Hercules Electra Betriebsanleitung 1993

Vorschau (2,16 MiB)

FA HERCULES NÜRNBERGER HERCULES-WERKE GMBH Betriebsanleitung Nr. P0O 520 008 00 01 A02 Electra Electra City SACHS 8) GRUPPE ee se les serienmäßl jeskannzumeErlöschen Betriebserlaubnis sie eine vVer- sie Inhaltsverzeichnis Seite Sicherheitshinweise .................... A) 8 SOltenansicht „ara A 4-5 Technische Daten. ....................... 6-7 Typschild, Fahrzeugident.-Nr. ........... 8 Kenkerarmaturen essen 9 Cockpit - Funktionen .....................- 10 Computer - Bedienung, ........... 10-14 Batteriewechsel, Programmierung SITZPOSILIOM Ati ke N: 18 Sattelhöhe verstellen ..................... 16 Lenker verstellen ............................. 17 Inbetriebnahme - Anfahren, ........... 18 Anhalten, Abstellen BIOMSON ne ecke ass assarasz: 18 Trommelbremsek- idea au eene 19 AkkuraRack Mena .raftahn eR. 20 Sicherheits-Hinweise .............. 21-22 Ladegerät Ladegerät Funktionen, ............ 22-28 Störungen Seite Laden des Akku-Packs .................. 24 Akku abnehmen und laden. ............ 25 Diebstahlsicherung ........................- 26 kurtsumpe ste en ee 26 Wartungs- u. Pflegeplan ......... 27-29 Anzugsmomente Tretkettenspannung ......................- 30 Kettenverschleiß prüfen ................. 30 Ketlenpllegers era eessenereenne 31 Antriebskettenspannung ...............- 32 Tretkurbel, Pedale.........................- 83 EenKüngsladere. u. en. 34 Vorderradbremse nachstellen ........ 35 Vorderrad aus- u. einbauen ........... 36 SHOICHO Tr ee 36 Torpedo 3-Gang Naben-......... 37-38 schaltung Bedienung, Einstellung, Pflege Hinterrad aus- und einbauen. ......... 39 Motor aus- und einbauen ........ 40-41 Seite Reifenpflege, Reifen aus- und .......42 einbauen Dynamo einstellen, Glühlampen, ...43 Standlicht Schaltplan, Brass. 2:4213.2: 44 Fahrzeugpflege‘.:.....2.2...2222.: „45 Mitnahme von Lasten................. .46 Bantzeugpal nn , Sicherheitshinweise Das motorisierte Zweirad ist ein faszi- nierendes Fahrzeug. Es vermittelt ein Gefühl der Freiheit und Stärke. Basis sicheren Fahrens ist, daß sich der Fahrer den Respekt vor seinem Fahrzeug erhält. Was für das Fahrzeug gilt, gilt mindes- tens auch für den Fahrer. Wir müssen das Fahrzeugjederzeitoptimalin Schuß haben, Wartung und Pflege sollten großgeschrieben sein. Dieselben Anforderungen müssen wir an den Fahrer stellen. Nur gesund, ausgeschlafen und absolut fit sind wir inder Lage, unser Fahrzeug zu beherr- schen. Medikamente, Aufputschmittel und Al- kohol sind natürlich tabu. Beim Zwei- rad ungleich mehr alsbeim Auto, kommt es darauf an, daß der Fahrer jederzeit absolut in Höchstform ist. Durch Alko- hol wird die Risikobereitschaft stark heraufgesetzt. Er ist auch in kleinen Mengen gefährlich. Der gute Zweiradfahrer muß sich im- mer so verhalten, daß nichts passieren kann, auch wenn andere etwas falsch machen. Generell gilt, Vertrauen ist gut, Miß- trauen besser. Anders formuliert: Trau keinem mit 4 Rädern. Zweiradfahrer müssen sich in ihrer Einstellung ganz darauf konzentrieren, daß letztendlich nur sie selbst für ihre Sicherheit Sorge tragen können. Es gibtkeine “Vorfahrt”, es gibt kein “Recht”. Wer die Beherrschung des motorisier- ten Zweirades perfektionieren will, darf sich keine Nachlässigkeiten und Feh- ler erlauben. “Ein Sturz ist eine Schan- de”, hieß es früher. Sicher ist, daß, wer stürzt, etwas falsch gemacht hat. Mit diesem “Versagen” muß sich jeder selbst auseinandersetzen. Wer sich nicht selbst kritisch kontrol- liert, steht in der Gefahr, risikoreicher und vor allem schneller zu fahren. Dies giltganz besondersbei schlechten Wit- terungsverhältnissen (z.B. bei Regen und Nebel) und ungünstigen Straßen- verhältnissen bzw. -führungen (z.B. Schotter, Kurven). Achtung! Verwenden Sie zu Ihrer Sicherheit nur HERCULES/SACHS-Original-Ersatz- teile und Zubehörprodukte. Diese sind speziell für HERCULES- Zweiräder entwickelt und freigegeben. HERCULES übernimmt keine Haftung für Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von HERCULESnichtfreigegeben wurden. Es ist nicht auszuschließen, daß bei Verwendung ungeeigneter Teile die Fahrsicherheit beeinträchtigt wird. Die- se Gewähr kann Ihnen auch eine TÜV- Abnahme oder eine behördliche Ge- nehmigung nicht in allen Fällen geben, da der Prüfumfang nicht immer aus- reicht. Nach der STVZO (Straßenverkehrs- Zulassungs-Ordnung) muß ein Leicht- mofa mit zwei voneinander unabhängi- gen, funktionsfähigen Bremsen, einer deutlich hörbaren Glocke, Standlicht, Lichtmaschine, Scheinwerfer, Schluß- leuchte, Rückstrahlerpedalen, Seiten- strahler für Laufräder, sowie Front- und Rückstrahler ausgerüstet sein. Prüfen Sie deshalb vor jeder Fahrt Bremsen, Glocke und Beleuchtung. Sollte es einmal erforderlich sein, Be- leuchtungsteile bzw. Pedale zu erneu- ern, beachten Sie unbedingt, daß nur Artikel mit dem amtlichen Prüfzeichen zugelassen sind. Das Prüfzeichen (Wellenlinie mit Buchstaben "K" und einer fünfstelligen Nummer = » K..... ) finden Sie jeweils auf dem Ersatzteil. Verlangen Sie nur Original-HERCULES- Ersatzteile. Empfehlungen zur Fahrsicherheit Zur Fahrsicherheit gehört u. a. die ent- sprechend der Körpergröße richtige Einstellung von Sattel- und Lenkerhö- he. Richtiger Reifenluftdruck und noch markantes Reifenprofil, einwandfreie Funktion der Bremsen und der Be- leuchtung. Nach einiger Zeit "setzen" sich die Befestigungsteile, daher ist es ratsam, ingewissen Abständen alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz zu prüfen und ggf. nachzuziehen. Der feste Sitz der Tretkurbeln und Achsbefestigung ist in jedem Fall zu überprüfen. Empfehlenswert ist es, enge Beinklei- der zu tragen oder weite Beinkleider mittels Hosenspanner oder ähnlichem zu "verengen". Während der Fahrt sollten Sie beach- ten, daß bei einer mittleren Geschwin- digkeit von ca. 18 km/h in der Sekunde 5 m zurückgelegt werden. Halten Sie deshalb entsprechend ausre Abstand zu anderen Verkehr mern. nn oO Daß Sie mit Zweirädern nicht n einander oder freihändig fahren eine Selbstverständlichkeit sein Akku - Pack Cockpit Lenkerarmaturen Steuerelektronik - Box Motorverkleidung v Dynamo Zweibeinstütze Trommelbremse oOoNOVUIPOwODPD — NHW 1159.2 Seitenansicht links Electra 15 Seitenansicht rechts 10 11 12 NHW 1160.2 10 1 12 13 14 19 Luftpumpe Ringbügelschloß Typschild Fahrzeugidentifizierungs - Tretlager mit Kettenrad und Pedalen Tretkette Antriebskette Nir I“ Technische Daten Fahrgestell % 1 N | Fahrzeugmodell / Typnummer: Electra / 520 001 | Electra City / 520 002 | Rahmen: verstärkter Fahrrad-Durchstiegsrahmen RH 48 cm | Bremsen, vorn: 70 mm Bremstrommel-Durchmesser, SACHS VO 0122 | hinten: mittlerer Bremsmantel o 43 mm, SACHS H 3111 3-Gang Nabe | Bereifung: 37-590 (26" x 1°/8") 50-559 (26" x 1,9) en | Reifenluftdruck, vorn / hinten: 2,8 / 3,8 bar (atü) 2,8/3,2 bar (atü) | Tretkette / Antriebskette: 1x 12,7x 3,3 x 106 Gl. mit Steckglied / 05B- 1x 74 Gl. endlos vernietet Kettenräder für Tretkette: vorne 46 Zähne, hinten 24 Zähne | Kettenrad für Antriebskette: 46 Zähne | Übersetzung: Wegstrecke im größten Gang pro Kurbelumdrehung 5,5 m $| | Elektrische Ausrüstung: Lichtmaschine 6 V, 3W | Glühlampen, Scheinwerfer: Halogen 6 V, 2,4 W Rücklicht: 6 V,0,6W | Standlicht: elektronische Fahrrad-Standlicht Umschaltung | Akku - Ladekontrollanzeige : 26 V=grün, 22V=rot (Voltmeter) Leergewicht: ca. 30 kg | zul. Gesamtgewicht: 120 kg | zul. Belastung Gepäckträger: 15 kg | Höchstgeschwindigkeit: ca. 20 km/h | | | Le Technische Daten Motor Bauart: Permanent erregter Gleichstrommotor Nennspannung: 24V Leistung / Drehmoment: ca. 0,185 kW bei 3700 " / max. 3,2 Nm Akku - Pack: (20 Nickel-Cadmium Zellen 4 1,2 V) = 24 V Spitzenstrom: 40 A Nennkapazität: 7 Ah Reichweite ohne Pedalunterstützung: ca. 20 km bei 15 °C bis 20 C ca. 14 km bei 0 °C Lebensdauer: ca. 1.000 Ladungen Gewicht: 4,6 kg Getriebe, Kraftübertragung: Einstufiges Primärgetriebe über Zahnriemen und Riemenscheibe Sekundärantrieb über Kettenräder und Kette Gesamtgetriebeübersetzung: es Kettenritzel: 11 Zähne 2 Ladegerät: Typ SL 520 Netzspannung: 220 V/50Hz Ladezeit: beileerem Akku ca.2Si Ladestrom: ca.4A Gewicht: 1,2kg Typschild, Fahrzeugidentifizierungs-Nr. (Fahrgestellnummer) Nürnberger Ta Typ: Bon U 00: Felso3 za | 520 000 004 ANaTE 120 ka NHW 1161.2 Das Typschild mit Typ- und Fahrzeug- identifizierungs - Nr. befindet sich am Rahmen-Unterrohr. Die Fahrzeugidentifizierungs - Nr. ist zusätzlich auf der rechten Seite des Steuerkopfrohres eingeschlagen. Lenkerarmaturen NHW 1162.2 Abbildung: Electra 1 = Rückspiegel 4= Cockpit 7= Bremshebel für Vorderrad- 2= Festgriff 5= 3-Gang Klickschalter bremse @3- Glocke 6 = Drehgriff (Gleichstromhandregler) Cockpit - Funktionen Schlüsselschalter Schlüssel nach links (PARKEN/ NOT - AUS) - Strom aus, Schlüs- sel abziehbar Schlüssel nach rechts (EIN) - Strom an Akku - Ladezustandsanzeige (Voltmeter) grün 26 V - Akku geladen rot 22 V - Akku nachladen Computer Computer Bedienung A - LCD-Anzeige der Funktionen B - Funktionstaste C - Löschtaste für Tageskilometer Funktionen KMH RE zeigt die Geschwindigkeit während der Fahrt bis 300 km/h (bei Radumfang > 1500 mm)an zeigt die Tageskilometer auf 10 Meter genau bis 999,9 km an und beginnt wieder von Null an zu zählen DIST - zeigt die Gesamtstrecke bis 9999 km an und beginnt wie- der von Null an zu zählen Funktionstaste B ® Durch Drücken der Funktionstaste (B) wird die jeweils nächste Funktion an- gezeigt. TRIP — la DIST Löschtaste C für Tageskilometer Durch mindestens 3 Sekunden anhal- tendes Drücken der Löschtaste (C) wird die Tageskilometeranzeige auf Null gestellt. Hinweis: Nur die Tageskilometer (TRIP) wer- den auf Null gesetzt. Computer (Rückseite) SIZE-Taste zum Einstellen des Radumfanges SET-Taste zum Bestätigen des gewählten Wertes Einstellen des Radumfanges Radumfang messen und in Zentimeter eingeben z.B.: 205 cm für Electra 26" x 1 ®/s oder 207 cm für Electra City 26" x 1,9. SET-Taste mindestens3 Sekunden, z.B. miteinem Kugelschreiber drük- ken In der Anzeige erscheint 216 (oder der zuletzt eingestellte Wert) und die linke Ziffer blinkt. Mit der SIZE-Taste wird die jeweils blinkende Ziffer verändert. Jedes Drücken der Taste erhöht die blin- kende Ziffer um 1. Mit der SET-Taste wird die blinken- de Ziffer gespeichert, die nächste Ziffer blinkt und kann mit der SIZE- Taste eingestellt werden. Sobald die Radgröße richtig ange- zeigtwird, die SET-Taste kurz drük- ken. Die Radgröße ist nun einpro- grammiert und kann jederzeit ver- ändert werden. Sensor und Magnet 7 A B NHW 1167.2 y dr A= Magnet B= Sensor Achtung! Der Sensor und der Magnet müssen soangebrachtsein, daß der Abstand zwischenbeiden Teilen nicht größer als 5 mm ist. Batteriewechsel Ein Batteriewechsel sollte spätestens alle 2 Jahre oder wenn die Anzeige schwächer wird erfolgen. Verbrauchte Batterien nur in den dafür vorgesehenen Sondermüll geben. 4 Schrauben (A) entfernen und Ge- häuseoberteil (B) vorsichtig nach hinten klappen. - Lasche (C) nach oben drücken und Halter (D) durch gleichzeitiges nach vorne schieben abnehmen. Achtung! Gesamtkilometer und Radumfang für die anschließende Eingabe no- tieren. - Batterieabdeckung (E) mit Münze aufdrehen und abnehmen. - Verbrauchte Batterie herausneh- men und durch neue (1,5V, Typ SR 44 (G13) 11,6x5,4 mm) ersetzen. - Batterieabdeckung aufsetzen und zudrehen. Montage Halter (D) auf Führung (F) schieben und soweit nach hinten drücken, bis er hörbar einrastet. Gehäuseoberteil (B) so aufsetzen, daß kein Kabel eingeklemmt wird und festschrauben. Computer (Rückseite) Hinweis: Der Computer springt nach dem Batteriewechsel automatisch aufdie Eingabe der Gesamtkilometer. Eingabe der Gesamtkilometer Die Eingabe der Gesamtkilometer ist nur nach einem Batteriewechsel möglich. Nach einem Batteriewechsel blinktin der Anzeige DIST unddie erste Ziffer der Gesamtkilometer (0000). Hinweis: Die Ziffern müssen an der richtigen Stelle eingegeben werden (z.B. bei 721 km 0721 einstellen). Drücken der SIZE-Taste (A) erhöht die blinkende Ziffer um eins, bis die ge- wünschte Ziffer eingestellt ist. SET-Taste (B) drücken, die blinkende Ziffer wird gespeichert, die nächste ein- zugebende Ziffer blinkt und kann mit der SIZE-Taste (A) eingestellt werden. Nach der Einstellung der letzten Ziffer sind durch Drücken der SET-Taste (B) die Gesamtkilometer eingestellt. Bei Falscheingabe muß für eine Kor- rektur die Batterie erneut entfernt und der Vorgang wiederholt werden. Hinweis: Nach Eingabe der Gesamitkilometer muß auch der Radumfang neu ein- gegeben werden (siehe Einstellen des Radumfanges). Computer Allgemeine Hinweise: Blinkt DIST und die erste Ziffer der Gesamtkilometer: - Durch starke Erschütterung war die Stromversorgung unterbrochen. Batterien herausnehmen, Kontakte überprüfen, gegebenenfalls reini- gen, Gesamtkilometer und Radum- fang neu eingeben. Erfolgt keine Geschwindigkeitsan- zeige: - Ist der Computer richtig in der Halterung eingerastet? Abstand und Lage des Magneten zum Sensor überprüfen (5 mm). - Kontakte des Computers und in der Halterung überprüfen, gegebenen- falls reinigen oder nachbiegen. - Kabel auf Bruchstelle hin untersu- chen. Extreme Temperaturen (über 60°C) können eine Schwarzfärbung der LCD-Anzeige zur Folge haben. Die Funktion des Computers wird dadurch nicht beeinträchtigt. Bei Abkühlung kehrt die Anzeige zum Normalzustand zurück. Bei Temperaturen unter 0°C kann die Anzeige träge werden. Dies beein- flußt ebenfalls die Funktion nicht. So- bald wieder normale Temperaturen erreicht sind, reagiert die Anzeige wie- der normal. Sitzposition Hinweis: Bei überwiegendem Motorbetrieb sollte der Lenkervorbau etwas hö- her als der Sattel eingestellt sein. G NHW 1168.2 77 2 Um ein weitgehend bequemes, ermü- dungsfreies und sicheres Fahren zu ermöglichen, istdierichtige Einstellung der Sattel- und Lenkerhöhe von großer Bedeutung. Die Höhe des Sattels ist richtig einge- stellt, wenn beim Sitzen mit nicht ganz durchgestrecktem Bein der Fuß auf dem in unterster Stellung befindlichen Pedal aufliegt. Die Fußspitzen müssen ® den Boden noch berühren können. Die Höhe des Lenkers ist richtig einge- stellt, wenn der Lenkervorbau mit der Satteloberkante auf gleicher oder et- was tieferer Ebene liegt (siehe Abb.). Sattelhöhe verstellen NHW 1169.2 Sattelklemmbolzen (3) mit Innen- sechskantschlüssel lösen. Sattelhöhe festlegen und Bolzen festschrauben. Achtung! Die Mindesteinstecktiefe (2) am Sattelstützrohr beachten. Der Sattel kann außerdem noch ge- neigt und in Längsrichtung verstellt werden. Sechskantmutter (1) mit Gabel- schlüssel auf beiden Seiten lösen. Sattel in gewünschte Horizontalla- ge bringen bzw. nach vorne oder hinten verschieben und Muttern fest- schrauben. Hinweis: Grundsätzlich sollte die Sitzfläche immer waagrecht eingestellt sein, um Sitzbeschwerden zu vermeiden. Lenker verstellen NHW 1170.2 Lenkerhöhe verstellen Abdeckkappe (1) abnehmen. Darunterliegende Klemmschraube mit Innensechskantschlüssel 1 - 2 Umdrehungen lösen. Die Vorbauschaftklemmung erfolgt durch einen Schrägkonus, deshalb genügt eine kleine Drehbewegung am Lenker, um die Verbindung zu lösen. Lenkerhöhe festlegen und Klemm- schraube festziehen. Abdeckkappe aufdrücken. Achtung! Die Mindesteinstecktiefe (2) am Schaftrohr beachten. Lenkerbügel verstellen Abdeckkappe vom Cockpit-Unter- teilabnehmen. Darunterliegende Klemmschraube mit Innensechskantschlüssel (3) lö- sen. Bügelstellung ermitteln und Schrau- be festziehen. - Auf festen Sitz achten. Abdeckkappe aufdrücken. Inbetriebnahme Vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges sind folgende Kontrollen durchzufüh- ren: Bremsen - Funktionsprüfung. Reifendruck prüfen. Beleuchtungsanlage prüfen. Ladezustand des Akku - Packs prü- fen. Anfahren Schlüssel in Cockpit-Schalter ein- stecken und nach rechts (EIN) dre- hen. Zuerst mit Pedalkraft anfahren. Drehgriff langsam öffnen und mit Motorbetrieb weiterfahren. Hinweis: Um den Aktionsradius zu erhöhen ist es zweckmäßig, auch bei Motor- betrieb leicht, an Steigungen kräf- tig, mitzutreten. Je weiter der Zeiger der Akku - Ladezustandsanzeige in den roten 18 Bereich sinkt, desto mehr sollteeine Tretunterstützung durch den Fah- rer erfolgen. Eine Rückkehr an das Ladegerät ist rechtzeitig einzuplanen. Anhalten Drehgriff schließen und bremsen. Abstellen Drehgriff schließen. Schlüssel im Cockpit-Schalter im- mer nach links (PARKEN/NOT - AUS) drehen und abziehen. Nichtbeachtung kann zur Tiefst- entladung des Akkus führen. Achtung! Bei tiefentladenem Akku kann keine Garantie übernommen wer- den. Bremsen Die Bremsen des Vorder- undHinterra- des können unabhängig voneinander betätigt werden. Zum Anhalten "Gas" wegnehmen undbeide Bremsen gleich- zeitig betätigen. In engen Kurven, auf sandigen und schmierigen Straßen, nassem Asphalt und bei Glatteis sollte mit der Vorder- radbremse vorsichtig gebremst wer- den, damit das Vorderrad nicht weg- rutscht. Bitte mit Gefühl bremsen. Blockieren- de Räderhaben eine geringere Brems- wirkung und können zum Schleudern und zum Sturz führen. Grundsätzlich nicht in Kurven bremsen, sondern im- mer davor! Bremsen in der Kurve er- höht die Rutschgefahr. Empfehlung: Üben Sie ruhig einmal den "Ernstfall", bremsen Sie gefühlvoll dort, wo Sie sich und andere nicht gefährden. ‘ Bedienung der Trommelbremse o Nachlängerer Standzeitkann durch Flugrost in der Bremstrommel eine erhöhte Bremswirkung auftreten. Deshalb vor Fahrtantritt Brems- & wirkung überprüfen und einige Male leicht bremsen. Dadurch wird der Flugrost abge- schliffen und ein Blockieren der Bremse vermieden. DO Verstärkte Bremsleistung von Trom- melbremsen im Vergleich zu ande- ren Bremssystemen beachten. Deshalb zur Eingewöhnung gefühl- voll bremsen. D Bei langen und steilen Bergabfahr- ten wechselweise bremsen, um je- weils eine Bremse abkühlen zu las- sen. Akku - Pack Wichtige Hinweise, die Sie vor Inbe- triebnahme unbedingtlesen sollten und deren Beachtung wir dringend emp- fehlen: Die NC - Akkus der Electra sind im Neuzustand nicht geladen. Vor Inbetriebnahme müssen des- halb die Akkus aufgeladen werden. Der Akku entwickelt seine max. Lei- stung nach ca. fünf Entlade- /Lade- zyklen. Die NC - Akkus Ihrer Electra und das Ladegerät sind aufeinander abgestimmt. Laden Sie deshalb die NC - Akkus niemals miteinem anderen Ladegerät. Prüfen Siebittebevor Sie das Lade- gerät an das Netz anschließen, ob die Spannung Ihres Stromnetzes mit der auf dem Typschild des La- degerätes angegebenen Netzspan- nung übereinstimmt. Die maximale Lebensdauer der NC - Akkus wird erzielt, wenn Sie diese bei einer Umgebungstempe- ratur zwischen +10 °C und max. +35 °C laden. Bei starker Beanspruchung erwär- mensich die Akkus. Vor Beginn des Ladevorgangs bitte auf Raumtem- peratur achten bzw. ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Sicherheitshinweise: Akku - Pack vor Kinderhänden schützen. Unbrauchbar gewordene Akku - Packs dürfen auf gar keinen Fall verbrannt werden! Es besteht Ex- plosionsgefahr! Ausgediente Akku - Packs gehö- ren nicht auf die Müllkippe! Den- ken Sie bitte an den Umwelt- schutz! Ihr HERCULES-Fachhändler übernimmt für Sie die Entsor- gung. Service - Hinweis: Sollten Sie die Electra über einen län- geren Zeitraum sehr stark beanspru- chen, so empfehlen wir Ihnen, es ge- mäß den Wartungsintervallen, zusam- menmitdem Ladegerät, zueinergründ- lichen Inspektion Ihrem HERCULES- Fachhändler vorzuführen. Sie erspa- ren sich unnötige Reparaturkosten und erhöhen die Lebensdauer Ihres Fahr- zeugs. Somit ist auch gewährleistet, daß für die Instandsetzung ausschließ- lich Original - Ersatzteile verwendet werden. 7 Wichtige Sicherheitshinweise für das Ladegerät 1: Bevor Sie das Ladegerät in Betrieb nehmen, lesen Sie bitte diese Sicherheitshinweise. Lesen Siebit- te auch die Hinweise aufdem Lade- gerät. Ladegerät vor Kinderhänden schüt- zen. Vorsicht! Um Verletzungsrisiken vorzubeugen, dürfen Sie nur Nik- kel-Cadmium (NiCd)-Akkus aufla- den. Andere Batterie-Artenkönnen explodieren, wenn sie aufgeladen werden. Dies kann zu Personen- und Materialschäden führen. Der Gebrauch von Zubehör oder Akkus, die von uns nicht verkauft oder empfohlen werden, kann zu Brandgefahr, elektrischem Schock oder Verletzungen führen. Vermeiden Sie den Betrieb des Gerätes in feuchter oder nasser Umgebung. Vermeiden Sie Wassereintrittindas Gerät. Sorgen Sie für eine ebene Fläche, auf der das Gerät sicher steht. Trennen Sie das Gerät bei Nicht- gebrauch vom Stromnetz. Ziehen Sie dabei nicht am Kabel, um Kabelschäden und damit die Gefahr eines Stromschlages zu ver- meiden. Vergewissern Sie sich, daß das Netzkabel nach Gebrauch auf- gerollt oder zusammengelegt ist. Betreiben Sie das Ladegerät nicht mitbeschädigtem Kabel oder Stek- ker. Sorgen Sie für sofortiges Aus- wechseln durch eine Fachkraft. Betreiben Sie das Ladegerät nicht, nachdem es einen starken Schlag erhalten hat, fallengelassen oder anderweitig beschädigt wurde. 10. Ein Verlängerungskabel sollte nur wenn unbedingt erforderlich nutzt werden. Der Gebrauch von Verlängerungskabeln, die nicht in Ordnung sind, kann zu Bränden oder elektrischem Schlag führen Wenn ein Verlängerungskabel ver- wendet werden muß, dann verge- wissern Sie sich, daß a) die Anzahl der Stifte des kersin Anzahl, Größe und demjenigen des Ladegerätes genau entspricht b) das Verlängerungsk verdrahtet und in gutem elektr schen Zustand ist c) der Kabelquerschnitt groß ge nug für die Wech 1 auslegung des Ladegerätes ist d) das yERAR e sichtbaren Sc Bis e) bei Verwendung von Kab trommeln die Tromme gewickelt ist. 11 12: . DasLadegerätwird durch Lüftungs- schlitze oben und unten am Ge- häuse belüftet. Legen Sie unter keinen Umständen irgendwelche Objekte auf das Ladegerät. Stellen Sie das Ladegerät nicht auf eine weiche Unterlage, die die Lüftungs- schlitze blockieren und zu gestei- gerter interner Temperatur führen könnte. Entfernen Sie das Lade- gerät von jedweder Wärmeauelle. Zerlegen Sie das Ladegerät kei- neswegs selbst. Fehlerhafte Mon- tage kann zu elektrischem Schlag oder Feuer führen. . Umelektrischem Schlag vorzubeu- gen, trennen Sie bitte das Lade- gerät vom Netz, bevor Sie es reini- gen. Die Gerätereinigung sollte nur mit einem trockenen Tuch oder einem Lappen erfolgen. Keinesfalls Öl, Wasser oder Lösungsmittel benut- zei: Ladegerät-Funktionen Drei Leuchtanzeigen am Ladegerät halten Sie über den Betriebszustand ständig auf dem Laufenden. Sie werden über Status und Ladevorgang des Akkus auf einen Blick informiert. ANZEIGE (D BLINKEND | (OD) DAUERND Überprüfen Sie die Der Akku ist zu kalt Punkte unter Störungen |(< 5°C) oder zu warm | (> 45°C) Der Akku wird ge- Der Akku ist geladen, laden die Erhaltungsladung läuft Das Ladegerät ist am Netz angeschlossen und in Betrieb (DIE. % Störungen Sollte der Ladevorgang mal nicht ganz nach Wunsch verlaufen, finden Sie auf diesen Seiten einige Tips, wie Sie klei- ne Störungen selber beheben können. Bitte prüfen Sie: 1. Ist der Adapter richtig im Gerät ein- gerastet (siehe Abbildung)? 2. Istdas Netzkabelrichtig angeschlos- sen? 3. Sind die Kontakte des Ladegerätes und des Akkus sauber und nicht beschädigt oder verbogen? 4. Ist der Akku beschädigt oder de- fekt? 5. Sitzt der Stecker des Ladegerätes fest in der Akkudose und ist die Verriegelung geschlossen? Sollte der Akku einmal trotz eindeutiger "Grünanzeige" nicht vollgeladen sein, dann prüfen Sie bitte die Akku-Tempe- ratur. Gegebenenfalls lassen Sie den Akku vor neuem Ladevorgang abküh- len. Sollte Ihr Gerät dennoch nicht funktio- nieren, wenden Sie sich an Ihren HERCULES-Fachhändler. Hinweis: Das Ladegerät ist mit einer Er- haltungsladung ausgestattet. Wir empfehlen daher, den Akku-Pack so lange am Ladegerät zu belassen, bis er benötigt wird. Laden des Akku - Packs Der Akku - Pack kann entweder an der Electra oder extern geladen werden. Dabei ist folgendes zu beachten: 1. Akku - Stecker öffnen und Akku - Pack vom Akku-Korb abnehmen. 2. Ladestecker auf den Akku - Pack aufsetzen und Verriegelung schlie- Ben. 3. Prüfen, ob die Spannungdes Strom- netzes mit der auf dem Typschild des Ladegerätes angegebenen Netzspannung übereinstimmt. La- degerät an das Stromnetz anschlie- Ben. Während des Ladevorgangs kann das Ladegerät etwas summen und / oder handwarm werden. Dies ist völlig nor- mal und kein Grund zur Beunruhigung. Falls eine ordnungsgemäße Ladung des Akku - Packs nicht möglich ist: 1. Prüfen, ob die Steckdose Spannung führt. 2. Prüfen, ob einwandfreier Kontakt an den Steckverbindungen vorhan- den ist. 3. Sollte noch immer kein Laden mög- lich sein, lassen Sie bitte Akku - Pack und Ladegerät von Ihrem nächstgelegenen HERCULES - Fachhändler überprüfen. Sorgen Sie im Interesse einer langen Lebensdauer stets für rechtzeitige Wiederladung des Akku - Packs. Das istaufjeden Falldann notwendig, wenn Sie feststellen, daß die Leistung des Motors nachläßt. Hinweis: 1. Unter 5°C nimmt der Akku keinen Ladestrom auf. 2. Akku vor dem Ladevorgang auf Raumtemperatur bringen. 3. Erst nach Erreichen der Raum- temperatur das Ladegerät an das Stromnetz anschließen. 4. Nichtnach jeder Kurzstrecke den Akku laden. Erst wenn die Ladezustandsan- zeige im roten Feld steht. Akku abnehmen, Akku laden NHW 72 Akku abnehmen Schloß (1) aufschließen. DenoberenTeildes Schlossesnach vorne kippen. - Den unteren Teil am Akkukorb aus- hängen. Bügel (2) am hinteren Halter (4) aushängen und abnehmen. Verriegelung (5) solange entgegen Uhrzeiger drehen, bis der Stecker (6) sich leicht abziehen läßt. Akku am Griff (3) aus Akkukorb her- ausheben. NHW 8.2 Akku laden Stecker (8) des Ladegerätes an Akkudose anschließen und Verrie- gelung im Uhrzeigersinn drehen bis Stecker fest sitzt. Stecker (7) an Stromnetz 220V, 50Hz anschließen. Achtung! Verwenden Sie nur das von uns vorgeschriebene Ladegerät. Öffnen Sie weder Ladegerät noch Akku. Vor einer Fahrzeugstillegung (z.B. im Winter) den Akku nicht laden. Akkuineinemtrockenen, temperier- ten Raum aufbewahren. Diebstahlsicherung NHW 966.2 | Schlüssel (1) im Schloßnachrechts drehen und festhalten. - Hebel (2) gleichzeitig nach unten bis zum Anschlag schieben und Schlüssel loslassen. Schloß ist ein- gerastet. Schlüssel ist in dieser Position ab- ziehbar. Hinweis: Schlüsselkann bei geöffnetem Ring- schloß nicht abgezogen werden. Beigefügten Anhänger gut aufbe- wahren bzw. Schlüssel-Nummer notieren, um sich bei Verlust der Schlüssel Ersatz beschaffen zu kön- nen. Notfalls hilft der Fachhändler bei Angabe der Fahrzeug-Ident.- Nummer. Luftpumpe Die Luftpumpeistspeziellfür Schlauch- reifen mit Autoventilen ausgestattet. Achtung! Beim Aufpumpen der Reifen mit Kompressor-Luftdruckgeräten (z.B. an Tankstellen) ist Vorsicht gebo- ten. Durch das kleine Volumen der Schläuche ist die max. Füllmenge schnell erreicht. Reifenluftdruck siehe Technische Daten. Wartungs- und Pflegeplan Bitte beachten Sie folgendes: Wartungsarbeiten während der Ga- rantiezeitausnahmslos durch einen von uns anerkannten Fachhändler ausführen lassen. Wartungsintervalle einhalten und auf der Rückseite des Garantie- scheines vom Fachhändler bestäti- gen lassen. Nur Original-Ersatzteile verwenden. Achtung! Vor allen Arbeiten an der Elektrik Kabelstecker am Akku - Pack ab- nehmen (auch beim Auswechseln einer Glühlampe). Keine Eingriffe an der Steuer- elektronik-Box vornehmen. Bei Nichtbeachtung erlischt der 8 Garantieanspruch. Anzugsmomente in Nm: KFenkerrohte =. ee 15 kenkervorBalicn sn tere 15 SAHO AN stern 20 Sattelstützrohr m. Hülse ................. 5 Vorderradachsene. sen sinsn.:. 30 Hinterradachser.. 2.2.2... 35 Nretkürnelim Presse: na 35 Redalemm 2, 30 - 35 Imfolgenden Abschnitt werden die ver- schiedenen Wartungs- und Pflegear- beiten erläutert, welche von einem Fachmann durchzuführen sind. Wartungs- und Pflegeplan ı Gesamtfahrzeug: Wartungs- bzw. Schmierstelle | Probefahrt ı Fahrgestell: Tret- und Antriebskette, Ketten- spannung Hinterradspur Tretkette Lenkungslager Seilzüge \ Schmiermittel und -menge bzw. Wartungsarbeiten Alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen. vor und nach Arbeitsdurchführung zur allgemeinen Kon- trolle von Betriebs- und Verkehrssicherheit. kontrollieren, ggf. nachstellen. Reinigen und Ölen. prüfen, ggf. einstellen. ausbauen, auswaschen, Ölen, einbauen. Die Verschlußfeder des Kettenschlosses zeigt bei Mon- tage mit geschlossenem Ende in Laufrichtung. Hinterrad- spur prüfen, ggf. einstellen. prüfen, ggf. nachstellen. Bei Bedarf neu fetten und ein- stellen. prüfen, ggf. ölen und einstellen. Auf knickfreie Verlegung achten. Für Ersatz nur Original-HERCULES-Seilzüge verwen- den. Seite 30 39 31 34 Vor Inbetriebn | alle 1000 km/ 3 Monate | alle 3000 km ı 6 Monate alle 6000 km | 12 Monate Bei Bedarf Wartungs- und Pflegeplan Wartungs- bzw. Schmierstelle Bremsanlage Bremsen Reifenluftdruck Reifenprofilstärke Beleuchtungs- und Signalanlage Motor: Akku - Pack Schmiermittel und -menge bzw. Wartungsarbeiten Seite auf Funktion prüfen ggf. nachstellen 35 37-38 Bei schlechter Bremswirkung Handbremshebel, Seilzug und Bremshebel auf ihren Zustand überprüfen, gegebe- nenfalls nachstellen. Gelenke, Lagerstellen, Seilzug nach- ölen. Geknickte oder geklemmte Seilzüge ersetzen. Ver- ölte Beläge sind zu erneuern, auch geringste Verölung bedingt eine Verminderung der Bremswirkung. Bei Glanz- belag auf den Bremsbelägen diesen mittels Schmirgellein- wand entfernen oder Bremsbeläge erneuern. Anmerkung: Die Bremsbeläge sind asbestfrei. prüfen 26 prüfen einschließlich Scheinwerfer prüfen, ggf. einstellen. > ggf. mit HERCULES Ladegerät laden D O1 Tretkettenspannung NHW 1173.2 i Prüfen Fahrzeug auf Kippständer stellen. - Kettemußsich max. 10-15mmnach oben und unten durchdrücken las- sen. Einstellen Antriebseinheit abbauen (siehe Mo- tor). - Bremsseil der 3-Gg.-Nabe lösen. - Bremsgegenhalter lösen (siehe Hin- terrad). - Zugkettchenlösen (siehe Hinterrad). Beide Achsmuttern lösen. 30 Kettenverschleiß prüfen NHW 1193.2 - Hinterrad gleichmäßig nach vorne oder hinten verlagern. Vor dem Festschrauben der Achs- muttern prüfen, ob Vorder- undHin- terrad genau fluchten (in einer Linie stehen). - Achsmuttern festschrauben. Beikorrekter Kettenspannung.darfsich die Kette nicht mehr als 5 mm vom Zahnkranzgrund abheben lassen. Auch die beste Kette hat nur eine be- grenzte Lebensdauer. Sollte trotz Nachjustierung und geölter Teile kein zufriedenstellender Kettenlauf mehr erzielt werden, empfehlen wir die ver- schlissene Kette auszutauschen. - Fahrzeug auf Kippständer stellen. - Kettenschutz entfernen Kette entspannen (siehe Ketten- spannung einstellen) Kettenschloß (1) öffnen und Kette abnehmen Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Achten Sie auf die richtige Lage des Kettenschlosses (siehe Kettenpfle- ge). Hinweis: Eine neue Kette sollte nicht mit einem verschlissenen Kettenrad und Freilauf- zahnkranz kombiniert werden. Dies macht sich durch Knacken der Kette bemerkbar. In diesem Fall ist es sinnvoll, Kette und Kettenräder gemeinsam zu wechseln. Wir empfehlen, diese Arbeit von einem Fachmann durchführen zu lassen. IN, & J ERREGER Kettenpflege Kettenlaufrichtung } him 073.2 Die Tretkette sollte bei Bedarf - beson- ders nach Regenfahrten - geschmiert werden. Zur Reinigung einer stark verschmutz- ten Kette empfehlen wir ein Petroleum- bad. Kette reinigen - Kette in Benzin oder Petroleum, zwecks Entfernung von Schmutz und verbrauchten Fettstoffen, so lange mittels Drahtbürste und Pin- sel unter dauernder Bewegung der Kettenglieder behandeln, bis sämt- liche Glieder sauber und leichtgän- gig sind. - Trockene Kette in angewärmtes ee nn we 9) | l Schließen De | NHW 074.2 Lage der Sicherungsfeder Spezial-Kettenfett legen, nach An- nahme der Fettbadtemperatur eini- ge Male wenden, sämtliche Glieder bzw. die ganze Kette dabei dauernd bewegen unddannherausnehmen, wenn das Bad gerade noch tropf- flüssig ist. Kette aufhängen und abtropfen lassen. Achtung! Die Verschlußfeder des Ketten- schlosses muß mit dem geschlos- senen Ende stets in Laufrichtung zeigen. Nach dem Einbau ist die Ketten- spannung einzustellen (siehe Ket- tenspannung einstellen). Antriebskettenspannung 510mm J 7 NRw117a.2 Prüfen Fahrzeug auf Kippständer stellen. - Kettemußsichmax.5- 10 mmnach oben und unten durchdrücken las- sen. NHW 1191.2 ÜNHW 1175.2 3 Einstellen Hinweis: - 3 Schrauben (1) herausschrauben. Die Antriebskette ist komplett genietet. - Verkleidung (2) abnehmen. Um die Kette abzunehmen, ist ein be- - Schraube (3) und Sechskantmutter hr rat Hilte;einerDISZangE lösen. DR Wir empfehlen, diese Arbeit von einem - Kettenspannungdurchverschieben Fachmann durchführen zu lassen. des Motorträgers (4) festlegen. - Schraube (3) und Sechskantmutter (5) festschrauben. Motorverkleidung (2) anbringen. Tretkurbel Die Tretkurbeln sind mit max. 35 Nm (3,5 kpm) festgezogen. Nachdemsich jede lösbare Verbindung bei Beanspruchung "setzt", sollte der feste Sitz von Zeit zu Zeit überprüft werden. Nachziehen: - Abdeckkappe (2) abnehmen. - Sechskantschraube (1) mit Steck- schlüssel anziehen. Falls sich die Tretkurbel bereits ge- lockert hat, ist der Innenvierkant mei- stens ausgeschlagen. Die Tretkurbel, ggf. die Achse, müssen dann erneuert werden. Hinweis: Festsitzende Tretkurbel nur mit Kur- belabzieher demontieren, niemals mit Gewalt herunterklopfen. Beim Einbau müssen die Vierkant- lagerstellen von Kurbel und Achse vollkommen feitfrei sein. NHW 1177.2 Die Pedale haben zweierlei Gewinde: das linke Pedal ein Linksgewinde das rechte Pedal ein Rechtsgewinde Auf den Pedalen befindet sich in d Nähe der Schlüsselfläche eine entspr chende Markierung "L" für die linke Seite, "R" für die rechte Seite r ® ® Lenkungslager a NHW 1178.2 Prüfen: Fahrzeug auf Kippständer stellen. Beide Gabelscheiden anfassen und versuchen vor- und zurückzubewe- gen. Ist Spiel vorhanden, muß nachgestellt werden. Nachstellen: Abschlußmutter (1) mit Gabel- schlüssel lösen. Steuerkonus (2) von Hand vorsich- tig nachziehen, bis Spiel beseitigt ist. Abschlußmutter festschrauben. Hinweis: Die Vordergabel darf im Lenkein- schlag nicht klemmen und muß leicht in beide Endstellungen zu- rückschwenken. Tret-, Lenkungs- und Naben- lager Es ist möglich, daß sich im Laufe der Zeitein gewisses Lagerspielein- stellt, das sich u.U. ungünstig auf die Fahreigenschaften und die Lebensdauer des Rades auswirkt. Die erforderlichen Arbeiten sollten jedoch unbedingt vom Fachhändler durchgeführt werden, da hierzu teil- weise Spezialwerkzeuge und ent- sprechende Fachkenntnisse nötig sind. Ü Vorderradbremse nachstellen NHW 1179.2 Das Nachstellen der Bremse ist unbe- dingt erforderlich, wenn sich der Hand- bremshebel °/ı des Weges durchzie- hen läßt. Kontermutter (1) am Lenker lösen und Stellschraube (2) ganz eindre- hen. Kontermutter (4) am Vorderrad lö- sen. Bremshebel (5) am Vorderrad in Bremsrichtung drücken bis Wider- stand spürbar (d.h. Bremse greift) Durch Drehen der Stellschraube (3) Bremshebel in dieser Position fixie- ren. ’ . u > eur - prüfen, ob sich das Rad noch leicht dreht - evtl. Stellschrauben (3) wieder et- was lockern - Kontermutter (4) festschrauben. - DieFeineinstellung mit Stellschrau- be (2) am Lenker vornehmen. - Kontermutter (1) festschrauben. Der Handbremshebel darf sich nach dieser Einstellung nicht mehr bis zum Lenker durchziehen lassen und das Vorderrad muß bei entlasteter Bremse frei laufen. Vorderrad aus- und einbauen NHW 1179.2 Ausbau Fahrzeug auf Kippständer stellen. Kontermuttern (1 u. 5) lösen und ganz aufschrauben. Stellschrauben (2 u. 4) ganz ein- schrauben. Gabelstück (7) aushängen, dabei Bremshebel (8) nach oben drük- ken. Achsmuttern (6) auf beiden Seiten lösen. Rad aus Ausfallenden nehmen. NHwWA1812 4 \/ Einbau Rad in Ausfallenden und Bremsge- genhalter in Aufnahme (3) einfüh- ren. Achsmuttern (6) festschrauben. - Gabelstück (7) einhängen. - Bremse einstellen (siehe Vorder- radbremse nachstellen). Speichen Ein strammer Sitz der Speichen ist für den schlagfreien Lauf der Räder ent- scheidend. Lockere Speichen recht- zeitig nachziehen lassen. Gerissene Speichen müssen sofort ersetzt und das Laufradkomplett nachzentriert, ggf. neu eingespeicht werden. Speichenbruch und eine Unwucht des Laufrades resultieren oft aus dem unsachgemäßen Spannen der Spei- chen. Das Austauschen, Spannen oder Nachlassen von Speichen ist Sache der Fachwerkstatt. Torpedo 3-Gang Nabenschaltung Bedienung 1. Schalten Während des Schaltens ohne Kraft weitertreten. Greift der gewünschte Gang nicht sofort - Tretbewegung kurz unter- brechen. Vor Steigungen rechtzeitig zurück- schalten. 2. Bremsen Bei langen und steilen Abfahrten unbedingt die zweite Bremse (Vor- derradbremse) abwechselnd mit- benutzen, damitdie Hinterradbrem- se abkühlt. Zu starke Erhitzung der Nabe kann zu Schmiermittelverlust und damit zu scharfer Bremswirkung führen (siehe Pflege). Zur Einstellung muß das Seil im 3. Gang gestrafft werden, um eine Schal- terbewegung direkt auf die Nabe zu übertragen. 1. Einstellung - Schalter in Gangstellung "3" brin- gen. Pedalarmbewegen, umsicher- zustellen, daß der Gang eingera- stet ist. Fixierhülse (1) so weit auf Zugkett- chen (2) schieben, bis Zugseil straff ist. 2. Kontrolle Schalter in Grundstellung "1" brin- gen, dabei Pedalarm bewegen. Einstellung zu locker: in Gangstellung "1" läßt sich Zug- kettchen (2) von Hand weiter aus der Kettenleitmutter (3) ziehen. Einstellung zu stramm: Schalthebel läßt sich nur schwer in Gangstellung "1" bringen. Bei falscher Einstellung kann kurzer Ruck beim Antritt oder leicht knackendes Geräusch an der Tretkurbel auftreten. Torpedo 3-Gang Nabenschaltung Pflege & 00 Die TORPEDO 3-Gang-Nabe S ist ausreichend geschmiert. Sollte die Wirkung der Rücktrittoremse jedoch zu scharf werden (vgl. "Bedienung" Punkt 2) muß der Bremsmantel mit SACHS-Spezialfett Typ A (F&S-Nr. 0369 135 100) nachgeschmiert werden. Nachschmieren nur durch einen Fachmann Bewegliche Teile der Schaltvorrich- tung (Clickschalter bzw. Combi- Click, Seilzug, Zugkettchen) gele- gentlich Ölen. 3-Gang-Nabe beim Reinigen des Radesnichtmit Wasser abspritzen. Sollte seitliches Spiel des Hinterra- des zu groß werden, Lagerung von Fachmann nachstellen lassen. Hinterrad aus- und einbauen Ausbau Antriebseinheitabbauen (siehe Mo- tor). Fixierhülse (3) mit Drucktaste von Zugkettchen (2) lösen. Bremsgegenhalter (4) an Rohrschel- le lösen. Achs- und Kettenleitmutter (5 u. 1) lösen. Tretkette aushängen und Rad aus den Rahmenausfallenden nehmen. NHW 11922 / Einbau Tretkette in Kettenrad einhängen und Hinterrad in die Rahmenaus- fallenden einführen. Fixierscheiben (6) aufstecken. Beim Aufschrauben der Kettenleit- mutter (1) Zugkettchen (2) straff zie- hen, um es nicht zu beschädigen. Achs- und Kettenleitmutter (5 u. 1) sowie Bremsgegenhalter (4) von Hand vorspannen (Verzahnung der Fixierscheiben (6) muß an den Aus- fallenden außen anliegen). Kettenspannung prüfen undeinstel- len (siehe Tretkettenspannung). Vorder- und Hinterrad müssen ge- nau fluchten (in einer Linie stehen). Achs- und Kettenleitmutter sowie Bremshebel festschrauben (dabei Zugkettchen nicht beschädigen). Schaltung einstellen (siehe Torpe- do 3-Gang Nabenschaltung Antriebseinheit anbauen. Antriebskette spannen (siehe A triebskettenspannung). Motor ausbauen NHW 1191.2 Achtung! Vor allen Arbeiten an der Elektrik Kabelstecker am Akku abnehmen. 3 Schrauben (1) herausschrauben. Verkleidung (2) abnehmen. 2 Kabelverbinder (4) lösen. Schraube (3) und Sechskantmutter (5) herausschrauben. Antriebskette (6) aushängen. Motorträger (7) abnehmen. Antriebsritzel (8) -Linksgewinde- ausbauen. 5 Schrauben (9) herausschrauben und Deckel (10) abnehmen. - 3Muttern (11)herausschrauben und Motor (12) abnehmen. Achtung! Zahnriemen (13) beim Ausbau des Motors nicht beschädigen. Motor einbauen 15 NHW 1190.2 Motor (12) in Motorträger (7) einset- zen. Zahnriemen (13) auf Zahnriemen- scheibe (14) und Zahnriemenritzel (15) vorsichtig aufsetzen. 3 Muttern (11) mit Scheiben aufset- zen, Zahnriemen mit Motor span- nen und Muttern festschrauben. Der weitere Einbau erfolgt in umge- kehrter Reihenfolge wie der Aus- bau. z 13 149 ° a & NHW 1189.2 Hinweis: Vor dem Einsetzen des Motorträgers ist die Distanzhülse (16) auf die Hinter- radachse aufzusetzen. Vor dem Festschrauben der Sechs- kantmutter (5) (Anzugsmoment35 Nm) und der Schraube (3) ist die Motorkette mittels des Motorträgers zu spannen. Auf einwandfreies Spiel der Antriebs- kette achten (Kettendurchhang 5 - 10 mm). Reifenpflege Wenn das Electra über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, empfiehlt es sich, das Rad so aufzubewahren, daß die Reifen entlastet sind und der Luftdruck in den Reifen so weit verrin- gert wird, daß die Reifen gerade noch rund sind. Zusätzliches Einsprühen mit einem Silicon Gummipflegemittel ver- hindert das Austrocknen. Zuvor aber die Reifen gründlich reinigen. Fahrzeug bzw. Bereifung nicht über einen längeren Zeitpunkt in zu war- men Räumen - wie Heizungskeller - aufbewahren. Reifen aus- und einbauen - Rad ausbauen. - Staubkappe am Ventilabschrauben. - Reifen gegenüber dem Ventil ins Felgenbett drücken, dann den Rei- fen in Ventilnähe mit der Hand über den Felgenrand ziehen und entlang der Felge über den ganzen Umfang abheben (hierzu möglichst keine Montierhebel verwenden). - Schlauch herausnehmen und un- dichte Stelle ermitteln. - Nach erfolgter Reparatur, vor dem Einlegen des Schlauches die Rei- feninnenseite auf Beschädigung und eingedrungene Fremdkörper (Nä- gel etc.) kontrollieren. - Schlauch einlegen und leicht auf- pumpen, sonst besteht die Gefahr des Einklemmens. - Anschließend den Reifen über den Felgenrand aufziehen, angefangen gegenüber dem Ventil. - _Vordem vollen Aufpumpen denRei- fen seitlich hin- und herbewegen, dabei darauf achten, daß die Um- laufmarkierung auf dem Reifen rundum den gleichen Abstand zum Felgenrand hat. Reifenluftdruck siehe ectnleen @ Daten. Dynamo einstellen Glühlampen ©: N Schlußleuchte öffnen - Halteklammern (4) spreizen und Rücklichtglas abnehmen. Scheinwerfer öffnen - Schraube am Scheinwerferhalterlö- sen. - Scheinwerfer nach vorne klappen. - 2 Schrauben (5) lösen. NHW 1186.2 “a x NHW 1187.2 - Reflektor abnehmen. = Motorverkleidung abnehmen. Beim Auswechseln der Glühlampen - Befestigung (2) lösen. darauf achten, daß für - Dynamo-Mittelachse aufRadachse Scheinwerfer Glühlampen 6V - 2,4W (3) ausrichten. Halogen - Höheneinstellung so vornehmen, Schlußleuchte Glühlampen 6V - 0,6W daß bei eingeschaltetem Dynamo Zu verwenden sind. das Reibrad (1) mitderganzenBrei- te an der Dynamo-Riffelung des Reifens anliegt. ” Befestigung (2) festschrauben. ee Nach einer Fahrtmiteingeschaltetem Achtung! Dynamo leuchten im Stand Schein- Dynamo nicht während der Fahrt werferundSchlußleuchte, gespeistvom zuschalten - Unfallgefahr! Akku-Pack, für ca. 4 Minuten weiter. Schaltplan odov.! > 44 | K) © | ten ° \AL- I S L SW br Wo rt | ! bl z 2 3 n N 96V 0,6W Br S on to- © I sw [Elektronik | Lichtmaschine DAT 180W 6V 3W E-Motor POO 520 002 02 01 Gerätebezeichnung Schalter Scheinwerfer Temperaturkontrolle 1 Thermoelement Schlußleuchte Batterie SZ 7 U Grundfarbe bl blau br braun ge gelb ü rt rot SW schwarz Fahrzeugpflege Regelmäßige und sachkundige Pfle- ge dient der Werterhaltung des Fahr- zeuges und ist eine der Voraussetzun- gen für die Einhaltung von Gewährlei- stungsansprüchen bei eventuellen Korrosions- und anderen Schäden. Tips zur Pflege! - Zum Waschenausschließlich einen weichen Schwamm undklares Was- ser verwenden! - Fahrzeug niemals an Autowasch- straßen mit Dampfstrahler säubern. (Wasser dringt in die Elektrik und Lagerstellen, das Dekor löst sich, die Lackschicht kann beschädigt werden.) - Nur mit weichem Tuch oder Leder nachpolieren! Staub und Schmutz nicht mit trok- kenem Lappen abwischen (Kratzer im Lack). - Lackschäden und Kratzer sofort mit Lackstift oder Lacksprühdose behandeln. Korrosionsgefährdete Teile vor- sorglich und vor allem im Winter regelmäßig mit Konservierungs- und Pflegemittel behandeln. - Fahrzeug nicht unnötig im Regen stehen lassen. - Fahrzeug in trockenen Räumen mit niedriger Luftfeuchtigkeit unterstel- len. Konservieren Das Fahrzeug sollte bei Bedarf mit einem handelsüblichen Konservie- rungsmittel gepflegt werden. Winterbetrieb und Korrosionsschutz Wird das Fahrzeug in den Wintermo- naten benutzt, können durch Streusal- ze beträchtliche Schäden auftreten, so- fern nicht sofort Gegenmaßnahmen getroffen werden. Wir empfehlen! Rahmen und Alu-Teile nach längeren Fahrten gründlich zu reinigen und mit einem handelsüblichen Korrosions- schutzmittel zu konservieren. Lackschäden ausbessern Kleine Lackschäden sofort mit Lack ausbessern, HERCULES-Lacksprüh- dosen bzw. Lackstifte hält Ihr HERCULES - Fachhändler bereit. Hinweis: Im Interesse des Umweltschutzes bit- ten wir Sie, Pflegemittel sparsam anzu- wenden und nur solche zu gebrau- chen, die als umweltfreundlich gekenn- zeichnet sind. Mitnahme von Lasten Durch die Mitnahme von Lasten in jeder Form ändert sich das Fahrver- halten eines Fahrzeuges. Je größer die Last, desto kritischer wird dieser Zustand. Grundsätzlich sollten Lasten (Einkaufs- taschen etc.) nicht am Lenker, son- dern auf dem dafür vorgesehenen Ge- päckträger transportiert werden. Wir empfehlen: = Keine Anhänger anzukuppeln. - Keine Mitnahme von Kindern. Anmerkung: Fahrzeuggewicht: 30 kg. Zul. Gesamtbelastung 120 kg. Zul. Belastung des Gepäckträgers 15 kg. HERCULES Fahrzeugpaß (Bitte sofort nach Kauf ausfüllen Modell: Electra BAanrzeug-Ident: Ni. -:..222:22:eaeensonsneenssnrssnnnunsennesiennen Schlüssel-Nr.: Besitzer: NÜRNBERGER HERCULES-WERKE GMBH 90441 NÜRNBERG HERCULES - über 100 Jahre Zweirad-Geschichte Printed in Germany

Hercules Electra Betriebsanleitung 1993


Von
1993
Seiten
52
Art
Anleitung
Land
Deutschland
Marke
Hercules
Quelle
Heinrich Bültemann-Hagedorn
Hinzugefügt am
01.08.2022
Schlagworte
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Änderungshistorie


  • 10.08.2022: "Deutschland" statt "DDR"

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