Fichtel u. Sachs Torpedo Freilauf Nabe Info-Broschüre 1909

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QV (09) „as ge ge ee Een s 2% e = E “ Pa Zlur bei Verwendung von Knochen-. und Dasslineol garantiert ladellose starke Bremsung. Sollte jemals ein Dersagen des An- Iriobs vorkommen, so ist dies in der Regel nur auf die Dermwendung von dickflüssigem Oel oder Fett ZUE zuführen. ; à | In diesem Fallo reinige man dis Tabs sauber mil Benzin und öla. sie dann mil dam oben erwähnten säure- freien Knochen- oder Dasalineöl, "7 | eranlaßl durch das Bestreben, eine wirk- | lich ideale Freilaufnabe zu schaffen, gelanges uns, die ruhmlichst bekannte und beliebte ‚‚Torpede“ in einer Weise zu vervollkommnen, daß wir für dieselbe voll und ganz einstehen können. Obwohl die Neukonstruktion eine ganz beträchtliche Gewichtsverminderung der bis- herigen Nabe gegenüber aufweist, haben wir es doch ermöglicht, die am meisten bean- spruchten Teile, trotz des kleineren Naben- gewichtes, ganz be 'eutend zu verstärken (bis zu 50 %). Es ist dies eine geradezu ver- blüffende Tatsache und stellt die Konstruktion in ihrer Einfachheit ein kleines Kunstwerk der Mechanik dar, welches alle Vorzüge der nach Millionen im Gebrauch bewährten Tor- pedo-Freilaufnaben früheren Modells in sich vereint und vermöge seiner Vorzüge wohl als vollkommenste Freilaufnabe bezeichnet werden darf. Ueber zwei Jahre schon wird die Nabe im Hochgebirge wie in der Ebene den ungewöhnlichsten Proben unterzogen und zeigten sich bis heute weder Störungen noch Abnützungen, obwohl von einzelnen Fahrern über 10000 Kilometer zurückgelegt wurden; eın glänzender Beweis für die Vorzüglichkeit ja El dieser Nabe, welche die Anforderungen des verwöhntesten Fahrers in jeder Hinsicht zu- friedenstellen wird. BORDO weist vor allem folgende Vorzüge auf: 1 . Elegante, zierliche Form; X , Leichtes Gewicht; .„ Unerreicht einfache Konstruktion, or äußerst wenig Teile, sodaß Störu cn AuS- geschlossen sind; . Absolut sicher und sanft wirkende Bremse mit selbsttätiger Auslösung, selbst bcı Pcdal- abstieg und stärkster Inanspruchnahme; . Sofortiger, weicher Antrieb, olıne toten Gang 6, Spielend leichter Lauf; 7. Idealer, friktionsloser Freitauf auf 2 Kuyol- lagern; 8. Vorzügliche Härtung aller beanspruchten Teile, wodurch die Abnützung aul das Ge- ringste reduziert ist. [e Ele] Die Vollkommenheit der Konstruktion crlaubt cine äußerst einfache 3ehandlung und ist es cin Leichtes. dieNabe beiBeachtu kurzen Anleitung vollı snachstehender d ganz zu beherrschen. Demontage und Montage. Um die Nabe zu demontieren, wird der Bremshebel No. 4 (siehe Clich@ Seite 7) mit der Hand festgehalten, der Nabenschlüsscl No. 19 in das Vierkantende der Achse Nr. 17 eingesetzt und letztere durch Drehen von rechts nach links herausgeschraubt. Die Montage erfolgt in umgekehrter Weise und wird der Hebelconus No.5 auf der Seite des jes in die Nabe eingeführt, der Brems- Kugelrir zylinder No. 9 in entgegengesetzter Richtung hineingeschoben und zwar so, dass die vor- stehende Nocke de, Hebelconus No.5 in den im Stahlmantel vorhandenen Schlitz eingreift, Auf dieselbe Art wird eingesetzt und der Gc gelegt. Um die Mor >r Bremsconus No. 10 lekopf Nr. 14 darauf > zu vollenden ist die richtun mit der Spindel von links ganze u nach rechts zusammenzuschrauben. Die Nabe muß derarteingestelltwerden,daß dasRadspielt und seitlich keine Bewegungen mehr aufweist, Beim Befestigen des Bremshebels ist stets der mit „‚„Oben‘' bezeichnete Ansatz in die mit „‚„Oben‘‘ bezeichnete Ausfräsung des Hebelkonus zu bringen, damit dis Schmicrung immer richtig erfolgen kann. Bere Einstellen oder Nachstellen. Beim FH Lager muss vorher auf beiden Seiten des ı- und Nachstellen sämtlicher Rades Aufstieg und Mutter etwas gelockert werden und ist es dann möglich, die Nabe nach Belieben mit dem Vierkantschlüssel No. 19 zu redvlieren; eine Drehung nach rechts stellt fest, während eine solche in umgekehrter Richtung lockert Behandlung. Ganz besonders zu beachten ! Die Nabe ist stets rein zu halten und soll von Zeit zu Zeit mit Benzin ausgewaschen werden, indem ınan am besten das Rad auf die Aufstiegseite Jedgtund dann durch den Helm- öler, sowie den auf dem Kettenraddeckel be- findlichen Löffelöler Benzin laufen lässt. In der gleichen Lage muß dann ein gründliches Nach- 1, besonders durch denLöffelöler stattfinden das Oeldie ganze Nabe durchfließen kann. Zu beachten ist hierbei daß keine harzenden, gewöhnlichen Schmieröle, noch weniger aber sogenanntes amerikanisches Freilaufnaben- Fett, zur Verwendung gelangen, sondern nur das überall leicht erhältliche, säurefreie Knochen - oder Vaselinöl oder noch besser je] je das im Handel befindliche Torpedo-Freilauf= naben-Oel und kann dann stets gleichmäßige, starke Bremsung garantiert werden, was bei anderen Oelen nicht immer der Fall ist. Kettenlinie. Die Nabe wird in 1'/s“ Kettenlinie ausge- führt, doch kann letztere durch Umdrehen des Kettenrades auf 1%/s‘ erhöht werden. Die Verwendung eines Spezialkettenrades ermöglicht es, eine Kettenlinie von 1°/s‘' oder, wiederum durch Umdrehen des Kettenrades, eine solche von 1%“ zu erzielen; außerdem sind folgende Zahnteilungen und Größen erhältlich: 8, 9, 10, 11 und 12zähnig für 1° Blockkette M oder !/s“ breit; 1/411 16, 18, 20, 22 und 24zähnig, für !/:“ Rollen- kette %ı6 oder !/s“ breit; 15, 14, 15, 16, 17, 18 und 20zähnig, für 5/8‘ Rollenkette %ı6'' oder !/s“ breit. Extra-Fraesungen werden bei Quantitäten auf Wunsch gerne angefertigt. Bei Bestellung von Einzelteilen ist stets anzugeben, ob solche für Modell 1904, 1905/06, 1907/08 oder Modell 1909 bestimmt sind || el le) Teile-Verzeichnis der Torpedo Modell 1909. Gegenstand y Bandage, complet Aufsticg gewölbte Unterlagscheiben (2 Stück) Bremshebel Hebelconus mit Bremsmantel- haltescheibe Kugelring mit Kugeln (2 Stuck) Nabenhülse mit IIelmöleı Bremsmantel mit Stahlmantel Bremsconus, complet Walzenführungsring Antriebswalzen (5 Stück) Kettenrad „ Gewindekopf mit Kugeln, complet Staubdeckel Kettenradmutter mit Staubdeckel % ıse mit festem Conus I 91 C] © N im D 4 y 01 6 Diehtig! Zur bei Darwendung von Knochen- und Daselinsöl garantiert tadelloso starka Bramsung. Sollte jemals sin Dersagen des An- triebs vorkommen, so ist dies in. dar Regel nur auf die Dermendung von dichflüssigem Oel oder Fatt zurück- zuführen, | ; In diesem Fallo reinige man dis Nato sauvber mit Bonzin und ôlo sie dann mit dem oben erwähnten säure- freien Anochen- oder Vaselineól. D ED 5 = D a La A S = = = © au = E

Fichtel u. Sachs Torpedo Freilauf Nabe Info-Broschüre 1909


Von
1909
Seiten
12
Art
Infoheft
Land
Deutschland
Marke
Fichtel und Sachs
Quelle
Heinz Fingerhut
Hinzugefügt am
05.02.2020
Schlagworte
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