zersplitterung der deutschen Radfahrer in eine Unzahl von Verbänden durch die Schaffung eines Einheitsverbandes zu beseitigen und das deutsche Radfahrwesen und den deutschen Radsport im Sinne unserer heutigen Zeit von Grund aus umzugestalten. Für die Bewältigung dieser Aufgabe standen ihnen keinerlei Mittel zur Verfügung. nur ihre Tatkraft, gepaart mit harten Willen, konnte die großen Schwierigkeiten auf dem Wege zur Erreichung dieses Zieles beseitigen, nicht zuletzt aber auch der felsen- feste Glaube, daß im neuen Deutschland solche hochgesteckten Ziele erreichbar sind. Radsport und Fahrrad-Industrie sind untrenn- bare Begriffe. Ohne Förderung des Radsports und damit des gesamten Radfahrwesens ist eine gesunde Fahrrad-Industrie undenkbar, und umgekehrt kann es ohne eine blühende Fahrrad-Industrie keinen Radsport von nennenswerter Bedeutung geben. Diese Tatsache haben die führenden Männer bei der Gründung des Deutschen Radfahrer-Verbandes er- kannt und innerhalb dieser Organisation im „In- dustrie-Verein“ der Fahrrad-Industrie dieMöglichkeit zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Verband gegeben. Diese Zusammenarbeit konnte natürlich nicht nur beratender, sondern mußte vor allem fördernder Art sein. Das erste Jahr dieses Zu- sammenwirkens hat gezeigt, welche außerordentlichen Erfolge beide Teile aus dieser engen Verbindung ziehen konnten. Das von der Fahrrad-Industrie dem Verbandsführer und seinen Getreuen durch die Bereitstellung unerwartet großer Mittel entgegen- gebrachte Vertrauen ist voll und ganz belohnt worden. Der Deutsche Radfahrer-Verband hat im ersten Jahre seines Bestehens eine machtvolle Entwicklung genommen und das deutsche Radfahrwesen und den deutschen Radsport auf eine bis dahin nicht gekannte Höhe geführt, während seine sportlichen Veranstaltungen, die von einer zur anderen eine immer eindrucksvollere Propaganda des Radfahr- sedankens darstellten, der Fahrrad-Industrie in diesem Jahre zweifellos neue Impulse gegeben ha- ben. Das Fahrrad ist auf dem Wege sich in wirt- schaftlicher und sportlicher Hinsicht die Beachtung und Würdigung zurückzugewinnen, die Tausende deutscher Radsportler mit ihren in keiner anderen Sportart erreichten Leistungen, Hunderttausende 2 in der Branche schaffender Volksgenossen und 15 bis 20 Millionen deutsche Radfahrer beanspruchen dürfen. Daß wir auf dem richtigen Wege sind, hat das erste Jahr der Zusammenarbeit bewiesen. Wenn sich bisher nur zwölf Firmen am Berufsradsport und 49 Firmen an der Förderung des Amateur- sportes und der allgemeinen Belange des Verbandes beteilist haben, so konnte erfreulicherweise bei der Finanzierung der letzten diesjährigen radsportlichen Veranstaltung, der SA.-Radfernfahrt Berlin—Mün- chen—Berlin, bereits eine Beteiligung von 64 Firmen festgestellt werden; ein Zeichen dafür, daß immer mehr Mitglieder der deutschen Fahrrad-Industrie die grundlegende Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem DRV. erkennen. Es wird Aufgabe des Industrie-Vereins sein, im nächsten Jahr die gesamte Fahrrad-Industrie im Industrie-Verein zusammen- zubringen, um mit erhöhter Kraft dem DRV. weiter fördernd zur Seite zu stehen, bis er alle deutschen Radfahrer unter seinem Banner vereinigt hat. Dann werden Industrie und Verband eine Macht bilden, die allen berechtigten Ansprüchen nach jeder Rich- tung hin auch die volle Anerkennung verschaffen wird. Auch die gesamte deutsche Presse, die mit wenigen rühmlichen Ausnahmen das deutsche Rad- fahrwesen und den deutschen Radsport bisher mehr als stiefmütterlich behandelt hat, die trotz der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung des Fahrrades den Radsport in ihren Spalten immer zurückgesetzt hat, wird dann nicht mehr an dieser geschlossenen Macht vorübergehen können. Sie wird von selbst ge- zwungen sein, den Radsport als den Volkssport an- zuerkennen und entsprechend zu berücksichtigen, ein Ehrentitel, der ihm von keiner anderen Sport- art streitig gemacht werden kann. Allen an der Entwicklung des deutschen Rad- fahrwesens und an dem Aufbau eines blühenden deutschen Radsportes Beteiligten gebührt für ihre hingebungsvolle und uneigennützigse Arbeit der Dank der Industrie und aller deutschen Radfahrer. Die erzielten großen Erfolge des ersten Jahres werden aber für sie nicht nur Lohn und Aner- kennung, sondern auch der Ansporn sein, an der großen Aufgabe, die dem Deutschen Radfahrer- Verband bei seiner Gründung bevorstand und die bereits im ersten Jahr zu einem so großen Teil bewältigt werden konnte, auch in Zukunft mit der gleichen opferfreudigen Hingabe und Tatkraft weiter- zuarbeiten! ’>r FT en ” » Fahrrad und Literatur / as Fahrrad ist heute ein Verkehrsmittel, ohne das man sich die Straße, ganz gleich, ob Groß- stadt, Kleinstadt oder ländliche Gegenden, nicht mehr denken kann. Die Entwicklungsgeschichte des Fahrrades und die Gründe für seine Behauptung neben den motorisierten Fahrzeugen sind wohl als bekannt voraus zu setzen. Ich will hier einmal auf die Tatsache hinweisen, daß das Fahrrad auch in der deutschen Literatur seinen Platz bekommen hat. Wohl ist in den Dichtungen der beiden letzten Jahrzehnte fast jede technische Neuerung verewigt worden, so auch das Fahrrad; aber als dieses Verkehrsmittel gewissermaßen noch in den Kinderschuhen steckte, fand es schon Erwähnung in den Dichtungen unseres Dichters Hermann Löns. Wenn dieser, gerade für uns Niedersachsen so sehr beliebte Heimatdichter schon in den achtziger und neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts das Fahrrad in seinen Dichtungen erwähnt, so dürfte es nicht zu kühn behauptet sein, daß dies in der deutschen Literatur zum erstenmal geschieht. Sehen wir uns seine Dichtungen daraufhin an. In der Prosadichtung In der kleinen Erzählung „Füüür” schildert er uns seine Radfahrt vom Kruge zu der Brandstelle, die schnell und sicher bewerkstellist wird. Als BEN SE 5 FRE, S na S Ca STIER LER er Be _ 7 & 5 le SR — SONS > S FREE er rn, I nr LER VE ; RER LEN De DIAS ® 2 SS I Hermann Löns zum Gedächtnis Bildnis Hermann Löns’ aus Familienbesitz mit der eigenhändigen Widmung des Dichters: „Hermann Löns s. I. Schwester Elsbeth. Jena im Scheiding 1911*. Darunter die germanische Rune (Wolfs- angel). Der Dichter fiel am 26. September 1914 vor Reims. Ein literarisches Lob über ein technisches Ding dann das Feuer gelöscht war, hat er, volkstümlich wie er einmal war, sich selbstverständlich an den gebräuchlichen undvolkstümlichenLöschungsarbeiten nach dem Brande betätigt. Daß er nach diesen anstrengenden Löschungsarbeiten auf der Heimfahrt sein Stahlroß verständlicherweise etwas fester an die Kandare nehmen mußte, hat er uns nicht ver- schwiegen, Auch in seinem Liebes- und Künstlerroman „Das zweite Gesicht”, läßt er seinen Helden Hel- mold Hagenrieder auf einem Fahrrade zu entfernten Station fahren, wo sich dieser mit Swantje Swantenius treffen will. In seinen lyrischen Dichtungen wird in den meisten Fällen der Jäger- und Soldatenstand auf den Schild erhoben. In einem Gedicht aber kam der Liebende nicht in grüner Tracht gegangen ' auf stolzem Roß geritten, um zu sehen und zu siegen, nein, dieses Mal kam er auf blitzendem Zweirad angerollt, um sich ein Kränzelein zu holen. Das nachfolgende, im Jahre 1887 in Münster erschienene Liebesgedicht mag Zeugnis davon geben. Ballade. Her kam er gefahren auf rollendem Rad, Wie war er so stattlich und schön, Fort ist er gefahren auf rollendem Rad, Ich hab’ ihn nie wieder gesehn. Die Luft war so warm und der Himmel so klar, Den Wes durch die Felder ich ging, Ich stand damals grade im sechzehnten Jahr Und war ein recht lustiges Ding; Noch war nicht die Liebe im Herzen erwacht, Die Liebe, die selig und unselig macht, Die Herzblüten zeitist und Herzblüten knickt, Ach hätt’ ich ihn niemals erblickt! Grad als ich den Seitenweg einschlagen wollt’, Da klirrte es hinter mir laut, Da kam er auf blitzendem Zweirad gerollt Und grüßte so freundlich und traut; Er sprang aus dem Sattel, ging neben mir her Und fragte nach Wasser, ihn dürste so sehr, Ich sagte, ein Spring wär ganz in der Näh', O Quell, dir entrauschte mein Weh. Am Springe, wo Kresse und Otterwurz blüht, Da war es so duftig und kühl, Doch in meinem Herzen da hat es geslüht, Mir war so beklommen und schwül. Wo bist du, o Stunde, zerronnen so schnell Wie sprudelndes Wasser von murmelndem Quell, Du Stunde voll Liebe, voll Lust und voll Glück, Ach, kehre noch einmal zurück. 'O bittere Wonne, er zog mich ans Herz Und sagte: „Lieb’ Mädchen, ade!“ Ich glaubte, er lachte — er sah nicht den Schmerz, Er sah nicht das schneidende Weh. Bis hinten zum Walde noch sah ich ihm nach, w Dann warf ich mich neben den rieselnden Bach: Vorüber, vorüber, vorbei, ach vorbei, Da wußt ich, was Liebhaben sei! Her kam er gefahren auf rollendem Rad, Wie war er so stattlich und schön, Fort ist er gefahren auf rollendem Rad, Ich hab’ ihn nie wieder gesehn. Daß Hermann Löns die volkssportliche und vor allen Dingen auch volkstümliche Bedeutung des Fahrrades schon recht früh erkannt hat, erklärt sich aus der Tatsache, daß er schon im Jahre 1896 gegen die Versteuerung des Fahrrades Sturm lief. In Fritz von der Leines ausgewählten Liedern, einer Sammlung satyrischer Gedichte, die aus seiner jour- nalistischen Tätigkeit entsprungen sind, finden wir das Gedicht „Steuerobjekte”, das uns Kunde von des Fahrrads und des Radfahrers dunkelster Ver- $angenheit gibt. Es heißt: Steuerobjekte Ein jeder Frühling bringt neue Blumen, Auch dieser zeigt sich der Ahnen wert, Indem er uns als Angebinde Eine Fahrradsteuer-Erwägung beschert. 2000 Kilometer SA-Ferniahrt . er große Erfolg, den die Brigade 31 Berlin- Süd mit der im vorigen Jahr ins Leben ge- rufenen SA. Patrouillenfahrt Berlin — München — Berlin verzeichnen konnte, hat die Schöpfer dieses interessanten Wettbewerbes dazu veranlaßt, die Fahrt in diesem Jahre unter Bedingungen zu wiederholen, die der Fahrt noch weit mehr als den Charakter iner Patrouillenfahrt gaben und die auch allen Teil- nehmern gleiche Rechte und Pflichten einräumten. Es wurden nur einwandfreie Tourenräder mit Stahl- felgen und Freilaufnabe zugelassen. Ein buntbewestes Bild herrschte auf dem Start- platz in Berlin, dem Tempelhofer Feld. Viel beachtet wurden die recht gefälligen Tourenmodelle der Firmen Dürkopp, Göricke, Naumann, Wanderer, Opel und Anker, Im Beisein zahlreicher Frühauf- steher wurden am Dienstag, den 18. September, die Mannschaften in Abständen von zwei Minuten auf die große Fahrt geschickt. Die erste Etappe von Berlin nach dem 153 Kilometer entfernten Magde- burg wurde recht flott bestritten, obwohl Hitze und Gegenwind den Teilnehmern die Aufgabe er- schwerten. Der erste Kampfabschnitt stand vom Start an im Zeichen der Ueberlegenheit der vor- jährigen Sieger, des Berliner SA-Sturmes 10/2, die die Fahrt in 5:06:00 Stunden beendeten. Die zweite Etappe ging von Magdeburg nach Hannover. (157,5 Kilometer). Hierbei gab es die erste geländesportliche Prüfung. Die dritte Etappe führte von Hannover nach Bielefeld. Die schnellsten Mannschaften waren bei dieser Fahrt wieder in ihrem Element und boten 4 Wer auf dem Rower oder Hochrad Oder auf behäbigem Dreirad nur Die Welt durchfährt, muß dafür blechen Ein Goldstück für Luxus und Ueberkultur. Ich hoffe, die städtischen Kollegien, Die nehmen den Vorschlag mit Freuden an Und gehen noch weiter, als Steuerobjekte Ich ferner ihnen empfehlen kann: Die Kinderwagen, die Krankenfahrstühle Und Handkarren; doch zu verschonen sind Die Equipagen, das ist kein Luxus, Wer das nicht einsieht, ist taub und blind. Wenn es Hermann Löns in allen seinen Dich- tungen eine aus seiner Beobachtungsgabe sich er- gebende unbedinste Notwendigkeit war, die Natur zu schildern und sie für seine großen Werke als Rahmen und Hintergrund zu benutzen, so hat er sich damit nicht nur die Verehrung und Liebe der Niedersachsen sondern die aller Deutschen erworben. Für uns aber, die wir beruflich, und für alle, die ideell mit dem Fahrrad verwandt und verwachsen sind, mögen diese Zeilen dazu beitragen, in Löns auch den fröhlichen Radler kennen zu lernen, der diesem Stiefkind der Straße wohl vielleicht als erster einen Platz in der deutschen Literatur ge- geben hat. August Aldag = prachtvolle Leistungen. Als letzte Mannschaft gingen die Fahrer des SA.-Sturmes 10/2 auf die Fahrt und kamen als erste in Bielefeld an. Die Berliner über- holten die in Abständen von 4 Minuten vor ihnen gestarteten Mannschaften glatt. Diese Leistung spricht sehr für die hohe Qualität der Mannschaft. Die Streckenbesetzung war wieder mustergültig, aber das Interesse an der Fahrt hätte etwas reger sein können. Die Fahrer wurden allerdings viel später in der Fahrrad-Metropole Bielefeld erwartet. Aus den hier geplanten Empfangs- feierlichkeiten, wie Aufmarsch der Belegschaft der Die Männer des SA-Sturms Breslau bei einer Rast © 0 Dürkoppwerke mit den Fahnen des Betriebes und Empfang durch die Bielefelder SA. wurde infolge- dessen nichts. Die Unterbringung der Teilnehmer und ihre Verpflegung in den Dürkoppwerken ließ nichts zu wünschen übrig und wurde von allen Fahrern recht angenehm empfunden. Direktor Kluge, der Führer des Industrie-Vereins, hatte es sich nicht nehmen lassen, der Ankunft der SA.-Mannschaften am Ziel beizuwohnen. Nach der Ankunft fanden sich die Teilnehmer im großen Werksaal der Dür- koppwerke zusammen, wo sie das von Huber in der Werksküche fertiggestellte Mittagessen an langen Tischen einnahmen. Die Dürkopp-Werkkapelle spielte dazu ihre flotten Weisen und: fand ‚bei den Patrouillenfahrern ein außerordentlich dankbares Publikum. Später ging es in den „Kyffhäuser“, wo ein offizieller Empfang der Fernfahrer stattfand, Nach dem Vertreter des Deutschen Radfahrer- Verbandes begrüßte ein Vertreter der Stadt die Fahrtteilnehmer, worauf sich Direktor Kluge in einer längeren Ansprache sehr lobend über die Leistungen der Fahrtteilnehmer aussprach und dann die Ent- wicklung des Radsports und die Entstehung des DRV., sowie dessen Zwecke und Ziele klarleste, Standartenführer Walch dankte der Stadt und der Industrie für den großartigen Empfang. Am andern Morgen ging es mit frischem Mut auf die längste aller zwölf Etappen. Die Strecke führte über 202,8 Kilometer von Bielefeld über Lippstadt, Soest, Werl, Hagen nach Grevenbrück, uf der die Teilnehmer einige recht ansehnliche eisungen zu überwinden hatten. Auch hier stellte der SA.-Sturm 10/2 seine sroße Foım unter Beweis und siegte mit großem Vorsprung vor allen an- deren Mannschaften. Ein reines Geschwindiskeitsrennen ohne Gelände- übung war auch die fünfte Etappe, die von Greven- brück über 177,1 Kilometer nach Frankfurt a. M. führte, Es gab zahlreiche, zum Teil sogar recht schwierige Steigungen und Abfahrten, auf denen es nicht immer ohne Stürze ab- ging. Sehr wacker hielten sich diesmal die Fahrer des Arbeits- dienstes Gonsenheim, die noch 40 Kilometer vor dem Tages- ziel, an der Spitze des Feldes lagen, dann aber durch zwei Reifenschäden aufgehalten wur- den. Der Sturm 10/3, Berlin, traf als Erster in Frankfurta.M. ein, doch wurde er im Kampf um die beste Fahrzeit des Tages vom Sturm 10/2, Berlin, um et- was über drei Minuten geschla- gen. Die 6. Etappe stellte hohe Anforderungen an die Teilneh- mer. Nicht nur die Schwierigkeit der Strecke war zuüberwinden, sondern auch das Regenwetter, das die Fahrer bis ins Ziel be- gleitete. Trotz dieser Wider- stände behauptetesichderSturm 10/2 nicht nur siegreich an der Spitze, sondern ließ die Offen- Geschlossener Trupp auf Dürkopp-Rädern bacher auf deren heimatlichen Straßen um 26 Min. zurück. Die Berge und das Wetter lichteten die Reihen. Acht Fahrer gaben auf, jedoch behielten 15 Mannschaften die vorgeschriebene Zahl von sechs Fahrern, Die 7. Etappe, die die Teilnehmer endlich an den Wendepunkt des großen 2000-Kilometer-Mann- schaftswettbewerbes brachte, stand wie die vorauf- gegangenen im Zeichen der Überlegenheit des Berliner SA,-Sturmes 10/2, der wieder ein hervor- ragendes Rennen lieferte und sich auf der Etappe nach München vor seinem schärfsten Rivalen, der Mannschaft des Sturms 168, Offenbach, im Gesamt- ergebnis einen Vorsprung von einer Stunde zu sichern vermochte, An dem eingelesten Ruhetag hatten die Fern- fahrer neue Kräfte für die Rükfahrt nach Berlin gesammelt. Dies kam in der Frische der Mann- schaften zum Ausdruck, die die 181 Kilometer der 8. Etappe mit einem ganz anderen Schneid hinter sich brachten als die Etappenstrecken der vorauf- gegangenen Tage. Auch auf der neunten, zehnten und elften Etappe wurde ein flottes 1empo vor- gelegt. Der SA.-Sturm 10/2 ließ sich jedoch nicht mehr von der Spitze vertreiben. Auch in der letzten Etappe kehrten die Berliner ihre Über- legenheit noch einmal mit aller Deutlichkeit hervor Sie fuhren anfangs verhalten, als sie aber hörten, daß die Breslauer ein scharfes Tempo vorlegten, traten sie hinter Wittenberg aus der Reserve her- aus und holten den Zeitverlust in einem 40-Kil. meter-Tempo, vom Rückenwind begünstigt, wiede: heraus. Mit sieben Minuten vermochten sie die unter Fuhrmanns Führung tapfer kämpfenden Breslauer zu schlagen. Allen Fahrern aber, ob sie nun an der ersten oder letzten Stelle landeten, gebührt uneinge- schränktes Lob. Und wir wollen hoffen und wünschen, daß auch die Fahrt 1935 wieder+ ein voller Erfolg wird. Dürkopp in Front / (= Leipzig stand vom 12. bis zum 19. August im Zeichen der Rad-Weltmeisterschaften. Wir können heute wohl sagen, daß die Veranstaltung mit einem ganz großen sportlichen und moralischen Erfolg endete. Aus aller Herren Länder waren die Delegierten herbeigeeilt. Die bekanntesten Rad- sportländer hatten ihre Sportpresse-Vertreter nach Leipzig entsandt, und es entwickelte sich in diesen Tagen in Leipzig ein reges internationales Treiben. Die Anwesenheit des Reichssportführers beim U. C. L-Kongreß war der erste Höhepunkt der Leip- ziser Weltmeisterschaftstage, das wundervoll vor- bereitete und glanzvoll durchgeführte Saalsportfest in der Alberthalle, wo um die Deutschen Meister- schaften gekämpft wurde, war der zweite, und der herrliche Festkorso am Sonntag, den 12. August, der die Vertreter des Auslandes ganz besonders in großes Staunen versetzte, war der dritte Höhepunkt. Schlag 10 Uhr setzte sich am Sonntag morgen der rollende Festzug der geeinten deutschen Rad- fahrer in Bewegung. Eine schneidige SA.-Kapelle eröffnete den Zug, dem sich 63 Fahnen der U, C. 1.- Verbände und der deutschen Gaue anschlossen. Das Verbandsbanner folgte in einem vierspännigen mit Blumen prachtvoll geschmückten Wagen. Und nun rollten sie alle unter dem Jubel der Bevölkerung vorbei: Die Prunkwagen der Stadt Leipzig, die Alt- Weltmeister Willy Arend, Walter Rütt und Walter Engelmann, die Urgroßväter auf Hochrädern und anderen Vehikeln der Kinderzeit des deutschen Rad- Höhepunkte der diesjährigen Radweltmeisterschaiten in Leipzig sports und dann die Vereine, Der Leipziger Bicycle- Club in seiner schmucken Klubkleidung, die Union- Dessau mit der rollenden Kapelle usw. Alle wurden indessen übertroffen von der Leipziger „Diana“. Erinnerungen an die Glanzzeit des Saalsports wurden geweckt, als das einstmals so berühmte „Schwarz- waldmädel-Quartett” sichtbar wurde, dem sich das nicht minder bekannte „Meißner Porzellan“ anschloß. Großes Aufsehen erregten die Fahrer der Dür- koppwerke, die die Gruppe der Industrie-Vereine eröffneten. Ein Dürkopp-Sechssitzer erinnerte an die Zeit, in der noch hinter menschlichen Schritt- machern gekämpft wurde. Dann folgte noch einmal die Geschichte der Entwicklung des Fahrrades, dargestellt durch die verschiedensten Fahrrad-Typen. Unsere Bildseite zeigt die originellen Fahrer der Dürkoppgruppe. Da fährt der Geheimrat auf einem Hochrad, die Jungvermählten gondeln mit dem, ach, so praktischen Zwillingsrad durch die Gemeinde, der fesche Sportfahrer auf dem Dreirad, der stolze Gent auf einem „Veloziped” und vieles mehr. Alles in allem ein Anblick, der auf die Lachmuskeln der Zuschauer unzweifelhaft wirkte. Auf der Museumstreppe vor dem Augustusplatz hatten vor einem Hakenkreuzbanner die Ehrengäste Platz genommen. Hier nahm der Führerstab des D.R.V. auch den Festzug ab. — Die anwesenden Pressevertreter des Auslandes, die derartige Ver anstaltungen aus ihrem Vaterland nicht kennen, drückten ihre Anerkennung und Begeisterung mehr- fach in lebhaften Zurufen aus. a on 5 A a on 2 Er Die Dürkopp-Neuheit D: bleibt plötzlich jemand auf der Straße mit seinem blitzenden Stahlroß stehen, Ein ellenlanger Fluch windet sich durch die zusammengebissenen Zähne, Da hat man die Bescherung| Heute morgen erst die neue Sommerhose im Inventur-Ausverkauf für ein paar Mark achtzig geholt, man freute sich über die scharfe Bügelfalte und nun — macht einem die frisch geölte Kette einen Strich durch die Freude auf den „gut aussehenden Herrn", Was macht man nun? Hose ist futsch, Ausflug ist futsch, und wahrscheinlich die neue Freundin auch! „Machen Sie einen Versuch mit Dürkopp-Kettenlos und Sie haben mit solchen Un- annehmlichkeiten nichts mehr zu tun!* Eingeschlossen in Kapsel und Rohre übertragen zwei.Kegelradpaare und eine Welle die Kraft von der Tretkurbel auf das Hinterrad, Beim Auto hat der Kardanantrieb schon lange die Kette verdrängt. Und beim Fahrrad? Schon vor dem Auto wurden die ersten Räder mit Kardanantrieb bei den Dürkoppwerken gebaut und trotzdem das Fahrrad mit Kettenantrieb infolge seiner Billigkeit die weiteste Verbreitung gefunden hat, hat Dürkopp den Glauben an den Kardan nicht verloren. Heute bietet Dürkopp, gestützt auf eine 60jährige Erfahrung, mit der „Kettenlos“ eine ausgereifte Kon- struktion, Leicht und sicher, geräuschlos und sauber, das sind ihre Kennzeichen. — Im einzelnen zeigt die „Kettenlos” folgende Verbesserungen: 1. Der Rahmen aus konisch verstärkt gezogenen Rohren, 2. alle Verbindungen außengelötet, dadurch 3, größte Stabilität des Rahmens bei leichtem Gewicht, 4. Uebersetzung bis zu 78", 5, drei Gummigrößen, 261,75", 26X2" und 28X1,7*, 6. Ausfallaugen mit zwei Flügel- oder Hutmuttern, 7. Entfernung des Hinterrades ohne jedes Werkzeug und in einer Minute, 8. vollkommen gekapseltes und doch leicht zugängliches Kegel- getriebe aus besonders ausgewähltem Edelstahl, 9, wenig Wartung, unbegrenzte Lebensdauer, 10. auf Wunsch mit Doppelübersetzungsnabe. Gebrauchsanweisung. Der Antrieb des kettenlosen Rades besteht aus zwei Kegel- radgetrieben, dem Tretkurbeltrieb und dem Hinterradantrieb und der Kardanwelle zur Kraftübertragung. Die Getriebe laufen in Vaseline mit etwas Flockengraphit und sollen so wenig wie möglich geölt werden. Alle drei bis vier Monate einige Tropfen dick- flüssiges Oel genügen vollständig. Zuviel und zu dünnes Oel löst das Fett im Getriebe und kann sogar aus dem Getriebe heraustreten. Schnitt des Tretlagers. Das Tretkurbelgetriebe, das durch zwei Schutzkappen vollständig staubdicht eingekapselt wird, besteht aus zwei Kegel- rädern. Dem Hauptantriebsrad A 127, fest aufgezogen auf die Tretlagerachse A 305 und das kleine Antriebskegelrad auf der Kardanwelle Z 768. Das Hauptantriebsrad mit einer schwach konischen Bohrung wird so auf die Welle gesetzt, daß die an der Bohrung sitzenden beiden Nasen in entsprechenden Aus- schnitten am Bund der Kurbelachse liegen. Aufgezogen und gesichert wird das Rad durch eine Sicherungsmutter A 126 mit Linksgewinde. Wenn das Rad richtig aufgezogen ist, so stehen die Nasen über dem Bund vor. Hinter dem Rad sitzt eine gleiche Mutter A 126a, die beim Anziehen gegen die Nasen und das Rad an den Konus der Tretlagerachse abdrückt antriebsrad ausgebaut werden, so wird d A 126 gelöst, die Gegenmutter A 126a angez« sobald sich das Rad am Konus löst, nach hinten I} Soll das Haupt- Verschlußmutter lösen zwecks Tretlogernach- © stellunglohne Kurbeldemon- 7 ' Die Tretlagerachse ist in zwei Lage Rechtsgewinde gelagert. Die Schalen s am Gehäuse gesichert. Es ist darauf zu a schalen nicht durch zu starkes Anziehen der K werden. Die Einstellung des Getriebes erfol; schiebung der ganzen Achse mit dem Hauptantriebsr Zu diesem Zweck wird die Lagerschale nach L an der Seite nach der das Antriebsrad verschoben werden s (je nachdem, ob die Räder zuviel oder zu wenig normal ist leichter Lauf bei geringem toten G Luft zwischen den Zähnen) zurückgesch Schale soweit eingeschraubt, bis die ineinandergreifen. Nach dem Einstellen w ( Lagerschale festgezogen und die Staubkappe aufgesetzt. Die Kardanwelle Z 768 ist, um einen leichten und elastischen Antrieb zu erhalten, aus bestem nahtlosen Stahlrohr hergestellt, an dessen beiden Enden mit drei Nuten versehene Gewindezapfien eingelötet sind. Die Welle liest in dem rechten Hintergabelrol an dessen beiden Enden die Kugellager untergebracht s vordere Schale ist eingepreßt. Die hintere Schale zum Einstellen der Welle dient. ist eingeschraub einen mit Nuten versehenen Bund leicht Schale muß immer so eingestellt werden, daß die 2 Längsrichtung kein Spiel hat. Durch die Druckschraube wird die Schale nach der Einstellung festgestellt Br Präzisionskegelrö- der Demontage nach Lösen dieser Muttern Schnitt durch das Hinterradgetriebe. Das Hinterradgetriebe besteht aus dem Wellenkegelrad A 1254 und dem mit ihm in Eingriff stehenden, auf dem Antreiber der Nabe aufgeschraubtem Kegelrad. Das ganze Hinterradget ist gleichfalls in eine schmutz- und fettdichte Kapsel ein It Sollten nach mehrjährigem Gebrauch die Zahnräder etwas Spiel haben, so muß das Wellenkegelrad nachgestellt werden. Zu diesem Zweck wird nach Entfernung der Schutzkappe die vordere 11 Sicherungsmutter A 429 gelöst, die ganze Welle nach hinten aus dem Rad gezogen. Der Gewinde-Stellring A 422 wird um den erforderlichen Betrag zurückgeschraubt und das Kegelrad A 1254 mit der Sicherungsmutter festgezogen und gesichert. Die Lager- schale A 424 muß natürlich um den gleichen Betrag zurückge- schraubt werden. Die Zahnräder sollen leicht laufen, aber nur ein Spiel von etwa 0,3 mm haben. Dann wird die Welle eingesetzt, das vordere Kegelrad A 130 aufgezogen und gesichert, Ausbau des Hinterrades. Diese sonst bei kettenlosen Rädern so heikle Frage ist bei der neuen „Dürkopp 1934" auf das glücklichste gelöst. Jedem Laien ist es möglich, in einer Minute das Hinterrad auszubauen. Eine Verstellung des Getriebes ist nicht möglich, so daß das Rad sofort nach Einbau wieder betriebsfertig ist. Hinterradgetriebe., Durch Lösen der Flügelmutter wird die Schutzkapsel geöffnet und abgenommen. Dann wird die schräge Flügelschraube D 650 gelöst und die Knebelmutter D 862 an der linken Seite losge- schraubt. Die linke Hintergabelscheide wird leicht nach links auf- gedrückt und die Achse aus dem Auge der rechten Hintergabel gezogen. Das Rad kann dann nach unten aus der Gabel genommen werden. Beim Zusammenbau wird die Achse zunächst wieder unter Wegdrücken der linken Gabel in das Auge der rechten Hintergabel (Getriebeseite) eingesetzt und dann links in das Aus- fallauge eingeführt. Dann wird die Achse durch die Flüsel- schraube an der Getriebeseite festgeschraubt und die linke Knebelmutter festgezogen. Es ist darauf zu achten, daß bei dieser Gelegenheit kein Schmutz in das Getriebe gerät, gegebenenfalls ist er sorgfä tig zu entfernen, Nach Aufsetzen der Fettschutz- st da is Rad betriebsfertig enlose Maschine wird auch mit einer Doppelüber- In diesem Falle ist eine Spezialachse eingebaut denzug zur Betätigung der Uebersetzung wird links, Bremsseite aus der Nabe geführt. Gleichfalls liegen 5 nd Umschalter an der linken Radseite, Bei Ausbau Rades ı8 dann naturgemäß zuerst die Verbindung zwischen ıltket d Schaltgestänge gelöst werden. und ihnen für ihre Treue und Pflichterfüllung unseren Dank aussprechen konnten, Wir wollen hoffen, daß es uns noch lange vergönnt sei, mit den heutigen Jubi- laren zusammenzuarbeiten zum Wohle der Betriebs- gemeinschaft und damit zum Wohl des ganzen Volkes. , Hilfsschlosser GustavZurheide, Detmolder Str.139 40 Jahre 2 Buchhalter Richard Adler, Bielefeld 25 Jahre 3, Schlosser Otto Heckmann, Siegfriedstr. 18 25 Jahre 4, Kassenbuchhalter Wilhelm Niebuhr, Bielefeld 25 Jahre 5, Monteur Heinrich Schröder, Am Lauksberg 30 25 Jahre 6. Vorarbeiter Fritz Täger, Fritz-Reuter-Str. 41 25 Jahre 7. Werkmeister August Tiemann, Gunststr. 32 25 Jahre 8. Oberbuchhalter Robert Uhrig, Bielefeld 25 Jahre Auch im letzten Monat war es wieder eine statt- liche Zahl von Jubilaren, die wir beglückwünschen Q GEHE ITZE IE Ca III II IIIIIIIIIITITIEFTITIETTHIETHI ES H. HEMMELSKAMP Celluloid- und Metallwarenfabrik Gegr. 1862 BIELEFELD 12 Was sagt der Kunde? Weitere Urteile: Herr Ludwig Kutzer, Niederzwehren b, Kassel, Neue Str. 26, schreibt uns unterm 6, September u. a, wie folgt: ‚Ich möchte nicht versäumen, Ihnen hierdurch höflichst mitzuteilen, daß diese Rennmaschine zu meiner vollsten Zufriedenheit ausgefallen ist. Lauf sowie Aussehen des Rades ist ganz vorzüglich, und werde ich mich bei jeder Gelegenheit veranlaßt sehen, Ihr Fabrikat in meinen Be- kannten-, Sport- und Geschäftskreisen bestens zu empfehlen, Von meiner Familie werden hier vier Dürkoppräder gefah- ren, die sich sämtlich sehr gut bewähren, Friedr. Leichsnering jr., Burgstädt i. Sa,, vom 21, 8, 34 Habe heute ein kettenloses Herrenrad von Ihrem Lager Leipzig erhalten. Es ist ein Gedicht und diese erst- klassige Bearbeitung kann man nicht genug her- vorheben, Es ist sehr bedauerlich, daß immer nur die billigsten minderwertigen Räder der Kundschaft angeboten werden und man muß dieses mitmachen, leider. Abschrift der Karte des Herrn O. Drenstal, Freiburg i. Breis- gau, Jakobistr. 44, vom 29, 4, 34, an Herrn L. Bechlin, Rostock in Mecklenburg, Doberaner Straße 19; Sehr geehrter Herr Bechlin! Mit dem von Ihnen bezogenen Dürkopprad bin ich gerade von einer längeren Fahrt durch die Alpen zurückgekehrt und trotz 25 Pfund Gepäck konnte ich 100 km Tagesdurch- schnitt fahren. Ich wollte eigentlich noch bis Mailand, mußte aber in Airola wegen 33 cm Neuschnee umkehren. Ich bin dann noch nach Friedrichshafen gefahren, das Rad hat sich auf der 700 km langen Strecke ausgezeichnet bewährt, Julius Spiewak, Postschaffner, Marwalde Ostpr. v. 2. 7. 34: Im Jahre 1909 habe ich in der Fahrradhandlung Carus, Osterode, ein Fahrrad Marke „Dürkopp' gekauft. Das Rad trägt, soweit ich die Zahl noch entziffern kann, die Fa- briknummer 488209. — Ich bin Postschaffner und habe einen ländlichen Bestellbezirk. Zu diesem Bezirk zählen auch die höchsten Erhebungen Ostpreußens, die Kerns- dorfer Berge. — Trotz allergrößter Inanspruchnahme des Rades hat sich das Fabrikat so gut bewährt und nicht allein meine, sondern auch die Bewunderung aller derje- nigen, die das Rad kennen, gefunden, daß ich nicht ver- säumen möchte, in dem Jahre, in dem ich das Rad 25 Jahre in meinem Besitze habe, dem Werk meine größte Anerkennung über die kaum zu übertreffende Güte des Materials auszusprechen. Ich gedenke das Rad noch ei- nige Jahre hindurch alltäglich zu benutzen. TJA ERTL dNEICHEN ::....: Sondermarke: BERG-RUBIN Hi pl vernickelt, verchromt Neiten Sondermarke: UNION-NOVA Pedale .::..-: vernickelt Naben verchromt Vorderradnaben aus Stahl Sneichen vernickelt, verchromt Sondermarke: UNION-NOVA Ninnel um Die bekannten unentbenhrliche Marken- Fabrikate ftürjeden Fahrradhändler, der seine Kunden qut und preiswert bedienen will ee Der Vertrieb der BERG- und UNION-Fabrikate erfolgt durch die Großhandlungen der Fahrradbrancne Hans K, Gottschalk, Berlin-Steglitz, vom 25. 7. 34; Ich möchte nicht verfehlen, Ihnen mitzuteilen, daß ich mit ® dem gelieferten kettenlosen Rade außerordentlich zufrieden o bin. Seine Fahreigenschaften, der völlig geräuschlose Lauf, 5 In ich & n das leichte Treten und die leichte Reinigungsmöglichkeit, € verbunden mit Schonung der Beinkleider sind so über- zeugend, daß ich nie wieder ein Rad mit Kettenantrieb fahren möchte. S PU | enVu nd Tei | e in nur erstklassiger Ausführung für Nähmaschinen aller Systeme Spiraliedersitz Nr. 424 S tür Herren Nr. 425 S tür Damen Elastizität Schnittigkeit Stärke Solidität Lohmann-Werke AG Bielefeld „Kobald” EEE EEE TER Rs Nähmaschınen - Ar Friktions-Motoren | NXHMASCHINEN- i i sind gut! mm | TE | LE- A.-G. 4 GEORGII © DRESDEN-N-23 Elektromotoren und Apparatebau Akt.-Ges. 28 a PO STFACH 7 a Siutigart-©. 11 Achten Sie beim Einkauf von „Hawe“, die schlauchlose Nähmaschinen-Ersatzteilen Qualiiälspumpe nahtlos mit Boden aus einem Stück gezogen auf unsere geschützte Marke Pumpenschläuche in allen Ausführungen Trebhiner Metallwarenfabrik Nur dieses Zeichen Hagendori & Werdermann gibtIhnenGewähr fürhochwertigeQualität Trebbin (Kreis Teltow) 14 ® Die Rätsel-Ecke Elastic-Sättel Silbenrätsel für Fahrrad Aus den folgenden 37 Silben sind 13 Wörter zu bilden, deren und Anfangs- und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein bei jedem Einkauf zu beachtendes Sprichwort ergeben: Motorfahrrad Bedeutung der Wörter: 1. Dichterroß, 2. Deutscher Schriftsteller, 3. Oper von Lortzing, ‘ 4, Selbstsucht, 5. Universitätsabteilung, 6. Zögling — Schüler, 7. Giftige Pflanze, 8, Geschützrohrgestell, 9, Sagenhafte erste Frau Adams, 10, Ostseebad, 11, Afrikanisches Katzenraubtier, 12, Grob- körniger Basalt, 13, Straferlaß. Y | 37 Silben: aa— am — de di do —e-e—-el— fa fet— ga— go — is — kul — la — le — le — li — lith — mus — na — ne — | ne — pe — rell — rit — rons — ser — stab — stab — stie — Derideale sus — tät — te — un — val — ve a © Schienen- Sattel Auflösung aus dem August-Heit Nr. 16 „Zum Ausfüllen“: Freund, Defekt, Ahle, Tunis, Wachtel, Zange. Wodan, Robe, Monitor, Donau, Nougat, Reuter, Geist. — Freude fehlt nicht lange, wo Arbeit, Ordnung, Treue ist. Wittkop & Co., Bielefeld „Kette aus Wörtern“: Schlag — Ball — Spiel — Platz — Re- gen — Dach — Stein — Bock — Sprung — Tuch — Haus — Rat — Schlager Verkauf nur an Fabriken und Grossisten Pen Tretlager und Steuersätze Kugelhalteringe Telephon 4585-86 Telegr.-Adr. Präzision Präzision-Werke 6. m.b.H. Bieleield = U Freilaufnaben Dreifach-Schaltungen lfach, 2fach und 3 fach Freiläufe Zahnkränze Vorder- und Hinterradnaben Rudolph Klein Aktiengesellschaft Solingen-Wald Nahtlose und geschweifßßte Stahlrohre Gabelscheiden und Hinterradgarnituren Felgen und Schutzbleche für Fahrräder und Motor- äder, roh und lackiert a. Sn räder, roh und lackier 33 Er DERWE 1 MASCHINENNADELN Der Name METWAR ist der weitgehendste Begriff tür Höchstleistung in der Nadelfabrikation. Auch sıe sollten deshalb’ zuümrausscehnließlienem Ge- brauch dieser geradezu meisterhaften Ware Über- gehen. Bürchreinenr solchenrEntschluüßrBleiben Inmen-Kostspieligae Mersüchererspakre Metallwaren-Gesellschaft m. b. H,, Aachen, Blücherplatz 15-27 Herausgeber: Dürkoppwerke Aktiengesellschaft, Bielefeld. Verantwortlich für den Text: Carl Robert Sonntag, für Inserate: Leonhard Bardonner, beide Bielefeld. DA.: 12500, Druck: NS. Volksblattverlag G. m. b. H., Bielefeld.

Dürkopp Werkszeitung Nr. 17,18 Okt., Nov. 1934, nicht vollständig


Von
1934
Seiten
12
Dokumentenart
Sonstiges
Land
Deutschland
Marke
Dürkopp
Quelle
Heinz Fingerhut
Hinzugefügt am
01.05.2019
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