Fichtel u. Sachs Doppel Torpedo Nabe mit zwei Geschwindigkeiten Informationsbroschüre 1909

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Y de Ÿ n TORPEDO NR Nabe mit zwei Geschwindigkeiten. Nabe mit zwei Geschwindigkeiten in Ver- bindung mit Freilauf und Innenbremse — W.F.W. und F.&S D.R.P. u. D.R.P. angem Patentiert in allen Staaten In jeder Fahrradhandlung zu haben. Die höchste Vollendung und größte Leistungs- fähigkeit eines Fahrrades wird erreicht durch den Einbau einer | Doppel-Torpedo mit 2 Geschwindig- keiten, Freilauf und Rücktrittbremse i Vor wenigen Jahren, als wir mit der Kombination einer Freilaufnabe mit Rücktrittbremse und zwei Übersetzungen in einer Nabe vereinigt an die Öffentlichkeit traten, begegnete dieser Neuerung wohl mancher Fahrer mit einem gewissen Mißtrauen Heute aber, nachdem in den weitesten Kreisen des radfahrenden Publikums die eminenten Vorteile \ einer derartigen Nabe immer mehr Anerkennung fanden, ist es besonders dic Doppel -Torpedo-Freilaufnabe, die sich dank ihrer vollendeten Konstruktion und Ausführung größter Beliebtheit erfreut. Uber 50000 Doppel-Törpedo befinden sich im Gebrauch und trotz dieser bedeutenden Anzahl ist bis heute nur eine Stimme des Lobes über die Vorzüge, Dauer- haitigkeit und stets zuverlässige Wirkung der Nabe; täglich wächst die Zahl ihrer Freund Der junge Tourenfahrer schätzt die großen Vorzüge eines Rades mit Doppel- übersetzung demjenigen mit nur einer Gesch windig- keit gegenüber außerordentlich; erlaubt ihm dieselbe doch durch Anwendung des Übersetzungswechsels steile Berge ohne Anstrengung zu nehmen, die bisher unbezwingbar waren und läßt ihn lang an- dauernde Steigungen ohne Ermüdung zurücklegen. 3ei normaler Fahrt auf ebener Sıraße ist der Fahrer in der Lage, eine verhältnismäßig hohe Übersetzung anzuwenden; bei Steigungen oder Gegenwind schalteter diekleine Übersetzungein, wodurch es ihm ermöglicht wird, auch diese Hinder- nisseohneMehraufwandanKraftgeradezuspielend ı überwinden. Auch in den bedeutendsten Straßenrennen und Zuverlässigkeits-Fernfahrten wie Wien-Berlin etc fand unsere Doppel-Torpedo Verwendung und traf bei großer Konkurrenz als eine der Ersten am Ziele ein. Der ältere Radtourist wird die Doppel-Torpedo nach einem einzigen Ver- suche überhaupt nicht mehr entbehren wollen, da ihm dieselbe das Radfahren zu einem Hochgenuß und wirklichem Vergnügen macht. Namentlich in bergigem Terrain kommen für den älteren Radler die eben geschilderten Vorteile erst recht zur Geltung und zahlreiche freiwillige Anerkennungen, gerade aus diesen Kreisen, sagen ohne Ausnahme, daß Doppel-Torpedo dem Wanderfahrer ein un- schätzbarer Begleiter beiseinen Touren geworden ist 0 0 Vorzüge. Die Betätigung des Übersetzungswechsels er- folgt durch Umlegen eines Schalthebels, welcher bei Herren- und Damenrädern in der Nähe des Lenkers angebracht wird und mittelst Drahtzug die Verbindung zur Nabe herstellt. Wird der Hebel nach rückwärts gedrückt und in Stellung «B» (Cliché Seite 8) gebracht, so ist die kleine oder indirekte 4 Übersetzung eingeschaltet; stellt man den Hebel entgegengesetzt, also nach vorne gegen die Lenk- stange, Stellung «A», so tritt die große oder direkte | Übersetzung in Tätigkeit. Empfehlenswert ist es, während des Umschaltens der Übersetzungen einen Augenblick mit dem Treten auszusetzen, jedoch kann die Umschaltung auch beim Vorwärtsbewegen der Pedale und beim Berganfahren erfolgen. Frei- 1 lauf und Bremse wirken in gleich vorzüglicher Weise wie bei der rühmlichst bekannten Torpedo-Nabe und zwar bei jeder der beiden Übersetzungen. 1. Beim Einschalten der kleinen Übersetzung re- duziert sich die Geschwindigkeit um 25%, eine Differenz, welche außerordentlich günstig ist Das frühere Verhältnis betrug allerdings 50%o, jedoch fand es sich, daß bei dem großen Über- setzungsverhältnis derÜbergangvon dergroßen zur kleinen Übersetzung zu ausgeprägt war. Zei der großen Übersetzung, welche bei nor- maler Fahrt eingeschaltet bleibt, ist das Räder- getriebe ausgeschaltet, infolgedessen ist auch bei der großen Übersetzung der Antrieb außer- ordentlich leichtgehend. ° Während des Freilaufs stehen das Räderwerk, sowie sämtliche Antrieb- und Bremsteile voll- ständig still und ist diese Anordnung durch Patente in allen Kulturstaaten geschützt. Die Nabenhülse dreht sich ohne Hemmung nur auf ihren beiden Kugelreihen und ist bei beiden Übersetzungen ein bisher unerreichter vollständig reibungsloser, idealer Freilauf vorhanden. . Die Vorzüge einer günstigen Doppel-Über- setzung sind in außerordentlich glücklicher Weise mit den Vorteilen der Torpedo-Freilauf- nabe mit Rücktrittbremse vereinigt und trotz der vielfachen Wirkungsweise des Gesamt- mechanismus 2 Übersetzungen, Freilauf, Rücktrittbremse — tritt bei den Geschwindig- keiten jede einzelne Funktion mit unausbleib- licher Sicherheit in Tätigkeit. Die Nabe stellt ein Wunderwerk moderner Präzisionsarbeit, sowohl in Konstruktion als auch in Ausführung, dar. Jeder einzelne Teil ist aus erstklassigem, bestgeeignetstem Mate- rial hergestellt und wird mittelst besonders sinnvoll eingerichteter Prüfapparate auf Ge- nauigkeit und Haltbarkeit vielfacher, schärfster Kontrolle unterworfen DieNabebesitztzierliche, gefälligeForm, gleich- hohe Speichenflanschen und überschreitet das Gewicht dieser neuen Nabe das einer gewöhn- lichen Freilaufnabe nur um ein Weniges, Für den Wiederverkäufer von großer Wichtigkeit! Die Doppel-Torpedo-Nabe wird im Gegensatz den früheren Modellen mit schön schwarz- gebeiztem Zahnkranz geliefert, doch läßt sich jedes gewöhnliche Nabenkettenrad oder Torpedo-Ketten- rad aufmontieren. Hieraus erwächst dem Wieder- verkäufer ein ganz enormer Vorteil, da er sich nicht l mehr verschiedene Naben hinlegen muß, um seine Kundschaft sofort bedienen zu können, sondern es genügen in diesem Falle einige Naben mit einem kleinen Sortiment Kettenräder. Die Doppel-Torpedo besitzt übereinstimmende Entfernung von Konus zu Konus mit der einfachen Torpedo-Nabe, welche bekanntlich in jeden normalen Fahrradrahmen montiert werden kann. Die Innenteile haben, ähnlich wie bei Torpedo Wien-Berlin», trotz des kleineren Umfanges und leichteren Gewichtes der Nabe eine bedeutende Verstärkung erfahren und bieten Garantie für größte Dauerhaftigkeit Um ein leichtes Auswechseln bezw. Abschrauben des Kettenrades zu ermöglichen, liefern wir gegen Berechnung unserer Selbstkosten ein besonders dazu angefertigtes Werkzeug, bestehend aus einem Zahnklötzchen und einem Kettenradschlüssel, wie obenstehende Abbildung zeigt. Umschalt-Vorrichtung für Herrenräder. Niedriger Rahmenbau Zugstangenlänge / 480 mm /=500 mm 150 mm Normaler Hoher Umschalt-Vorrichtung für Damenräder. Niedriger Rahmenbau Zugstangenlänge [ 110 mm Normaler m y /—= 450 mm Hoher 5 N / 160 mm Einbau der Doppel-Torpedo und der Umschalte-Vorrichtung :: :: Das Einspannen der Doppel-Torpedo geschieh: genau in derselben Weise wie bei einer gewöhn- lichen Fahrradnabe, da der Freilauf gleich bei der Montage in der Fabrik richtig eingestellt wird, ein Nachstellen daher nicht mehr nötig ist. An der Kettenradseite wirdnoch eine Kettenführungsmutter, die zur Führung des aus der Spindel ragenden Kettchens dient, aufgeschraubt, während das Kett- chen durch eine Schraube mit dem Gestänge eines Schalthebels, wie auf Seite 8 dargestellt, verbunden wird. Die Regulierung des Gestänges erfolgt durch Verschieben des am obern Rahmenrohr befindlichen Umschalters und muß das Gestänge bei Hebel- stellung «A» (große Übersetzung) leicht angespannt sein. Demontage und Montage. Vor dem Herausnehmen der Nabe resp. des Hinterrades aus dem Rahmen ist das die Zugkette der Spindel mit dem Gestänge verbindende Schräub- chen zu lösen. Um die Nabe ‚zu zerlegen, wird zu- nächst die rändrierte Sicherheitsmutter-und-Scheibe mit dem Hackenschlüssel (siehe Clich& Seite 10 auf der Hebelseite abgeschraubt, sodann der Brems- hebel Nr. 42 mit der Hand festgehalten, der Naben- schlüssel Nr. 75 in das Vierkantende der Achse Nr.59 eingesetzt und letztere von rechts nach links herausgeschraubt. Beim Auseinandernehmen der Getriebeteile ist der auf der Spindel befindliche kleine Federring durch Aufstoßen des langen Spindel endes zu entfernen und lassen sich dann die ein- zelnen Teile leicht abnehmen. Die Montage der Nabe erfolgt in umgekehrter Weise und wird die Partie links der Nabenhülse (Abbildung umstehend) von der linken Seite in die Nabenhülse e ngeführt, die Nabe auf dersHebelseite in die Hand gelegt und die Spindel mit der montierten Garnitur von links nach rechts hineingeschraubt, bis der Kugellauf wie bsi jeder einfachen Torpedo-Nabe a CD derart eingestellt ist, daß das Rad leicht spielt und trotzdem kein seitliches Nachgeben vorhanden ist. Hierauf wird die Sicherungsscheibe Nr. 41 und Sicherungsmutter Nr. 40 fest auf die Achse gegen den Hebel resp. Hebelkonus geschraubt und die Nabe bezw. das Hinterrad in den Rahmen eingesetzt. Einstellen oder Nachstellen. Beim Ein- und Nachstellen sämtlicher Lager muß vorher auf beiden Seiten des Rades Aufstieg und Mutter, sowie die rändrierte Sicherungsscheibe etwas gelockert werden und ist es dann möglich, l die Nabe nach Belieben mit dem Vierkant des Schlüssels Nr. 75 zu regulieren; eine Drehung nach rechts stellt fest, während eine solche in um- 1 gekehrter Richtung lockert. Die Anbringung der $ Sicherungsscheiben Nr. 41 und 40 gestattet, die Nabe vollständig korrekt eingestellt zum Versand zu n, wodurch dem Händler wie Radfahrer das llen der Nabe beim Einmontieren in den Rahmen erspart bleibt. Behandlung der Nabe. Um jederzeit ein richtiges Funktionieren zu ermöglichen, ist es ein Haupterfordernis, die Nabe stets rein zu halten. Es empfiehlt sich daher, die- selbe von Zeit zu Zeit mit Benzin auszuspritzen, indem man das Rad am besten auf die Aufstiegseite legt und durch den Helmöler Benzin laufen läßt. Sobald das Benzin die Nabe wieder verlassen hat, ist mit säurefreiem Vaselin- oder Knochenöl oder noch besser mit dem im Handel befindlichen Tor- pedo-Freilaufnaben-Ol gut nachzuölen; übermäßiges Ölen ist jedoch nutzlos Sollte jemals beim Einschalten der einen Über- setzung auf die andere eine derselben nicht richtig funktionieren, so ist dies in der Regel auf die un- richtige Befestigung der Umschaltevorrichtung zu- rückzuführen. Bei zu straff despanntem Gestänge schaltet die große Übersetzung nicht richtig ein, und ist das Gestänge zu lose gespannt, dann kann die kleine Übersetzung nicht richtig in Funktion treten. Die richtige Einstellung des Gestänges er- folgt durch Verschieben des Umschalters am oberen Rahmenrohr. Solltejemals einVersagen des Antriebs oder der Bremse eintreten, dann ist gewöhnlich dick- flüssig gewordenes Öl die Ursache. In solchen Fällen ist die Nabe mit Benzin auszuspritzen und dann mit säurefreiem, dünnflüssigem Öl zu schmieren. db 86 en Wehlabll 99 [9SSNIYOS yojduwoy “1ajjeyoasun "ıyoıuawyey U9I9IgO UB SpuelsöpnZz pordıuuoy ‘AsnY1apaj1aınday naNl2Pnq19T "[PBng497T Iyosuawmyey UOASJUIy We 9BUBIsönZ OynwssuniynFuspoM 1OYNWUISYIY IIYNWSSUNISUIIS -Oqlay9ssdunIaydlS "SullfoßnyM Iau M 1aynw Nm Sqneiıyassunpurgio‘ -[ppurdS 19p ur u9y9YaM snuoyssunddny -U9UIZIOINqNYIS 7 wu peapajlıW "DqnBIy9Ssgn]yISI9A pun 49p9. ‘OqlayasyOnıq Aw 3syoY Buli[[2}SPe119]}9 IN pe1usyJ>4 (YND9pqneISs peiusjouelg S201) pBA1usj9ue[g U9013 wı Burıadny (ONIS p) uayapeAauıns -‚snuoysßuniyn.g JW J9ga.yuy padwoy ‘q1oyuazje YONIS C) UOZTeAsqenyuy Sunsduniyunpusze “1910 PW osınyuogeN Na[duoy ‘snuoysWa1g *}aIdwoxy ‘Juewswoig (24In1S 7) 24eN 19P ul Suan snuoyjaq3H na]duoy ‘aßepueg Pq3H SqlayassßunIaydIıS A9ynwssunIaysıS "BONSsNnYy “SIULPIaZIaN- AIA ZunpoL I 2124 Jassaug>d. mg „sZ pe.ıajug ‘ZungaL 110juı ‘ZungaL Jassawmp.ng „sz peaaajugy “ZungoL */ı 224 -op>d.oj-j2ddoq .ını alaqeL-sdunzyasaagg) Wie man über Doppel-Torpedo urteilt! Die Radfahrsaison ist vorüber. Was Ihre «Torpedo»- Freilaufnaben in den großen Distanzfahrten «Wien-Berlin «Basel-Cleve» etc. geleistet haben, ist noch in frischer Erinnerung. Noch mehr wie der Rennfahrer weiß der Wanderfahrer die vortreffliche Konstruktion, das gute Material Ihrer Freilaufnaben zu schätzen. Ihre Doppel- Torpedo-Übersetzungsnabe mit Freilauf und Rücktritt- bremse, welche ich auf meinen Wanderfahrten benützte, ist das Ideal des Wanderfahrers. Trotz meines Beinbruches benütze ich gerne das Tretrad mit Doppel-Torpedo, weil mir das Radfahren dadurch bedeutend erleichtert wird, nachdem mein Fuß ein längeres Gehen nicht aushält. Jeder Tourenfahrer wird nach kurzer Benützung Ihrer Doppel-Torpedo-Nabe zur Einsicht kommen, daß er durch dieselbe ‘viel leistungsfähiger geworden ist; ich möchte ohne dieselbe in meiner sehr bergigen Gegend var nicht mehr radiahren. Es drängt mich Ihnen meine vollste Zufriedenheit mit Ihrer Übersetzungsnabe «Doppel- Torpedo» und deren einfache Handhabung mitzuteilen. Hochachtungsvollst! Schiltern-Langenlois, N.-Österr., 16. Dez. 1908 Heinz Kurz, Meisterfahrer. Auch kann ich Ihnen eine interessante Probe zweier verschiedener Doppel-Übersetzungsnaben mitteilen. Mein Vater benützte diesen Sommer eine eng- lische Doppelübersetzungsnabe, ich eineDoppel-Torpedo; wir fahren stets die gleichen Touren zusamnıen, meist gebirgiges Terrain im Schwarzwald. Meine Nabe hat kein einziges Mal versagt und ist heute noch genau so leicht- laufend wie am ersten Tag der Benützung, dagegen hatte mein Vater keine große Freude an seiner Nabe. Bei einer Tour nach St. Ottilien, es geht allerdings steil herauf, gab es einmal einen festen Knax und groß war die Über- setzung. Wir hatten dem Übel abgeholfen, aber die Kammradeinrichtung, hauptsächlich der Antrieb, ließ stets zu wünschen übrig, zuletzt funktionierte die Nabe über- haupt nicht mehr. Jetzt hängt das Hinterrad im Laden meines Vaters an der Decke und erst kürzlich, als wir auf Naben zu sprechen kamen, sagte er: «hätte ich’mir nur eine Doppel-Torpedo kommen ssen, Du hast es mir auch noch geraten, ich verspreche mir auch nach erfolgter Reparatur meiner anderen Nabe nicht viel». Ich fuhr mit meiner Doppel-Torpedo sichtlich viel leichter den Berg hinauf wie mein Vater; wir wechselten die Maschinen, die kleine Übersetzung bei meinem Vater war noch etwas kleiner wıe die meinige, aber trotzdem fuhr ich mit meiner Maschine leichter, es hatmich sehr gefreut. Freiburg i. B., 18. Dezember 1908. C. Kuri jr. t heute komme ich dazu, Ihnen über die Güte der mir gelieferten Doppel-Torpedo-Nabe mit zwei Über- setzungen meine größte Anerkennung auszusprechen. Ich ließ mir dieselbe im vorigen Jahr in mein altes Rad ein- bauen, um eine größere Radreise ab Basel durch die Schweiz und Italien zu machen. Hätte ich dieses nicht getan, wäre es mir einfach unmöglich gewesen, die Tour zu machen, da meine beiden Begleiter mir weit überlegen und speziell im Bergfahren sehr gut trainiert waren. Ein ganz besonders Schwieriges Terrain ist die Tour über Nizza bis Genua über die Seealpen, die Riviera di Ponente entlang und muß ich gestehen, daß die Nabe in allen Teilen meine vollste Zufriedenheit gefunden hat, sowohl was die doppelte Übersetzung, welche nie versadte, an- belangt, als auch die Rücktrittbremse, welche allein völlig genügte, selbst die steilsten Berge herunter zu fahren Eine ganze Reihe meiner Bekannten haben sich die Nabe angeschafft und sind mir für meine Empfehlung sehr dankbar. Aber nicht allein für das Bergfahren ist die doppelte Übersetzung zu empfehlen, auch gegen den Wind bietet sie unschätzbare Vorteile. Während die Kollegen mühsam, auf die Lenkstange debeugt, mit allen Kräften sich in die Pedale leden müssen, hat man nur die kleine Übersetzung einzuschalten und man fährt auf- recht leicht, fast ohne den Wind zu spüren. Düren, den 12. Dezember 1908 Franz Lakour. Im Mai 1907 kaufte ich mir die erste Maschine mit hrer Doppel-Torpedo, in diesem Jahre die zweite und im nächsten Jahre gedenke ich das dritte Rad zu kaufen Ihr System hat sich großartig bewährt und noch niemals ißig jähr:ich versagt. Meine Familie und ich fahren regelmi größere Wanderfahrten durch Süddeutschland, Schweiz u.s.w., daher kann ich mir wohl ein Urteil erlauben. Fahrern, welchen an einer schönen gemütlichen Radfahrt etwas gelegen ist, sollten nicht ohne Ihre Doppel-Torpedo radeln. Alle nicht zu langen und zu steilen Berge lassen sich mit der niedrigen Übersetzung fahren, was auch ganz besonders bei Ermüdung und Vorderwind von Ver- teil ist, wenn ich von 80 auf 54° umschalte. Potsdam, 50. November 08. Carl Schröder, Inhaber der Bundesplakette für Wanderfahrten 1907 über 5091 km 1908 über 2445 km Nachdem die Radfahrsaison für heuer so ziemlich beendet ist und ich mit ihrer Doppel-Torpedo-Nabe schon eine bedeutende Strecke zurückgelegt habe, fühle ich mich verpflichtet, Ihnen meine volle Anerkennung aus- zusprechen. Machte die Nabe schon bei ihrer Ankunft einen sehr soliden Eindruck, so kann ich Ihnen nach gründlicher Erprobung derselben sagen, daß dieselbe alles hält, was sie verspricht. Beim Befahren von Steigungen, bei Ermüdung und Gegenwind ist die Einschaltung der kleinen Übersetzung geradezu eine Erlösung. Freilauf und Rücktrittbremse wirken bei beiden Übersetzungen gleich vorzüglich wie bei einer gewöhnlichen Torpedo- Nabe. Leicht verletzbare und empfindliche Teile hat die Nabe absolut nicht, auch ist sie sehr leicht zu demontieren, denn ich habe die nach 4monatlichem Gebrauch noch ganz reine Nabe jetzt bis in die kleinsten Teile zerlegt und machte die Montierung absolutkeine Schwierigkeiten. Die Wirkung des Gesamtmechanismus versteht jeder so- fort. Abnützung zeigt die Nabe selbstverständlich nicht die geringste. Ihre Nabe macht einem das Radfahren erst zur wahren Freude und findet bei allen Radfahrern die größte Anerkennung und mehrere haben erklärt, sich eine solche bei hiesigen Händlern zu kaufen. Ich selbst werde mündlich die Nabe überall empfehlen und beitragen bei den hiesigen Radfahrern das Mißtrauen gegen die Doppelübersetzungsnaben zu heben, welches ein schlecht funktionierendes System ) hervorgerufen hat Tiefenbach, Post Taiskirchen, 50. 10. 08. (Ober-Osterreich) Johann Weirathmüller. Teile Ihnen mit, daß ich mit der von Ihnen bezogenen Torpedo-Doppelübersetzung sehr zufrieden bin. Aus keiner Nabe kann man mehr Vorteile ziehen wie von der Doppel-Torpedo. Spielend leichter Gang, bequem Berge zu fahren, und was der größte Vorteil mit ist, das ist die sichere Bremse. Kann also nur Doppel-Torpedo jedem Radfahrer bestens empfehlen Weißenburg i. E., 4, 10. 08 Jos. Keltz. Gruß vom Brocken-Hotel, 1141 m ü. d.M, Ihre Doppel- Torpedo hat sich vorzüglich bewährt, denn ich bin damit bis 4 km vor dem Brocken ohne Schwierigkeit gefahren und hat weder die kleine noch die große Übersetzung versagt. Aus diesem Anlaß spreche ich Ihnen meine besten Glückwünsche aus. 27.9. 08, W. Tiemann, Hannover. Ich selbst, als jahrelanger Gegner der Freilaufnaben habe mir im Mai d. J. ein Brennabor-Rad mit Doppel- Torpedo (57 und 81 Übersetzung) gekauft und habe bis gt, Ich kann nicht umhin, Ihnen mein größtes Lob über die Nabe heute ca.1800 km mit dem Rade zurückge auszusprechen, denn Hindernisse wie Sturmwind und Berge gibt es bei dem überaus leichten Lauf der Doppel- Torpedo-Nabe nicht. Während früher das Radfahren be starkem Wind und Steigungen eine Anstrengung für mich war, ‚kann ich jetzt Touren von &0 bis 125 km täglich ohne Anstrengung zurücklegen Ketzin, 28. 9.08 Robert Bandow. Vor einigen Tagen bin ich zurückgekehrt von meiner Radreise Schweizer Jura, Savoyen, Rhönetal, Riviera, Tirol. Ihre Doppel-Torpedo-Nabe hat mir auf dieser Reise außerordentlich gute Dienste getan. Die kleine Über- } setzung bildet für das Bergfahren eine wesentliche Er- | leichterung, während man auf günstigerem Terrain mit der großen ein tüchtiges Tempo einschlagen kann. Sangerhausen, 27. August 08 H. Teubner. Je soussigné Robert Moreau certiſie que la bicyclette Opel» avec frein dans le moyeu et deu vitesses marque Torpedo » a marché d’une ſaçon merveilleuse par tous les temps et sur toutes les routes dans les bois et sur les pavés. Je certifie n’avoir été forcé de reculer devant; aucune côté, et le avoir toutes montées en bicyclette d’autre part aucun dérangement ne s’est jamais produit dans le mécanisme pendant plusieuts moi Robert Moreau, 90 Rue de Courcelles £9 Paris (17 ème) Eine der Probefahrten mit Doppel-Torpedo auf den Serpentinen des Stilfser Jochs Bergauf, Bergab Gegen Sturm und Wind Fährt Doppel-Torpedo : Leicht und geschwind!

Fichtel u. Sachs Doppel Torpedo Nabe mit zwei Geschwindigkeiten Informationsbroschüre 1909


Von
1909
Seiten
24
Art
Infoheft
Land
Deutschland
Marke
Fichtel und Sachs
Quelle
Heinz Fingerhut
Hinzugefügt am
24.01.2020
Schlagworte
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