FKZ, Fahrrad- und Kraftfahrzeug-Zeitschrift, Heft 23, Nov. 1933

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FKZ: FAHRRAD- UND KRAFTFAHRZEUG-ZEITSCHRIFT BERLIN W9 9. JAHRGANG, HEFT 23 11. NOVEMBER 1933 | das leichtlaufende MielewerkeAG. Gütersloh/Westtf. Geschäftsstellen unter eigener Firma mit Engroslager In: Berlin, Bremen, Breslau, Darmstadt, Donaueschingen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Hannover, Kalserslautern, Kassel, Koblenz, Köln, Königsberg, Landshut, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Stettin, Stuttgart, W.uppertal-Elberfeld, Würzburg, Zürlch, ALLEINIGES OFFIZIELLES ORGAN DES VEREINS DEUTSCHER FAHRRAD-INDUSTRIELLER EV,, DES REICHSVERBANDES DEUTSCHER FAHRRAD- UND FAHRRADTEILE-GROSSISTEN EV. (EHEMALIGEM SCHUTZVERBAND DEUTSCHER FAHRRADTEILE-GROSSISTEN EV.) UND DES GROSSHANDELS-VERBANDES FÜR KRAFTFAHRZEUGBEDARF EV., SÄMTLICH IN BERLIN Mefterhoff& Weller Bielefeld Sahrrad- und Motorradteile-Großhbandlung Eoneordia Adler: o t i te Bielefelder Fahrrad „ , le h ma f () ınen ar F F « | | il 2, Me SEN Nur für den Handel beftimmt! Ausstattung, Preise und Bedingungen für das billigste Grossistenrad (Erste Reihe: Händlerpreis. Ein komplettes Herrenfahrrad, schweißt, alle Blankteile vernickelt, Zweite Reihe: Hochdruck, mit Grossisten- Bruttoverkaufspreis (Konsumentenpreis) in Reichsmark) 5 marke oder sonstigen Phantasienamen, jedoch ohne Markenschutzzeichen des Rahmenherstellers. Liniierung: einfache Linien, einfache Vor- derradnabe, Bremsnabe in niedrigster Preislage, 1,8 bis zu 2 mm Speichen, Wulstfelgen 28 x 1%, Felgenfarbe: schwarz mit Linie abgesetzt oder ertee- farbig, 55 mm breite durchgehende Schutzbleche, Konuslager mit Vierkant- Kurbelbefestigung, aufgedrücktes Ket- tenrad, Qualitätskette 1, x!/,-Teilung, Block-Pedal, deutscher oder englischer Lenker, mit Vorbau und Zelluloidgriff und kompletter Bremse, Winkelsattel- stütze, einfacher Zug- und Druckfeder- sattel mit Werkzeugtasche (Art. Lepper 821 Tertia). Bereifung: tertia Qualität Hochdruck. Mit Vorderrad-Schutzblech- abzeichen. Mit Laternenhalter. Werk- a. zeug: ein Schlüssel und ein Ölkännchen. er Mit Rückstrahler, mit Glocke, mit Luft- el pumper ss ee 35,— 45,50 M Damenfahrrad in gleicher Ausstattung . . 39,— 50,50 er Knabenfahrrad in gleicher Ausstattung 33,50 43,50 : Mädchenfahrrad in gleicher Ausstattung . 37,50 49,— au Halbrenner, geschweißt Aufpreis 2,50 3,75 Ed Halbrennersfelotere a 0. Aufpreis 5,— 6,50 Falls Teile in noch minderer Qualität geliefert werden, darf eine Unterschreitung der Mindestpreise unter keinen Umständen erfolgen, ebenso darf, falls irgendein Zubehör der angeführten Ausstattung nicht mitgeliefert wird, ein Preisabschlag nicht erfolgen. * Mindestpreise für Sonderausstattungen: Verchromunoer a 3,— 3,90 Außen- oder Innenlötung . . 2,50 3,25 Aufpreis für Ia Hochdruckbereifung gegen- übersterias nt Sea a N 0,755 0,95 Ballon-Ausführung mit Bereifung (Bett oder Wulst) BIENEN EN 4,— 5,20 dto-FohnenBereitungge ne 1, 1,30 Ktometfreilaufnabes u 1.737530 , x Morpedofrelaufnabes sr 2 er 4,— 5,20 Keillager eo ea 0,065 0,85 Verchromte Felgen ohne Mittelstrich, Paar 2,50 3,25 Verchromte Bleche ohne Mittelstrich, Paar 2,50 3,25 Verchromte Felgen mit Mittelstrich, Paar 3,— 3,90 Verchromte Bleche mit Mittelstrich, Paar 3,— 3,90 2 verchromte Steuermuffen. .. .... 3,— 3,90 Vernickelte Vordergabelenden. .. . . . 0,45 0,60 Verchromte Vordergabelenden . ... . 15 530 Für aufgeschraubtes statt aufgedrücktem Kettenrad res 0,65 0,85 Sonderverzierungen (Abziehbilder). ... 1,— 1,30 Schutzbleche mit vernickelten Streifen 2,50 3,25 Vernickelte Felgen mit bunten Streifen 2,25 2,95 Vernickelte Felgen ohne Streifen .. . . 2,— 2,60 Westwoodfelgen jeder Art ....... 1,50 1,95 Farbige Emaillierung mit Goldlinien ohne Strahlenkopf a 4,— 5,20 Buntes Kopfstück, einfarbig, mit de aber a nn. ee 01595 dioszweilarbin Pers 222.002: „— 2,60 Doppelimiensen area anne: 0,25 0,35 Aufpreis für sekunda Sattel gegenüber tertia 0,75 0,95 Aufpreis für prima Sattel gegenüber tertia 1,50 1,95 Aufpreis für Elastic-Sattel mit Zugfeder 1,— 1,30 ‘“ Aufpreis für Elastic-Sattel mit Zug- und Druckrederasr ee en rn 1501,95 Aufpreis für prima Hochdruck-Cord-Berei- fung gegenüber tertia . . 1550=217,95 Aufpreis für Halbballon- Bereifung gegen- über Hochdruck tertia . . . 2,— 2,60 Abschlag für Lieferung der Fahrräder Anne Bereifung (tertia-Qualität Hochdruck) 2,50 3,25 Aufziehen für eingesandte Pneumatik, pro Rad 22:2. 0,50 0,65 Berechnung von Fracht- und Verpackungskosten: I. Sämtliche Fahrrad-Lieferungen per Frachtgut oder Boten (Auto) erfolgen franko-franko. Bei anderen Ver- sandarten werden die entstehenden Mehrkosten berechnet. II. Für die Teile-Lieferung an Händler an allen Orten Deutschlands per Frachtgut, Postpaket, Bahnpaket oder Boten (auch Auto) gilt folgende Regelung: a) ineinem Rechnungswerte bis einschließlich RM. 30,— werden die tatsächlich entstandenen Transport- (Fracht bzw. Porto) und Verpackungsspesen erhoben. b) in einem Rechnungswerte über RM. 30,— bis RM. 50,— wird für Verpackungs- und Versandspesen ein Aufschlag von 3 % erhoben. c) in einem Rechnungswerte über RM. 50,— bis RM. 100,— wird ein Aufschlag von 2% erhoben. d) in einem Rechnungswerte über RM. 100,— wird kein Aufschlag erhoben. e) für alle anderen Versandarten (Eilgut, Expreßgut, Flugpost) gelten unter Fortfall der prozentualen Zu- schläge die tatsächlich entstandenen Transport- und Verpackungsauslagen. III. Alle Lieferungen am Wohnort des Lieferanten er- folgen frei Haus des Bestellers. Ei Umsatzvergütung: Nach Abnahme von 10 Rädern 2 % „ „ „ 25 „ 2,5% ”„ „ ” 50 ” 3 % „ » „ 75 „ 3,5% „ „ » 100 » 4 % Die Garantie bei Lieferung von Fahrrädern und Fahrradrahmen ist die gesetzliche. Verkäufe an Werksangehörige dürfen nur für deren eigenen Bedarf und nur durch ortsansässige Händler gegen mäßige Provision und unter Reversverpflichtung des Werksangehörigen erfolgen, innerhalb eines Jahres keinen Weiterverkauf vorzunehmen, m ans rm nn | | Beilage zur FKZ Fahrrad- und Kraftfahrzeug- Zeitschrift, Berlin W 9, Potsdamer Straße 139, Heft 23/1933 Yu Preise nach dem Stand vom 7. November 1933. Ohne Gewähr. Änderungen werden jeweils bekanntgegeben »% Eine weitere Beilage, die nur die Konsumenten- preise enthält, befindet sich vor dem hinteren Umschlag dieses Heftes. Erläuterung für den Gebrauch beider Tabellen im Textteil Sonderdrucke von dieser Beilage - jeweils mindestens 100 Stück - können beim Verlag der FKZ bestellt werden * Der Bezugspreis der FKZ beträgt (Inland) RM 2.50 für jedes Vierteljahr. Bestellungen beim Verlag in Berlin W9. Gelegen- heitsanzeigen (Stellenangebote, Vertretergesuche, Käufe und Verkäufe usw.) werden mit RM 0.20 für die einspaltige Milli- meterhöhe berechnet. Chiffregebühr RM 0.50 juauu9aıIjge 19179 TE ne I BE Emmen | HEFT 23/1933 FKZ : er RT -evy-Nürnber Orradmstr. 1933, Kl. 500 . Bergmeister 1933. KI. 1000 En = r H. Richnow-Berlin Geis-Munlac Notorrad- Deutscher Motorradmeister 1933 Disch Rh trekorden U. Kl. 350 ccm R WE 1933. Kl. 250 cem u. Disch Inhaber von 4 Be eSenegnas pr — — — ven BeeeBeesP RE mug en ee OWUWENELT SEI EHIRSENREERERSEBNEENN TFT isn a BE E. Loof-Godesberg I r z > 2 ER Re A uttenen-Erkeien Deutscher Bergmeister 1933 Eröpa Orit=-München P.-R er Motorradmeiste Kl. 350 ccm KI 100 tsch. Bergmeister re Deuts_h@f, 1000 ccm ; 1000 ccm mit Seitenwagen | 1 N { | die unverwäüstliche deutscheMotorradkettevonWeltruf der Deutschen Präzisions-Kettenwerk A.-G., Soldin/!Nm. Ihre Anfrage findet größere Beachtung, wenn Sie schreiben: „Ich las Ihre Anzeige in den ERZ 2... FKZ HEFT 23/1933 LPW- Hochglanz-Vernicklung Glanznickelbäder an sich sind seit Jahren bekannt, ebenso aber auch die damit verbundenen, bisher unvermeidlichen Nachteile: Härte und Sprödigkeit der Niederschläge sowie Verwendbarkeit nur in dünner Schicht. Diese Nachteile sind durch das neue LPW-Hochieistungs-Glanznickelbad ‚Spiegelglanz“ restlos behoben. Eine Nürnberger Metallwarenfabrik schreibt uns wie folgt: „Das uns von Ihrer hiesigen Zweigniederlassung empfohlene Hochleistungsnickelbad .‚Spiegel- glanz‘: (600 Liter) haben wir seit etwa 4 Monaten in Betrieb. Dasselbe entspricht voll und ganz unseren Erwartungen. Das Bad liefert auf hochglanzpolierten Messingartikeln einen klaren, glänzenden Niederschlag. Der Hochglanzniederschlag ist voll elastisch, so daß Ab- blätterungen bei der nachfolgenden Verchromung nicht beobachtet werden. Durch die Aus- schaltung der Zwischenpolitur nach der Vernicklung werden wesentliche Kosten erspart Wir beabsichtigen, in Kürze ein zweites Bad (400 Liter Inhalt) anzuschaffen.“ Nähere Aufklärungen, fachm. Beratung und Anfertigung von Mustern bereitwilligst. Langbein-Pfanhauser-Werke A.-G. Spezialfabrik für Galvanotechnik Dynamo-und Maschinenbau Abt.5A, Leipzig O5 | FAHRRAD- | | ANHÄNGER- | Se u.METALLWERKE LICHT L.BAUER IR Co. 148 9 \UTI3]V Fahrrad- und Metallwerke L. Bauer & Co., Klein-Auheim Ihre Anfrage findet größere Beachtung, wenn Sie schreiben: „Ich las Ihre Anzeige in der FKZ.. .“ HEFT 23/1933 FKZ 8 am Firmen-Glocken sThard Sr ua SRrz sind und bleiben das beste Werbemittel für den Fahrradhändler Deshalb ist nicht der Preis, sondern lediglich die Qualität ausschlaggebend LITE EEE TE nn u IT TE El, = 5 Achten Sie darum stets auf die ® Marke, denn unsere mehr als 40 jährige Erfahrung bürgt Ihnen für den Erfolg Ihrer Werbung e Zu beziehen von allen Mit- gliedern des Reichsverbandes deutscher Fahrrad- und Fahrradteile-Grossisten e.V. Metallwarenfahrik vorm. H. WISSNER, Akt.-Ges., Zella-Mehlis | EEE EEE HACKEI Fahrradbeleuchtungen Mit 1 Birne Mit 2 Birnen Mit Kotflügelscheinwerfer Nr. 612 S/420 Nr. 617/620 GEBR. HACKEL : CHEMNITZ 14 | Ihre Anfrage findet größere Beachtung, wenn Sie schreiben: „Ich las Ihre Anzeige in der FRZ ... .“ D.PHARRIS Hnw. & MFG. CoMPANY.ıInc. Ne R.e ermmanmer G.D MANUFACTURERS, MANUFACTURERS REPRESENTATIVES.IMPORTERS AND EXPORTERS EEE ON SE GOLD MEnAL HARDWARE, BICYCLES.WHEEL GOODS AND BICYCLE SUNDRIES PRINCETON Be 9 ERS CHURCH ROANER HONE 9 c c 85-1086 WORTH er BLACK BEAUTY r NEW YORK,USA. etober 1 19 0 16, . Fahrrad j zeug Zeitschrift, LE £ “o ’ “ I september 30th f gaz ; an er ppea 8 Fage 21 B zull { 11 as as & th t = a z > er + a 4 a ups 4 Y & a qua ties, ie 11 t & J Kur { bi I Ne pref t t 1-i Y ; r 10-toot!} t be may 4 emple to fit hain. rs Y; FZıl N & GE D.P.Harris Bam. | uk Dieser Brief, der sehr bald nach Eingang der FKZ in New York geschrieben sein muß (Heft vom 30. September — Brief vom 16. Oktober), beweist, wie aufmerksam und gründlich die FKZ auch im Auslande gelesen wird. Der Artikel, um den es sich hier handelt, nimmt nämlich gerade nur eine Viertelseite ein und verteilt sich dazu noch über zwei Seiten! Es ist also kaum viel mehr als eine ‚‚kleine Notiz“, die außerdem „denkbar ungünstig placiert‘‘ ist. Trotzdem sind eben auf diese Notiz allein bei uns an die zwanzig Anfragen aus dem In- und Ausland (Tschechoslowakei, Frankreich, U. 5. A. usw.) eingegangen. Man kann sich daraufhin leicht ausrechnen, wie erfolgreich erst recht Inserate in der FKZ vom Standpunkt wirkungsvoller Auslandswerbung sein müssen. re un z Felgen Spez.: BRaffon-Felsen Schutzbleche in jeder Ausführung / MNahtlose Prazis- Stahhiohre in allen Profilen METALLWERKE OHLIGFS :: SOLINGEN — OHLIGJ Zahlreiche Gutachten! Geschützt durch DRGM. Unerreicht Rationell zum2DRE. angemeldet! Unerreicht Hygi en isch Unerreicht in der Streufähigkeit und daher Qualität des Verchromungsgutes arbeitet unser automatisches die ideale Anlage für die Verchromung von Fahrradteilen. / Die modernste und zweckmäßigste Anlage für die Serien- Verchromung. / Die Anlage, welche mit unbedingter Zuverlässigkeit größten Materialdurchsatz bewältigt. / Die An- lage, welche mit Präzision eine saubere Qualitätsverchromung |iefert. / Ge- stattet die Senkung der Verchromungs- kosten um die Hälfte Riedels.Co. Spezialfabrik für Galvanotechnik Bielefeld 1 Baer EEE —— FKZ HEFT 23/1933 ‚Bismarck« Gafhrräder e FSahrradrafimen oe Fahrradteile sind ’ Qualitätserzeugnisse ‚Schutzmarke für seit Jahren im In- und Ausland bestens eingeführt ea ' #Fahrradteile und Rahmen Gafrräder, Fahrradrafimen, geschweißt und gelötet Hochdruck- und Ballon, in Touren- und Renn- ausführung, Leichtmotor und Rahmen für Sachs- motor 74 ccm, Geschäftsrad-Rahmen, Knaben- und Mädchenrahmen für 24” und 26” Laufräder, Rahmen für Behördenräder Mod. M 30, bearbeitet nach den Vorschriften des Reichspostzentra'amtes Rafımensätze für Leichtmotor-Rahmen für Sachsmotor 74 ccm, Behörden-Rahmen Modell M 30, Rennrahmen extra leicht mit Ringlager D.R.G.M. Steuergarnituren, Kettenradgarnituren, Achsgarni- turen, komplette Tretlager mit Konus- u. Ringlager, Vordergabeln, Zahnkränze, Naben mit Konus- und Ringlager, Sattelstützen, Rahmenverbindungsteile la vVernicelung la verdıromung Rostigeshützte Emalllierung: nacı Spezial-Veriahren Vertretungen an allen Hauptplätzen|! Wo nicht vertreten, wird Vertreter nachgewiesen Safrradwerke Bismarck Aktien-Seseftschajt Gegr.1896 Berserfhiof (Rhld.) Gegr. 1896 Telegramm-Adresse: Bismarckwerke-Bergerhof (Rhld.) Telefon: Amt Radevormwald Nr. 8 Eisenbahnanschluß: Station Radevormwald (Eigenes Schienengleis) Ihre Anfrage findet größere Beachtung, wenn Sie schreiben: „Ich las Ihre Anzeige in der FKZ...“ ern ALLEINIGES OFFIZIELLES ORGAN DES VEREINS DEUTSCHER FAHRRAD-INDUSTRIELLER EV., DES REICHSVERBANDES DEUTSCHER FAHRRAD- UND FAHRRADTEILE-GROSSISTEN EV. (EHEMALIGEM SCHUTZVERBAND DEUTSCHER FAHRRADTEILE-GROSSISTEN EV.) UND DES GROSS- HANDELSVERBANDES FÜR KRAFTFAHRZEUGBEDARF EV., SÄMTLICH IN BERLIN BERLIN W9 9. JAHRGANG, HEFT 23 11. NOVEMBER 1933 Der 1. November 1933 EDUARD WESTERHOFF Erster Vorsitzender des Reichsverbandes Deutscher Fahrrad- und Fahrradteile-Grossisten e. V. Einen Markstein in der Geschichte der Reichsver- bands-Grossisten habe ich den 1. Oktober 1933 ge- nannt. Von nicht geringerer Bedeutung ist der 1. No- vember 1933. Mit diesem Tage ist die gesetzliche Einlaufsfrist für die abgeschlossenen Verträge ver- strichen und nun gilt es, die getroffenen Abmachun- gen zu erfüllen und gewissenhaft durchzuführen. Wenn die geschaffenen vertraglichen Grundlagen auch viel Mühe und Opferbereitschaft gekostet ha- ben, so beginnt die eigentliche Arbeit erst jetzt mit der Überwachung der Verträge. Außergewöhnliche Bindungen sind niemandem auferlegt, lediglich be- steht jetzt ein Zwang zur Ehrlichkeit. An sich ist die Ehrlichkeit keine besondere kaufmännische Tugend, sondern für jeden Menschen selbstverständlich. Aber die Erfahrungen der letzten Jahre haben uns gelehrt, welche Auffassungen über diesen Begriff in unseren Reihen Platz gegriffen haben. Wir haben nun unsere Vertragswerke so aufgebaut, daß niemand mehr ge- zwungen ist, den. geraden Weg zu verlassen. Alle Störenfriede von außen, soweit sie noch vorhanden sind, werden in allernächster Zeit mit Hilfe der zu- ständigen Stellen der Regierung in ihre Organisation eingegliedert. Keiner kann sich mehr dem Willen der Regierung entgegen stellen. Ich erwarte daher von sämtlichen Reichsverbands-Grossisten, daß sie die vorgeschriebenen Richtlinien genau beachten, und, wo sich Schwierigkeiten ergeben oder sich Ver- stöße zeigen, diese sofort bei der Geschäftsstelle oder bei mir melden. Ich gebe aber der Erwartung Aus- druck, daß nun nicht ein wildes Denunziantentum auflebt, und daß jede Rederei von unverantwort- lichen Personen als bare Münze hingenommen wird. Bei cche Verdächtigungen müssen immer zurückgewiesen werden, aber eine beweiskräftige, auf Unterlagen gestützte Anklage wird unbedingt und auch mit der vollen Strenge, die uns die getroffenen Ahndungs- vorschriften geben, verfolgt. Hierbei darf keine Rücksicht darauf genommen werden, daß auch mal ein Kunde, wenn er eines unserer Mitglieder zum Vertragsbruch veranlassen will, geopfert wird. Wir haben bestimmt die Möglichkeit, jeden Verstoß, von welcher Seite er auch immer kommen mag, auf das Nachdrücklichste zu ahnden, und wir werden von un- serem Recht und von unserer Macht Gebrauch ma- chen. Selbstverständlich immer im Rahmen der ge- setzlichen Bestimmungen. Ich 'wiederhole nochmals meine stets vertretene Auffassung: „Kein Deutscher ist ohne Rechtsschutz“. AUS DEM INHALT Der#1. November. 1933 2.2 art 7 Stimmtamit Jal 2, 72 Der Fahrradhändler-Vertrag ER ae Unsere heutigen Beilagen: ‚Das billigste Grossistenrad‘‘ „Mitbringen von Fahrrädern verboten‘ e Motorradreparaturen mit dem Schweißbrenner (Schluß Eine glänzende Sache: Glanzvernicklung! . . . .... 14 Jahre Westerhoff & Weller, Bielefeld . 15 Vom Radsport 5 Wir hören ES. S rn Eine witzige Reserverad - Sicherung . . E 19 Verbandsmitteilungen LEERE : Personalien, Firmennachrichten, Geschäftliche Mitteilungen Nachdruck von Text, Bildern und Zeichnungen nur mit Quellenangabe und ausdrücklicher Genehmigung des Verlages erlaubt Die FKZ erscheint vierzehntäglich Sonnabends. Vierteljahrs-Bezugspreis 2,50 RM. Bestellungen beim Verlag der FKZ, Berlin W 9, Potsdamer Str. 139. Te; ER EEE ET. EELEEENELZETEEEEETEEEE, er Eee m Bei dieser Gelegenheit muß ich aber auch darauf hinweisen, daß der Reichsverbands-Grossist auch volkswirtschaftliche Aufgaben zu erfüllen hat. Die berufenen Stellen der Regierung, die in letzter Zeit wiederholt in der Öffentlichkeit die Berechtigung des Grossisten als Warenverteiler zwischen Fabrikanten und Händlern anerkannt haben, vertreten eindeutig die Auffassung, daß der Grossist auch als Lager- halter für die Fabrikanten anzusehen ist. Ich weise ganz besonders darauf hin, daß diesem Grundsatze seitens unserer Mitglieder in der Zukunft bedeutend mehr Rechnung getragen werden muß. Wenn wir bei allen unseren Vertragswerken immer den Grundsatz vertreten haben: „Der Fabrikant ddarfseine Fabrikate nur unter Benutzung des legalen Fachhandels und nur unter Berücksichtigung einer Verdienst- spannefürden Groß-undKleinhandel absetzen“, so muß sich der Grossist das Anrecht auf diesen Grossistenverdienst dadurch erwerben, daß er den Fabrikanten die Ware in genügenden Mengen abnimmt. Es wird in Zukunft nicht mehr möglich sein, daß Grossisten ihren Bedarf im Rah- men eines Händlers decken. Der Fabrikant hat ein Anspruchsrecht auf Abnahme seiner Produktion auch in nicht saisonmäßig bedingten Zeiten. Wir wollen und müssen das Regierungs-Programm „schnellste Beseitigung der Arbeitslosigkeit“ unter- stützen. Unsere Hilfe kann nur wirksam sein, wenn wir den Fabrikanten in der stilleren Jahreszeit be- langreiche Aufträge erteilen. Ich bitte bei dieser Ge- legenheit nochmals ausdrücklich, diese meine Mah- nung gar nicht zu überhören, sondern ihr zu folgen. Abgesehen von verbandspolitischem Gesichtspunkten, die hier zu berücksichtigen sind, macht sich bei un- seren Lieferanten eine wachsende Abneigung gegen die Ausführung von zu kleinen Bestellungen bemerk- bar. Die Auswirkung zeigt sich bereits dadurch, daß von seiten der Fabrikanten die Grossisten-Eigen- schaft einzelner Mitglieder angezweifelt wird. Es bleibt uns also keine Wahl. Der Grossist muß wieder der Lagerhalter der Fabrikan- FKZ HEFT 23/1933 ten sein. Einmal schafft er dadurch die Vorbedin- gungen für eine gleichmäßige Beschäftigung und zum anderen beweist er die Berechtigung auf An- spruch eines angemessenen Grossisten-Verdienstes. Nur unter Berücksichtigung dieses Gesichtspunktes wird er den Anforderungen der berufenen Regie- rungsstellen gerecht und sichert sich auf die Dauer den Schutz der gesetzlichen Bestimmungen. Bei dieser Gelegenheit muß ich auf eins noch ganz besonders hinweisen. Von den verschiedensten ES ten werden Zweifel in die Durchführbarkeit der Ver- träge gesetzt und alle möglichen Versuche unter- nommen, unser unter so schweren Opfern aufgebau- tes Vertragswerk zu sabotieren. Diesen Miesmachern möchte ich heute noch in aller Freundschaft zu- rufen: „Ihr irrt euch!“ Abgesehen von den vertrag- lichen Möglichkeiten, die wir heute zur Durchfüh- rung unserer Abmachungen an Hand haben, steht uns auch das deutsche Recht zur Verfügung. Ich mache aus besonderem Grunde ganz eindeutig dar- auf aufmerksam, daß nach deutschem Recht kein Reichsverbands-Grossist berechtigt ist, sich durch Umgehung der Vertragsbestimmungen auf Kosten der vertragstreuen Mitglieder einen Vermögensvorteil durch Unterbietung oder sonst eine unerlaubte Um- gehung zu verschaffen. Ich sah mich veranlaßt, diese Ausführung nochmals in aller Deutlichkeit meinen Kollegen vor Augen zu führen, weil gerade in den letzten Tagen erschreckend viel Verstöße, noch mehr aber Verdächtigungen, gemeldet wurden. Merk- würdigerweise vereinigen sich die erhobenen Beschul- digungen immer auf bestimmte Firmen. Bislang habe ich das eingegangene Material lediglich gesammelt und es bei freundschaftlichen Ermahnungen sein Bewenden sein lassen; denn ich kann es mir immer noch nicht vorstellen, daß es so schwer sein soll, ein anständig, vornehm denkender Großkaufmann zu sein, um getroffene Abmachungen auch zu erfüllen. Wem es aber schwer fallen sollte, dem muß ich zum Schluß nochmals sagen, daß die gesetzliche Einlaufs- frist unserer abgeschlossenen Verträge verstrichen ist: mit dem 1. November 1933. Stimmt Die Menjchen im Auslande wiffen nichts davon, daß in Deutfchland eine Arbeitsjchlaht in gigantifchem Ausmaße gejchlagen wird, daß jchon 24 Millionen Arbeitsloje wieder in den Produftionsprozeß ein- gejchaltet find, fie wiffen nichts von der Snangriffnahme riefenhafter Projefte friedlicher Kulturarbeit, nichts vom neuen Agrar- und Siedlungsprogramm, von der Umgeftaltung und beginnenden Gejundung des Wirt- jchaftslebens, Eurz: fie wiffen nichts von allem Pofitiven! Dagegen wird alles Negative von den ausländijchen Seitungen aufgegriffen. Jede, EZleinfte Entaleifung irgendeines einzelnen Unverantwortlichen wird als an- geblicher Beweis für die Stimmung und die Sinnesart des ganzen Dolfes aufgebaufcht. Aber von der großen Stiedensrede des MNeichstanzlers im Mat Ddiejes Jahres wurde faum Notiz genommen. Gegenüber diefer gefährlichen Täufchung der öffent- mit Ja! lihen Meinung im Auslande mußte eine Situation ge- jchaffen werden, die zwangsläufig ein Aufhorchen der ganzen Welt erzwang. Darum der wohlüberlegte Ent- jchluß, aus dem Dölferbund auszutreten, um dadurch die Augen der ganzen Welt auf die Sage Deutjchlands zu lenften. In fieberhafter Spannung wartet nach dem eriten verjtändnislofen Erjchreden die Diplomatie aller Nationen und die öffentliche Meinung aller Dölfer auf das Ergebnis der Dolfsabftimmung. An ihrem Ergeb- nis fann niemand ohne Kommentar vorübergehen, jede ausländifche Heitung muß dann ihren Sejern über Gründe und Sufammenhänge diejes Ereigniffes berichten. Exit wenn die Dolfsabjtimmung gezeigt hat, daß das deutjche Dolf und feine Negierung eins find, wird es im Auslande Derftändnis für die Sage unferes Dater- landes geben. Daher: Stimmt mit Ja! DE ET SEE ELBE E*, HEFT 23/1933 FKZ 9 Der Fahrradhändler - Vertrag Zwischen den nachstehenden dem Arbeitsausschuß der Reichsverbände des Fahrradfaches (ARF) ange- hörenden Verbänden a) Verein Deutscher Fahrrad-Industrieller e. V.; b) Verband Deutscher Fahrradteile-Fabrikanten; ec) Verband Deutscher Fahrradlaternen- Fabrikanten e. V.; d) Reichsverband Deutscher Fahrrad- und Fahrradteile-Grossisten e. V. einerseits (nachstehend kurz „Lieferantenverbände“ genannt), und dem Reichsverband des Mechanikergewerbes e. V.; Reichsverband der Mechaniker-Innungen (Reichsverband des Fahrrad-, Motorrad-, Nähmaschi- nen- und Büromaschinenhandels) andererseits (nach- stehend kurz „Reichsverband“ genannt), wurde mit Gültigkeit ab 1. Oktober d. J. folgendes Abkommen ge- schlossen: S1 Die Vereinbarung bezweckt, den Handel mit Fahr- rädern, Fahrradrahmen, Fahrradteilen und Fahrrad- zubehör gemäß ihrem Inhalt in wirtschaftlich ge- sunde Bahnen zu führen. S2 Der ARF gibt einheitliche Händler-Ausweiskarten lt. Anlage I heraus. 83 Die Händler-Ausweiskarte ist von den von ihm be- auftragten Stellen allen denjenigen Fahrradhändlern auszuhändigen, deren Geschäftsaufbau nachstehenden Richtlinien entspricht: „Wer ist Händler?“ 1. Händler ist derjenige, der den Handel als Beruf betreibt, sich also gewerbs- und gewohnheits- mäßig damit befaßt. Als Bedingung ist anzusehen das Vorhanden- sein eines Ladens, einer Reparaturwerkstatt und eines entsprechenden Schildes vor dem Hause. Von der Bedingung des Ladens kann Abstand genommen werden, wenn kein unlau- terer Wettbewerb durch ‚kleine Anzeigen“ usw. betrieben wird, der Inhaber auch sonst alle Ansprüche, die an einen ordentlichen und geregelten Geschäftsbetrieb gestellt werden müssen, erfüllt. 3. Wer den Handel als Lohn- oder Gehaltsemp- fänger nebenher selbst oder durch seine Ehe- au betreibt, kann nicht als Händler im Sinne dieser Richtlinien angesehen werden. 4. Die polizeiliche Anmeldung ist kein genügen- der Beweis für die Händlereigenschaft. 5. Etwa bestimmungswidrig erfolgende Lieferun- gen von Fabriken, Grossisten und anderen Händlern stellen die Eigenschaft als Händler noch nicht fest. 6. Uhrmacher, Schlosser und Schmiede, sowie verwandte Berufe in Orten bis zu 3000 Ein- wohnern können, wenn ein Bedürfnis vorliegt, als Händler angesehen werden, falls sie die Punkte 1 und 2 erfüllen. DD 84 Händler, die im Besitz einer Händlerkarte sind, verpflichten sich, die Vertragsartikel des Fachgebiets nur von denjenigen Lieferanten zu beziehen, die im Besitz eines Lieferanten-Ausweises sind. Als Vertragsartikel gelten: Fahrräder, Kugeln, Fahrradrahmen, Vorderradnaben, Ketten, Kettenkästen, Pedale, Gepäckträger, Speichen, Luftpumpen, op Pumpenhalter, en Fahrradsättel u. -taschen, BUS ERLA SAD ES Fahrradbeleuchtungen, Schutzbleche, e r Vorderradscheiden, Stahlfelgen, k > Hinterradgarnituren, ompl. Tretlager, K ig z Seersatze ettenradgarnituren, Sertelstutzen Achsen und Teile dazu, Glocken, Zahnkränze, Fahrradschlösser, Holzfelgen, Rückstrahler, Olkannen, Bremsen, ler, Fahrradgriffe (Celluloid), Fahrradnetze. Anlage I (verkleinerte Wiedergabe) Händler-Ausweiskarte Nr. des Arbeitsausschusses | der Reichsverbände des Fahrradfaches (ARF) Die Firma N Herr NUR MU STER: : Frau (UNGÜLTIG L in ist als Fahrradhändler anerkannt. Dieser Ausweis berecl tigt zum Bezuge sämtlicher Artikel des Fachgebietes zu Händler- Preisen und -Bedingungen. Gleichzeitig mit di Karte ist ein Exemplar des zwischen dem AR Et und dem Reichsverband des Mechanikergewerbes e. V. getätigten Vertrages ausgehändigt worden. Durch die nachstehende Unterschrift wird ausdrück- lich die Verpflichtung übernommen, die aus dem Ab- kommen ersichtlichen Bedingungen innezuhalten, insbe- sondere Vertragsartikel nur von solchen Firmen zu be- ziehen, welche im Besitz eines Lieferanten-Ausweises sind. Die Karte bleibt Eigentum des ARF und ist auf An- forderung jederzeit zurückzugeben. Diese Karte hat nur Gültiekeit, wenn sie mit der Unter- schrift der Firma und des Beauftragten des ARF versehen ist; sie ist nicht übertragbar, ein Mißbrauch wird gericht lich verfolgt. (Unterschrift des Landesverbandsleiters) BE anni nn ET Then ER u rennen len er Tern . 10 Die Liste der Vertragsware kann jederzeit durch Vereinbarungen der vertragschließenden Verbände ergänzt oder abgeändert werden, Der Lieferanten - Ausweis ist nur den Mitgliedern der Lieferanten - Verbände oder deren Verkaufs- personal auszuhändigen, die sich verpflichten, mit Vertragsartikeln ausschließlich solche Fahrradhändler zu beliefern, die im Besitz der vom ARF ausgestellten Händlerkarte sind. Un 56 In Zweifelsfällen über das Vorliegen der Händler- eigenschaft entscheidet ein paritätisch wie folgt zu- sammengesetzter Bezirksausschuß: 2 Vertreter des VDFI, 1 Vertreter des Reichsverbandes Deutscher Fahr- rad- und Fahrradteile-Grossisten e.V., sowie 3 Vertreter des Reichsverbandes. Die Mitglieder des Bezirksausschusses werden mit Bezug auf die Lieferanten-Verbände jeweils bestimmt von dem zuständigen Lieferantenverband. Die Händlermitglieder werden vom Reichsverband aus im 3ezirk ansässigen Händlern benannt. Über die An- erkennung als Händler wird mit einfacher Stimmen- mehrheit entschieden. Bei Stimmengleichheit ent- scheidet der Vorsitzende der für den betreffenden Bezirk zuständigen Unterorganisation des Reichs- verbandes, der gleichzeitig Vorsitzender des betr. Bezirksausschusses ist. Erhebt einer der Vertrag schließenden Verbände gegen die Entscheidung des Bezirksausschusses Ein- spruch, so entscheidet hierüber ein Reichsausschuß des Fahrradfaches, der seine Entscheidung spätestens innerhalb eines Monats nach Eingang der Beschwerde zu treffen hat. Der Reichsausschuß setzt sich zu- sammen aus einem Vertreter der Industrie, einem Vertreter des Großhandels und zwei Vertretern des Reichsverbandes. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende, den sich der Reichsausschuß selbst wählt. teichsausschuß und Bezirksausschuß geben sich ihre Geschäftsordnungen selbst. 87 Zuwiderhandlungen der den Vertrag schließenden Verbänden angehörigen Lieferfirmen gegen die Be- stimmungen des vorliegenden Vertrages unterliegen einer Vertragsstrafe in Höhe von mindestens 50 % der vertragswidrig gelieferten Waren; im zweiten Falle einer Zuwiderhandlung beträgt die Vertrags- strafe mindestens 75 % und im dritten Falle min- destens 100 % der vertragswidrig gelieferten Waren. In allen Fällen beträgt die Vertragsstrafe jedoch min- destens 100 RM. Die Höhe der Vertragsstrafe nach oben ist nicht begrenzt. Die Vertragsstrafe wird ausgesprochen von dem für die einzelnen zuwiderhandelnden Firmen zustän- digen vertragschließenden Verband, dem es obliegt, die für die Durchführung dieser Bestimmungen not- wendigen internen Maßnahmen in seinen Satzungen zu treffen. 3ei Widerspruch der mit einer Vertragsstrafe be- legten Firma entscheiden die ordentlichen Gerichte. Die vertragschließenden Lieferantenverbände sind berechtigt, auch ohne vorherige Festsetzung einer Vertragsstrafe jeweils sofort die ordentlichen Ge- richte anzurufen. Als Gerichtsstand gilt das Amts- gericht Berlin. FKZ HEFT 23/1933 „Der Gedanke der Neparationen und ihre Durd)- führung wird einmal in der Bölfergeichichte ein Schulbeifpiel dafür fein, wie jehr die Außer: achtlaffung der internationalen Wohlfahrt allen ichädlich jein Fann.‘ Adolf Hitler (Meichstagsrede am 17. Mai 1933). Die Vertragsstrafen verfallen zugunsten des jeweils zuständigen Lieferverbandes und sind zur Deckung der aus der Durchführung des Vertrages entstehenden Unkosten bestimmt. Für den Fall eines Verstoßes eines Händlers gegen die eingegangenen Verpflichtungen erfolgt eine Ahn- dung durch einen Vollstreckungsausschuß, der mit dem Bezirksausschuß identisch und berechtigt ist, Strafen, die in angemessener Höhe zu dem vorgekom- menen Verstoß stehen, zu verhängen und einzu- treiben. Im Wiederholungsfalle sowie in besonders schweren Fällen kann auf Entziehung der Händler- Ausweiskarte erkannt werden. Gegen die Entschei- dung des Vollstreckungs - Ausschusses ist Berufung bei dem Reichsausschuß (s. $ 6 Absatz 3) zulässig. 8 Diese Vereinbarung tritt mit dem 1. Oktober 1933 in Kraft. Sie kann zum 31. Dezember eines jeden Jahres von jedem der am Vertrag beteiligten Ver- bände durch eingeschriebenen Brief mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden. 89 Die Zulassung anderer Verbände zu diesem Vertrage kann nur mit Zustimmung aller vertragschließen- den Verbände erfolgen. Ss 10 Die Federführung für die Durchführung des Ab- kommens liegt in den Händen des VDFI. Anlage II (verkleinerte Wiedergabe) Lieferanten-Ausweis Nr. des Arbeitsausschusses der Reichsverbände des Fahrradfaches Die Firma RS m 6 NUR MUSTER) B RUND vertreten durch Herrn eilt als Lieferantin des Fahrrad- und Fahrradteile-Faches, semäß dem zwischen dem Arbeitsausschuß der Reichs- verbände des Fahrradfaches getätigten Abkommen vom 14. September 1933. Die Karte bleibt Eigentum des ausstellenden Verbandes und ist auf Anforderung jederzeit zurückzugeben. Diese Karte hat nur Gültigkeit, wenn sie mit der Unter- schrift der Firma und des Verbandes versehen ist, sie ist nicht übertragbar; ein Mißbrauch wird gerichtlich verfolgt. (Or emdenre rare 1933 anna ag den (Unterschrift der Firma) (Unterschrift des betr. Verbandes) ee er a ee - — mn ET HEFT 23/1933 FKZ " Unsere heutigen Beilagen: „Das billigste Grossistenrad“ Die vorliegende FKZ enthält zwei auf gelbem o o Karton gedruckte und heraustrennbare Beilagen, die zwei verschiedene Aufgaben haben. Die vordere Beilage — sie befindet sich vor der ersten weißen Seite dieses Heftes, das heißt gleich hinter dem Umschlagblatt — enthält in übersicht- licher Form zusammengestellt genau das, was wir bereits im Rahmen des Rundschreibens Nr. 105 des Reichsverbandes deutscher Fahrrad- und Fahrrad- teile-Grossisten im letzten Heft veröffentlicht haben. Diese "Barpreilesist ausschiireßiisch Für diem "Harusgebrauch "des Grossisten und Händlers bestimmt, denn: sie enthält die Konsumentenpreise und die Händler- preise. Diese Preisgegenüberstellung läßt selbst- verständlich ein Vorzeigen der Liste einem Kunden (sprich: Konsumenten) gegenüber völlig un- tunlich erscheinen. Die Liste „Nur für den Han- del bestimmt!" darf sich also unter keinen Umständen auf den Ladentisch verirren. Die zweite Beilage ist vor dem hinteren Umschlag eingeheftet und ebenfalls auf gelbem Karton ge- druckt. Diese Liste trägt den Vermerk: „Zum Aushang“. Dieser Vermerk ist aber nur bedingt als Aufforderung zu betrachten; es ist keineswegs immer notwendig, daß die Liste im Ladengeschäft des Händlers ausgehängt wird, dagegen soll sie immer zur Hand sein, wenn ein Kunde an diesem oder jenem Preis etwas auszusetzen hat. Diese Liste soll der Händler dem Kunden in solchen Fällen ruhig vorzeigen: sie enthält nur die vorgeschriebenen Mindest-Verkaufspreise, das heißt Konsu- mentenpreise. Ob sie im Ladengeschäft ange- schlagen werden soll oder nicht, ist davon abhängig zu machen, in welcher Preisklasse der einzelne Händler bisher seinen Verkauf hauptsächlich geführt hat. Ein Geschäft, das bisher ausschließlich oder auch nur vorwiegend Räder mittlerer und höherer Preisklasse verkauft hat, muß sich natürlich hüten, die Liste auszuhängen; es wäre völlig verkehrt, das Fublikum geradezu mit der Nase darauf zu stoben, daß es auch noch billigere Ware gibt. Die Listen bringen überhaupt eine Gefahr mit sich, wenn sie falsch verstanden werden. Jeder Händler muß sich ständig vor Augen halten, daß es sich hier um die allerniedrigsten Mindestpreise für das ällerbilligste Fahrrad handelt, und daß auch die Preise für Sonderausstattungen als allerniedrigste Mindestpreise angesetzt sind. Wir wiederholen: es sind keine Richtpreise und keine Einheitspreise, ‚sondern Mindest- preise für die billigste Ware, die überhaupt denkbar ist! Die Mindestpreise sollen keines- Ballsee die Aufgabe haben, ein hier unnderdear vornhranndemes hiörhlerres- Preis- niveauherabzudrücken. Jeder muß unter allen Umständen solche Preise für Fahrräder und Ausstattungen festsetzen, die er verantworten kann. Nur darf er die auf der Liste gedruckten Preise nicht unterbieten! Etwa eintretende Veränderungen der Preise werden jeweils bekanntgegeben. „Mitbringen von Fahrrädern verboten“ Mit zwei Zeilen müssen wir uns vorweg mit dem Erzbischof von Olmütz in. der Tschechoslowakei be- schäftigen, mit dem die FKZ sonst nicht gerade viel zu tun hat. Dieser besorgte Mann hat nämlich den Landpfarrern seines Sprengels die Benutzung von Fahrrädern für ihre Dienstwege verboten, weil sie dadurch die Friesterwürde schädigten und sich in sündhafter Weise der Lebensgefahr preisgäben. Man soll es nicht für möglich halten. Ja, so ist das. Manchmal denkt man, das Fahrrad ist inzwischen schon ‚‚gesellschaftsfähig‘ geworden, und dann schlägt wieder jemand dazwischen: es ist es noch lange nicht! Jedenfalls nicht überall. Bei einer Rundreise durch das liebe deutsche Vater- land kann man in dieser Beziehung recht interessante Feststellungen machen. Gesellschaftsfähig scheint das Fahrrad in der Kleinstadt bereits zu sein Warum? Weil dort jeder Rad fährt, und weil es keinem Menschen einfällt, daran Anstoß zu nehmen wenn sich der Herr Bürgermeister oder der Rektor oder der Arzt oder sonst eine hochgestellte Persön lichkeit aufs Rad schwingt. Niemand denkt darüber mehr nach. Man fährt eben mit absoluter Selbst- verständlichkeit Fahrrad, und niemandem gereicht das zur Schande. Anders die Mittelstadt oder gar die Großstadt. Bei den Behörden, mit denen das Publikum zu verkehren hat, hat sich in den letzten Jahren schon manches gebessert. Meist findet man einen Raum, in dem man sein Fahrrad lassen kann, oft ist sogar eine ! | 12 FKZ Gelegenheit zum Anschließen vorhanden. Aber die Ladengeschäfte beispielsweise! Da steht es groß und deutlich: „Mitbringen von Fahrrädern und Hunden strengstens verboten!“ Und wenn es ein höflicher Mann ist, so steht min- destens da: „Fahrräder höflich verbeten!“ Man kommt sich immer vor wie dumm, mindestens aber wie ein Mensch zweiter oder dritter Güte. Kaum, daß es die Warenhäuser mit ihrer Kundschaft ebenso schlimm treiben!*) Genau so arg ist es auch vor den Geschäften mit den Unterbringungs- und Anschließmöglichkeiten für das mitgebrachte Fahrrad. Wie es die Kleinstadt hand- habt, dafür wäre bester Beweis eine Photographie, die eigentlich hier abgedruckt werden sollte und die der Artikelschreiber leider verpatzt hat. Das war in Singen am Hohentwiel, der Stadt, von der es heißt, daß in ihr alle Leute „von Maggi leben“, weil sich dort die Maggifabrik befindet. Da standen in den beiden sich kreuzenden Hauptverkehrsstraßen Bäume, an beiden Seiten, alle fünf Meter einer. Zwischen den Bäumen standen Fahrradständer noch und noch, zwischen je zwei Bäumen mindestens immer zwei, also mehr Ständer als Bäume, immer jeder Ständer für mindestens vier Räder eingerichtet. Jedes Laden- geschäft hatte wenigstens einen. Oben immer hübsch mit seinem Namen und mit der Angabe seiner Branche versehen. Zum Teufel, das ist doch richtig verstandener Kundendienst! Wo trifft man noch Ähn- liches? Ja, überall in der sonst als angeblich so rück- ständig verschrieenen „Provinz“, hier und dort auch in den Vororten der Großstädte, sogar (sogar!) in der Umgebung Berlins. Die Mittelstädte (beispielsweise Rheinland) und die Großstädte (rühmliche Ausnahme: Magdeburg; aber das ist ja sowieso eine Musterstadt, vom Standpunkt des Radfahrers gesehen) fehlen voll- kommen, oder es taucht gar eins der oben angeführ- ten Schilder auf. Kurz, man muß sich über den Un- verstand der Geschäftsleute wundern. Jeder vierte Manche Berliner Epa-Filialen haben bereits ein Schild, wonach Fahr- räder und Kinderwagen gegen 5 Pfg. Unkostenbeitrag auf dem Hof auf- bewahrt werden! HEFT 23/1933 Deutsche ist bekanntlich Radfahrer. Kann es sich die Geschäftswelt eigentlich heute leisten, jeden vierten Käufer vor den Kopf zu stoßen? Wie wäre das doch ganz anders, wenn statt einer — beleidigen- den oder herabsetzenden Bemerkung angeschlagen wäre (wenn auf dem Bürgersteig zuwenig Platz ist): Bitte schließen Sie Ihr Fahrrad im Hofe am Ständer kostenlos an! Dann kämen die Radfahrer ohne Frage viel lieber zum Einkauf. So dagegen haben sie Angst, daß ihr Rad gemaust wird. Prompt unterlassen sie den Kauf oder gehen zu einem in diesem Punkt kulanteren Geschäft, in dem man ihnen nicht nur einen Stuhl oder Sitzplatz anbietet (Was für eine Selbstverständ- lichkeit!), sondern auch ein kleines bescheidenes Fleckchen für ihr Rad. Vielleicht liegt der geschilderte Übelstand weniger an böser Absicht, als an barer Unkenntnis. An Un- kenntnis über den Umfang des Fahrradverkehrs. Immerhin müßte eigentlich manchem Geschäftsmann schon aufgegangen sein, daß der Fahrradverkehr nicht ganz unbedeutend sein kann; wenigstens der auf- fällige Umstand, daß für die Radfahrer in zunehmen- dem Maße eigene Wege gebaut werden, sollte ihm zu denken geben. Aber wie dem auch sei, es muß in dieser Beziehung etwas geschehen. Industrie und Handel unserer Branche haben das größte Interesse daran, daß dem Fahrradbesitzer die Benutzung seines Fahrzeuges auf allen Wegen, zu den Behörden, zu Einkäufen und Besorgungen, zur Badeanstalt, zum Sportplatz usw. denkbar erleichtert wird. Man kommt der Sache schon etwas näher, wenn man überlegt, wer ein unmittelbares Verkaufsinteresse an den bekannten billigen Fahrradständern hat, denn, Hand aufs Herz, der beste Verkäufer ist der mit der besten Verdienstchance. Das ist oft genug bisher der Eisenwarenhändler gewesen, weniger der Fahrrad- händler, obwohl Fahrradständer eigentlich in die Verkaufssparte des Fahrradhändlers fallen. Sicher- lich ist dieser Artikel bisher vom Fahrradhandel nur zuwenig beachtet worden, sehr mit Unrecht, an ihm hängt ein guter Teil seines Umsatzes, wenn er das auch nicht gerade von heute auf morgen spürt. Der Fahrradhändler braucht sich nur die Ladengeschäfte Wo könnte das anders sein als in Kopenhagen, der Stadt der Fahrräder? HEFT 23/1933 FKZ 13 in seiner nächsten Umgebung anzusehen, und er weiß, wo und wieviel er von diesen billigen aber unerhört nützlichen Dingern verkaufen kann. Also soll er es doch einmal versuchen! Demgegenüber bleibt es natürlich der Aufklärung von Herstellerseite über- lassen, daß sich die Behörden mit Publikumsverkehr ebenfalls darauf einstellen, dem Fahrradbenutzer das Leben zu erleichtern. Es sollte wirklich nicht mehr vorkommen, daß irgendeine öffentliche Einrichtung den Fahrradbesitzer als zweitklassigen Menschen be- trachtet und ihm unerwünscht deutlich zu verstehen gibt, daß er sein Fahrrad gefälligst zu Hause zu lassen hat, wenn er sich ihrer bedient. Daneben ist weiter- gehend zu überlegen, wie weit dem Fahrradbesitzer Anschluß möglichkeiten für sein Fahrzeug ge- boten werden können. Es ist gar nicht immer not- wendig, kostspielige Automaten aufzustellen, die das Fahrrad gegen Zahlung von fünf oder zehn Pfennig abgeschlossen halten. Zehn Pfennig ist überhaupt viel zuviel dafür, fünf Pfennige werden allenfalls gerade noch gezahlt. Aber die meisten Radfahrer führen heute bereits ein eigenes Schloß mit und sind daher auf ein fest am Hause oder am Geländer mon- tiertes Schloß nicht mehr angewiesen. Die Werbung für das Fahrradschloß, die wir in mehreren Sonder- heften des letzten Jahrganges der FKZ empfohlen haben, hat inzwischen bereits Früchte getragen. Ebenso sollte auch in bezug auf Abstellmöglich- keiten vor Bahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen und dergleichen etwas mehr Initiative entwickelt werden. In Dänemark zum Beispiel und auch in Holland ist es eine absolute Selbstverständlichkeit, daß jeder Radfahrer alle Augenblicke eine Fahrradwache vor- findet. Bei uns zählen derartige Fahrradwachen noch zu den allergrößten Seltenheiten. Gewiß, schein- bar rentiert sich ein Autoparkplatz besser; da kann man pro Fahrzeug gleich immer fünfzig Pfennig oder eine Mark kassieren. Bei Fahrrädern wären es nur fünf Pfennig. Aber erstens nimmt ein Fahrrad sehr viel weniger Platz ein, und zweitens gibt es in Deutschland fünfzehn- bis zwanzigmal mehr Fahr- räder als Kraftfahrzeuge. Noch eins soll nicht vergessen werden, man mub natürlich zuerst vor der eigenen Tür kehren: Esist auffallend und völlig unverständ- lich, wie wenig Fahrradhändler für ihre eigene Kundschaft durch Auf- stellung eines Fahrradständers vor dem Laden Sorge tragen. Ja, wenn der Fahrradhändler nicht einmal selbst mit gutem Bei- spiel vorangeht, kann er auch nichts von anderen Ladengeschäften erwarten. Und — es muß leider gesagt "werden — mit dem Fahrradgrossisten steht es in manchen Bezirken (Frankfurt, Mannheim usw.) manchmal auch nicht viel besser. Das merkt wieder der Fahrradhändler, wenn er sich selbst aufs Rad schwingt und schnell ein Ersatzteil vom Grossisten besorgen will. Das sind eigentlich Dinge, die nicht sein sollten und schnellstens. Abhilfe verlangen. Man muß sich doch einmal ganz klar vor Augen halten, daß der Verkauf von Fahrrädern an Leute, die bisher ‘noch keins besessen haben, sehr wesentlich durch den Umfang von Abstellmög- lichkeiten bestimmt wird. Jeder Interessent für ein Fahrrad überlegt sich, was er damit anfangen kann. Für reine Sportzwecke wird ein Fahrrad heute selten gekauft. Wer aber mit dem Fahrrad Besorgungen machen will, fragt sich: Wo kann ich es sicher ab- geschlossen lassen, wenn ich hier oder da eine Be- sorgung machen will, und wohin fahre ich besser mit der Straßenbahn. Und wenn er feststellt, daß er überall nur Unverständnis und oft sogar unhöf- licher Abweisung begegnet, wenn er merkt, daß nie- mand ihn vor Verlust durch Diebstahl schützt, daß niemand für eine „Bleibe“ für sein Rad sorgt, so wird er sich den Kauf eben dreimal überlegen und möglicherweise, sprich: wahrscheinlich davon Ab- stand nehmen. Warum ist denn das Fahrrad in Dänemark oder Holland so groß geworden? Weil man ihm in ausreichendem Maße Fahrradwege ge- schaffen hat, gewiß. Aber auch, weil keine Fahrräder gestohlen werden, d.h. dank geeigneter Maßnahmen kaum gestohlen werden können. Dahin auch bei uns zu kommen, sollte eigentlich nicht allzu schwierig sein. Der Erfolg für das eigene Geschäft und für die sanze Branche wird die Mühe reichlich lohnen. th. Motorradreparaturen mit dem Schweißbrenner Mit ı2 Abbildungen Außen konnte sich die Nacharbeit auf ein ober- flächliches Verputzen mit der Feile beschränken, wo- bei sich die Feilenweichheit der Schweißstellen zeigte. Über das Schweißen von Gußeisen soll noch gesagt werden, daß man alle Bruchstücke, die sich unter dem Einfluß der zugeführten Wärme frei ausdehnen und beim Erkalten ebenso zusammenziehen können, immer ohne jedes Vorwärmen des ganzen Stückes schweißen kann, ohne daß gefährliche Spannungen auftreten, die das Stück oder die Schweißung ge- fährden. Man benötigt siliziumreiche Grauguß- schweißstäbe und ein reduzierendes Schweißpulver und arbeitet mit einer aufkohlenden Flamme, also einer Flamme mit deutlich merkbarem Gasüberschuß. Man kann rechts oder links schweißen, muß aber betonte Rührbewegungen mit dem Schweißstab aus- (Schluß vom letzten Heft) führen, um die gute Bindung mit dem Randmaterial zu erzielen und Gaseeinschlüsse aus dem Ausdampfen des Kohlenstoffes und des Siliziums, die poröse Nähte zur Folge haben würden, zu vermeiden. Nach be- endeter Schweißung ist durch Nachwärmen mit dem Schweißbrenner oder durch Einpacken des ge- schweißten Stückes in ein Schmiedefeuer usw. für langsames Abkühlen zu sorgen. Um nur eine Ziffer über die Höhe der Schweiß- kosten zu nennen, sei mitgeteilt, daß für die unmittel- bar nacheinander ausgeführten Schweißungen der Aluminiumteile laut Abb. 1 und der Graugußzylinder Abb. 8 und 10 zusammen an Gasen und Zusatz- materialien Mengen im Werte von 5 RM. verbraucht wurden. nn un Ei TEE f F £ TIESEZER An Motorrädern finden wir aber außer Aluminium und Gußeisen noch sehr viele Bauteile aus Stahl. Ob es sich um Walzmaterial, um Preß- oder Schmiede- stücke handelt, über die Schweißbarkeit dieses Werk- stoffes gibt es keinen Zweifel. Die Eigenschaften der Schweißverbindung reichen so vollkommen an die Eigenschaften des Grundmaterials heran, ja über- treffen sie sogar vielfach, sodaß bedenkenlos zu dieser Reparaturmöglichkeit gegriffen werden kann. Auch hochwertige Auftragarbeiten an abgescherten Zahn- kränzen sind mit entsprechend widerstandsfähigen Schweißdrähten ohne weiteres möglich. Schweißungen von Kurbelwellen sind wohl denkbar, wurden auch schon ausgeführt, erfordern aber genau passende Ein- spannvorrichtungen, die für eine Einzelausführung sich nur dann rentieren können, wenn die Be- schaffung eines Ersatzstückes unmöglich ist. In vielen Fällen werden Stahlbauteile des Motorrades überhaupt nicht zu Bruch gehen, und dann wird der Schweißbrenner zweckmäßig zum rein örtlichen An- wärmen für das Ausrichten verwendet werden HEFT 23/1933 können. Auch zum Hartlöten von Rahmenrohren, der Öl- und Benzinleitungen usw. läßt sich der Schweißbrenner benützen, für größere Lötverbindun- gen empfiehlt sich aber die Verwendung eines Löt- einsatzes, der ohne weiteres auf die Griffrohre der modernen Brenner aufgesetzt werden kann. Für das Schweißen oder Löten von Brennstofftanks sei noch ausdrücklich auf die bestehende behördliche Vor- schrift hingewiesen, nach der solche Behälter nur gefüllt mit Wasser geschweißt oder gelötet werden dürfen, weil auch nach sorgfältigstem Auswaschen selbst nach jahrelanger Nichtbenützung im Behälter explosible Gasluftgemische sich befinden können, die folgenschwere Explosionen hervorrufen können. Wenn aus den vorstehenden Ausführungen die vielseitige Anwendungsmöglichkeit einer autogenen Schweißanlage für die Ausführung von Motorrad- reparaturen hervorgeht, so darf der Schluß gezogen werden, daß für Betriebe dieser Art eine Schweiß- anlage fast ebenso notwendig ist wie ein Schraub- stock oder eine Bohrmaschine. Eine glänzende Sache: Glanzvernicklung! Das Problem der Erzielung glänzender Nickelniederschläee besc] die Galvanotechnik schon seit Jahren. Die bisher in der Praxis eingeführten Glanznickelbäder hatten den Nach- teil, hart und spröde zu arbeiten und nur bei verhältnismäßie lünner Schicht die anzwirkung beizubehalten. Den Lang rc} besonder bein-Pfanhauser-Werken. ist es jetzt Zusätze ein erwähnten Nachteile nicht besitzt. ecelungen, herzustellen, Bestimmte daß das Glanznickelbad bis zu einer Nieder- ıcsdauer von 30 bis 40 Minuten auf hochglanzpoliertem } Glanznickelbad ches die obeı Zusätze bewirkeı Grundmaterial hochglänzend arbeitet. Es hat den weiteren ı unterschätzenden Vorteil einer beschleunigten Metall- l d gestattet im Durchschnitt die Anwendung einer etwa 0,6 Ampere pro Quadratdezimeter trotz niedriger Spannung. Der Niederschlaer fällt so elastisch und duktil aus, daß nachträglich verchromt werden kann, ohne ein Abblättern der Nickelschicht befürchten zu müssen, ein Beweis, daß der Glanz- Iniederschlag in der Lage ist, den beim Verchromen ent- henden Wasserstoff absorbieren zu können, ohne übermäßie pröde zu werden. Das LPW-Spieg schnittstemperatur von 20 bis 22° C, die Spannung beträgt etwa 1,8 bis 2,5 Volt, die Durchschnittsstromdichte etwa 0,6 Ampere pro Quadratdezimeter, Reaktion 4,8 bis 5,2 pH. Zum Ansetzen sind 25 kg Salz pro 100 1 Bad erforderlich. Das spezifische Gewicht der Lösung beträgt etwa 14 bis 15° Be. bleibt lange Zeit erhalten und Glanzzusatzsalz jederzeit korrigiert werden. elglanz-Nickelbad arbeitet bei einer Durch- Die Glanz- wirkung kann später durch Die Glanzvernicklung kommt in erster Linie für Messin £ Kupfer und ähnliche Metalle in Frage. Einwandfreie Glanz nickelniederschläge sind naturgemäß abhäneie von ent- sprechender Politur des Grundmaterials. Messine und Kupfer „Es ijt Die Schuld des Verjailler Vertrages, eine Zeit eingeleitet zu haben, in der finanzielle Hechenfunft die wirtjchaftliche Vernunft umzit- bringen jcheint.‘ Adolf Hitler (Neichstagsrede am 17. Mai 1933) lassen sich mit verhältnismäßig geringen Kosten auf Hoch- glanz polieren, so daß bei diesen Grundmetallen die Spiegel- glanz-Vernicklung von größter Bedeutung nicht nur in wirt- schaftlicher, sondern auch in qualitativer Hinsicht ist. Für Eisen- und Stahlteile kann die Glanzvernicklung überall dort -mit Vorteil Anwendung finden, wo nur geringe Ansprüche an den Glanz der vernickelten Teile gestellt werden, d.h. wo die Politur bzw. Vorbereitung des Grundmaterials auch nach erfolgter Vernicklung den gestellten Anforderungen bezüglich Glanzwirkung genügt. Wird jedoch für Eisen- und Stahlteile eine erstklassige Hochglanzpolitur verlangt, so bietet ein Glanznickelbad keinen Vorteil, denn die Erzielung einer entsprechenden Vorpolitur auf Eisen- und Stahlteilen wäre mit derart hohen Kosten verbunden, daß dadurch der Vorteil der Glanzwirkung wieder illusorisch würde. Es ist demnach wirt- schaftlicher, Eisen- und Stahlteile, an welche hohe Anforde- rungen bezüglich Politur gestellt werden, nur wie bisher in der üblichen Weise vorzupolieren bzw. vorzubürsten, dann zu ver- nickeln und die Nickelschicht hochglanz zu polieren, denn Nickel läßt sich leichter und mit wesentlich weniger Kosten auf Hochglanz Grundmaterial aus Eisen und Stahl. bringen, als das Durch die Glanzvernieklung können nicht nur die Ge- stehungskosten wesentlich gesenkt werden durch Fortfall der Politur des - Niekelniederschlaes, wird auch eine Schwächung des Nickelniederschlags, besonders an den Kanten, vermieden. Dieser Punkt ist wichtig, weil dadurch ein viel weiter reichender Korrosionsschutz gegeben ist als bei polierten Teilen, bei welchen der Nickelniederschlag an den Kanten häufig unzulässig geschwächt, manchmal durch- poliert wird. sondern es sogar Nach den bereits aus der Praxis vorliegenden Ergebnissen dürfte sich das LPW-Glanznickelbad „Dpiegelglanz“ in kürzester Zeit überall dort einführen, wo Massenartikel aus Kupfer, Messing oder ähnlichen Metallen, z. B. für Auto- und Fahrradindustrie entweder mit oder ohne anschließende Ver- chromung vernickelt werden. Für normale Anforderungen kommt bei Verwendung des „Spiegelglanz‘-Bades eine Zwischen- 2 Nachpolitur der Nickel- und der Chromschicht nieht mehr l "rap'e N ee en a PAST HEFT 23/1933 FKZ 2» Jahre esterhoff. & Weller, i Bielefeld Die Bielefelder Fahrrad-Grossistenfirma Westerhoff & Weller beging am 9. November, dem vergangenen Donnerstag, die Feier ihres 25jährigen Bestehens. Wohl selten ist einer Groß- handlung an ihrem Jubiläumstage eine derartige Fülle von Ehrungen zugedacht worden. Das hat seinen guten Grund. Die Firma Westerhoff & Weller ist nicht nur eine der größten und bekanntesten im westfälischen: Bezirk, sondern zweifellos auch eine der beliebtesten. Es gibt keinen Händler, der sie nicht wegen ihrer sorgfältigen Bedienung und ihrer in allen Zeiten aufrechten Geschäftsgrundsätze schätzt. Es gibt aber auch keinen Fabrikanten, der es sich nicht zu einer besonderen Ehre anrechnet, mit Westerhoff & Weller in Geschäftsver- bindung zu stehen. Aber da ist noch etwas anderes, das das Jubiläum gerade dieses Hauses in einem besonderen Lichte erscheinen läßt und es hinaushebt über ein Allerweltsjubiläum. Es ist die Person des Inhabers, Eduard Westerhoff. Es wäre gewiß ein müßiges Beginnen, gerade hier in der FKZ billige Lorbeeren um sein Haupt zu flechten. Der Name Eduard Westerhoff ist für die ganze Branche ein Begriff geworden, und man darf wohl mit Recht annehmen, daß die Ehrungen, die der Firma, deren Alleininhaber er ist, in diesen Tagen zuteil geworden sind, in erster Linie ihm selbst, dem Mann und seinen Leistungen galten, seinen Leistungen, die in allen Kreisen der Branche auch in Jahren nicht vergessen werden können. Eduard Westerhoff war es, der in stürmischen Tagen die Geschicke des Grossistenverbandes in feste Hände ge- nommen hat. Unter seiner Ägide ist aus dem ehemaligen Schutzverband Deutscher Fahrradteile-Grossisten eine macht- volle Organisation geworden, mit einer Mitgliederziffer, die in dem mehr als 20jährigen Bestehen des Grossistenverbandes bis dahin auch nicht annähernd zu verzeichnen war. Seinem unermüdlichen Wirken ist es in erster Linie zu verdanken, daß in unserer Branche eine erfrischende und vollkommene Reinigung einsetzen konnte, daß, Vereinbarungen, Gegen- seitigkeitsabkommen und Richtlinien in einem Umfange festen Boden fassen und sich Beachtung erzwingen konnten, mit denen früher auch nicht in wesentlich verkleinertem Umfange zu rechnen war. Eduard Westerhoff ist jedem FKZ-Leser durch seine markanten Leitartikel bekannt. Nicht diese allein geben ein vollständiges Bild vom Wirken des Mannes, der seine Person niemals in den Vordergrund rückt. Gerade das vorliegende Heft mit fast seinem ganzen Inhalt beweist besser, welehe enorme Arbeit auf Konto seiner Tätigkeit geht. Die Riehtlinien für das billigste Grossistenrad, die den Anfang geordneter Verhältnisse auf diesem Gebiet bedeuten, sind sein Werk. Der Fahrradhändlervertrag ist ebenfalls in erster Linie seinem tatkräftigen Wirken zu verdanken. Der Umfang der organisatorischen Arbeit, die in der verhältnismäßig kurzen Zeit geleistet wurde, seit Eduard Westerhoff Erster Vorsitzender des Reichsverbandes Deutscher Fahrrad- und Fahrradteile- Grossisten e. V. wurde — und das war erst im Juni dieses Jahres —, ist enörm und übertrifft alles, was in dieser Be- ziehung in Jahren vorher auf die Beine gestellt wurde. Das ist das Verdienst dieses Mannes, der sich mit seinem ganzen starken Willen und mit dem Einfluß, den seine Firma in allen Branchekreisen genießt, stets vorbehaltlos und unerbittlich für Eduard Westerhoff, Inhaber von Westerhoff & Weller, I. Vorsitzender des Reichsverbandes Deutscher Fahrrad- und Fahrradteile-Grossisten e.V. das eingesetzt hat, was er einmal als richtig erkannt hat. Eduard Westerhoff ist die geborene Führernatur, und das darf beileibe nicht falsch verstanden werden: er ist nicht einer von denen, die mit der Faust auf den Tisch schlagen und vorei Entschließungen zu einem gewaltsamen und unerfreulichen Ende führen. Im Gegenteil: Wer jemals mit Eduard Wester- hoff persönlich zu tun gehabt hat, weiß zu gut, daß sein Können sich durchaus nicht auf ebenso starke wie hohle Worte aufbaut, sondern auf ernste, sehr ernste und sehr ver- antwortungsbewußte Überlegung. Aber was dieser Überlegung entspringt, hat Hand und Fuß, darauf kann sich jeder mit vorbehaltlosem Vertrauen verlassen. Und weil wir das wissen, wünsehen wir von ganzem Herzen, daß sein organisatorisches Talent uns zum Segen der ganzen Branche lange erhalten bleiben möge. Die Geschichte der Firma Westerhoff & Weller hat noch eine Vorgeschichte: Die Vorgängerin des heutigen Hauses, die Grob- handlung von Fritz Schröder, die bereits im Jahre 1879 in Bielefeld gegründet wurde. Fritz Schröder war bis dahin Angestellter bei den Kochs Adler-Nähmaschinen-Werken, und sein erstes Geschäft in der Bahnhofstraße 18 war natürlich keine Großhandlung, sondern ein ganz kleines Verkaufsgeschäft in Nähmaschinen. Aber emsiser Fleiß und Tüchtigkeit brachten das Geschäft weiter. Nach wenigen Jahren konnte das Ge- schäft bereits im eigenen Hause, in der Arndtstraße 6, in erweiterttem Umfange fortgeführt werden. 1908 starb Fritz Schröder, und das Geschäft wurde am 9. November eben dieses en: SEN RTEEEETRTTE Jahres von Eduard Westerhoff und Eduard Weller übernommen. Die beiden erkannten sehr bald den Zug zur raschen Entwick- lung in der Fahrradbranche, kurz, aus dem ehemaligen Näh- maschinengeschäft wurde auf immer größerer Basis eine Fahrradgroßhandlung, die diesen Namen mit voller Berechti- gung verdiente. Eine genaue Kenntnis der Branche in Ver- bindung mit redlichem Bemühen ließ bald eine weitere Aus- dehnung des Geschäfts als notwendig erscheinen. 1911 wurde ein großer Teil der ehemaligen Kochschen Fabrik in der Bahn- hofstraße erworben, aber es dauerte nicht lange, da wurden auch diese Räume zu klein. Fast ständig mußte hinzugebaut und neu organisiert werden. Anfangs wurden Räume in der Nachbarschaft hinzugemietet. Nach dem Kriege 1919 wurden weitere bedeutende Grundstücke in der Reichsbahnstraße erworben und darauf ein in jeder Beziehung neuzeitliches Geschäftshaus errichtet. Heute ist dieses mit dem angrenzenden bisherigen Besitz in der Bahnhofstraße 17 zu einem Anwesen vereinigt, das sich über viele tausend Quadratmeter erstreckt. Heute ist Westerhoff & Weller nicht nur Nähmaschinen- und Fahrradgrossist, sondern auch bedeutender Grossist in Sprech- maschinen und Radioapparaten und Teilen. Ein schwerer Schlag traf die Firma, als am 12. Mai 1930 Eduard Weller starb. Aber Eduard Westerhoff konnte. sich auf weitere bewährte Mitarbeiter stützen, und es sei erlaubt, auch ihrer heute anläßlich des Jubiläums zu gedenken, denn es braucht kaum besonders betont zu werden, daß der ge- walt Umfang organisatorischer Arbeit, die Eduard Wester- höff sich genommen hat, ihn oft tage- und wochenlang dem Geschäft fernhält. Da ist in erster Linie sein Bruder, Heinrich Westerhoff, zu nennen, der seit 1919 mit der Prokura betraut wurde und in erster Linie als Reisechef tätig ist. I ist übrigens ungemein kennzeichnend für das angenehme Ver- hältnis zwischen Chef und Mitarbeitern: alles, was bei Wester- hoff & Weller tätig ist, widmet der Firma seine Arbeitskraft Heinrich Westerhoff ist z. B. bereits seit 1911 in der Firma tätig, und ein weiterer Mitarbeiter, Prokurist August Drexhage, gehört der Firma bzw. ihrer Vor- gängerin bereits seit 1899 an. Der Versandchef des Hauses, schon seit Jahrzehnten. :h Landwehrmann, ist bei der Firma bereits seit 1912 igt. So repräsentiert sich das ganze Haus Wester- hoff & Weller mit dem erfolgreichen und tatkräftisen Wirken } ıls vorbildli seines Inhabers für eine deutsche Großhandlung, stets verstanden hat. Die ihr zu ihrem Jubiläums- 16 FKZ 23/1933 Heinrich Westerhoff tage dargebrachten zahlreichen Glückwünsche entspringen dem Gefühl ehrlicher Bewunderung und Hochschätzung — und nicht zuletzt auch dem der Dankbarkeit für die schöpferische Arbeit ihres Inhabers am Wohl der ganzen Branche. Kothe om Radsport Der 1. November gestaltete sich für den deut- chen Radrennsport zu einem denkwürdigen Tage. / Im Pariser Wintervelodrom trafen sich an diesem Tage die besten Sprinter der Welt, um sich im „Großen Allerheiligen-Preis“ einen harten Kampf zu liefern. Als einziger Vertreter Deutschlands nahm auch der junge, erst wor wenigen Tagen großjährig gewordene Albert Richter an dem interessanten Treffen der Welt- klasse des Fliegersports teil, Zunächst maßen sich die französischen Sprinter im „Preis Friol“, den der ınberechenbare Schnelle Gerardin wor dem Sprintermeister Frankreichs, Michard, und dem Diesem Wettbewerb schloß sich der von den ausländischen Sprintern bestrittene „Major-Taylor-Preis“ ın, der dem Andenken an den einstigen großen Neger-Sprinter Major tarken Faucheux gewinnen konnte. Taylor gewidmet war, der auf seinem unvergleichlichen Siegeszuge im Jahre 1901 auch allen großen deutschen Radrennbahnen einen Besuch ıbstattete und durch seine überragende Leistungsfähigkeit überall zu imponieren vermochte. Dieses Rennen also sah in der Entscheidung den Kölner Richter auf dem ersten Platz vor dem Weltmeister herens und dem Amerikaner Honeman. Löste schon diese Leistung des sympathischen Rheinländers unter den Zuschauern großen Beifall au o sollte es im „Großen Allerheiligen-Preis““ noch ganz anders kommen ” Der „Große Allerheiligen-Preis für Flieger“ führte die jeweiligen Ersten, Zweiten, Dritten usw. der beiden voraufgegangenen Rennen in den sogenannten Entscheidungsläufen zusammen. Richter hatte also gegen den worjührigen französischen Fliegermeister Gerardin anzutreten. Couragiert riß der Kölner bei der Glocke die Führung an sich und wehrte alle Angriffe des spurtschnellen Franzosen sicher ab, um bei dieser Gelegenheit den größten Sie g in seiner noch jungen Laufbahn als Berufsfahrer zu landen. Ungeheurer Jubel grüßte den Deutschen. auf seiner Ehre nrunde, denn die Pariser erkennen einen ehrlich errungenen Sieg ohne weiteres an, ganz gleich welcher Nation der Sie ger angehört. Seit den Glanztagen eines Willy Arend, eines Henry Mayer, eines Walter Rütt, Willy Bader oder Otto Meyer hat ein deutscher Kurz- streckenfahrer einen gleich bedeutenden Erfolg im internationalen Fliegersport nicht mehr erringen können. Die Pariser Presse erkennt den großer Erfolg des jungen Deutschen unumwunden an, aber am bedeutungsvollsten ist doch wohl di Auslassung des von Richter in der Entscheidung bezwungenen Gerardin ‚ der im Beisein des Kölners Pressevertretern gegenüber ehrlich zugab, daß Richter der beste Mann des Tages gewesen sei, Gerardin erklärte wörtlich: „Die Fahrweise Richters ist besteche nd, Ohne seinen Sitz auf dem Rade auch nur im geringsten zu verändern oder den Körper zu bewegen, tritt er fast unmerkbar zum I ndspurt an. In ruhiger Körperhaltung enteilt der Deutsche ganz überraschend. Nur die starken schnellen Beine bewegen sich wie ein Wirbelwind, und wenn man seinen Antritt nicht sofort bemerkt und ihn im gleichen Augenblick erwidert, ist man schon in diesem Augenblick geschlagen.“ I Im gleichen Tage zeichnete sich Meister M et gab den Fran übrigens auch der Deutsche e im „Allerheiligen-Preis der Steher“ in Paris aus und : osen Gelegenheit, sein hohes Können zu bewundern. Netze ließ die Meister des Parketts der Pariser Winterbahn, Grassin und G. Wambst, hinter sich, mußte sich aber vor dem wieder ganz HEFT 23/1933 überraschend zu seiner besten Form aufgelaufenen Exstraßenfahrer Mar&chal geschlagen bekennen. Der Dortmunder wird sich indes wohl bald die fällige Revanche holen. * Zu den Erfolgen deutscher Fahrer gesellt sich ein weiterer beacht- licher Sieg eines deutschen Rennfahrers im Auslande. Dem Berliner Wisselist es gelungen, zusammen mit Jimmy W althour, dem jüngsten Sproß des auch in den Vorkriegsjahren in Deutschland gut bekannten amerikanischen Dauerfahrers Bobby Walthour, das Chikagoer Sechstagerennen mit Rundenvorsprung zu ge- winnen. Von den zahlreichen deutschstümmigen Bürgern der Stadt wurde dieser Erfolg Wissels mit großem Beifall aufgenommen. — Wissel ist nun, nachdem sein früherer Partner Lehmann im Frühjahr in München in einem Sechstagerennen zu Siegerehren gelangte, eben- falls zum Sechstagesieger avanciert. * Auf ausgefallene Ideen ist man im Radrennsport schon oft ge- kommen. Besonders geschäftstüchtige Rennveranstalter haben schon oft auf Mittel und Wege gesonnen, wie sie den Radsportfreunden sensationelle neuartige Wettbewerbe bieten konnten, aber bei allen diesen Experimenten ist selten etwas Vernünftiges herausgekommen. Den Vogel schießt entschieden aber neuerdings die Leitung der Antwerpener Winterbahn mit ihrer Idee ab, die letzten drei Stunden des Antwerpener Sechstagerennens hinter Zweisitzerführung ausfahren zu lassen. Diese Maßnahme soll bezwecken, die gewöhnlich recht monoton verlaufenden drei letzten Stunden des langen 145-Stunden-Rennens in drei recht fesselnde Stunden zu verwandeln. Es ist durchaus nicht gesagt, daß die drei letzten Stunden eines Sechstagerennens monoton verlaufen müssen, denn wir haben schon recht oft drei von. härtesten Kämpfen durchtobte letzte Stunden in Sechstagerennen erlebt. Aber die Antwerpener Veranstalter müssen sich sehr davor hüten, daß sie bei Verwirklichung ihrer absonderlichen Idee für diese drei lebhaften letzten Stunden nicht dreißig monotone Stunden eintauschen, die die Rennfahrer angesichts der von ihnen zum Schluß noch verlangten außergewöhnlichen Kraftanstrengung wielleicht einzuhalten geneigt sein könnten. Hierzu kommt, daß eine derartige Beendigung eines so langen Rennens für viele der Teilnehmer, die in ihrem Leben noch kein Rennen hinter Zweisitzerführung bestritten haben, den auf diesem seltenen Sportgebiet versierteren Teilnehmern gegenüber benachteiligt sein würden. 17 „Durch den Friedensvertrag von Berfailles haben fich jährlich rund 20000 Menichen das Leben genommen, und das jind anjtändige Men- ichen gewejen, die nicht mehr leben konnten, weil ihnen Ddiejfer Vertrag alle Lebensausfichten und Lebensmöglichkeiten zerjtört hat.“ Adolf Hitler. Das Fest der Sport presse wurde auch in diesem Jahre wieder vom „Verein Deutsche Sportpresse“ in großzügiger Weise im Sportpalast zur Durchführung gebracht. Durch das persönliche Erscheinen des Reichssportführers von Tschammer und Osten erhielt die diesjührige 13. Wiederholung des traditionellen Festes, das natürlich in seiner ganzen Aufmachung und auch durch ihren äußeren Rahmen voll und ganz den veränderten Verhältnissen im Reiche Rechnung trug, eine besondere Bedeutung. — Der radsportliche Teil des Festes war diesmal sehr eng begrenzt. Blitz-Neukölln, der mehrfache deutsche Meister im Kunstreigenfahren, bot einen prachtvollen Iber-Kunstreigen, Steffes hatte keine Mühe, in einem Fliegerkampf über Dasch und Buschenhagen zu siegen, und schließlich schlug der diesjährige deutsche Stehermeistee Metze den Hannoveraner Wißbröcker und den deutschen Exmeister Sawall sehr sicher in einem 10-km-Rennen hinter Motoren. Das 29. Berliner Sechstagerennen, das vom 15. bis 21. November im Sportpalast abgewickelt wird, wirft seine Schatten voraus. Bisher wurden der Belgier Charlier, der Holländer van der Heyden, die Franzosen Mouton-Boucheron, der Italiener Dinale und die Deutschen Schön-Buschen- hagen, Oskar Tietz, Rieger-Preuß (Breslau), Siegel- Thierbach und der Nürnberger Umbenhauer fest ve rpflichtet Das Sechstagefeld soll diesmal 15 Paare umfassen. Man darf auch vom „Neunundzwanzigsten‘‘ wieder einen recht fesselnden Ver- lauf versprechen, zumal die Teilnehmer in diesem ersten deutschen Sechstagerennen dieses Winters sich nach Kräften bemühen werden so vorteilhaft wie möglich abzuschneiden. H. Stockmann $ ymbole deutscher (Jualitätswaren aa772 % 2 I AS % Fahrrad-, Motorrad- RP) Luftpumpen für Fahr- u. Motorräder, Autos, Fußball ETIKRONPRINZ > DI Acetylenbrenner Felgen u. Schutzbleche 5 EUT Gelgen„Schutzbleche, Fahrrad- und und Autozubehör PROGRESS-WERK „KRONPRINZ“ SREEHSTEN. Gepäckträger Motorradlaternen METALLWERK OBERKIRCH A.-G. AKTIENGESELLSCH. | WAXALITHFABRIK FR, WILH. MAYWEG | BARTHEL,LANG&Co. 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Bitte dem Aufsichtsrat ausscheidende Frau j hagen, Mitchellsgade 21, schreibt der FKZ: „Wir haben zwei patentierte Erfin- Luftpost.“ dungen, einen Freilauf mit Rücktritt- Wir bitten Interessenten, bremse und ein Kode-Fahrradschloß ohne mit der Kopenhagener Schlüssel. Beide sind erprobt, aber noch bindung zu setzen. nicht in Fabrikation. Die bedeutendsten deutscher Sprache. Fachleute haben sich über beide Eı- * findungen sehr vorteilhaft ausgesprochen, und aus anderen Ländern hat man uns geschrieben, um die Alleinrechte zu erwerben. Wir suchen in Deutschland Verbindung mit zwei bedeutenden Fabriken, einer für Fabrikation des Freilaufes und einer für Die Lohmann Werke A.-G Vertreten Kapital 400 000 gesellschaft ab. 450.000 RM. Gesellschaft schneidet dieses senden Sie uns Ihren Brief ebenfalls mit sich Firma in Ver- liner Korrespondenz in Bielefeld, hielten am 1. November ihre. 17. General- versammlung seit- Bestehen ihrer Aktien- waren RM. Die Regularien fanden glatte Erledigung. Die Mal nach wurde wiederzewählt. * November von der Ber- Therese Lohmann Bei der am 2. Schutzpolizei durchgeführten Kraft- fahrzeugkontrolle wurden fast 3erlin verkehrenden Kraftfahrzeuge ge- prüft. Dabei wurden fast 300 F: festgestellt, deren Führer keinen Führer- schein hatten, und 450, die nicht ordnungsmäßig zugelassen waren, sowie 110 Fahrzeuge, bei denen die Motorfahr eestellnummer nicht mit den Ein eungen im Zulassungsschein überein- stimmte. In 45 Fällen wurden die direkt 11 . alle ın ITzeuge rund von tra- Herstellung des Schlosses. Die beiden 50184 RM. Abschreibungen und vor- Fahrzeuge sichergestellt. Die Kontrol Fabriken müssen unbedingt die besten sichtiger Bewertung der Bestände mit wurde, mit geringerem Ergebni am sein. Wir wenden uns an Sie mit der einem kleinen Verlust von 12234 RM. ab. 4. November wiederholt. Bitte, uns frdl. einige Fabriken auf- Die Gesellschaft ist im allgemeinen be- * zugeben, an die wir uns diesbezüglich friedigend beschäftigt; ihre beliebten Der Reichswirtschaftsminister hat auf wenden können, und danken Ihnen im Fabrikate finden guten Absatz. Die aus Grund des S 5 des Zwangskartel Eine witzige Reserverad=-Sicherung Ich möchte mal denjenigen sehen, der jetzt mein Reserverad vom Wagen stehlen will: haha! Zusehen möchte ich, wie er es versucht! Amüsieren will ich mich über das dämliche Gesicht, das er bei seinem vergeblichen Versuch machen wird! Nein, diese Reserverad-Sicherung von Tümmler ist wirklich zum Lachen! Das Reserverad ist normalerweise hinten am Wagen mit vier oder mehr Sechskantmuttern befestigt. Kleinigkeit, es abzuschrauben und ver- sehentlich mitgehen zu lassen. Die Kaskoversicherung? Reden wir nicht darüber. Kaum haben Sie Ihre Prämie bezahlt, und den neuen Wagen lumpige 10 km gefahren, so gibt's bloß noch 75 % des Anschaffungswertes. Wenn aber das Reserverad gestohlen wird, werden Sie sich wahrscheinlich jeden weiteren Ärger ersparen, ein neues kaufen und die Versicherungs- sesellschaft in Ruhe lassen. Kostet so und soviel Emm. Sehen Sie, das kann Ihnen nicht passieren, wenn Sie eine — eine genügt! „Rotü“-Sicherung am Reserverad haben. Gewiß, drei oder vier Haltemuttern kann der Reserverad- und Bereifungslüsterne ab- schrauben. Die letzte Mutter aber, diejenige, die ein ganz klein wenig zur Korpulenz neigt, eben ‘die „Rotü“, die geht nicht ab. Zwar fabßt der Schraubenschlüssel, der Vierzehner, oder was es sonst für einer sein muß. Aber er dreht ins Leere. Es dreht der Dieb, und nimmer dreht er ab die Mutter. Und wenn er nicht ge- abziehbarer sterben wäre, drehte er heute noch. suuliirel Ja, das ist eben der Witz. Einen solchen vollkommenen „Leerlauf“ wie diese Mutter hat Ihr Wagen sein Leben lang noch nicht gehabt. Zum Verständnis: Die „Rotü‘ be- steht im wesentlichen aus dem-Ge- windeteil, dem Sechskantkopf, dem beide Teile verbindenden Mantel nebst einem in den Sechskantkopf Sechskant- kopf, mit dem Mantel fest zusam- menhängend eingebauten Schloß! Durch Drehen ieralrder des Schlosses mit Hilfe eines egel, der in dieser sehr vertrauenerweckend -aussehen- Stellung das Sechskant- u. Gewinde- teil kuppelt den kleinen Schlüssels werden Ge- windeteil und Sechskantkopf fest miteinander gekuppelt. Die Reserve- rad-Sicherung kann so in diesem Zustand aufgeschraubt und mit einem Sechskantschlüssel fest angezogen werden, genau wie jede der 'an- Mantel, ent- kuppelt auf d. Gewinde- teillose dreh- bar,aber von aignom'nleht deren Radmuttern und nicht einen Z fennen . . Deut anders. Das Prinzip der Rad- Gewindeteil, sicherung besteht nun darin, dab dasan Stelle der üblichen Radmutter aufgeschraubt wird wiederum durch Drehen des Schlosses So sieht die Rotü-Sicherung am Reserverad aus. Der Schlüssel kann selbstverständlich abgezogen werden der Sechskantkopf von dem Gewindeteil « kuppelt wird! Den natürlich abziehen und in Sechskantkopf läßt sich wärts Schlüssel wiı Tasel drehen, ohne das dem Gewindebolze festsitzende Gewindeteil mitzune Erst we der leerlaufende Sechskantkopf wieder dur Drehen des Schlosses mit dem Gewindeteil ee kuppelt wird, kann die Sicherung abgeschraubt werden. Wie man sieht, ein Ei des Columbus. U ein Witz, aber einer von der besseren Sorte. Das (nieht einmal teure Dinge läßt sich spielend verkaufen, wenn man es nur einmal vorführeı kann. Jeder Händler sollte ein paar Exemplare min- destens in der normalen Ausführung (14 mm Ge- winde und 1,5 mm Steigung) in seinem Laden haben. Der Kunde lacht und kauft! Pw. 20 Keine Entschuldigung! Was sagen Sie, Ihre Batterie hätte ver- sagt, und deshalb müßten Sie nun ohne Licht fahren? — Nützt Ihnen nichts, mein Lieber, damit kommen Sie um das Straf- mandat nicht herum. — Wenn Sie die Pertrix-Dauerlicht-Batterie* benutzt hät- ten, wäre Ihnen das erspart’ geblieben. * Mit der Pertrix Dauerlichtlampe werden Sie sich treue und zufriedene Kunden schaffen. Fordern Sie noch heute ein Angebot! Nr. 56 P PERTRIX, Berlin SW11 FKZ HEFT 23/1933 Weil dasLeben von der Sicherheit der Bremse abhängt Weil nur das Beste auf die Dauer das Billigste ist Weil TORPEDO 5 mal die Welt- meisterschaft gewann Weil TORPEDO in über 30 Milli- onen Stück erprobt ist FICHTEL& SACHS A-G schweintunt-m Menue Kleinverkaufspreife ab Rott lrr für ‘ un en i Bebingund Sie bit d 933. Derlange” föpreile einvertau falls vor dem 1.Deze® dürfen ber 1933 eingeräumt a Ta hd: ROTH-BÜCHNER G-M-B-H ı BERLIN-TEMPELHOF Fan Ihre Anfrage findet größere Beachtung, wenn Sie schreiben: „Ich las Ihre Anzeige in der FKZ.. .“ ik i Fahr a nu nu Br HEFT 23/1933 eine Anordnung, erlassen, die die Errich- tung neuer Unternehmungen zur Her- stellung von Glühlampen mit Metall- leuchtkörper unter 30 Volt und die Erweiterung des Geschäftsbetriebs be- stehender Unternehmungen auf die Her- stellung von Glühlampen unter 30 Volt bis zum 31. März 1934 verbietet. - Die Anordnung, die sofort in Kraft tritt, wurde insbesondere mit Rücksicht auf die große Notlage der meist im Thüringer Wald gelegenen Schwachstromlampen- hersteller erlassen. — Der Reichswirt- schaftsminister hat sich jedoch ausdrück- lich vorbehalten, Ausnahmen von diesem Verbot zu bewilligen. * Ein Exemplar des offiziellen Katalogs der Pariser Auto- usw. Ausstellung kann von uns an Interessenten auf einige Tage zur Einsicht abgegeben werden. * Der italienische Motorradfahrer Gior- dano Aldrighetti wurde bis Ende dieses Jahres disqualifiziert und mit einer Geld- strafe von 2000 Lire belegt; sein Lands- mann Pigerini Aldo erhielt eine Ver- warnung und 1000 Lire Geldstrafe. Die Sportkommission des Kgl. Italienischen Motorrad-Clubs hat diese Bestrafung aus- gesprochen, weil „beide Fahrer in ihrer Eigenschaft als offizielle Vertreter Italiens bei der Internationalen Motorrad-Sechs- tagefahrt die ihnen anvertraute hohe Aufgabe nicht verstanden haben“. * Die großzügige Steuerpolitik der Re- gierung hat dem deutschen Kraftfahr- zeugabsatz zu einem beispiellosen Auf- trieb verholfen. In den ersten neun Monaten, Januar bis September 1933, sind 70438 fabrikneue Personen-, Liefer- und Lastwagen gegenüber 38.059 in der gleichen Vorjahreszeit, d.h. 85 pCt. mehr, auf dem deutschen Markt abgesetzt worden. Ein Blick auf die monatliche Absatzkurve zeigt, daß die im Frühjahr sprunghaft einsetzende Steigerung kein vorübergehender Impuls war. Die Wir- kungen der Steuerbefreiung sind im Gegenteil so nachhaltig, daß die Be- lebung den ganzen Sommer über bis in die Herbstmonate hinein angehalten hat. Entgegen allen bisherigen statistischen Erfahrungen über den saisonmäßigen Rückgang des Absatzes ist insbesondere der September mit einem Absatz von 10357 Wagen geradezu ein Rekordmonat. Steigerung gegenüber 1932 Januar 21 pCt. Februar ET EN 973, MÜTZE EL te A035, ARTE er [092055 Mai a ER LEE 108, Juni A LP RR Nie 0625 Juli N ee 94m: August RE ER Re erie 118255 September ar nr nr rare 1a Gesamt . : 85 pCt. An diesem großen Aufschwung haben -alle deutschen Automobilfabriken _teil- genommen. Opel und der Auto-Union ist es sogar gelungen, ihren Absatz noch über die durchschnittliche Erhöhung von 85 pCt. hinaus zu steigern. Die ausländischen Firmen haben also trotz gleicher steuerlicher Begünstigung FKZ 21 den Aufschwung nicht im gleichen Maße mitmachen können. %* Die schon seit längerer Zeit schwe- bende Frage, ob der Fahrschulzwang aufgehoben werden soll, dürfte schon in allernächster Zeit ihre Erledigung finden, und zwar mit gewissen Einschränkungen im positiven Sinne. Dabei handelt es sich um den bisherigen Zwang, daß der Fahrschüler nur in einer konzessionier- ten Fahrschule im Fahren und in der Kenntnis des Wagens ausgebildet wird. Dieser Zwang also dürfte wohl weg- fallen. Selbstverständlich aber bleibt nach wie vor der Zwang, sich ausbilden zu lassen, und der Führerschein wird dann nur an solche Personen gegeben, die eine Prüfung erfolgreich abgelegt haben. Nun sind seinerzeit schon aus den Kreisen der Fahrschullehrer Be- denken laut geworden. Es wird aber wohl nieht oft vorkommen, daß ein Fahrschüler seine Ausbildung bei einem guten Freunde, der fahren kann, nimmt. Denn das dürfte für den guten Freund zunächst einmal mit einigen Unkosten verbunden sein. Da eine Versicherungs- gesellschaft ja nicht für einen Schaden aufkommt, wenn ein Fahrschüler am Steuer sitzt, der keinen Führerschein hat, so muß also wohl oder übel vom Wagenbesitzer eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden, sowohl für den Wagen als auch in bezug auf Haft- pflicht. Und außerdem wird die Geneh- migung zur Erteilung der Ausbildung ja wohl auch von Bedingungen abhängig gemacht werden, die im Interesse der öffentlichen Sicherheit eine einwand- freie Ausbildung im Fahren gewähr- leisten. x Wir lesen Inserat: „Hat jemand Interesse für Te einem 10/32-Zawe? Wenn nicht, gebmer ihm Saures. Autofriedhof in A.“ (wortwörtlich folgendes %* Wer ist Hersteller. von fertigen Fahr- rad-Pedalachsen (keine Rohlinge)! Antworten unter Nr. 3123 erbeten. Abendstunde hat Pech im Munde .... (Zeichnungen und Verse von Jonny) Wann, Urtur, ° m x een.) MÜSSE iin “ ai 4 ERINNAR ee z UN a un s oY-\ US Na aA) AN x ‘ >) ZZ x Man liest, daß Schlau Und lang, Schlau kam so, ’nen Vortrag hält, im großen Saal ist es im Saal bevor’s beginnen soll, wie ihn jeder kennt, der Schließer hebt der „Neuen Welt“... schon knüppelvoll... entsetzt die Händ’... Dit ru R 3 Ityoent D sr A rar! z Is Min: ia ut Ss use a win Q ok oA- o N Oo \. | T > —— 1 Trotz Reden, Bitten, Schimpfen, Fleh’n zum muß Schlau nach Haus — sich umzieh’n — geh’n... zwar viel zu sp Schlau wiederum doch gut gekleidet... Er kam aufs Podium Saale schreitet, — stark befangen ät — das Publikum war längst gegangen [al Tal [AllaI Gl (a) Das stand beim Laden Ganz unerkannt rum in Massen und rächte sich was ihm da fürs Wartenlassen ... steht Schlau und sieht, Schreckliches geschieht... Und im zertrümmerten Lokal probt Schlau spät nachts — fürs nächste Mal... 22 FKZ HEFT 23/1933 Ihre Anfrage findet größere Beachtung, wenn Sie schreiben: „Ich las Ihre Anzeige in der FKZ.. .“ HEFT 23/1933 FKZ 23 Verbandsmitteilungen Reichsverband deutscher Fahrrad- und Fahrradteile-Grossisten EV. Berlin SW11, Stresemannstraße 55, Il. Stock Fernruf: F 5 Bergmann 3040 Neue Rundschreiben Nr. 106. Betr. Winterhilfswerk 1933. Der deutsche Großhandel im ‚Kampf gegen Hunger und Kälte‘ Am 13. September d. J, rief unser Führer, der Volkskanzler Adolf Hitler, das deutsche Volk auf, wie ein Stahlblock am Kampf gegen Hunger und Kälte, die nationale Solidarität der internationalen entgegenstellend, teilzu- nehmen, damit im kommenden Winter kein Volksgenosse Not leide. An diesem Tage wurde der’ Grundstein gelegt zu einem lebendigen, ge- waltigen Denkmal, das die geschlossene Opferbereitschaft eines Volkes, den gen Willen zur wahren Volksgemeinschaft, versinnbildlichen soll für le ,eiten, und es wird keinen Deutschen geben, der nicht aus vollem Herzen an diesem Ehrenmal des deutschen Volkes mit allen seinen Kräften mit- zuarbeiten bereit wäre. Wenn alle im Geiste des Führers mithelfen, wird außer der materiellen Hilfe für unsere notleidenden Volksgenossen ein noch viel höherer ideeller Wert geschaffen, wird das große Ziel der Bildung einer wahren unerschütterlich die Zeiten überdauernden Gemeinschaft des ganzen deutschen Volkes ein gutes Stück nähergerückt sein, Der Reichsverband des Deutschen Groß- und Überseehandels E. V. weiß, daß die ihm angeschlossenen Kreise der deutschen Wirtschaft nicht besonders aufgerufen zu werden brauchen, das Winterhilfswerk rückhaltlos zu unter- stützen, So, wie sich der Groß- und Überseehandel entschlossen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit eingesetzt hat, wird er sich restlos einsetzen für ein volles Gelingen des großen Winterhilfswerkes, das am 1. Oktober seinen Anfang nahm. Allen Angehörenden des Handelsstandes möge es höchster Ehrgeiz und ernste Pflicht sein, auch bei der Durchführung des Winterhilfswerks zu be- zeugen, daß sie entschlossen sind, überall da, wo es gilt, für das Gesamtwohl des deutschen Volkes zu arbeiten, mit an erster Stelle zu kämpfen und sich als nützliches Glied der deutschen Volkswirtschaft zu erweisen. * Richtlinien für den Plakettenbeitrag für Lohn- und Gehaltsempfänger Der 1. Oktober bildet den Auftakt für die Durchführung des W.H.W. des deutschen Volkes. Zum ersten Male setzt an diesem Tage die Sammel- tätigkeit auf der Straße und von Tür zu Tür ein. Um von weiteren Samm- lungen verschont zu bleiben, erhalten Spender, die monatlich einen bestimmten und angemessenen Betrag zeichnen, eine Plakette mit der Aufschrift ‚Wir helfen‘‘. Diese Plaketten können an der Wohnungstür befestigt oder auch in Form von Anstecknadeln getragen werden und dienen als Kennzeichen und als Ausweis des Spenders. Lohn- und Gehaltsempfänger erwerben sich die Plakette im allgemeinen bei einer Spende in Höhe von 20% des Lohnsteuerabzuges für die Dauer des Winterhilfswerkes (Oktober 1933 bis März 1934). Der zur Spende für nationale Arbeitsbeschaffung laufend gezahlte Beitrag soll auf den Beitrag zum Winterhilfswerk voll angerechnet werden. Erreicht oder übersteigt der laufende Beitrag zur nationalen Arbeitsl haffung den 20proz. Lohnsteuer- abzug, so ist, um die Plakette zu erhalten, mindestens 1 RM. monatlich an das W.H.W. abzuführen. Als Mindestspende gilt monatlich 1 RM Die Arbeitgeber haben den Bedarf an Plaketten von den örtlichen Führern des W. H. W. anzufordern. Um jedem Mißbrauch der Plaketten vorzubeugen, müssen diese den Stempel der Ausgabestelle tragen. Überall da, wo eine Behörde oder Firma die Abzüge vom Lohn oder Gehalt ihrer Arbeiter- und Angestellten vornimmt, soll darauf verzichtet wer- den, daß Namen und Beiträge einzeln aufgeführt werden, wenn der Arbeit- geber die Versicherung abgibt, daß für die von ihm angegebene Zahl von Angestellten und Arbeitern der Abzug nach den Richtlinien vorgenommen und der Betrag an das Winterhilfswerk abgeführt wird »* Richtlinien für den Plakettenbeitrag für Firmen, selbständige Unternehmen, Gewerbe- und Handeltreibende, Handwerker und Angehörige der freien Berufe Grundsätzlich ist zunächst festzustellen, daß für die Beteiligung der Firmen bestimmte Sätze nicht vorgesehen sind, da die Firmen aus eigenem Ermessen auf Grund ihrer Leistungsfähigkeit zu dem Winterhilfswerk, soweit als irgend möglich, beitragen sollen. In Anbetr t der Tatsache, daß aber für die Erteilung einer Plakette für derartige Spenden, auf deren Besitz die Firmen zweifellos Wert legen werden, doch ein Mindestmaßstab geschaffen werden wird, ist die nach- stehende Richtlinie ausgearbeitet worden: Zum Empfang der Plakette ist berechtigt, wer sich zu einer Zahlung an das W.H. W. in der Höhe von mindestens 10% der ihm auferlegten Vorauszahlungen auf Einkommen- und Körperschaftssteuer verpflichtet oder, falls ein entsprechendes Einkommen (Gewinn) im Jahre 1932 nicht erzielt wurde. wer sich zur Zahlung von mindestens 1/s pro Mille des Gewerbe- kapitals verpflichtet. Der als einmalige Spende gedachte Mindestbetrag wird zweckmäßiger- weise in einer Summe an das Winterhilfswerk abgeführt werden. In diesem Falle können die spendenden Firmen gegen Vorzeigen ihrer Quittung jeden Monat die neue Plakette in Empfang nehmen, sofern nicht auf Grund be- sonderer Vereinbarungen die Zustellung der Plaketten von den in Frage kommenden Stellen, die die Zahlungen entgegengenommen haben, auto- matisch monatlich erfolgt. Wer weder Gewerbekapital besitzt noch Einkommen- oder Körperschafts- steuer-Vorauszahlungen zu leisten hat, hat sich, um die Plakette zu be- kommen, mit einem seiner Leistungsfähigkeit entsprechenden Betrag zu beteiligen, mindestens aber monatlich 1 RM. an das W.H.W. zu bezahlen. Spenden zur nationalen Arbeitsbeschaffung, die während der Dauer des Winterhilfswerks bezahlt werden, können auf den Beitrag zum W.H.W, voll angerechnet werden, Falls die Zahlungen zur nationalen Arbeitsbeschaffung den oben normierten Betrag zum W.H.W, erreichen oder übersteigen, ist, um die Plakette zu erhalten, mindestens 1 RM, monatlich an das W.H. W. abzuführen, Von der Reichsführung des Winterhilfswerks treten, daß Sachspenden durch Verständigun der Winterhilfe mit auf die Plakettenspende : Ob die Festsetzung und der Einzug der einzel bare "Fühlungnahme des Beitragsleistenden mit dem durch Vermittlung der zuständigen Standesorganisationen er bleibt der örtlichen Regelung überlassen %* Nr. 107. Betrifft Zuschrift des V.D.F.]. Nr. 108. Betr. Fahrradreifengeschäft. Nr. 109. Betr. Preisschleuderer. Aus der Presse der Deutschen Arbeitsfront haben wir nach- stehende Notiz entnommen: „Zur Warnung an alle Preisschleuderer! Im Auftrage der Deutschen Arbeitsfront wurden der Fabrikant Ernst Flack aus Solingen und der Heftemacher Paul Adam aus Wald in Haft genommen und dem Kon- zentrationslager Boyenburg zugeführt. Sie hatten ent den gesetzlichen Bestimmungen die bestätigten Pre zeichnisse unterboten und dadurch den Wirtschaftsfrieden gestört.” Da diese Maßnahme der Deutschen Arbeitsfront auch für unsere auf eine Beseitigung des Schleuderunwesens gerichtete Bestrebune interessant ist, sehen wir uns veranlaßt, von dieser Notiz Kenntnis zu geben. Nr. 110. Betr. Miteliederliste unseres Verbandes. Wir bringen zur Kenntnis, daß nachstehende Firmen unserem Verbande als Mitglieder beigetreten sind: Willy Berding, Bremerhaven, Geeststr, 14; Hartung und Buhlinger, Karlsruhe i. B., Rüppurrer Str. 20; Rudolf Herms, Frankfurt a. M., Neue Rothofstr. 20; Bernstein & Co., Berlin-Grunewald, Trabener Str. 39; Paul Mäke, Gera (Reuß), Schmelzhüttenstr. 19a; Wilhelm Schirmer, Hildesheim, Hannoversche Str. 9/10; Bruno Viertmann, Bielefeld. Betr. Mitgliederliste des Verbandes deutscher Fahrradtei Fabrikanten, Wuppertal-Elberfeld. Diesem Verbande sind nachstehende Firmen als Mit beigetreten: Liebings Kom.-Ges., Weinböhla-Dresden; William Prym G.m.b.H., Stolberg i. Rhld., Berli Abrie & Kühne, Meinerzhagen; W. Hesse & Bauckhage G.m.b.H., Brügge i. W Gebr. Lüttges Kom.-Ges., Solingen; Melcher & Schafer, Haan i, Rhld.; Mersch & Co., Fahrzeugteile-Fabrik G. m. b. H., Op i. Rhld. Spenden für das deutjche Winterhilfswert durch alle Banken, Sparfajien und Poftanftalten oder Poitihecffonto: Winterhiljswerf Berlin 77100 BEN | Satteldecken Schmutzfängern Handschützern Felgenbändern Rucksäcken Satteltaschen-Riemen Gepäck-Riemen Gepäck-Gurten Regenschutz-Decken HEFT 23/1933 FABIAN & RÜHL* BEELITZ/MARK Fabrikationvon EEE Lederjacken Lederwesten Lederhosen Lederhandschuhen Lederhauben Motorfahrer-Anzügen Überzieh-Hosen Stoff-Handschuhen Stoff-Hauben N SG, GL 22 KL aen@anerkanneteenasherensard te Il 00.2 027200 SE SEIESsEiTeHN Fahrrad- Beleuchtungen (Modell 35/226 3 Watt) Grm pen Walldorf / Baden F&H Stahlkugeln sind aus Chromstahl, der mit größter Sorgfalt ausgewählt wird. Bei der Herstellung wird die höchste Genauigkeit erzielt. Sie werden in der grünen Originalpackung mit der roten Löwenmarke geliefert. F&H Stahlkugeln sind über- all von unseren Vorratslagern erhältlich. Für Sonderzwecke stellen wir F& H Kugeln aus Aluminium, Bronze oder Messing her. F&H Kugeln werden seit 40 Jahren bevorzugt. VEREINIGTE KUGELLAGERFABRIKEN AKTIENGESELLSCHAFT e SCHWEINFURT Den neuesten gesetzlichen Vorschriften voll entsprechend Riemann-Motorrad-Beleuchtung {Amar Verkaufspreis der Gesamtanlage .. RM. 65.— Hervorragende Lichtwirkung auf über oo m mit Bilux - Lampe 6 Volt. s/s Watt. Völlig ausreichende Stromerzeugung durch die zu Tausenden bewährte Riemann-Lichtmaschine mit dem praktischen Reibrad- Antrieb. Eine elektrische Hupe kann gleichzeitig be- tätigt und mitgeliefert werden. Zu Tausenden bewährt! ” ” EEE EEE ERTEILT TELLER HEFT 23/1933 FKZ 25 Wir bitten, die Mitgliederliste des Verbandes deutscher Fahrradteile-Fabrikanten entsprechend zu berichtigen. Die vorstehenden Firmen sind demzufolge ebenfalls als Vertrags- lieferanten anzusehen. Nr. 111. Betr. Mitgliederliste. Wir bringen zur Kenntnis, daß nachstehende Firmen unserem Verbande als Mitglieder beigetreten sind: „Lisch“ Fahrrad- und Motorradteile-Großhandlung; Anna Lisch, Leipzig C1, Packhofstr. 7; Julius Grabowsky, Hannover, Münzstr. 7; Otto Scharnbeck, Leipzig C 1, Königstr. 5/7; Günthers Fahrrad-Engros, Finsterwalde, N.-L.; Fritz Hartmann, Rostock i. M., Bismarckstr. 14; Emil Höhne, Breslau 2, Claaßenstr. 11; Georg Kölle, Ulm/Donau, Deutschhausgasse 5. Betr. Mitgliederliste des Verbandes deutscher Fahrradteile-Fabri- kanten. Die Firmen August Maier Kom.-Ges., Singen-Hohentwiel, „Markana“, Märkische Armaturen - Fabrik G.m.b.H., Milspe/W., Hubert:Prünte, Neheim i. W., sind dem Verband deutscher Fahrradteile-Fabrikanten als Mit- glieder beigetreten, sodaß auch diese Firmen als Vertragsliefe- ranten in Frage kommen. Betr. Mitgliederliste des Vereins Deutscher Fahrrad-Industrieller E.V. Die Firmen Fr. W. Rappold, Blaufelden/Württ., Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke, Berlin (früher Simson & Co.), Gritzner-Kayser A.-G., Durlach, als Mit- ebenfalls als sind dem Verein Deutscher Fahrrad-Industrieller E. V. glieder beigetreten und kommen demzufolge Vertragslieferanten in Frage. Nr. 112. Betr. Durchführung des Vertrages. Fahrrad- und ‚Fahrradteile- Nr. 113. Betr. Fahrradhändler-Vertrag. Wir bringen zur Kenntnis, daß nunmehr auch der Fahrrad- händler-Vertrag zwischen den im Arbeitsausschuß der Reichs- verbände des Fahrradfaches vereinigten Lieferantenverbänden und dem Reichsverband des Mechanikergewerbes e. V. ab- geschlossen worden ist. Aus diesem Vertrage (der im vorderen Teil der vorliegenden FKZ abgedruckt ist) ergibt sich, daß einerseits die Mitglieder der Lieferantenverbände Liefe- rantenausweise erhalten, und daß die Händler ver- pflichtet sind, nach Ausgabe dieser Ausweise lediglich von solehen Firmen die aufgeführten Vertragsartikel*) zu beziehen, die im derartigen Lieferantenausweises sind. Andererseits dürfen umgekehrt nach Ausgabe der Händler- karten nur noch Händler beliefert werden, die im Besitze einer Händlerkarte sind. 3esitze eines solche Die Beschlußfassung über diejenigen Firmen, die die Händlerkarten erhalten, erfolgt durch paritätisch aus Liefe- ranten und Abnehmern zusammengesetzte Bezirksausschüsse. Die Lieferantenausweise werden die Mitglieder demnächst erhalten. Es ist klar, daß die Ausgabe der Lieferantenausweise und Händlerkarten gewisse Zeit in Anspruch nimmt, so daß die Bestimmungen des Vertrages in vollem Umfange erst nach der Erledigung der in den Bezirksausschüssen zu leistenden Vorarbeiten und der Ausgabe der Ausweiskarten in Kraft treten können. Die Bedeutung dieses Vertrages liegt vornehmlich darin, daß die vielfachen bisherigen örtlichen Streitigkeiten über die Auswahl der zu beliefernden Händlerfirmen beseitigt werden. Ferner stellt dieser Fahrradhändler-Vertrag auch eine Ver- längerung der zwischen uns und den Fabrikantenverbänden getätigten Fahrrad- und Fahrradteile-Verträge dar, da die Händler gehalten sind, nur von solchen Lieferanten die Ver- tragsartikel zu beziehen, die im Besitze des Lieferanten- ausweises sind. Die Lieferantenausweise erhalten gemäß $ 5 des Vertrages nur die Mitglieder der beteili ve feranten- :rbände. #) Vertragsartikel sind: Fahrräder, Kugeln, ! Fahrradrahmen, Vorderradnaben, Ketten, Kettenkästen, Pedale, Gepäckträger, Speichen, Luftpumpen, Nippel, Pumpenhalter, Lenkstangen, Fahrradsättel i Vorderradgabeln, Fahrradbeleuchtungen, Schutzbleche, Vorderradscheiden, Stahlfelgen, Hinterradgarnituren, kompl. Tretlager, Kettenradgarnituren, Steuersätze, Achsen und Teile dazu Sattelstützen, Zahnkränze, Glocken, Holzfelgen, Fahrradschlösser, Ölkannen, Rückstrahler, Öler, Bremsen, Fahrradnetze. Fahrradgriffe (Zelluloid), '. 114. Betr. Rudolf Klier, Chemnitz. "115. Betr. Motorradreifen (Nähmaschinen), Verkaufspreise für Vertraesartikel, nebst Fragebogen. Verband Deutscher Fahrradteile-Fabrikanten Geschäftsstelle: Wuppertal-Elberfeld, Hofaue 93 Wir bitten, davon Kenntnis nehmen zu wolle ıB die nachstehend bezeichneten Firmen die Mitgli aft unseres Verbandes erworben haben: Abrie & Kühne, Meinerzhagen i. W.., W. Hesse & Bauckhage G.m.b.H., Brügge i. W., DIE | VERCHROMUNG unter besonderer Berücksichtigung ihrer Anwendung im Automobilbau zuhba von Prof. Dr.-Ing. e.h. O. Bauer Prof. H. Arndt e Dr.-Ing. W. Krause r im Staatlichen Materialprüfungsamt zu Berlin-Dahlem Mit 216 Abbildungen im Text Preis: 256 Seiten, Groß-8 geheftet20ORM, gebd.22RM Frof. Dr.-Ing. O. Bauer und seine Mitarbeiter, Prof Dr.-Ing. W. Krause haben auf Anregung des Reichsve Automobilindustrie und mit Unter ung des Re ministeriums, Abteilung für Kraftfahrwesen, in eingehenden Untersuchungen an verchromten Teilen verschiedener Herkı und auf Grund von Versuchsverchromungen an der Kl dieser Fragen gearbeitet und das Ergebnis ihrer Früfung dem Werk ‚‚Die Verchromung‘‘ niedergelegt. Die zahlreichen Erkenntnisse, die bei den Untersuchungen ge- wonnen wurden, sind für alle Industriezweige, die dieVerchrom zur Anwendung bringen, von hohem Wert. Besonders zweck- mäßig erscheint, daß die Autoren ihre Feststellungen haupt- sächlich an Automobilteilen vorgenommen haben, wohl keine anderen Werkstücke so vielseitigen mechanischen, physikalischen und chemischen Beanspruchungen ausgesetzt sind, wie gerade die verschiedenen Kraftfahrzeugteile. Zu beziehen durch den Verlag der FKZ, Berlin W9, Potsdamer Str.139 LEE ? Kotten oller Art & : Arnold,Stolzenberg ınbeek V Hannover &manl Suri-Fahrraöfhloß = A einfachfte und praftiihe Montage | CARLFRON | und Handhabung : | | SCHMALKALDEN TH. |SPEL.DUNNMPRAL.STÄHLROHRE Lieferung nur an Fabriken und Grossisten Leder- und Metallwareniabrik Versmold 6.m.b.H., Versmold i. Westi. M.-E. Felgen und Schuizbleche in jeder gewünschten Lackierung Metall-Industrie Schönebeck A/G. Schönebeck a.d. Elbe Abt. Felgenfabrikation Nur echt mit Aufdruck „STAR' Alleinige Erzeuger: Deutsche StarKugelhalterGes.m.b.H.,Schweinfurt eckK &W r\ ben,Muttern u 5 fürschrau s (EN UndFa k Brügge IW. (Lösenbach) Ihre Anfrage findet größere Beachtung, wenn Sie schreiben: „Ich las Ihre Anzeige in der FKZ.,.“ EEE EINER CErcE I Engage en ieh N HEFT 23/1933 Leder- u. Metallwarenfabrik Versmold G.m.b. ah, Versmold b. Bielefeld, Liebings Komm.-Ges., Weinböhla-Dresden, Gebr. Lüttges Komm: -Ges., Solingen, Melcher & Schäfer, Haan/Rhld., Mersch & Co., Fahrzeugteile-Fabrik G.m.b.H., Opladen/Rhld., William Prym G.m.b.H., Stolberg/Rhld. Wir bitten, diese Firmen in der Liste unserer Mit- glieder nachzutragen und die Anlage VII des Fahrrad- teile-Vertrages entsprechend zu ergänzen. Personalien Carl Lüttgens + Am 31. Oktober verstarb der Inhaber und Begründer der Metallwarenfabrik Lüttgens & Engels, Herr Carl Lüttgens, So- lingen-Gräfrath, an den Folgen eines Schlagan- falles im Alter von sech- zig Jahren. Mit ihm ist ein wei- terer Pionier der Fahr- radbranche von uns ge- schieden. Der Verstor- bene schuf aus allerbe- scheidensten Verhält- nissen und aus eigener Kraft ein Werk von be- achtlicher Bedeutung. Den Grundstein zu seinem Unternehmen legte er im November 1898, so daß er dessen 3öjähriges Ge- schäftsjubiläum leider nicht mehr erlebt hat. Mit solidesten Grund- sätzen und Auffassungen ausgestattet, kämpfte er stets für den Qualitäts- gedanken und sah seine Bemühungen in dieser Hinsicht dadurch belohnt, daß sein Unternehmen zu den angesehensten der Branche gehört, und L-& E-Fabrikate allerersten Markenbegriff verkörpern. Carl Lüttgens Firmennachrichten Konkurse und Vergleiche Abkürzungen: Af. — Anmeldefrist; Wt. = Wahltermin; Prft. = Prüfungs- termin; ffA. = Offener Arrest mit Anmeldefrist; GIV. = = Gläubiger- versammlung; VerglT. = Vergleichstermin. Marienburg. Fa. Georg Weichert, Inh. Kfm. Georg Weichert, Autohaus. Konk, beend. Berlin-Charlottenburg. ,‚Toleda“ Fahrrad G.m.b.H. Konk. beend. Waiblingen. Fa. Wirn, Fahrzeug- und Metallwerk A.-G. in Fellbach. Konk. beend, Striegau. Fa. Anna Feist, Fahrradhandlung. Af. 8. 11., GlV. u. Prft. 23. 11. Neueintragungen Berlin. Stock-Motorpflug- und Motorrad-Ersatzteile G.m.b.H. Stamm- kapital: 20000 RM. Geschäftsführer: Kfm. Heinrich Frese, Frau Helene Frese geb. Zumpe. Bremerhaven, Wilhelm Berding (Großhandel mit Fahrrädern und Fahr- radteilen). ER "Kin. Wilhelm Berding. Dresden. Durabel Autobereifung Männel & Lucas. Gesellschafter sind die Kfl. Carl Paul Männel und Alexander Julius Friedrich Lucas. Dresden, Fa. Woldemar Schmolke. Inhaber: Kfm. Oswald Rudolf Woldemar Schmolke. (Großhandel mit Fahrrädern, Ersatz- und Zubehörteilen für Fahr- räder und Kraftfahrzeuge, Rundfunkgeräten usw.) Fulda. Opel-Automobile Eduard Kreß. Inhaber: Eduard Kreß. Halberstadt, Automobil-Verkaufs-Ges. m. b.H. Prokuristin: Helene Huhn. Hamburg. Stoewer-Werke A.-G. vormals Gebrüder Stoewer Fil. Hamburg. Prokurist; Otto Albert Hermann Hoffmann. Köln. Karosseriewerk und Kraftfahrzeugbau Richard Ziehn G. m. b. H. Stammkapital: 20000 RM. Geschäftsführer: Ing. Richard Ziehn, Liblar, und Peter Krompers jun., Köln-Sülz. Lötzen. Fa. Georg Boecker (Handel mit Automobilreifen und Zubehör). Inhaber: Kfm. Georg Boecker. Prokurist: Olga Wanda Gertrud vhl. Boecker geb. Weiland, Geschäftsauflösungen Augsburg. Auto-Vertrieb Haller & Lehnhardt Von-der-Tann-Garage Augs- burg. Firma erloschen. FKZ 27 + Berlin. Automobilbedarf Clemens A. Voigt, G.m.b.H. Firma erloschen. Berlin-Charlottenburg. „Krawerk‘‘ Kraftwagen Vertriebs und Werkstätten G.m.b.H. Firma erloschen Frankfurt a.M. Lastkraftwagen-Verkaufsgesellschaft Haas & Co. G.m,b.H Firma erloschen. Hamburg. Autohaus Carl Kack & Co. Minden i. W. Fa. Automobilverkauf: Firma erloschen. Ischaftm.b.H. Firma erloschen Verschiedenes Berlin, Automobil-A.-G. Grundkapital um 400 000 RM. herabgesetzt (jetzt al: 50. 000 RM.). D. A.S. Deutscher Automobil Schutz A.-G. Grundkapital be trägt jetzt 85 000 RM. Chemnitz. Fa. Auto Union A.-G. G Gesamtprokurist: Kfm. Walter sumels, Zschopau. Fürth i. B. Central-G Gebr. Trommeter. Offene Handels nach Ausscheiden von Willi Trommeter aufg selöst. Inhaber der Ein Gottlieb Trommeter. Rathenow. Fa. Autohaus Braumann G. m.b.H. Firma geändert: Autohaus Rathenow von Frantzius, G. m.b.H. amtprokura Annatoli Dorin erlo Geschäftliche Mitteilungen A. L. Bualirradschldsser Dringtke ein gut sortiert Sor beim. Fahrradgroßhan el gute Aufnah gefunden Auße 3 ren Anzahl Kettenschlösser werden S mit Drah i Zu- sammenstellungen hergestellt, den Wün en und Ver £ 3 gehend Rechnung tragend. Fahrradschlösser mit er An den Grossisten“immer wieder gefragt, ein Ze einen guten Ruf hat. Die Kundschaft besteht nur au Exporteuren, Staatsrat Dr. Robert Ley, der Führer der Deutschen Arbeitsfront, besuchte und vember die Fabrikationsstätten der Continental Gummi-V Die Arbeiter und Angestellten grüßten ihn jubelnd, x Staatsrat Dr. Ley trägt sich in das Gästebuch der Continental ein Fabriksäle und Kontore ging, als Herr Dr. Ley in einer zünde höfe angetretene Belegschaft Arbeitgeber und Arbeitnehme Arbeit am Wiederaufbau der deutse ne n Wirtschaft.“ Winterliste 1933 der Firma Klaaß & Sachtleben, Magdeburg Die bekannte Großhandlung beweist mi 5 I Winterliste ihre Leistungsf kei sef hauben für alle nur mög glie hen Was Motorräder, Batterien, Scheibenwi schutzmittel, Schneeketten usw, usw. Eine besondere Ehre für die Anker-Werke A.-G., Bdleteid. Auf seiner Reise durch Deutschland besichtigte der Arbeitsfront, Staatsrat Dr. Ley, die Anker-Werke, Bie gleitung be »fanden sich die He rren Gauleiter P Deutschen Arbeitsfront Peg. el, Dr. Lay Landrat Dr. Beckhaus, Oberbürgermeister Pri Karst, Polizeipräsident von Werder. Generaldirektor Kramer begrüßte Herrn Freude zum Ausdruck brachte, daß Herr Dr. die Arbeiterschaft der ältesten deutschen R ie Es sei das erstemal, daß ein Arbeiterführer in de der Belegschaft spreche, um auf diese Weise mit Fühlung zu gelangen. Unter Führung des Herrn Ger nahm. Herr Dr. Ley einen Rundgang durch die ausge wobei er es sich nicht nehmen ließ, immer wieder schwiel Arbeiterhände zu drücken. In einem ernsten Appell w an: er mit ungewöhnlich eindrucksvollen Worten um die Seele und Mitarbeit des Bielefelder Arbeiters, der zu dem wertvollster Menschenmaterial gehöre, über welches das deutsche Volk verfüre. Das Deutschlandlied, mit Begeisterung von den nden gesungen beschloß diese bemerkenswerten Ausführungen. eng ne HEFT 23/1933 „DOSI-LL“-Birnen sind Glühlampen, die sich durch außerordentliche Überlastungsfähigkeit und große Lebensdauer auszeichnen Zu beziehen durch den Fahrradgroßhandel „ELEKTRONORIS“ G.m.b.H., Nürnberg-W., Fürther Str. 42a Fabrik elektrotechn. Bedärfsartikel Nur das Gute bricht sich Bahn, daher de enorme Umsatz-Steigerung n -Fahrrädern „. 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Honorar- » bitten wir bei Einsendung geltend zu machen, Alle die Schriftleitung betreffenden Sendungen sind (unpersönlich) an die Schriftleitung der „FKZ#, Berlin W 9, Pots- 3 .„139 zu richten. Für den Gesamtinhalt verantwortl.: Kurt Kothe, Berlin W9.— Bezugspreis für Deutschland: Vierteljährl. 2,50 M. Einzelheft 50 Pf. Aus- land: Jährl. 24,— M., vierteljährl. 6.— M. Bezug durch die Post oder unmittelbar vom Verlage. Anzeigenpreis nach Tarif, bei Abschlüssen Preisnachlaß. Kleine Anzeigen: Die 6-gespaltene mm-Zeile 20 Pf. — Anzeigeu-Annahmeschluß’ Montag vormittag. „Kleine Anzeigen“ Dienstag vormittag. — Druck: W. Büxenstein, Berlin SW 68. FE 4 RUE: Zum Aushang! Beilage zur FKZ ET ENT DE ET Te TREE Ten) Nr. 23/33 Mindestpreise für billigste markenlose Fahrräder Fahrräder in kompletter Ausstattung wie folgt: Geschweißt, alle Blankteile vernickelt. Liniierung: einfache 1 Linien, einfache Vorderradnabe, billigste Bremsnabe, 1,8 oder 2 mm Speichen, Wulstfelgen 28x14), Felgen- | farbe: schwarz mit Linie abgesetzt oder erteefarbig, 55 mm breite durchgehende Schutzbleche, Konuslager mit Vierkant-Kurbelbefestigung, aufgedrücktes Kettenrad, Qualitätskette 1, x !/s-Teilung, Block-Pedal, deutscher | oder englischer Lenker, mit Vorbau und Zelluloidgriff und kompletter Bremse, Winkelsattelstütze, einfacher Zug- und Druckfedersattel mit Werkzeugtasche. Bereifung: tertia Qualität Hochdruck. Mit Vorderrad-Schutzblechabzeichen, mit Laternenhalter, mit Rückstrahler, mit Glocke und mit Luftpumpe. Werkzeug: ein Schlüssel und ein Ölkännchen. RM Herrenfahrrade 22.2 22 200 45,50 Damenfahrrad 2.2: 2 220 00 2... 50,50 Knabentahrrad wa er 2 020.0. 43,50 Mädchenfahrrad 2... 2. 2 = 49, — Halbrenner, geschweißt... .. . Aufpreis 3,75 Halbrenner, gelötee > 2... Aufpreis 6,50 Falls in einzelnen Punkten der vorstehenden Beschreibung Teile in minderer Qualität geliefert werden, darf eine Unterschreitung der Mindestpreise unter keinen Umständen erfolgen, ebenso darf, falls irgendein Zubehör der angeführten Ausstattung nicht mitgeliefert wird, ein Preisabschlag nicht erfolgen. Hier abtrennen! Mindestaufpreise für billigste Sonderausstattungen RM RM Verchromunge wa ae -» ... 390 Vernickelte Felgen mit bunten Streifen . . . 2,95 Außen- oder Innenlötung .. 3,25 Vernickelte Felgen ohne Streifen ...... . 2,60 Aufpreis für Ia- Hochdruckbereifung gegenäher Westwoodfelgen jeder Art ... . =e2.2195 tertlas a et, 0,95 Farbige Emaillierung mit Goldlinien ‚ohne Ballon- Aeiibeuner Bereifung (DeahroderWulst) 9,20 Strahlenkopp 2 2... A diosonne Bereifung Pe a . ... 1,30 Buntes Kopfstück, einfarbig, mit Y. ordergahel 221.95 Kometsreilaufnaber mare Bl dtorzweitarhioee 2 0 nn 0. 26h fEorpedotreillaunaber m sn mn 20.29.2082 Doppellinien =... : 2.220,35 ’ Keillager on pre rer -. . 0,85 Aufpreis für ande Sattel euenüher tertia 0,95 Verchromte Felgen ohne Mittelstrich, Paar... 3,25 Aufpreis für prima Sattel gegenüber tertia . . . 1,95 Verchromte Bleche ohne Mittelstrich, Paar . . . 3,25 Aufpreis für Elastie-Sattel mit Zugfeder . ... 1,30 Verchromte Felgen mit Mittelstrich, Paar . . . 3,90 Aufpreis für Elastic-Sattel mit Zug- und Druck- Verchromte Bleche mit Mittelstrich, Paar . . . 3,90 feder .. . 21x05 2 verchromte Steuermuffen.. .. .... N) Aufpreis für prima Hochdek Et Be ‚zeifung Vernickelte Vordergabelenden. .. . ...... 0,60 gegenüber teria ... 2195 Verchromte Vordergabelenden es 1,30 Aufpreis für Halbballon- Beeine eher Für aufgeschraubtes statt aufgedrücktes Kern. Hochdruck tertia . . . 2,60 TA ne ee - . 0,85 Abschlag für Lieferung der Kaheräder ohne ES rei- Sonderverzierungen (Abziehbilder). ... ... 1,30 fung (tertia Qualität Hochdruck) ..... . 325 Schutzbleche mit vernickelten Streifen . . . 3,25 Aufziehen für Pneumatik, prorRads. 2.2.0. 06 Gesamtansicht der WANDERER-WERKE, SCHONAU-CHEMNITZ WANDERER-CHROMRÄDER sind Spitzenerzeugnisse des deutschen Fahrradbaues In rastloser Tätigkeit werden in den Wanderer-Werken von erfahrenen Konstrukteuren, Betriebsingenieuren und einem jahrzehntelang geschulten Arbeiterstamm Spitzenleistungen deutscher Werkmannsarbeit geschaffen „WAN DERER-CHROMRAÄDER -CHROM-MOTORFAHRRAÄDER zeichnen sich aus durch traditionelle Qualität bewährte Konstruktion UN schnittige Form schmuckes Aussehen lange Lebensdauer u. besondere Preiswürdigkeit Die niedrigen Verbraucherpreise — von RM. 62.- an — und unsere wirksame Werbung erleichtern den Verkauf der Wanderer-Chromräder Die mehrfache Umsatzsteigerung im letzten Jahre beweist die große Beliebtheit der Wanderer- Chromräder und -Chrom-Motorfahrräder Der bevorzugte Verkauf dieser bewährten Wanderer -Präzisionsfabrikate sichert Ihnen zufriedene Dauerkundschaft VYv WANDERER-WERKE, SCHONAU-CHEMNITZ 2 m Denn mern En Hochleistungs- Spezialmaschinen “zur Fabrikation von Rohren Felgen .„‚Schutzblechen aus Bandmaterial Felgenwalzmaschine Komplette Einrichtungen für Felgen und Reifen Th. Kleserling & Albrecht, Solingen Maschinenfabrik und Eisengießerei OH mu eınem Griff an jedem Fahrrad enzubringen und udeder zu lösen. Ausstattung mir Kasten, Pritscheu Korb R ofleo oder geschlossen RUHRWERK: "U PORTHITTEL een BÜHR en DANN LKRUNLANETT 120727 j FKZ: FAHRRAD- UND KRAFTFAHRZEUG-ZEITSCHRIFT ALLIANZ VERLAGS-GESELLSCHAFT M.B.H. BERLIN W9 KRONPRINZ IN AKTIENGESELLSCHAFT FÜR METALLINDUSTRIE TU RR N \ N Nahtl. kaltgezogene Prä- Fahrrad- und Motorrad- zisionsrohre felgen FOR DEN FAHRRAD-, MOTORRAD- IN ROHER, LACKIERTER, VERNICKEL- UND AUTOMOBILBAU TER U.VERCHROMTER AUSFÜHRUNG Geschweißte, kaltnach- Schutzbleche FOR FAHRRÄDER IN ROHER, gezogene Rohre LACKIERTER UND VERNICKELTER FOR FAHRRADBAU UND ALLE SON- AUSFUHRUNG, FOR MOTOR- STIGEN ZWECKE RÄDER IN ROHER AUSFOHRUNG Autoräder und Felgen Bandeisen FOR PERSONEN- UND LASTWAGEN KALT UND WARM GEWALZT HORST ALLEINIGES OFFIZIELLES ORGAN DES VEREINS DEUTSCHER FAHRRAD-INDUSTRIELLER EV,, DES REICHSVERBANDES DEUTSCHER FAHRRAD- UND FAHRRADTEILE-GROSSISTEN EV. (EHEMALIGEM SCHUTZVERBAND DEUTSCHER FAHRRADTEILE-GROSSISTEN EV.) UND DES GROSSHANDELS-VERBANDES FÜR KRAFTFAHRZEUGBEDARF EV., SÄMILICH IN BERLIN

FKZ, Fahrrad- und Kraftfahrzeug-Zeitschrift, Heft 23, Nov. 1933


Von
1933
Seiten
40
Art
Zeitschrift
Land
Deutschland
Marke
Fahrrad- und Kraftfahrzeug-Zeitschrift
Quelle
Gerd Böttcher
Hinzugefügt am
02.08.2022
Schlagworte
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