Der Reichsmechaniker Zeitung 18. August 1927

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| Bremen, den 18. August 1927 8. SENE SONG RENE Ay Verlagspostansialt Brinkum HANDWERK UND HANDEL) AMTLICHES FACHBLATT DES REICHSVERBANDES DEUTSCHER MECHANIKER E. v, REICHSVERBAND DER MECHANIKER -INNUNGEN. REICHSVERBAND DES KRAFTFAHRZEUG-, FAHRRAD-, BÜRO-, UND NÄHMASCHINENHANDELS d-Reifen:») GALMONWERKE, HAMBURG 39 DergroßePreisuonFrankurta Im Stunden-Rennen Sieser: Jean Snoek vor FE @ 1er RBosellen Saldow Kösnenrı « Torpedo-Rad TORPED PP: Fahrräder und Schreibmaschinen "| Weilwerke A.-G. Frankfurt a. M. - Rödelheim ' M «8 Zam SAUR ED gle <zu < um HI Lg ERRE DE RR FR le a> D DRE BC te LELE A TAIYO TEE IRÉ N LORE PIERRE EEE ECS RRE EO ? Ä ver RISSE (a) ur PZ FETTE RETTEN PX Nes u ſex [Oj W/ 19 Nut DER REICHS-MECHANIKER 243 —Z Das neue prak- — tische Gestell EUTIN SL e . = TS Auch in schlechten Zeilen = Den können Sie Jhren Umsaiz = Die neue Ver- senkeinricht. 500 erhöhen, wenn Sie sich der =senkmasch. 300 Vorteile bedienen, welche die ständig fortschreitenden Köhler -Fabrikate bieten Inu = STN III ITTH IH HHH THT H HHH HHH HHH IHIH HIT 57 Hermann Köhler A-G., Nähmaschinenlabrik, Altenburg, Thüringen Fabrikniederlagen in Düsseldorf, Stuttgart und Hannover Autogene Schweiss= u. Sthneideanlagen Däuerhaft, billig, an umu wirtschaftlich, Preise: Ww ? complett mit Brenner, Ventil, Schläuchen von M. 150.- 1/3 Anzahlung O id bis 6 Monate Credit SICgener Gasapparatebau Siegen-R. Œ H Emaillier- und Vernicklungs-Anstall h für Fahr- und Motorräder, Abblasen der alten WAFFENFABRIKEN SIMSONsCo, Emaille mittels Sandstrahlgebläse, daher . SUHL; THÜR 1 jährige Garantie geg. Durchrosten d. Emaille. 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Einzelne Nummer 0,30 Goldmark. — Anzeigenpreis laut Tarif: Die 6gespaltene Millimeterzeile 15 Pfg., bei Stellengesuchen 10 Pig. Die Umrechnung erfolgt nach dem amtlichen Berliner Dollar - Briefkurs am Vortage der Zahlung (1 Dollar = 4,20 M.). Anzeigen auf Textseiten 30% Aufschlag, Anzeigen auf Umschlagseiten nach Vereinbarung. — Bank-Konto: Bremen-Amerika-Bank. Postscheck-Konto: Hannover 58318. Telegramm- Anschrift: Reichsverband. Fernruf: Roland 2363/2319. BREMEN, den 18. August 1927 Nummer 7 Die Lotterie RDM erwartet mit Recht von jedem Kollegen, daß er Sie tatkräftig fördert und damit auch zu Seinem Teil zum Gelingen „beiträgt = in Seinem eigenen Intercsse! Je mehr solcher Lose jeder Kollege gekauft hat: zer guet Bean? — umso größer sind seine Gewinnaussichten und umso naher sind wir alle unserem Ziele !! DS“ Die bekannten kostbaren Gewinne wollen von jedem Kollegen ‚‚umworben” sein. ug B | Lotterie RDM. Nur für Mitglieder! Los nur RM 1.- Ziehung: 20.Auaust 1. Haupttreifer: -Opel-Limousine. 2. = 6/25 PS Brznnabor, vıer- = sitziges Phaeton. 3: + Schüttoif-Motorrad» 2 PS. 4: a Zündapp-Motorrad, 250 a ccm. 5. = Herrenzimimer, Eiche. Schreibtisch, Sessel, Bü- cherschrank, Tisch und 2 Stühle. 6. > Speisezimmer, Eiche, Bü- fett, Tisch, Anrichte, 6 : Stühle. 7: SS Bücherschrank, Eiche. 8. Goldene Herrentaschenuhr. 9. Goldene Damenarmbanduhr, gestiftet von Rob. Bosch A.-G., Stuttgart. 10. Klubsessel. 11. Nähmaschine, gestiftet von der Firma Hard & Neu A.-G., Karlsruhe. 12. Nähmaschine, gestiftet von der Firma Haid & Neu A.-G., Karlsruhe. 13. Oelgemälde, gestiftet von Koll. Tegt- meyer. 14. Zentrifuge, gestiftet von Koll. Puschke, Braunsberg. 15. Reisesprechapparat und 6 Schallplatten, gestiftet von C. Lindström A.-G., Berlin. 16. Feldstecher. 17. Ammerländer Schinken. 18. = 19. Seite Speck. (0:42 272: I 21. Photogr. Kamera. D HEN D unser Reichs- Feidmarschall v. Hinden- Geburtstag. An Am 2. Oktober präsident und burg begeht seinen 80 diesem wird ihm eine Gabe des Volkes ausdrüeklichen Tage gesamten werden. Sie Wunsche deutschen überreicht ist seinem ent- sprechend für Kriegsbeschädigte und Kriegs- hinterbliebene bestimmt. Er, der nie an sich gedacht hat, sondern sich und seine selbst ganze Kraft immer in den Dienst des Vater- landes zu stellen gewohnt gewesen ist, hat zebeten, von einem. Geschenk an ihn selbst ıbzusehen Allen, die im Liebe und Ver- ehrung zu ihm aufblicken, wird. es trotz- dem am Herzen liegen, durch eine persön- Dankbarkeit für zu bezeugen, was er liche Gabe ihre alles das dem deutschen Volke in seinen schweren Tagen gewesen ist und was seine selbstlose Pflichterfüllung auch noch bedeutet. Gefühl neute Aus diesem heraus wird seit län- E 5 + ur DER REICHS-MECHANIKER Gewinnliste Lotterie RDM. Ziehung: 20. August 1927. 23. Silbernes Zigaretten - Etui, gestiftet von der Deutsch-Amerikani;schen Petroleum- Ges., Hamburg. 24. Ein Kasten Gewinde-Schneidzeuge, gest. von der Fa. Gebr. Sie, Bremen. 25. Kristallvase. 26. Kristallkarafte. 27.—36. je eine Dauerwurst. 37. Koifersprechmaschine, gestiftet von Max Cohn, Berlin O 27. 38. Dreigang - Torpedonabe, gestilttet von Fichtel & Sachs A.-G., Schweinfurt. 39. Dreigang - Torpedonabe, gestiltet Fichtel & Sachs A.-G., Schweinfurt. 40. Dreigang -Torpedonabe, gestiftet von Fichtel & Sachs A.-G., Schweinfurt. vou 41—45. je 1 Kiste Bremer Brasil-Zigarren. 46—47. je 5 Flaschen Moselwein aus dem Bremer Ratskeller. 48—49, je. 5 Flaschen Rheinwein aus dem Ratskeller. Ostfriesischer Landwein (Doornkaat). Bremer 0. Bez 3 51 „ II , 52. Ostpreußischer Maitrank. D: » » 54. Freilaufnabe „Komet“ und. Vorderrad- nabe, gestiftet vom Stempelwerk, Frank- furt a. M. 55. Orig. Saxonia Obst-Frischhalter, gestif- tet vom Saxonia-Werk, Schwarzenberg 15927 56. 2 Bulti-Beleuchtungen, gestiftet von Rob. Schmidt, Breslau. 57—356. Adreßbuch für das Fahrrad-, Näh- maschinen- und Kraitfahrzeugfach. „== Ww E N BURG =D Verteidiger der Heimat, der in Siegreichen Schlachten das deutsche Vaterland vor feind- lichem Einfall bewahrt hat, ein Stück deut- Scher Erde, nämlich den alten Hindenburg- schen Familienbesitz zum Geschenk zu ma- chen. Dieser, nicht weit gelegen von der erworben werden. Soldaten zur Siedlung andere Feldmarschall Nachkommen übergeben Stätte seiner Siege, soll Ein Teil soll überlassen, der alten dem selbst und seinen werden. Von alten Soldaten, die unter dem Feld- marschall gefochten haben, ist dieser Ge- danke ausgegangen. Die unterzeichneten Wirtschaftsverbände nehmen ihn freudig auf. Eine Öffentliche Sammlung lehnen sie ab. Sie bitten nur auf diesem Wege jeden, ein Scherflein beizutragen, damit das, was Eigenschaft ist, die- Dankbarkeit, sich durch die Tat -be- des Deutschen vornehmste 357. Elektr. Bulli-Beleuchtung Standard, 358. dto. Rekord, 2 JI 359. dto. Spezial, gestiftet von den Bullin- - ger-Werken, Stuttgart. ; 360. 1 Karton mit 10 Beru-Zündkerzen. 361. 6 Paar Kleiderschutznetze, Seide. 362. 6 Paar Kleiderschutznetze, Baumwolle, gestiftet von Herm. Schmitz, Barmen. 363. Acetylen-Laterne, Marke Radsonne Nr.- 470, gestiftet von Eugen Michael, München. 364. Beru-Zündkerzenhalter, 4-2eiliv, kompl, mit 4 Zündkerzen, gestiltet von der „Beru“ A.-G., Ludwiesbu:g. 365. Marko-Nählicht Modell A mit Glüh- birne, gestiftet von Ad. Markscheifel & Co., Hamburg. 366. 4 Dosen Löthart-Paste F. K., oestiftet von Richard Faber, Böblingen. : 367. Veleda - Touren.- Sattel, gestiftet von Gebr. Isringhausen, Frankfurt a. M. 368&—407. Radıerungen und Bleistiitzeichnun- gen von Franz Siegele, Sehr, Nathusius, Schweitzer, Schwertner, Bock, - Max Lüty, Henneberger, Pick, Otto Ger- hards, Aug. Fr. Zintel u. a. m. ; 408—707. Der Motorrad-Mechaniker I. Bd., Lehr- und Taschenbuch des Reichsver- bandes, verfaßt von Dr.-Ing. O. Steinitz. 708—1007. Der Motorrad-Mechaniker II. Bd., Lehr- und Taschenbuch des Reichsver- bandes, verfaßt von Dr.-Ing. O. Steinitz. * Die Reihenfolge der Gewinne ist maßgebend für den Wert. nicht ZEN Für die deutsche Landwirtschaft: gez. Brandes. Für die deutsche Industrie: gez. Duisberg. Einzelhandel: Grünfeld. Für den deutschen gez. Für das deutsche Handwerk: gez. FI Piltastıe Für d. deutschen Groß- u. Ueberseehandel: gez. Ravene. Für das deutsche Bank- u. Bankiergewerbe: gez. Rilesser. deutsche Schiffahrt; Graf Rödern. Für die deutschen Privatversicherungen : Schäfer. Für die gez. gez. Der Reichsverband Deutscher Mechaniker nimmt auf Postscheckkonto Hannover 5070 gerer Zeit der Gedanke erwogen, ihm, dem zeugen kann. Spenden entgegen. D AAAAAABRAAAA 4 A A A A AU 4 Heraus aus den Orisskrankenkassen, die mit unserm Geld nach Belieben wirtschaften. Gründet Innungskrankenkassen. 1444444 VVVVVVVVVVVVVVVV VVVVVVVVVVVVVVVVVYVVVVYVVYYVVYVYVYVVO 4:40: DER REICHS-MECHANIKER 249 Reichsmedhanikertag in Magdeburg vom 14. bis 18. Juli 1927. Tagung der Reichsenähmasdiinengruppe - im Prunksaal der „Wilhelma“, am Donnerstag, dem 14. Juli 1927, nachmittags 4 Uhr. Dr. Bäz:,Es bleibt uns also nur noch übrig das System der! versteckten Finanzierung, also, einer Finanzierung, bei der der Kunde nicht weiß, woher das Geld kommt und er seine Verträge mit dem Händler abschließt, so wie er sie abschließen würde, wenn der Händler nicht finanziert würde. Bei dieser sogenannten versteckten Fi- nanzierung kann man wieder zwei Fälle unterscheiden, einmal den Fall, wo die Fa- brik als solche von einer Bank finanziert, “ oder aber, wo der Händler direkt finanziert wird.‘ Amerika, das uns in vielen Dingen ein Beispiel ist, in diesem Falle aber nicht, vollzieht gewöhnlich seine Finanzierung so, daß der Händ'er finanziert wird. In Amerika wird fast gar nicht durch die Fabrik finan- ziert, sondern durch die Händ'erschaft. Das ist in Deutschland nicht möglich, schon aus dem einfachen Grunde nicht, weil die Händlerschaft finanziell nicht so gesichert ist, wie der Fachhandel in dem reichen Amerika. Also, die Finanzierung durch die Händlerschait bezw. die Finanzierung des Fachhandels muß so sein, daß der Kunde nicht merkt, daß finanziert wird. Meine Herren! Sie wissen von der letzten - Generalversammlung in Köln und auch von der Frühjahrstagung in Stuttgart, daß wir uns bemüht haben, brauchbare Fi- nangierungssysteme nicht nur für das Nälhmaschinenfach — zustande zu bringen. Wir haben Wochen und Monate verhandelt, sind aber zu keinem System gekommen, das wir tatsächlich hätten empfehlen kön- nen. schaft scheiterte daran, daß die Finanzierung viel zu teuer war. Der Händler konnte die Finanzierungskosten, die sogenannten Ge- bühren, nicht tragen, und der Kunde erst recht nicht. Wenn wir jetzt zurückkommen zu der Finanzierung des Händlers und! gesehen haben, daß eine direkte Finanzierung von Bank zu Händler nicht tunlich ist, aus den Gründen, die ich schon erwähnt habe, dann bleibt nur übrig zu prüfen, ob die Finan- zierungswege und die sonstigen Kreditie- rungsmöglichkeiten, die einige Fabrikanten als solche der Händlerschaft bieten, brauch- bar sind. Wir wissen alle ganz gut, daß es der deutschen Nähmaschinen-Industrie manchmal nicht rosig geht; aber relativ geht es ihr besser als der Händlerschaft. Nach meiner Meinung ist die Industrie eher in der Lage, von sich aus als unmittelbarer Vertragsgegner gegenüber den Finanzie- rungsinstituten aufzutreten, als die Fach- händlerschaft. Als Sachbearbeiter dieser Finanzierungs- systeme in Bremen möchte ich hier eine persönliche Bemerkung nicht unterdrücken. Ich möchte feststellen, daß es außerordent- lich bedauerlich ist, daß die Nähmaschinen- industrie als solche es nicht einmal für nötig gehalten hat, sich mit den Vertretern des legitimen Fachhandels darüber zu: verstän- digen, auf welche Art und Weise finanziert werden soll. Es wäre viel besser gewesen und würde uns hier manche Kritik er- spart haben, wenn in einer getreuen Zu- sammenarbeit diese Bedingungen festgesetzt worden wären. An einer Hebung des Ab- satzes hat letzten Endes nicht nur. die In- dustrie ein Interesse, sondern vor allen Dingen auch der Handel, und es wäre durch- aus angebracht gewesen, wenn "man von vornherein Hand in Hand gearbeitet hätte. Eine Finanzierung über die Händler-. (Fortsetzung.) Meine Herren! Eine Fabrik hat angefan- gen, die andern sind gefolgt. Wir haben in Bremen zunächst abgewartet, was da- bei herauskommen würde. Konkurrenz hebt das Geschäft. Auf die Finanzierung an- gewandt, heißt das: Konkurrenz verbessert die Finanzierungsbedingungen. Die eine Firma gibt Finanzierungsbedingungen, die durch die andere wieder überholt werden. Es wäre, wie gesagt, besser, wenn diese Bedingungen in gemeinsamer Arbeit mit den Händlern festgesetzt würden. Ich habe das Material über die einzelnen Finanzierungssysteme mitgebracht, wenig- stens für die hauptsächlich in Frage kom- menden, und werde mir erlauben, kurz die Bedenken, die der legitime Fachhandel gegenüber den ihm gebotenen Finanzierungs- systemen hat, auseinanderzulegen. Ich glau- be, wir kommen in einer offenen Aussprache mit den Fabrikanten am weitesten, und hoffentlich benutzt die Nähmaschinen- industrie die Gelegenheit, unsere Bedenken zu zerstreuen. Vor allen Dingen waren erwähnt worden das Abzahlungsystem der Firma Haid & Neu, dann das System von Dürkopp, von Köhler usw. Göricke hat auch angefangen; aber das würde in die Fahrradgruppe ge- hören. Ganz allgemein wollen wir zunächst einmal die Forderungen betrachten, die meiner Ansicht nach der legitime Fachhandel an jede Finanzierung durch die Fabrikanten stellen muß. Die Nähmaschinenfinanzierung hat doch den Zweck, der legitimen Händler- schaft eine Waffe gegenüber Singer, Pfaff usw. in die Hand zu geben, also gegenüber den Nähmaschinenfabriken, die ihre Agenten in die Lage versetzen, durch langfristige Abzahlungsverträge viele Geschäfte abzu- Schließen. Mit dieser Tatsache muß man rechnen, und infolgedessen glaube ich, daß man die Finanzierung durch die Fabriken, so lange sie die von der Händlerschaft geforderten Bedingungen erfü!lt, nicht ohne weiteres ablehnen kann, um damit eine Waſſe gegenüber der immer mächtiger werdenden Konkurrenz in die Hand zu be- kommen. Was verlangt der Händler von einem Fi- nanzierungssystem der Fabriken? Der Händler will seine Selbständigkeit bewah- ren, auch wenn er sich des Finanzierungs- systems durch die Fabriken bedient. Nach der Richtung gibt es Finanzierungssysteme, die eine sehr große Gefahr für den legi- timen Fachhandel bedeuten. Daß ist z. B. der Fall bei dem Finauzierungssystem der Firma Haid & Neu, und zwar aus folgendem Grunde: Ich darf gleich einschalten, daß nachher eın Direktor dieser Firma das Wort ergreifen wird. Vielleicht habe ich dann in der Aussprache Gelegenheit, seine Gegengründe zu widerlegen. Das System Haid! & Neu besagt, daß es die Konsumfinanzie- rung unter einem andern Namen einführt, und zwar ganau dieselbe Finanzierung, die Fachhandel und Verbraucherschaft längst ab- gelehnt haben. Bei diesem Finanzierungs- system besteht die große Gefahr, daß der legitime Fachhandel ausgeschaltet wird. Sehr verlockend ist die Bedingung, daß der Händ- lergewinn sofort ausgezahlt wird, d. h. nach Genehmigung des Abschlusses. Der Händler schließt einen Vertrag mit einem Kunden. Dieser Vertrag wird aber nicht sofort perfekt, sondern der Händler muß abwarten, bis ein Finanzierunginstitut, also ein Dritter, seinen Vertrag hat. Eine derartige Methode ist so absatz- hemmend für die Händlerschaft, daß man darüber eigentlich keine Worte zu verlieren brauchte. Diese Genehmigung der Finan- zierungsgesellschaft durchschneidet das Ver- trauen, das zwischen Händler und Kun- den vorhanden sein muß. So lange ein Dritter sich in die Beziehungen zwischen Händler und Kunden einmischt, ist ein ches Finanzierungssystem für uns unbrauch- genehmigt sol- bar. Das ist das erste Bedenken, das wir gegen das Finanzierungssystem der Firma Haid & Neu haben. Es kommt hinzu, daß für diese Finan- zierung eine Gebühr von 10 des Detail- kautpreises berechnet wird. Meine folgen- den Bemerkungen wenden sich nicht spe- ziell gegen das System von Haid & sondern betreffen ganz allgemein die bühren, wie sie von den verschiede Finanzierungsinstituten berechnet Wenn man das so hört, 10%, so klingt das zunächst furchtbar billig. Hierzu ein oifenes Wort. Wir haben fange mit der Deutschen Automobilbank verhanc Es wurden Zinssätze von 10—12 ang die auf den ersten Blick 1 nachher Aber wenn waren. man sich hinsetzt, um das Rechenexempel zu lösen, dann kam ein Finanzierungszins von für den ersten Der Pferdefuß 11er Wann werden die Gebühren bezahl zahle ich meine Gebühren vorher, w sie mir abgezogen von dem Betrag, den m die. Finanzierungsgesellschaft gibt, dann be- zahle ich so kolossal hohe Zinsen, daß sie und heraus. rund 38 % Mon 138 % 1 ist verd einfach nicht tragbar sind. Wir wollen uns das an einem Beispiel klar machen. Sie bekommen z. B. 120 RM. von der Finan- zierungsgesellschaft ausgehändigt. Sie haben jeden Monat 10 RM. zurückzuzahlen. Von diesen 120 RM., die Sie bekommen, wert Ihnen von Anfang-an im Voraus 12 RM gezogen. Ä Sie bekommen nicht RM. die ersten 10 RM. werden Ihnen s abgezogen, d.-h. Sie bekommen m so 120 Für 10 ausgezahlt, sondern nur 108 RM ort heraus. Jetzt werden Sie Sc daß unser Rechenexempel richtig ist. S bezahlen also 10 nicht bloß als jährlic Zinssatz, Sondern Sie bezahlen 10 den Monat, schon für den ersten M t, und dann weiter für zwei Monate, dre Monate, vier Monate usw. bis 10 für Zwölf Monate. Und wenn die Finanzierung 1. Januar beginnt, dann bezahlen Sie die Zinsen nicht am 31. Januar, sondern gleich am 1. Januar, so daß sich ein wirklich Durchschnittszins von 38 ergibt. Be Gebühren kommt es immer qarauf prüfen, wann die Gebühren zu zahlen und welcher Zinssatz sich dann erg man die tatsächliche Uebung zugrund daß die Zinsen nachträglich bezahlt werc iht Das Finanzierungssystem von Haid & Neı schreibt ferner vor, daß der Verkäufer eine Anzahlung von 10 zu nehmen hat. Wir werden nachher Finanzierungssysteme ken- nen lernen, bei denen es dem Händler nicht vorgeschrieben ist, wie. viel Anzahlung er zu iordern hat. Dazu kommen dann ‘bei Haid & Neu -noch Nebengebühren von 1,50 RM. für -die Erkundigung einer Auskunfts- stellte, also des Vorläufers der Genehmigun die der Fachhandel rundweg- verwirft, well DER RE!THS-MECHANIKER Steigern Sie Ihren Umsatz durd MOTZIPHON - SPRECHMASCHINEN Das preiswerte und gute Qualitätsfabrikat. Großes Lager in HOMOCORD: SCHALLPLATTEN Verlangen Sie illustrierten Katalog mit Breisliste MOTZIPHON-SPRECHMASCHINEN- WERKSTÄTTEN DIESES ZEICHEN JOHANNES MORITZ BÜRGT FÜR QUALITÄT DRESDEN N. 58 SEBNITZER STR. 21 FERNRUF 53633 il ein LAN A BZ COE 4 a 177 iZ VT A M N, i H 4 TZ 4 VZ M a /Veuer Kalalog erschienen. 'soua7soy Zunispıofuy /no 8070704 Aush: Pe JOUIST 05S oft — n 7 FAHRRADFABRIK | e y il 4 BR Ihahmung erraten) | BIELEFEL e | Transport DrGIMÖNGT jeder Art und Ausführung a Modell 2 Modell 5 Waldemar Horn, Berlin O. 1%, Koppenstr. 33. - Alexander 405 | Bitte Offerte einzuholen. — Ersatzteile sämtlicher Fabrikate, auch der ältesten Systeme, stets am Lager. in Form wertvoller Gewinne (Auto, Motorräder usw.) kön- | 0 Pl j N | N nen Sie erhalten, wenn Sie in der Lotterie RDM mitspielen. Los: RM. 1.— Nur für Mitglieder ! Ziehung: 20. August 1927 REICHS-MECHANIKER Weg mit der Kriegsshuldlüge! E Sich dadurch in Abhängigkeit vom Fa- "brikanten begibt. Ich habe einen Kollegen der Fahrt gesprochen, der mir sagte, es in einem Fall 60 Tage gedauert bis er die Genehmigung bekommen Ich glaube auf weitere Einzelheiten ‚nicht mehr eingehen zu müssen. abe, Ich möchte nun ganz kurz noch das Dür- kopp-Abzahlungssystem erwähnen, dem ich persönlich rein theoretisch den Vorzug ge- ben würde. Das Dürkopp-Abzahlungs- system ist nicht so spendabel, wie die Fi- anzierung von Haid & Neu. Wer bei Haid & Neu finanziert, bekommt sofort seinen Be Hländiergewinn ausgezahlt. Dürkopp macht das langsam, aber sicher (Heiterkeit). Das ist der große Unterschied. Der Grundge- danke bei Dürkopp ist folgender: Ich finan- _ziere den Händler, befähige ihn zu Ab- zahlungsgeschäften, zu langandauernden Ab- ‚zahlungsgeeschäften, indem ich meinerseits dem Händler auf Abzahlung liefere. Ich glaube, das ist hier der Grundgedanke. Vielleicht haben wir Gelegenheit, diese ‚Kreditierung später auszubauen und. noch mehr den Wünschen der Händlerschaft- an- zupassen. | Bisher ist es immer der Händler gewesen, der seine Abzahlungsgeschäfte kreditieren mußte, während er se'!bst zu kurzfristigen Zahlungen an seine Fabrik verpflichtet blieb. Jetzt verschiebt sich der Standort der mel- kenden Kuh. Dürkopp ist derjenige, der von sich aus dem Fachhandel die Finan- zierung erleichtert, indem er ihm selber die Möglichkeit gibt, seine Käufe bei Dürkopp durch Abzahlung zu decken. Dürkopp er- laubt dem Händler, die Höhe seiner An- zahlung selber zu bestimmen. Dürkopp hat den Vorteil, daß er sich nicht in die Be- ziehungen zwischen Händ’er und Kundschaft einmischt. Er über!äßt dem Fachhandel die Bestimmung der Höhe der Anzahlung. Die Anzahlung, die der Händler bekommt, kann “er sofort für sich einstreichen; er braucht sie nicht weiterzugeben. Bei Haid & Neu ist der Vorteil auf den ersten Blick der, daß der Händler den Händlergewinn sofort ausbezahlt bekommt, während er bei Dür- kopp sofort nur die Anzahlung, deren Höhe er selbst bestimmen kann, einstreicht. Der Kunde hat nun seine Rate wöchentlich ab- zuzahlen. Die einzige Bedingung von Dür- kopp ist hier die, daß die Abzahlung wöchentlich drei Mark zu betragen hat. Jedenfalls verlangt Dürkopp, daß er wöchentlich 1,75 RM. erhält. Diesen Ab- zahl ungsmodus halte ich für sehr elastisch. Wenn der Fachhändler nur verpflichtet ist, 1,75 RM. abzuführen, dann hat er es sehr in der Hand, die Beziehungen zu seinem Kunden so zu gestalten, wie er es für rich- tig hält. Ich kann mir vorstellen, daß heute ein Fachhändler eine kleine Näherin zum Kunden hat, welche aus irgend welchen Gründen nicht in der Lage ist, die ver- traglich vereinbarte Rate von 3 RM. zu zahlen. Bei den andern Finanzierungsinsti- tuten hat der Fachhändler es nicht in der Hand, den Abzahlungsmodus zu regulieren, wie er es möchte. Zugegeben, daß auch bei den andern Finanzierungsinstituten die Sache nicht so scharf gehandhabt wird, wie vorgeschrieben ist, so geht doch bei deren Modus (das verloren, was in aller- erster. Linie gepflegt werden muß: die innige Beziehung zwischen Kunden und Händler. Es fragt sich nun, ob die 10 prozentige Verzinsung, die Dürkopp verlangt, nicht zu hoch ist. Er verkauft für 133 RM. Dazu kommen 10 %. Ich glaube, tatsächlich ist es auch hier mehr, aber das muß man einmal in Ruhe ausrechnen. Wir wollen jedenfalls nicht sagen, daß das System sehr billig ist, aber das glaube ich sagen zu können, daß das Dürkopp-Finanzierungssystem nicht teurer ist, als alle andern.- Dieser Einkaufs- preis von 133 RM. zuzüglich 10% ist in 44 Wochen abzudecken. Kunde als solcher hat natürlich einen Revers zu unterschreiben, nach dem das Eigentumsrecht bis zur restlosen Bezahlung vorbehalten bleibt. Eine Karteikarte wird von der Fabrik geliefert, die einen sehr guten Ueberblck über den jeweiligen Stand der Zahlungen gibt. Ein kurzes Wort noch über das Köhler- sche Finanzierungssystem. Nach dem Finan- zierungssystem von Köhler verkauft der Händler die Maschine als selbständiger Ge- schäitsmann im eigenen Namen und für eigene Rechnung. Der Händler bestimmt den Verkaufspreis, die Ratenzahlungen usw. Die Kundenverträge können ‘zur Finanzie- rung eingereicht werden, wenn 100% ange- zahıt sind. Die ganzen Restraten werden Deutsche Kraftfahrzeug- Mechaniker-Schuie Altona-Eibe. Halbiähriger Lehrgang mit Gelegen- heit zur Ablegung der Gesellen- und Meisterprüfung. Beginn des Wintersemesters: Mitte Oktober 1927. Theoretischer Unterricht: 30 Wochenstunden. Werkstattübungen: 12 Wochenstunden. Für den praktischen Unterricht werden zur Zeit Werkstatträume gebaut und neuzeitlich eingerichtet Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an die Deutsche Kraftfahrzeug-Mechaniker-Schule Al- tona-Elbe, Fritz-Reuter-Str. 3, oder an, den Reichsverband Deutscher Me- chaniker e. V., Bremen, Birkenstr. 11. mit 90 % bewertet und kreditiert. ditspesen werden nach dem in genommenen Kredit berechnet: bei 18 Mo- naten 61/5 %, bei 24 Monaten 8%. Der Händler tritt seine Forderung an die Firma Köhler ab. Der Kunde erhält darüber keine Mitteilung und zahlt an den Händler, aber der Händler gibt von sich aus für jeden Monat ein Sicherheitsakzept. Darunter ver- steht die Firma, daß dieses Akzept nicht in Umlauf kommt, sondern nur von der Firma. Köhler eingezogen wird. Das wäre über das System Köhler zu sagen, von dem uns erst in den letzten Tagen Mitteilung gemacht worden ist und das wir noch durch- geprüft haben. Meine -Herren! Bei der Erwähnung Einzelheiten wird Ihnen manches gegangen sein. Ich will deshalb noch ein- mal "kurz zusammenfassen, um der Näh- maschinenindustrie die Forderungen der Händlerschait vor Augen zu führen und diese Forderungen von hier aus zu be- gründen. Von jedem Finanzierungssystem muß die Händlerschait zunächst erwarten, daß jede Einmischung eines Dritten, des Finanzie: rungsinstituts, grundsätzlich unterbleibt. Es muß alles vermieden werden, was zu einer Störung in den Beziehungen zwischen Kun- Die Kre- Anspruch der verloren den und Händler führt. Gelegenheit haben, von Höhe der Anzahlung und der Abzahlung einzuwirken. (Zuruf: und auf den Preis!). Ja, und auf die Preisgestaltung als solche. Ferner müssen die Zinsen, die sogenannten Gebühren, tragbar. sein. Daß das Eigentum an die Firma übertragen wird, ist recht und billig. Im übrigen kommt es der Händler- schaft — und das ist das Gute beim System Dürkopp — nicht so sehr darauf an, daß sie sofort Geld bekommt und sofort die Inkassoarbeit abwälzen kann, sondern es kommt der Händlerschaft darauf an, daß sie in die Lage versetzt wird, unter Aus- bau ihrer Beziehungen zur Kundschaft. der Konkurrenz, welche Singer und Pfaff durch ihre Agenten bieten, in wirksamer Weise zu begegnen. Ein Finanzierungssystem, das diese Erfordernisse eines guten Händler- standes berücksichtist und das damit eine wirksame Waffe ist gegen die Konkurrenz der erwähnten Außenseiterfabriken, wird der Händlerschaft jederzeit Ikommen sein. Vors. Nestkr: Herr rektor der Karlsruher Nähmaschine Haid & Neu, hat das Wort. Dr. Moos, Karlsruhe: Sehr men und Herren! Ich bin Ihnen außer- ordentiich dankbar, daß Sie mir als Mit- glied der Nähmaschinenfabrik Karlsruhe vorm. Haid & Neu Gelegenheit geben, die zahlreichen Irrtümer zu berichtige die in verschiedenen Aeußerungen mei E redner zum Ausdruck gekomme denn nur um Irrtümer handelt ich ihnen in meinen weiteren zeigen werde. Gestatten Sie mir zunächst eine kung vorauszuschicken über das Abzah geschäft als solches. Ich bin mit vollkommen derselben Änsicht, nämli man, ganz allgemein gedacht, gew denken gegen Abzahlungsgeschäfte übt haupt haben kann. Sie dürfen überzel sein, daß wir diese Bedenken enau kennen wie Sie und daß wir sie gehend geprüft haben. Aber ich Was wollen Sie tun, um Singer kämpfen? Was wollen Sie tun, zu bekämpften? Wollen Sie etwa verkaufe aus ethischen Gründen Abzahlung, wenn Hunderte von S Agenten herumlaufen und gegen At gen 12, 18 und 24 Monaten verkauf vergessen das Wichtigste: Es nicht in ihrem BeSeben, ob S zahlung verkaufen wollen können Sagen: Ich verkaufe nicht zahlung. Gut, dann ist die Folge, daf die Kunden nicht nach Ihnen richten, dern daß Sie zu Singer und Pfaff g Infolgedessen glaube ich, daß es den g samen Interessen der Nähmaschinenh und der Nähmaschinenfabrikanten entspricht, wenn man Ihnen ein Zahlungssystem „bietet, das Ihnen gestattet, den Käufern, Willen es doch allein ankommt, Vorteile -zu bieten, wie die Konkı Alle diese Befürchtungen und Bedenken gegen das Abzahlungs geschäft. ha- ben eine einzige Wurzel, die von Ihrem Standpunkt aus ich durchaus verstehe und würdige. Die Bedenken bestehen darin, daß Sie nicht wollen,. daß man Agenten das Geschäft mit. Hilfe irgend eines Abzahlunes- systems ermöglicht und erleichtert. Wir haben diese Bedenken anerkannt; wir haben im Verein Deutscher Näh- maschinenhändler die Erklärung abgegeben, Der Händler muß sich aus auf die Dr. Felix Moos, Di- abrik geehrte Da- c> 1 Darlegun Ihnen nicht en? steht oder renz. alle 1 DER REICHS-MECHANIKER Bea NMR À _Fahrrad- Reifen . AAAAA AN AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAALAAL! Los: Ziehung: 20 August 1927. ein schönes neues Herren- oder Speisezimmer oder auch nur RM. 1. Nur für Mitglieder. Bücherschrank, Klubsessel, Oelgemälde, Schreibtischgarnitur, Tischlampe usw. kann man immer gut gebrauchen. Sie haben in der Lotterie RDM, Aussicht, dafür nur eine Mark zu bezahlen. VVVVVVVVVVVVVVVVVVVV VYYVVVVVV BIYIVVYTVITTTS = rer mein SEO nano BIVVVSTWVIETTTE zeigen, - Haid & Neu? einhalten, DER REICHS-MECHANIKER daß wir nicht die Absicht haben, an Agenten - zu liefern, und wir haben nicht nur diese Erklärung abgegeben, sondern wir haben diese Erklärung auch bewiesen. Wir kön- “nen Ihnen viele Dutzende von Briefen zei- “gen = wir sind bereit, sie jedermann zu der uns in Karlsruhe besucht — „in denen wir die Agenten glatt zurückge- _ wiesen und erklärt haben, daß wir unser Geschäft mit dem legitimen Nähmaschinen- händler machen (Bravo): Aber legen Sie “alle diese Gründe, die nichts mit dem Ab- zahlungsgeschäft zu tun haben, beiseite; sie berühren die Bekämpfung der Agenten, und in diesem Punkt sind wir mit Ihnen ebenfalls einig (Bravo). Nun ein Weiteres, meine Herren. besteht Worin denn das Abzahlungsgeschäft von Ich meine, wir wollen nicht irgend welche Schlagworte gebrauchen. Wir sollten auch gar keine theoretischen Er- wägungen anstellen, sondern sollten uns praktisch an einem Beispiel überlegen: Wie vollzieht sich ein Abzahlungsverkauf nach unserm System? Ich möchte hier eine Be- merkung einschalten. Dieses Abzahlungs- system von Haid & Neu besteht schon in einer ganzen Reihe von Branchen. Es wer- den Schreibmaschinen nach ähnlichem System verkauft, ferner Fahrräder, Grammo- phone usw. Sie können nicht etwas aus der Weit schaffen, was da 'ist und sich anderwärts bewährt hat. Es ist die Ansicht ausgesprochen worden, das System Haid & Neu gefährde die Beziehungen des Händlers zum Kunden. Eine derartige Behauptung kann nur derjenige aufstellen, der entweder das System nicht versteht oder vielleicht irgendwie von der Konkurrenzseite beein- flußt ist (Unruhe). Wie werden Haid & Neu-Nähmaschinen verkauft? Haid & Neu liefern ausschließlich an den Händler. Kein Privater ist imstande, von Haid & Neu eine Nähmaschine zu be- ziehen; der Händler verkauft sie seiner- seits an den Privaten. Der Private muß einen Bestelischein unterschreiben, aber nicht etwa der Fabrik, sondern dem Händ- ler. Der Händler ist in dem Bestellschein als Verkäufer genannt und genau wie beı ‚ jedem andern Geschäft ist es der Händler, der alle Einzelheiten des Verkaufs bestimmt. Der Händ!er bestimmt den Preis. Nur eine Grenze haben wir dem Händler gesetzt: er darf nicht schleudern, er muß die Preise die in gemeinschaftiichen Ver- der «deutschen Nähmaschinen- fabriken mit den deutschen Nähmaschinen- händlern als Richtpreise festgesetzt sind. Die Höhe des Preises überlassen wir inner- halb dieser Grenze ruhig dem Händler. Wir wissen genau, daß es Orte gibt, an denen die Spesen außerordentlich hoch sind, und wir gestatten ihm ruhig, darüber hinaus- zugehen. Wir wissen auch, daß es Orte gibt, an denen die Spesen geringer sind, und wir überlassen es dem Händler, hier nie- drigere Preise festzusetzen, innerhalb der Mindestgrenzen. Wir überlassen es dem Händler, ob er auf 6, 12, 15 oder 18 Monate verkaufen will. Nur eine Bedingung stellen wir: Derjenige, der auf Abzahlung kauft, muß ein ernster Käufer sein. Der Händler soll nicht Leute, die nicht fähig sind, auf Abzahlung zu kaufen, zu einem Kauf überreden, denn, wer nicht einmal 10 % des Verkaufspreises aufbringen kann, ist ein gefährlicher Käufer. Der soll solange warten, bis er die 10 % beisammen hat. Ich kann von meinem unmittelbaren Herrn Vorredner das eine nicht verstehen, daß er sich gegen die Sittiche Gefahr des Ab- zahlungsgeschäfts wendet und auf der andern Seite. sagt, es ist ein Vorzug, wenn Ab- handlungen zahlungsgeschäfte ohne Anzahlung gemacht werden (Widerspruch und Zuruf: Ist gesagt worden!). nicht Und nun der weitere Voilzug des Ab- zahlungsgeschäfts. Der Händler verkauft nach seinen eigenen Bedingungen an den Privaten. Es wurde behauptet: die ganze Selbständigkeit des Händlers gehe verloren, weil er das Geschäft, von einer fremden Genehmigung, von der Genehmigung der Fabrik bezw. der Finanzierungsgeselischaft, abhängig machen muß. Das störe die Selb- ständigkeit des Händlers und gefährde die Beziehungen des Händlers zum Kunden. Das ist ein grobes Mißverständnis. Jeder Händ- ler kann unsere Nähmaschinen verkaufen, ohne uns zu fragen und ohne die Finanzierungsgesellschaftt zu fragen. Er braucht nur sich selbst zu fragen. Aber wenn er das Geschäft vornimmt, ohne jemand zu fragen, dann helfen wir ihm auch, dann bekommt er auch sofort seinen ganzen Betrag restios ausbezahlt. Wir neh- men ihm auch, und zwar nur dann, wenn er das wünscht, die Einziehung der Raten- zahlungen ab; wenn er aber das Geschäft abschließt, ohne uns vorher zu fragen, dann können wir ihn se!bstverständlich nicht aus der vollen Haftung entlassen. Das ist der einzige Grund, warum, und der einzige NNN EE TREE A REDI EEE INTO Mars-Werke A.-G, Nürnberg - Dogs = SMEA BHG Fall, in dem wir die vorherige Befragung der Firma wünschen. Nun frage ich Sie ais vernünftige Men- schen: Ist das nicht etwas Seibstverständ- liches? Glauben Sie, daß irgend jemand in der Lage ist, einem Händ!er oder einem andern zu gestatten, Geschäfte auf fremdem Buckel zu machen, mit fremder Haftung, ohne dieses Risiko? Das ist doch heller Unsinn, wenn Sie aus diesem Grunde das System Haid & Neu bekämpfen wollen, daß es in den Fällen, wo es den Händler vom Risiko entlastet, verlangt, daß die Fa- brik bzw. die Finanzierungsgesellschaft be- iragt wird. Aber wenn der Händler das nicht will, dann haftet er selbst, und zwar erieichtern wir ihm diese Haftung auch noch. Wenn er es wünscht, ziehen wir nachträglich eine Auskunft über den Käufer ein. Lautet diese befriedigend, dann entlasten wir den Händler noch nachträglich aus jeder Haf- tung, obwohler uns vorher nicht gefragt hat. Was ist nun die zweite Besonderheit des Abzahlungssystems Haid & Neu? Daß wir keine Wechsel verlangen. Ist das vom Wer wünscht 'ne goldene Taschenuhr Oder ’ne Schreibtischgarnitur, ’Nen Klubsessel, ’ne Nähmaschine, ’Ne zeitgemäße Limousine, Weinbrand, Zigarren, Dauerwurst, Ostfriesen-Landwein gegen Durst? Der kaufe schnell noch Lose ein, (In Bremen soll’n noch welche sein) Wer wagt, gewinnt! Ein altes Wort, Drum kaufe Lose Dir sofort Bosterie RDM Los RM. 1.— Ziehung 20. August. Standpunkt des Händlers ein Nachteil oder ein Vorteil? Wie kann man daraus einen Nachteil ableiten? (Zuruf: Ist gar nicht geschehen!). Weiter entlasten er es wünscht vom Inkasso. Es ist von gefase worden: dadurch gingen Beziehungen zum Kunden verloren. Das ist vollkommen verkehrt gegenüber der Psyche des Verkäufers. Worin bestehen denn die Beziehungen, die durch das Inkasso aufrechterhalten werden? Diese Beziehungen bestehen darin, daß Sie jede Woche zum Käufer laufen und sagen: Bezahlen Sie mir meine 3 RM.! Glauben Sie, daß die Be- ziehungen dadurch gefördert werden? Was machen Sie, wenn Ihr Käufer nicht bezahlt? Dann sagen Sie: gut, in diesem Falle helfe ich einmal. Aber wenn er das nächste Ma nicht bezahlt, müssen Sie grob werden. Da ist es doch viel besser, wir entlasten Sie davon. Aber Sie brauchen gar nıcht ent- lastet zu werden, wenn Sie es nicht wün- schen. Sie brauchen nur zu sagen: bei dem Abzahlungsgeschäft mit Meyer wünsc ich die Raten selbst einzuziehen. Gut, wi schüttein zwar den Kopf, aber wenn sie es wünschen, können Sie das haben, wir ge statten. Ihnen den Einzug der Raten. Aber wir haben in Tausenden von Abzahlun schäften noch nicht 1 das den Selbst- einzug der Raten gewünscht hat. Es ist ge- sagt worden, es sei nicht gut, wenn man dem Händier seinen Gewinn sofort zahlt (Widerspruch). Ich nehme Geld sofort, als im Verlauf von 1!/a | Was für Bedenken sollen da bestehen? was der Händier einsteckt, Provision, sondern der Hä bei uns Seinen vollen Händler wir den Händier, wenn viel da- die leber Deutsche Motoren-u. Fahrzeug- Mechaniker-Schule Bielefeld. 1927. September 1927. Dezember 1927. Wintersemester Schulbeginn: 27. Schulschluß: 21. 1 Wochen zu Schulgeld: . Tagesvollkursus: 12 je 48 Wochenstunden. RM. 120.— Abendkursus: ab 1. Oktober 1927 auf 2 Semester unter Erweiterun des Lehrstofies verlängert. Unt richtsbeginn: 6. Oktober abends 7 Uhr. Anmeldungen an das Sekretariat der Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Bielefeld. 254 DER REICHS-MECHANIKER ' Wenn Sie die Sportfahrer beliefern wollen, dann müssen Sie "Schlauchreifien führen. B. POLACK AKT-GES- WALTER SITANESITRNE N HREN INN SIENA NINA ORIEN EIE SEIREER . Een <A, der grosse Schlager! - (8 3 PS frei von Führerschein j : 5 5 ER und Steuerkarte E Se Hercules- È Am, + PS Tourenmodell “Ai pe a Au NN 7 PS Sportmodell Räder AN) E | BNA \ Unübertroffen an Leistung, seit 41 Jahren .weltbe- BM | N 5 FR a À kannt, konkurrieren in SS SN 172 |B Zuverlässigkeit 13) Qualität und sauberer = | A NEA 4 u. Lebensdauer i le ae S | A h pp = ß PS. NOSE A EEO 4 reis 14 PS| RM 735. plätzen. x Bei Teilzahlung: RM 200.— Anzahlung Rest in 12 Monatsraten a RM 50.— Vertretung vielerorts noch frei? R-M-W-Motorradwerke, &. m. b. H., Nehelm-Ruhr 2. Ravensberger Fahrräder a n LE : BB” Die neue Herbstliste ist erschienen und steht legitimen Händlern zur Verfügung. denn A. OFFENBERG & SÖHNE, BERLIN C. 54, forma Auto- und Motorradfahren ist keine Kunst man muß nur eins haben. Gewinnen Sie es doch ganz einfach in der Lotterie RDM, Los: RM. 1.— Nur für Mitglieder! Ziehung: 20. August 1927. —=——— LE LL EA LEE € BIETET SEE EEE EEE EE ERE TOL BIE ESCI TCR FE RIES een Ts wo er ae Free: R KT EEE. 7a C are ERA UE I ZEA E caes ESE 4 SOSE; ex DER REICHS-MECHANIKER bekommt die vollständige Differenz o x . “. ” ischen den Preisen des Nähmaschinen- abrikantenverbandes also den Preisen er sogenannten weißen Preisliste — und en Preisen der Richtlinien für den Einzel- erkauf. Er bekommt keine Provision. Das ist gerade der grund.egende Unterschied vom Agententum. Nun sind große Berechnungen gemacht “worden über die Gebühren. Es ist gesagt worden, daß eine Gebühr von 10% viel mehr sei, als es aussähe. Es sind ¡die Zinsen berechnet worden, und es ist eine ganz phantastische Zilter genannt worden von 138%. Ich empfehle Ihnen doch, das noch einmal nachzurechnen. Ich sage Ihnen, daß in Wirklichkeit 13 % herauskommen; dazu die geringe Versicherungsgebühr. Ist das etwa teuer ? Ich irage diejenigen von ‚Ihnen, die einmal auf Abzahlung verkauft haben, ob es einen Abzahlungskäufer gibt, der eine Gebühr von 10% zu hoch findet. Ich frage Sie, ob Sie nicht früher das: Ab- zahlungsgeschäit mit 15 oder 20% Auf- ee gemacht haben. Und diese 10%, die wir erheben, bezahlt nicht der Händler, _ und das ist der große Gegensatz zwischen unserm System und dem System Dürkopp; bei uns bezahlt der Händler keinen Pfennig, er bekommt die Maschine zum normalen Preis. Die Sache ist so, daß Sie beim Ab- zahlungsgeschätt den Preis 10% höher setzen und diese 10 % abführen. Ich kann Ihnen verraten, daß in Wirklichkeit das Abzahlungsgeschäft viel mehr kostet. Kein -Mensch kann Ihnen heute ein Abzahlungs- geschäit auf 18 Monate finanzieren, dazu das Inkasso übernehmen und dazu noch das Geschäft versichern für 10%. Wir, die Fabrik, zahlen aus eigener Tasche einen außerordentlich hohen Zuschuß, um dem Händler zu gestatten, mit nur 10% Auf- Schlag zu verkaufen. Und wir können uns diesen Zuschuß gestatten, weil, wie Sie wissen, wir unsere Fabrikation vollkommen auf modernes Verfahren umgestellt haben. Und diese Ersparnis, die wir dadurch er- zielen, die geben wir in dieser Form zum Teil wıeder dem Händler. Meine Herren! Ich würde nicht System Dürkopp eingegangen sein, eine Konkurrenz . ist, wenn ich Eindruck gehabt hätte, daß der Vorredner seine Aufgabe, ein objektives und neu- trales Referat zu erstatten, nicht einge- halten hat. Er hat Partei ergriffen und zwar in einer Weise Partei ergriiten, die durchaus einseilig ist (Starker Widerspruch). Er hat Ihnen nämlich eine Reihe der Vorzüge des Dürkopp-Systems geschildert, ohne den Pferdefuß zu zeigen. Der Pferde- fuß ist so klar, daß ich mir eigentlich: überlege, ob es überhaupt notwendig ist, eine Silbe davon zu erwähnen. Ich will Sie nur an einen Punkt erinnern. Wenn Sie ein oder zwei oder drei Maschinen im Jahr nach dem System Dürkopp verkaufen, so ist es recht und schön, dann kommen Sie nicht in Schwierigkeiten. Aber damit ist ihnen nicht gedient. Wir wollen es Ihnen ermöglichen, daß Sie Hunderte von Ma- schinen verkaufen, und das können Sie, weil wir Sie in dieser Weise unterstützen. Wie steht es aber, wenn Sie nach System Dürkopp Hunderte von Maschinen verkau- fen? Dann haben Sie für jede verkaufte Maschine jede Woche nur 1,75 RM. abzu- führen. Haben Sie sich aber ausgerechnet, was diese „nur 1,75 RM.“ nach Verlauf von 11/9 Jahren bedeuten? Dann sind sie verpflichtet, je nach dem Umfang Ihres Ge- schälts 500—1000 RM. an die Fabrik abzu- auf das weil es nicht den „Herr Lehmann hai die Lu gezwicht Ziehung: 20. Aug. 1927 Los RM1,— Nur für Mitglieder! SE EN ET NE LIN führen. Sie sind auch dann verpflichtet, diese Raten zu zahlen, wenn es Ihnen Ihrer- seits nicht gelingt, die Raten vom Käufer hereinzuho'en. Und, meine Herren, haben Sie die Erfahrungen aus dem Jahre” 1925 vergessen? Wissen Sie, daß ein großer Bruchteil der Abzahlungskäufer in einer Zeit der Krise, in einer Zeit der Streiks, Aus- sperrungen, Arbeitslosigkeit usw. überhaupt nicht in der Lage ist, die Raten zu zahlen. Wie steht es dann? Es liegt Ihnen dann, nackt und einfach gesprochen, der Strick um den Hals, und zwar, ich betone das aus- drücklich, nicht etwa aus bösem Willen der Fabrik. Die kann gar nicht anders. Glauben Sie, daß eine Fabrik, ob es Dürkopp, Pfaff, Köhler oder sonst eine ist, die Millionen hat, um aus eigener Tasche die Abzah! ungs- geschäfte zu machen? Das ist Phantasie, das gibt es nicht. Keine Fabrik hat das Geld, Arbeiteriöhne zu zahlen und noch auf 18 Monate auf Abzahlung zu pumpen. Alie müssen sich an die Banken wenden, und es gibt in der ganzen Weit keine Bank, die auf den Eingang ihrer Zahlungen ver- zichten könnte. Und weil die Bank darauf nicht verzichtet, kann die Fabrik nicht ver- zichten und deshaib muß die Fabrik sich an Sie wenden. Und was b’€ibt dem Händier übrig? Er muß bei der Fabrik um gutes Wetter bitten. Er kann es gar nicht Meisterschafts - Modell 1927, mit allen Neuerungen ver- sehen, bunt emailliert mit Strahlenkopf Mk. PI.— nelio 1 Jahr Garantie Versand nur per Nachnahme. Fordern Siesofort Preislisten. Brunhilde-Fahrrad-indusirie Magdeburg, 0llo v. Guerickesir. 36 Deutsche Kraftfahrzeug- Mechaniker-Schule Düsseidor). Halbiähriger Lehrgang mit Gelegen- heit zur Ablegung der Gesellen- "und Meisterprüfung Beginn des Wintersemesters: Mitte Oktober 1927. Theoretischer Unterricht: 30 Wochenstunden. Werkstattübungen: 12 Wochenstunden. Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an den Leiter der Deutschen Kraftfahrzeug - Mecha- niker-Schu’e, Direktor Schuth, Düs- seldorf, Charlottenstraße 79c, an den Reichsverband Deutscher Mechaniker e. V., Bremen, Birkenstr. 11, oder an den Obmann der Motorgruppe der Mechaniker-Zwangsinnung Düs- seldorf, Josef Fischer, Düsseldorf, Wielandstraße 24. wagen, eine andere Maschine zu verkaufen. In diesem Falle würde die Fabrik mit aller Strenge auf die Eintreibung ihrer Raten vom Händler drücken. Ueberlegen Sie Sich Ruhe. Wir haben gegeben: „Ist Ihr diese Dinge in aller eine Schrift heraus- Nähmaschinengeschäft lohnend?“ Sie finden Sie auf Ihrem Tisch Ich verlange nicht, daß Sie diese Schrift jetzt Schon kennen, aber ich möchte es Ihnen ans Herz legen, in einer ruhigen Stunde diese Schrift zu lesen, und ich möchte Sie dann bitten, frei von dem, was hier ein Redner gesagt hat, auch frei von dem, was ich gesagt habe, denn ich bin ja Partei, selbst nach eigenem Gewissen zu prüfen, ob das, was Ihnen geboten wird, nicht etwas ist, was die Interessen der Näh- maschinenhändler zu fördern bestimmt Unser Gedanke war der: Wir wollen nützen, aber dadurch, daß wir bei Leuten, auf die wir angewiesen sind, Absatz zu steigern, auf eine Weise, die Händlern nicht gefährlich ist. Welcher Händler ist selbständig? — und damit möchte ich schließen Ist .der- jenige selbständig, der nach unserem System arbeitet und vollkommen schuldenfrei ist, oder derjenige, der nicht weiß, wie er in schweren Zeiten seine Raten aufbringen soll? Dr. Bäz, Bremen: Meine Herren! Die Worte meines Herrn Vorredners hatten natürlich eins zum Untergrund: Das Sy- stem Haid & Neu sollte ganz kräftig heraus- ist. uns den den den SEN. werde Gegeng gestrichen werden. Ich heit benutzen, unsere kräftig wiederzugeben. Ganz allgemein kann fest; daß es sehr schön ist, wenn von sich aus Gedanken, der Finanzierung hegen, hier zum bringen. Zunächst wurde sehr kulant wäre, daß di Neu von jeder Wec f Händlers absehe. - Es Finanzierungsobjekt als Die Nähmaschine wird Eigentumsvorbehalt, das die Fabrik bzw. Bank maschinen werden nicht gekl räder; das ist der große I die Beurteilung der S Finanzierung. Die Gesellschaft kredite, mit der die Firma ihre Geschäfte abschließt, erhält heit das Eigentumsrec Nähmaschine. Sie erhäl Sicherheit die Schuidverp fers. Außerdem wurde von Zuschlägen zu den Ich habe ako doch Rect nicht 10 %, sondern 13 Objekt versichert; rung. Ich bin sicher, gesellschaft Sich Sicherheiten von hat geben lassen. Dann darf ich Wenn es von als vorteilhaft Händier nicht ner Kundschaft kasso bemüht nicht, warum biger heute Einziehung nehmen las die gibt die Eige t aDgelret aut NTers noch tatsäch ıt | das ist die daß die obendre der Firma noch folger meinem He erwähnt w mehr verp zu gehe zu SO sein, viele kaufmä so een ihrer Ense! ung sen, mit ihı Ki un holt um SES 4 handeln, sondern nicht einfach beauftragen. Auf ndere Herr Dr. Moos: sich einmal dankengang vorhalten: Wie wenn heute die Nähmaschmen Nähmaschinenhändler kommt Müller, wir haben uns kannt, wir können uns Sehr digen, und. jetzt bedrängen mi von der Nähmaschinenfabrik ! es ist kein Vorteil, wenn das Eintreibung der Forderung sage: es ist doch eine der bisher besorg starke Behinderung 46 _ Verzeihung! — natürlich die Glücksgöttin Fortuna, indem er viele Lotterielose RDM gekauit hat. Möchten Sie das nicht auch? RETTEN PER BE BI, ER Bee me 2 EEN EEE Ne CE MBE o DER REICHS-MECHANIKER - wir haben Ihnen de > Frohe Käufer - die Waffe geschmiedei 7 = gegen die frohe HAngIe"/ | Singer-Konkurrenz Märkenrad der Sonderklasse == GB : Be An lhnen ist es jetzt, ud LAE S- PFE | LL» WIESE: Sie auch zu nutzen. Beste Konstruktion . 28 Schreiben Sie sofort um Vorzügliches Miaierial ‚ ER Längste Lebensdauer a UNSOT Abzahlungsheft. Also führt und fahrt == «CLAES - PFEIL, ; E STATA BEGV Ld m SIERT 7 DIE: EEE EEE ELNEN ZN ERRERTATAEFNE CLAES & FLENTJE BH: MÜHLHAUSEN i. THUR. 61 | ı Nanmaschinenfabrik Karlsruhe Reparalur-Karlen vorm HAID & NEU Karlsruhe (Baden) liefert sauber und preiswert Reichsverband Deutscher Mechaniker, ZZ Bremen, Birkensir. 11. G. Haeselbarih & Er Zeitz ZM Gegründet 1876 Thuringia - Werk Gegründet 1876 N ZD du Kinderwagen- und Ho!zwarenfabrik NAZ liefern Kinderwagen, Promenaden- wagen, Klappwagen, Handwagen, Kindermöbel, Selbstiahrer usw, in moderner, solider Ausführung. Lohnender Neben- artikel für Fahrrad- händler Verlangen Sie illustrierten Katalog. NEO: JUGENDSPORT TA Zweiräder, Dreiräder und Roller Zur Herbstmesse in Leipzig 29. August bis 3. September Messhaus „Drei Könige’ III. Stock, Zimmer 326 Siegener Maschinenbau- Aktiengesellschaft Abt. Ingo-Werke, Eiserfeld/Sieg. .DER REICHS-MECHANIKER 257 des Nähmaschinengeschäfts, daß der Händ- ler als solcher über sein Inkasso nicht so verfügen kann, wie er will. Es wurde zwar gesagt, die Firma Haid & Neu lasse den Händler an sich gewähren, wie er wolle. Er kann also verkaufen, ohne die Firma Haid & Neu bzw. die Finanzierungsgesell- schaft zu fragen. Das sind aber It. Prospekt doch nur Ausnahmefälle. Ich meine, ein Händler muß von sich aus von vornherein so kalkulieren können: Wird das Geschäft finanziert oder wird es nicht finanziert? Hier fehlt das Sicherheitsventil für seine ganze Betätigung, wenigstens so weit ich es gesehen habe aus den Prospekten und aus der ganzen Kritik, die dieses System ge- funden hat. Wie gesagt ist vorgesehen, daß dieser Verkauf ohne Genehmigung von Haid & Neu ein Ausnahmefall sein soll, und zwar soll man sich bezüglich dieser Ausnahme- fälle mit der Finanzierungsgesellschaft ia Verbindung setzen. Dann wurde noch gesagt, daß ich‘ mich gewissermaßen mit mir selbst in Wider- spruch gesetzt hätte, da ich zuerst die Fi- nanzierung abgeïehnt und nachher das Fi- nanzierungssystem begrüßt hätte. Das ist “yar nicht der Fall. Ich habe einen Unter- schied gemacht zwischen offener und ver- steckter Finanzierung und habe es gerade begrüßt, daß die Nähmaschinenindustrie dazu übergehe, den Händler in die Lage zu versetzen, konkurrenzfähig zu sein gegen- über Singer und Pfaff. Außerdem wüßte ich nicht, weshalb ich das System Dürkopp einseitig bevorzugt haben soll. Diesen Vor- wurf weise ich ganz energisch zurück. Mir liegt nur daran, daß die Vorteile, die das Dürkopp-System bietet, genau so erwähnt werden, wie die Nachteile des Systems der Firma Haid & Neu. Es ist ja auch ein Ver- treter der Firma Dürkopp hier. Vielleicht äußert er sich einmal zu dieser Frage. Weiter hat der Herr Vorredner mir vor- geworfen, daß ich es als Nachteil angesehen hätte, wenn der Händler sofort seinen Händlergewinn bekommt. So dumm bin ich nicht. Je mehr man bekommt, desto mehr hat man. Aber man soll bei Ge- schenken vorsichtig sein, wenn — es ist nicht so scharf gemeint — es Danaer- geschenke sind. : Außerdem wurde erwähnt, daß bei dem Dürkopp-System die monatlichen Ratenzah- lungen dem Händler gewissermaßen über den Kopf wachsen würden, weil er, wenn er so und so viele Maschinen verkauft habe, auch eine entsprechend große Anzahl Raten abzuführen habe. Das ist selbstverständlich;; je mehr der Händler verkauft, desto mehr Raten -muß er abführen. Ich glaube, jeder würde sich freuen, wenn er in die an- genehme Lage kommt, recht viele Raten ab- führen zu müssen. Das soll durchaus keine Befürwortung des Dürkopp-Systems sein, sondern ich sage das nur, um diese Be- merkung zurückzuweisen. Vors. Nestler: Ein Vertreter der Dür- koppwerke, Herr Prokurist Schönmüller, hat sich zum Wort gemeldet. Prokurist Schönmüller, Bielefeld: Meine Herren! Wenn ich das Wort ergreife, So geschieht es nur aus dem Grunde, weil von dem Vertreter der Firma Haid & Neu spe- ziell auch “das System Dürkopp kritisiert PoseRMel worden ist. Ich hätte sonst wohl kaum dazu Stellung genommen; jetzt aber bin ich dazu gezwungen. Es ist gesagt worden, daß, wenn man nach dem Dürkopp-System eine große An- zahl Verkäufe tätige, diese dem Händler dann so über den Kopf wachsen, daß er die Raten nicht mehr bezahlen könne. Sie nehmen ja auch die entsprechenden Raten ein, und von den einkommenden Raten brauchen Sie nur einen Teil an die Dürkopp- werke abzuführen. Es ist weiter gesagt worden, daß, wenn wir wieder mal ein Jahr wie 1925 bekom- men, mit Arbeitslosigkeit, Streik usw., dann die einzeinen Vertreter und Händler die Raten nicht mehr abführen können und daß dann die Händler - sich der Fabrik auf Ge- deih und Verderb versprochen haben. Sie müßten dann unbedingt nur von Dürkopp kaufen, sonst würde ihnen die Fabrik den Hals zuschnüren. Weiter ist erwähnt wor- den, daß keine Bank in der Lage sei, selbst wenn die Fabrik nachsichtig sein wolle, die Beträge länger zu stunden. Ja, kann €S dann die Bank. von der die Firma Haid & Neu finanziert wird? Die kann es auch nicht, und die Folge wird sein, daß die be- treffenden Inkassoagenten den betreffenden Deutsche Kraftlahrzeug- Mechaniker -Schule Chemniiz. Halbjähriger Lehrgang mit Schlußprüfung, sowie Gesellen und Meisterprüfung. Beginn des Wintersemesters: Blerbsterd22]]s: Anmeldungen und Anfragen sind richten an den Leiter des Lehr- Herrn Direktor Burkhardt, Chemnitz, Promenadengasse 2. zu ganges, „FOSÌ SIGN und Ireu sie werden ihn verklagen, die Maschine wird dem Mann weggenom- men, und die Maschinen werden zu Tau- senden auf dem Markt liegen und als alte Maschinen verkauft werden. Wo bleibt dann Ihr Geschäft? Es werden dann nur alte Maschinen verkauft, die von der Finanzierungsgesellschaft zurückgenommen werden mußten. Ganz anders ist es bei Dürkopp. Wir arbeiten nicht mit einer Finanzierungsgesell- schaft, wir arbeiten nur mit den Banken, mit denen wir seit 30—40 Jahren in Ver- bindung stehen. Wenn wir zu diesen, mit denen wir sehr freundschaftlich stehen, sa- gen, die Sachen liegen so und so, dann werden die wahrscheinlich eher Verständ- nis dafür haben und sagen: Jawohl, wir warten mit den Zahlungen. (Beifall.) Koll. Ebert, München: Ich für meine Person halte die Finanzierungssysteme, mögen sie heißen, wie sie wollen, für ganz gefährlich Es mag das vielleicht daran liegen, daß ich mit der Firma Pfaff, für Käufer treten; die ich 5 Jahre tätig war, oder mit der Firma Singer, für die ich 10 Jahre gearbeitet habe, schlimme Erfahrungen gemacht habe. Schon die erste Werbeschrift, die ich gelesen habe und die v :h sehr v ckend ge- halten war, sagte mir: Das ist eine Vor- arbeit und ein Grundstein zu einem neuen Haus und, diese zu‘leisten, dazu sind gerad: die Nähmaschinenhändler gut genug. Und wenn das Haus fertig ist, kanm der Händler wieder gehen. Daß der Nähmaschinenhänd- ler dabei seine Selbständigkeit auf für mich selbstverständlich, wenn wirtschaftliche Krisen USW. Ich habe mir die Werbeschrif sen und muß sagen: bei je findet sich eine Masche, durch tätige Fabrikant hindurchschlüpfer iSt mir überhaupt unbegr d Fabrikanten, die früher doch v nich so händlerfreundlich n, jetzt tzli die Nähmaschinenhändl mit eine Mal zu reichen Leuten machen wollen Sie werden fragen: was soll man aber machen? Es wurde heut n Ha handel gesprochen und ganz verboten werden. wiß ganz gut I wir morgen nm das ı zierungssystem hmen, daß übe alle Nähmaschineninteressenten zu Ihneı den Laden kommen und Dürkopp und Neu kaufen? Glaı 5 la 5 und Pfaff s sie werden mehr wird sein, daß Sie stellen, und den Gewin den Agenten geben Laden | kommt, ist verloren. gehen in die Kunds ch hal Cim zeit bei Singer ge!e und ich kann sagen, es war eine gute Schule, die ich dort durcl gemacht habe. Wenn man handel verbieten de, TUN Firmen ein System ei o eTOT: Das 2, Öl steht und noch mehr schädigen nicht alle von uns Laden so auszus schon die Käufer angelockt abgesehen davon, daß vor al Namen gekauft wird. Die und Pfaff stehen in einem guten L die Ware auch nicht 1 beste i Behalten .wir unsere ZW gen wir unsere Lieferanten ie uns v allem weitgehende K Dam wird uns die Möglichkei W selbst einigermaßen es f tätigen können In München liegen « SS uns ganz außeror tlic Sie be kommen dort eine Näl e A zahlung und 2 M. W | Garantie usw. Ich für meine € nicht ohne Anzahlung, weil ich mir sag ein Käufer, der keinen Pfenn TEE für mich nicht da. Ihn C Singer oder Pfaff. Wenn un len Fa brikanten Kredit gegeben wird, « wird es uns möglich sein, gesunde fte machen und kaufkräfti Re ter - anzuziehen. Und dann noch ein es Kapitel: Wie Steht es mit den Sc ngen. Auf werden. vieler Lose! Nur für Mitglieder. « die Front der Reichsverbands-Kollegen. Sie wird durch einen Erfolg der Lotterie RDM noch fester Helfe jeder Kollege dazu durch Kauf Ziehung: 20. August 1927. SE Schaufenster und Ladentisch sind auch für Sie bei richtiger Aus- nützung die wertvollsten Werbehilfen und Verdiensibringer. Es kommt nur darauf an, die richtige Ware auch rich- tig zur Geltung zu bringen. Wir wollen Ihre Bemühungen in dieser Richtung unterstützen durch unsern neuen Reklameständer für das BOSCH- Radlicht. Wie Ihnen die Abbildung zeigt, fällt unser überall bekanntes und gerne gekauftes Erzeugnis auf diesem in leuchtenden Farben gehaltenen Gestell besonders in die Augen. Auch Sie er- halten diesen Ständer in nächster Zeit durch das für Ihr Gebiet zuständige Verkaufsbüro zugestellt. Bitte benüt- zen Sie ihn recht zweckmäßig und ausgiebig. Es ist ja zu Ihrem eigenen Vorteil. Sollten Sie versehentlich nicht rechtzeitig in den Besitz des Ständers kommen, dann wen- den Sie sich bitte unmittelbar an uns. ROBERT BOSCH HA.G. STUTTGART DER REICHS-MECHANIKER Die 1.Wi.S.-Ketten sindaus bestem Material (Nieten Chromnickelstahl), mit höchster Präzision her- gestellt. Alle Teile sind gehärtet! Die garantierte, nachweisbare Zerreiß- festigkeitder 1.Wi.S.-Ketten ist 980 — 1080 kg, die un- serer Motorradketten ca. 2630 kg. Jede Kette wird vor dem Versand genau kontrolliert. Warum so plagen? Man müßt's ihm sagen, Daß mit der ‚IJrvis'’Kefte Ers viel leichter hätte. w Fabrikanten der, Inis“ JOH. WINKLHOFER iv SÖHNE Sfünchen 50 -5. H. Otto Pfeiffer Kinderwagen- u. Holzwarenfabrik Görlitz (Schlesien) Kinderwagen- / Klappwagen Leiterwagen | SE Klappstühle Puppenwagen | Fabrikmarke Landeskrone. Reparaturen. Katalog kostenfreijl Wer nicht inseriert, Kommi in Vergessenheil. Kaufen Sie FAHRRADTEILE nd W.K.C.-RAHMEN nur bei Adolf Horstmann, Berlin | Lychenerstr. 25 Fernsprecher: Humboldt 3300 u. 3301 diesem Gebiet sind wir heute so ziemlich ausgeschaltet. Könnte da nichts geschehen, um hier wieder ‘hereinzu kommen? Ein Mädchen, das früher in der Schule auf einer bestimmten Maschine gelernt hat, ver- langt später dieselbe Maschine, auf der es das Nähen gelernt hat. Wir müssen da- her unbedingt versuchen, wieder in die Schullieferungen hineinzukommen. Wir müs- sen die Behörden zwingen, die Maschinen nicht mehr nur von Singer und vor allem nicht mehr geschenkt entgegenzunehmen. Das Ergebnis meiner Ausführungen ist: Finanzierungssysteme halte ich für die Händler für ganz gefährlich, weil sie den Händlern die Selbständigkeit rauben und sie zu Agenten machen. Koll. Oberle, Singen: Die Finanzierungs- systeme, wie sie hier von den Rednern der verschiedenen Fabriken geschildert worden sind, sind nicht mein Ideal. Wer 40 und mehr Jahre in der Praxis tätig gewesen ist und die Verhältnisse kennt, wird sie nie loben können. Gewiß, wir befinden uns in einer wirtschaftlichen Notlage; wir wissen aber auch, daß ganz sinnlos wilde Händler gezüchtet worden sind und daß unsere Not- lage zu einem großen Teil darauf zurück- zuführen ist. Trotzdem ist das Abzahlungs- geschäft nicht das, was wir brauchen. Die Nähmaschinenindustrie sollte den Händlern in anderer Weise entgegenkommen, denn sie wird bestimmt den Händler noch einmal brauchen. Ich bin der größte Verkäufer in meinem Bezirk, trotz Pfaff und Singer. Und warum? Ich sage immer zu meinen Kol- legen: Bemüht euch, daß Ihr wirkliche Fachleute seid und bleibt. Dann seid Ihr „die Herren und könnt bestimmen. Kayser hat mir auch etwas ähnliches angeboten, ich habe es abgelehnt. Er ist dann zu einem jungen Anfänger gegangen und hat ihm 25 Kommissionsmaschinen: hin- gesetzt. Mit Haid & Neu habe ich auch gearbeitet, aber nicht auf Abzahlung, son- dern ich bestelle auf feste Rechnung und verkaufe auf feste Rechnung. Jedenfalls wollen wir uns die Zukunft nicht verstamp- fen lassen. Die Hauptsache ist das Ge- schäft, und ein Geschäft machen wir, wenn wir die Sache selbst in der Hand behalten. Jeder muß die Kundschaft seines Bezirkes Diz Art, w1e heute die Reisenden zu Näh- maschinenhändlern gemacht werden, gibt unseren Kollegen Anlaß zu ernsten Bedenken. Bisher haben manche Nähmaschinenfa- briken es für mit den Interessen des legitimen Fachhandels, durch den sie erst groß geworden sind, vereinbar gehalten, Filialen unter dem Deckmantel eines Stroh- mannes zu eröffnen. Auch haben Fabriken und Grossisten gewisse Reisende gefunden, die sie durch Finanzierung, in verschleierter Form zu Händlern stempelten. Heute ist das — ohne den Fachhandel zu befragen — bereits eingeführte, weitgehende Abzahlungssystem etlicher Fabriken der Weg zur Händlerzüchtung. Das für uns Gefähr- lichste wird das System der Deutschen Nähmaschinen-Vertriebs A.-G., Düsseldorf. Diese Firma wird voraussichtlich das Er- richten von Filialen in ganz Deutschland in noch viel stärkerem Maße als Pfaff und Singer betreiben und dadurch den größten Teil unserer Kollegen um die Früchte ihrer oft jahrelangen Arbeit bringen. Die Deutsche Nähmaschinen - Vertriebs A.-G. errichtet z. B. zurzeit in Füth i. B. ebenfalls eine Filiale und soll bereits 2 'ehe- malige Reisende der Firma Pfaff als Filial- angestellt haben. U. a. leiter sollen in DER REICHS-MECHANIKER kennen, und wenn er sie nicht kennt, dann ist das ein großer Fehler. Koll. Schwemmer, Nürnberg: Herr Dr. Moos hat behauptet, wenn ein Kunde nicht imstande sei, eine Anzahlung von 10% zu leisten, dann Sei er faul. Ich behaupte Herrn Dr. Moos gegenüber, daß nach dem System Haid & Neu auch ohne jegliche Anzah- lung geliefert wird. Wir in Nürnberg arbeiten Seit Jahren ohne jede Anzahlung mit wöchentlicher Rate von 2,50 M. Wenn ich auch bezüglich der Firma Haid & Neu die Beweise im Augenblick noch nicht in der Hand habe, so glaube ich, sie doch er- bringen zu können. Der Händler kann ruhig die Anzahlung fürs erste leisten; er holt Sie nachträglich herein. Wenn Herr Dr. Moos sagt, das seien ungesunde Verhält- nisse, wenn der Kunde nicht in der Lage ist, eine Anzahlung zu leisten, so bin ichn auch dieser Meinung. Wenn jemand heute eine Maschine kauft, dann soll er wenig- stens in der Lage sein, eine kleine Anzah- lung zu machen. Heute wird: das Geschäft durch die Reisenden gemacht. Sie kom- men zu Dutzenden zu den Hausfrauen, die sich schon darüber beklagen, daß sie nicht mehr in der Lage sind, für ihren Mann zu kochen, weil sie von den Reisenden zu sehr aufgehalten werden. Herr Dr. Moos und die anderen Herren versprechen uns jetzt goldene Berge. Wenn nun aber jede Fabrik dasselbe machen wird, wohin soll das führen. Wir können in Deutschland nicht so arbeiten wie in Amerika. Dafür sind die beiderseitigen Verhältnisse zu verschie- den gelagert. Bei uns ist es so, daß ein großer Teil der Arbeiterschaft heute außer Arbeit ist und von dem anderen Teil unter- halten werden muß. Diese Leute sind nicht in der Lage, finanziell etwas zu leisten. Sie verpflichten sich, wöchentlich 250 M. zu zahlen. Daraus werden dann in kurzer Zeit 150 M. und später 1 M. Wenn der Händler das Inkasso übernimmt, und wenn er von der Fabrik gedrängt wird, dann muß er auch den Kunden drängen. Wenn wir auf diesem System aufbauen wollen, dann kommen wir eines Tages so weit, daß der Markt überhaupt nicht mehr aufnahmefähig ıst. Die Fabriken haben sich groß ein- gestellt, Tausende von Maschinen möchten Gegen das Filialsystem im Nähmaschinenhandel. dieser Filiale auch Phönix und Adler-Näh- maschinen zum Verkaufe gelangen. Einer dieser Filialleiter hat geäußert: „Der alte Vertreter der Adler-Nähmaschinen wird abgesägt, und es geht nun alles durch uns“. Hiernach soll der seitherige Vertreter der Adler-Nähmaschinen rücksichtslos zur Seite geworfen und existenzlos gemacht werden. Auch in Nürnberg soll die Gründung einer Filiale durch die Deutsche Nähmaschinen- Vertriebs A.-G. in Aussicht genommen sein. Liebe Kollegen! Dagegen müssen wir uns unbedingt zur Abwehr zusammenfinden und endlich zeigen, daß der organisierte Fach- handel ein bedeutungs- und auch macht- volles Glied der Volkswirtschaft ist, der sein Dasein zu verteidigen versteht. Wir fordern von Fabrikanten und Ver- triebsgesellschaften die Einstellung der Grün- dung jeglicher Filialen und, soweit solche schon bestehen, die Auflösung derselben. Wir fordern ferner, daß Firmen, die ein Abzahlungssystem eingeführt haben, ihre Vertretungen nur an bereits anerkannte Händler und nicht an Reisende vergeben dürfen. Diese Punkte müssen sofort und restlos erfüllt werden, da sonst alle unsere Kol- legen als Nähmaschinenhändler erledigt sind. Eine hochleine Limousine, einen offenen Wagen oder, falls Sie keine Ver- wendung dafür haben, ein rassiges Motorrad, ein Herrenzimmer für eine Mark erhalten Sie neben anderen wertvollen Gewinnen, wenn Sie sich sofort die betreffenden Lose von der Hauptgeschäftsstelie RDM schicken lassen. Zahlen Sie noch heute Mk. 5.— für 5 Lose auf Postscheckkonto Hannover 5070 ein. Das Glück bietet Ihnen die Hand in der Lotterie RDM! Jed. Los RM. 1.— Ziehung 20. August. sie in den großen Städten der Markt kann sie nicht aufnehmen. das ist das größte Uebel. Es wird jeden- falls nicht gelingen, den Inlandmarkt durch dieses System zu beleben. Am richtigsten wäre, die würden den zahlungsfähigen Händlern etwas mehr an die Hand gehen; das wäre im Interesse beider Teile gele Die Herren Fabrikanten 1 7 rt L-ant + Fabrikanten sind unter lich einig. Betrachten wir das dort haben wir so ziemlich Friedenspreise, d. h. 110% des Friedenspreises, und wenn man Vorauszahlung leistet, dann nur 100 Die Fabrikanten haben < auf uns Kosten finanziert und suchen noch I aus unserer Haut herauszuschneiden, was nur möglich ist. Ich wiederhole, die heutigen Finanzie- rungssysteme sind zu teuer. M. E. komı die Kosten auf etwa 18 und das is den heutigen Preisen viel zu hoch. (Fortsetzung fo Ich ersuche die Herren Kollegen, sof ihrer Gaugeschäftsstelie zu melden, welch Marken sie vertreiben, damit die betı Abnehmergruppen vorläufig zusammenge- stellt werden und innerhalb dieser Gruppen ein Gedankenaustausch stattfindet. Vom Verband Deutscher Nähmaschin händler werden wir nicht auf Unterstützung hoffen können, da derse!be solche Vertriebs- gesellschaften als Mitglieder aufnimmt. Ich rufe allen Kollegen zu: „Auf zur Tat, wenn wir sıegen wollen.‘ Jeder Koltege stelle seinen Mann und trete mit allen Kräften dafür ein, daß unser berechtistes Verlangen durchgesetzt werden kann. Aug. Hilgert, Obmann der Nähmaschinengruppe des Gaues Nürnberg Kollegen! Pfaff betreibt Filialen. | | $hoenie Cords | DER REICHS-MECHANIKER FÜHREN SIE NUR 35 WACH FAHRRADREIFEN zufriedene Kunden, erhöhter Umsatz sind der Erfolg. «,, „äußerst zufrieden bin. Ohne die K. könnte ich heute gar nicht mehr sein! Der Motor zieht nach An- bringung der K. durchweg alle Berge. Thale im Harz 270082715 Für nachträgl. Einbau in Mot. bis 3 PS finden Sie kein besseres u. billigeres Zweigg. Getriebe als die Krauskupplung. Mit nd,rl M. erhöhen Sie den materiellen u. praktischen Wert des Motorrades um ein Mehrfaches! Karl Kraus, Motorgetriebefabrik, Würzburg, I] y === Inserieren bringt Gewinn ! FAHR NUR DER HALT! T Alois Heininger München, Lindwurmstraße 72 e. 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Für Licht- bilder der besten Schaufenster-Dekorationen ist eine Reihe von Preisen ausgesetzt wor- den. — Wir fordern alle Kollegen auf, ein gutes Lichtbild des Schaufensters der Haupt- -geschäftsstelle einzusenden, mit einer kur- ‚zen Beschreibung, aus welchen Gründen die ten wird. Preise: Es werden drei Barpreise von RM. 20,—, 15,—, und 10,— ausgesetzt; außerdem erhält jeder Preisträger einen Satz der vom Reichsverband herausgege- benen Bücher. Einsendungen werden bis zum 20. August 1927 an den Reichsverband Deutscher Me- chaniker e. V., Bremen, Birkenstraße 11, erbeten. \ DER REICHS-MECHANIKER 261“ Bericht über die wirtschaftliche Lage des deutschen Handwerks im : Monat Juli 1927. Die anhaltende Besserung der wirtschaft- einheitlich zu beurteilen. Eine Anzahl Kam- der Arbeitslosigkeit und die damit ver- lichen Gesamtlage bewirkte mit der Zeit mern bezeichnet die Verhältnisse hier fast bundene Besserung der Einkommensverhält- auch im Handwerk eine erfreuliche Auf- durchweg als günstiger und stabiler als nisse hat den Geldeingang bei den Hand- wärtsbewegung. Sie wirkt sich vorläufig in den Großstädten, andere dagegen be- werkern nicht ın dem wünschenswerten noch nicht in vollem Umfange aus, da der richten, daß das Landhandwerk noch keine Maße gefördert. Dieses ist um so bedauer- “ jeweilige "Beschäftigungsgrad im Handwerk Belebung im Auftragsbestand zu verzeich- licher, als für den Einzelnen erhöhtes Be- mehr als bei anderen Berufen von der Kauf- nen hatte und seine Lage sehr gedrückt triebskapital erforderlich izt. Die Schwarz- kraft der breiten Masse der Konsumenten sei. Man hofft, durch örtliche Ausstellungen arbeit hat in der Berichtszeit eher zuge- abhängig ist. Die Lage des Handwerks stand den Absatz zu. heben nommen als nachgelassen. n Arbeits- weitgehend unter dem Einfluß der über- Die Preisgestaltung für geleistete Arbeiten losen, die dem Handwerk zahlreicl wiegend noch fortdauernden günstigen Be- und Lieferungen läßt noch immer sehr zu träge wegnehmen, sind es in ste schäftigung im Baugewerbe, jedoch‘ machen wünschen übrig; besonders bei den Sub- Maße Arbeiter, die nach Beendigun sich verschiedentlich Anzeichen eines be- missionen hat das Handwerk unter starker täglichen Arbeitszeit durch Ausführu vorstehenden Umschwungs bemerkbar. Un- Preisdrückerei zu leiden. Im Gegensatz vater Arbeiten ihren Erwerb zu vergr günstig wirkte auf eine Reihe von Hand- hierzu steht die steigende Tendenz fast suchen. Diese Entwicklung bed t fü . werken, wie beispielsweise auf das Maler- aller Unkosten, die der Handwerker bei das Handwerk eine nicht zu unter 14 handwerk die unbeständige Witterung, durch seiner Produktion zu tragen hat, ohne sie Gefahr, um so mehr, als eine icl die vielfach Außenarbeiten wesentlich er- auf die Kundschaft abwälzen zu können. - Handhabe nicht zur Verfügung steht, dur schwert wurden. Für einen großen Teil des Die Preise zahlreicher Rohstoffe und Ma- die es möglich ist, dem Tt d Handwerks war die Berichtszeit gekenn- terialien, wie Baumaterialien, Holz, Leder Schwarzarbeiter und Pfuscher ITE zeichnet durch den Höhepunkt der mit Be- usw. ziehen zum Teil erheblich an. Auch entgegenzutreten. ES: -v ' F ginn der Juliferien einsetzenden Reisezeit. die Löhne sind zum Teil im Steigen be- Handwerk mit allen Mitteln € Aus diesem Grunde hatte das Sattlerhand- griffen. Nimmt man weiter die Erhöhung in das Arbeitszeitgesetz eine timmur werk durch den Verkauf von Koffern usw. der Mieten Seit dem 1. April, die am 1. Au- aufgenommen wird, durch die uch d eine Besserung: des Absatzes zu verzeichnen, gust eingetretene Erhöhung der Postgebüh- Arbeitnehmern die Ueberschreitung der g während das Herren- und Damenschneider- ren, sowie die erneute Verknappung des setzlichen Arbeitszeit verboten rd. handwerk, das Fleischerhandwerk, das Geidmarktes hinzu, so ergibt sich hieraus, Auf dem Arbeitsmarkt herrschte übe Photographenhandwerk usw. über Auftrags- daß die allgemeine Wirtschaftslage des wiegend weiterhin Ueberangebot an Arbeit mangel Klage führte. Handwerks längst nicht so günstig ist, wie kräften. Die Nachfrage nach erstklassie« Auf dem Lande und: in den kleineren. man seinem Auftragsbestand nach anneh- Facharbeitern ist in Ff all eru Städten ist die Lage des Handwerks nicht men könnte. Auch die starke Verminderung zweigen des Handwerks g en RH 4 4 Preisausschreiben : Wie dekoriere ich zugkräftig mein Schaufenster? Es wird hiermit folgendes Preisaus- Dekoration für besonders zugkräftig gehal- Drei Vertreter des Hauptvorstandes bilden das Preisgericht. Die mit einem Preise ausgezeichneten Ein- sendungen werden in unseren Ze „Der Reichs-Mechaniker“ und „V Motorzeitung‘‘ besprochen werden u dem Lichtbild wird zwecks Veröffent eın Klischee hergestellt. Die Krönung der Preisträger möge Unerlaubte Ausspielung durch Preisrätsel. In der Presse wurde vor einiger Zeit folgendes Inserat veröftentlicht: „Jeder ist seines Glückes Schmied! Sie können die [| | heute so riesig teu- » R EW DR i ren Fahrräder usw. TSREUZ: be uns . ) völlig kostenlos | TMMOXK? \ erhalten. Staunend Y. und verblüffend ein- \ TS PENEAEMER \ ENSE aus“ = » ‚geschlossen. Keiner- ' ZUSTRE y lei Verpflichtungen -=-eierdeleer: haben Sie, nur wol- Vom ‚„Barril:Werk, Frisch & Schmitz”, len Sie versuchen, uns die richtige Lösung des nebenstehenden Sprichwortes nebst Rückporto einzusenden. Heriot-Companie, Präm.-Abt., Friedenau W 351.“ Es handelt sich um einen typischen Fall unerlaubter Ausspielung und unlauteren Wettbewerbs. Die Lösung: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘ ist derart einfach — in dem Inserat heißt es ja auch „Miß- lingen ausgeschlossen‘ daß von einem Rätsel keineswegs die Rede sein kann. Die Anpreisung: „Sie können Fahrräder ..... sporn zur Nacheiferung sein zur I des gesamten Faches. Hauptgeschäftsstelle völlig kostenlos erhalten“, ist efi Es ist ausgeschlossen, daß jeder, de kinderleichte Lösung eins kostenlos erhält. Der lte es nur auf das einzusend [ - gesehen haben. Wir haben ge er- stattet. Der Veranstalter Juni 1927 zu RM. 2000,— trafe urteilt. Da US Strafe zu niedr st, ist Berufung eingelegt. Wer nicht E Kommi in Vergessenheit! Oberhausen/Rhl. - jetzt: „Barril:Gesellschaft, Frish & Schmitz”. Vor einigen Monaten erschienen in den verschiedensten “deutschen Tageszeitungen Chiffreanzeigen etwa nachstehenden Inhalts: „Gelegenheitskauf. Fabrikneues, noch nicht gebrauchtes Herren-Fahrrad Mk. 08,—, Damenrad Mk. 71, bei Mk. 8,— An- zahlung und Mk. 1,25 wöchentlichen Raten abzugeben Anfrage unter No. bei Dem sich Meldenden wurde eine pompöse, aus ‘drei Teilen bestehende Drucksache zu- gesandt. Der erste Brieibogen zeigte fol- genden Kopf: „Barril-Werk, Frisch & Schmitz, Blechverarbeitung und Verzinkerei, Oberhausen - Rheinland, Abteilung: \Fahr- räder.“ Außerdem w urden Bankkonto, Post- scheckkonto und Telegramm-Adresse aufge- führt. Weiter heißt es in diesem Schreiben : „Auf unsere Zeitungs-Anzeige .erhielten wir u. a. auch Ihre Adresse und über- senden Ihnen hier beigefügt unsern Pro- spekt über die angebotenen Fahrräder. Wie Sie hieraus zu ersehen belieben, liefern wir Ihnen ein erstklassiges, in jeder Beziehung tadelloses Fahrrad, direkt at Fabrik, mit einjähriger Garant De Garantieschein wird Ihnen sofort nach Bestellungseingang zugesandt. We rantieren wir, daB das Fa sac wird fachgemäß verpackt unbeschädigtem Zustande i Ihnen ein- geht. Der Preis versteht sich einschließ- lich Verpackung und Tr: rtkosten, so daß Ihnen keinerlei Nebenkosten ent- stehen. Berücksichtigen Sie nun ur wirklich niedrigen Preise bei einwa RENT 7 DER REICHS-MECHANIKER (Eine Million Fahrräder | Sämtliche Modelle Sättel und - Taschen e | fabrizieren in allen Ausführungen | | /Schlentri & Pavel BRESLAU 13 Farms A Telegrammadresse: Fernsprecher: Amt Primacarbid Lützow 8933, 8943 Allgemeine Garbid Verkaufs -Ges. m. b. 4. Berlin W.9 kömenerstr.28/29 gegründet 1904. EP PAHLOPRON * = D > | Schallplatten: Barlorbor, Beka, Columbia Nadeln 2 Wengleins, Herold, Burchard, Fürsten Ersatzteile Gesellschafter : Lonza-Werke Elektrochemische E. Fabrik. G.m.b.H., Waldshuf/ Bad. W 15 x Dr. Alex. Wacker, Ges. f.elektro- chem. Industrie G.m.b.H. München Alben für Platten liefern zu den billigsten Fabrikpreisen prompt | Joh. Lehmkuhla.c. | Kun Oldenburg/ Oldbe. "ın!a- Spezial-Grossisten des Lindström + Konzern. AlsoersteHand: Aelteste direkfe Fabriken - Ver- kaufsstelle Deutschlands, zirka 80 Läger daher [rachigünstige Lieferung überallhin ST EZA AAS I ARE Kataloge gratis mit Netto- u. Verkaufspreisen, N er = 7230, DER REICHS-MECHANIKER 263 E eier, garantierter Qualität und unsere außergewöhnlich günstigen Zah- lungsbedingungen, so werden Sie finden, daß Sie in keinem Fahrradgeschäft zu auch nur annähernd gleichen Bedingungen Kau- n können, zumal Ihnen Nebenkosten irgendwelcher Art nicht entstehen. „Wir können Ihnen nur empfehlen, mit Ihrer Bestellung nicht lange zu warten, da unser wirklich günstiges Angebot nur für die augenblickliche Saison bestimmt ist und die eingehenden Aufträge nach der Reihe des Bestellungseingangs erledigt werden. y 5 Wir bitten Sie, sich des anliegenden - vorgedruckten BestellScheines zu bedienen und uns diesen mit dem hier beigefügten Verpflichtungsschein, mit Ihrer Unter- schriit versehen, einzusenden. Hochachtungsvoll Barril-Werk Frisch & Schmitz. Abt. Fahrräder.“ Die beiliegenden Bestell- und Ver- pllichtungsscheine wiederholten im Großen und Ganzen die bereits aufgeführten An- preisungen, die sowohl hinsichtlich der Be- zeichnungen „Werk“ wie „Abteilung Fahr- räder“ und „direkt ab Werk“ und „erst- klassiges, in jeder Beziehung tadelloses Fahr- rad“ usw. unlauter sind. Hinzu kommt, daß in den Inseraten die gewerbliche Eigen- „Schaft der Inserierenden verschwiegen wurde. © Interessant ist, daß das ganze „Barril- Werk“ aus einem einzigen Büroraum be- ‚steht, welcher sein Licht von oben erhält und mit einer Schreibmaschine nebst dazu- gehöriger Schreiberin ausgestaltet ist. Das Zimmer befindet sich in Oberhausen, Lo- thringer Str. 62 bei einer Firma Köpper. Nach einer Auskunft des Rechtsbeistandes des „Barril-Werkes‘‘ war, — man höre und staune diese Firma Anfang 1927 als Blechwarenfabrik und Verzinkerei gegründet worden. Die Bezeichnung „Werk“ hätte aufgenommen werden können, da zwecks Pachtung oder Verkauf Verhandlungen be- standen hätten, die sich jedoch wider Er- warten linauszogen. Als reine Erwerbs- gesellschaft habe sich die Firma Anfang April 1927 entschlossen, bis zur endgültigen Erledigung der Verhandlungen die Saison der Fahrrad-Industrie als Handelsgeschäft auszunutzen. Pacht- bzw. Kauiverhandiun- gen seien endgüitig gescheitert und die Fir- ma nunmehr unter der Bezeichnung „Barril- Gesellschaft, Frisch & Schmitz‘ im Handels- register Oberhausen zur Eintragung ge- meldet worden. * Im Juni ging hauptsächlich durch die rheinische Presse die nachstehende Notiz: „Auch ein Abzahlungsgeschäft. Die beiden Inhaber hinter Schloß und Riegel. Freitag abend wurden die Kaufleute Adolf Fr. und Hermann Sch. in Mülheim- Styrum wohnhaft, wegen dringenden Ver- dachts, umfangreiche Betrügereien began- gen zu haben, festgenommen. Beide gründeten Ende vorigen Jahres eine offene Handelsgesellschaft unter dem Namen „Barril-Werk Fr. u. Sch.“. So- wohl Sch., als auch Fr. stand zur Grün- dung der Firma kein Kapital zur Ver- fügung. Unter genannter Firma gaben sie nach und nach Annoncen in mehr als 200 "Zeitungen verschiedener Städte Deutschlands über Angebote von Fahr- rädern auf, die durch eine Anzahlung von 8 Mark und monatlichen Teilzahlungen von 5 Mark in den Besitz der Käufer über- gehen sollten. Zum Zwecke der Finan- zierung ihres Geschäfts wollten sie mit einer Finanzierungsgesellschaft in Berlin in Verbindung getreten sein und auch zwecks Lieferung der Fahrräder mit einer Fahr- radiabrik einen Abschluß gemacht haben. Die Prüfung dieser Einwendungen ergab jedoch das Gegenteil. Mittlerweile mel- dete sich eine große Anzahl Kauflustiger aus allen Gauen Deutschlands, die ihre Anzahlungen und z. T. auch schon Raten- zahlungen, auf das von der Firma Barril- Werk Fr. u. Sch. errichtete Postscheck- konto in Essen, leisteten. Das einträcht- liche Geschäft wurde bereits seit Monaten betrieben. In dieser Zeit hatten sich über 200 Käufer für den Ankauf von Fahr- rädern gemeldet und die entsprechenden An- und Teilzahlungen geleistet, so daß eine Summe von 2700,— Mark einge- gangen war. Der Gedanke, die Käufer umgehend zu befriedigen, ist jedoch kei- nem von beiden Teilhabern gekommen, sondern es war ihnen vermutlich nur darum zu tun, in den Besitz der Anzah- lungen zu kommen, weshalb auch die Anträge der Käufer, die gebeten hatten, ihnen die Räder per Nachnahme zuzu- senden, iunberücksichtigt blieben. Die durch die Anzahlungen eingekommenen Beträge hatten sie nicht für den Ankauf von Fahrrädern, sondern zum Teil schon für ihre eigenen Zwecke verbraucht. Fr. und Sch. wurden wegen dieser auf ganz raffinierte Art und Weise ausgeführ- ten Handlungen am 5. d. Mts. dem Amts- gericht Oberhausen zugeführt.“ Wie wir vor kurzem gehört haben, so!l der beschuidigte Frisch als verantwortliche Person für das Geschäftsgebaren der Firma nicht in Frage kommen und daher das Ver- fahren gegen ihn eingestellt worden Gegen Schmitz ist Anklage erhoben. Bei den letzten Vernehmungen erklärte die Firma der Kriminalpo:izei, daß sie mit einem größeren Fahrradwerk in Verbindung stehe, daß jedoch die Verhandiungen über die Lieferung noch nicht abgesch'ossen seien. Die Räder würden unter Umständen später geliefert. Die von der Firma bzw. deren schon früher verübten Betrüge deren vom Landgericht Duisbi lung zu längerer Gefängnisstrafe erfolg haben das Aktenzeichen 5 J. 12045/27. Da die nunmehrige „Barri!-Gesells Frisch & Schmitz‘, Oberhausen, Rhl., schließfach 171, auch jetzt noch in ähnliche Weise wie ihre Vorgängerin inseriert, allen Kollegen diese Aufklärung willk sein. Wir werden weiter bericht DCE. alen Inhabern durite mmen RDM Der Simara-Fahrrad: Vertrieb durch Blanko-Abzahlungsverträge. Die ersten 600,— Reichsmark Geldstrafe wegen Zuwiderhandlung. Nach dem Erlaß des im Einvernehmen mit dem Arbeits-Ausschuß der Lieferanten- verbände am 30. 11. 1926 erwirkten gericht- lichen Verbots ihres Vertriebssystems haben die Veranstalter eine neue Spielart ausg- klügelt, den Interessenten zunächst Ab- zahlungsverträge übersandt und erst in nach- träglichen Bestätigungsschreiben die be- kannte Verbilligungsmöglichkeit durch Kundenwerbung in Aussicht gestellt. In mehreren uns durch Kollegen bekannt ge- wordenen Fällen haben wir, auch im Auf- trage der Lieferantenverbände, Strafantrag estellt. Das Landgericht, Kammer 8 für andelssachen, in Hamburg ist durch Be- schluß vom 22. 7. 27 (H VIII 746/26) einem unserer Anträge — in den übrigen konnte der klare Beweis der Zuwiderhandlung! leider nicht erbracht werden — gefolgt und hat die Simara-Inhaber zur Zahlung einer Geld- strafe von je RM. 300,— verurteilt. „Daß der Kaufvertrag und die Vereinbarung über die Kundenwerbung in 2 verschiedenen Ur- kunden enthalten ist, ändert nichts daran, daß es sich um das gleiche, nur in unwesent- lichen Einzelheiten modilizierte Vertriebs- ‚system handelt. Zu diesen unwesentlichen Abänderungen gehört es, daß der Betrag von RM. 7,— nicht mehr ausdrücklich in den Urkunden genannt wird. Nach wie vor ermäßigt sich aber bei erfolgreicher Wer- bung von 4 Kunden der Kaufpreis auf RM. 7,—. Dem Vertriebssystem kann auch da- durch der sittenwidrige Charakter nicht ge- nommen werden, daß den Käufern durch Werbung von mehr als 4 Kunden die Mög- lichkeit gegeben wird, den ganzen Kaufpreis und darüber hinaus noch weitere Beträge Zu „verdienen“. “ — Das Hans. Oberlandes- gericht hat durch Beschluß vom 30. 6. 27 (Bf. III 45/27) die sofortige Beschwerde der Veranstalter zurückgewiesen. In den Grün- den heißt es, daß die Veranstalter nach ihrem Vortrag „jetzt an Kunden nicht mehr gleichzeitig mit dem Vertragsformular den Prospekt versenden, sondern zunächst den Kunden den Abzahlungsvertrag zur Unter- zeichnung senden und erst, nachdem der Kunde diesen Vertrag unterzeichnet hat, un- abhängig von diesem Vertrage mit der Be- stätigung desselben ihm die Mitteilung von der Vergünstigung zugehen lassen, daß er durch Werbung neuer Kunden den Rest des Kaufpreises tilgen könne. Sie glauben, daßı somit ihr Vertrieb von Fahrrädern nicht mehr gegen das gerichtliche Verbot ver- stoße. Aber mit Unrecht. Durch das nach- trägliche Schreiben wird der Kaufvertrag modifiziert. Es besteht nunmehr ein Vertrag mit der Vergünstigung, den größten Teil des Kaufpreises durch Werbung neuer Kunden zahlen zu können. Es bleibt aber auch der durch diese Vergünstigung bewirkte Anreiz zum Abschluß des Kaufvertrages bestehen. Besondere Vertreter hatte die Simara, so- weit bekannt geworden, bisher nicht. Jeder neue Kunde wird durch einen früheren ge- worben. Nachdem in Absatz 3 des Schrei- bens angeführt ist, weiche Vergünstigung der Kunde durch Anwerbung neuer Kunden erlangt, heißt es im Absatz 4: „Die Kunden, die durch Ihre Vermittlung; bei uns ein Fahr- rad kaufen, können, wenn sie wollen, für uns ebentalls als Vertreter zum Verkauf un- serer erstklassigen Fahrräder tätig sein und sichern wir diesen für ihre Tätigkeit die- selben Vorteile wie Ihnen zu.“ Also der neue Kunde erfährt schon bei seiner Anwer- bung, bevor er um Uebersendung eines Ab- zahiungsvertrages bittet, welche Vergünsti- gungen ihm bei Abschluß des Vertrages zu teil werden. Es wird also auch bei die neuen Handhabung gerade der Tatbest verwirklicht, den das Verbot im Aug Die Antragträser mußten sich bewußt seir daß sie auch bei Anwendung ihres neı Systems gegen däs Verbot verstießen ie mußten bei gewissenhafter Ueberzeugung er- kennen, daß auch das neue Verfahren in demselben Maße, wenn auch nicht en den Wortlaut, so doch gegen den Sin Zweck des gerichtlichen Verbotes ve Sie mußten damit rechnen, daß sie strafbar machen würden und haben nach der Ueberzeugung des Gerichts damit ge- rechnet. Sie haben also schuldhaft richtliche Verbot übertreten.“ Nach der Feststellung des Hans. Ober- landesgerichts ist also auch die Verwendun von Abzahlungsverträgen mit der Ina sichtstellung der Verbilligungsmögli durch Kundenwerbung in einem nachträg lichen Bestätigungsschreiben unzulässis. Wir bitten alle Kollegen, aufzuachten, ob dieses System von der Simara noch weiter be- trieben wird. Das Landgericht in Hamburg hat, wie es in dem Beschluß vom 22. 2. 27 ausführt, bei der ersten Bestrafung von einer Haftstrafe abgesehen. Für jeden wei- teren Zuwiderhandlungsfall wird das Ge- richt daher Haftstraten zur Erzwingung der Unterlassung des Systems verhängen, so daß damit gerechnet werden kann, daß auch dieses System durch unser Vorgehen mit den Lieferantenverbänden unterbunden ist. RDM. das ge- zu ZA ET RER E AO AD Fe ZV eE u EEE LEN. EEE ER Vom Austandsmarkl Fehler, die sich rächen. Eine sehr lernste "amerika- nische Fachzeitschrift, die ın erster Linie wirtschaftäiche und kommerzielle Probleme behandelt und den Namen „System“ führt, bringt sehr interessantes Material, wes- denn Geschäftsleute so. oft alte Kunden verlieren. Das Material ist auf Grund einer Umfrage zusammen- gestellt worden, wobei insgesamt 177 Fälle heraus- gegriffen und bearbeitet wurden. Die Zusammenstel- lung zeigt. einwandfrei, daß nur- in einem einzigen Falle die mangelhafte Qualität der Ware den. Verlust des Kunden herbeiführte, während sonst stets der Händler selbst die Schuld auf sich nehmen mußte. Die Liste ergibt folgendes Bild: 47 Kunden wurden verloren, da sie zu ihnen nicht gleichgültig behandelt wurden, 24, da man geforderte Ware aufdrängen wollte, 36, weil sie sich vom Verkäufer getäuscht fühlten, 17, da sie unpünktüch beliefert wurden, 32, weil sie zu auf- Eich bearbeitet wurden, 11 durch. Taktlosigkeit des äufers, 6, weil ihnen die mangelnde Warenkenntnis des Verkäufers nicht zusagte, 3, weil der Verkäufer tatsächlich unbrauchbare Ware nicht zurücknehmen wollte, weil die Ware qualitativ nicht entsprach. Es be- gt sich also immer wieder der Grundsatz, daß der Erfolg letzten Endes immer nur von der wie der Detailhändler mit seiner Kund- umgeht. Die obige Zusammenstellung. gibt jeden- sehr guten Aufschluß, was man unternehmen, be- se aber unterlassen muß, um der Kundschaft zu können. In erster Linie darf die Kund- x vernachlässgt werden. Auch nach ereîts erfol ten Abschluß soll man den Kunden nicht den Augen lassen, sondern immer bestrebt sein, die Fühlung mit _1 zu behalten, ihn zu beraten und ihm f ) fachlichen Rates bedarf. Z3emühung unter dem Bemühung um die plumper Art sondern: mit Maß und! Takt, ch zu wirken, was. dem Kunden vollkommene Nichtbeach- Der Verkäufer soll nie zu. „dick auftragen“. Er icht im Augenblick einen Kauf der Erfolg nie von Dauer liche einem augen, Falls er faßt alle diese zusamnıen Die Kundschaft. darf. allerdings auch nicht in geschehen, ildrın schneller € ıerumspricht, daß dieser oder Geschäftsmann ne Kunden beschwatzt. Der Ber- t en. Ausdruck dafür geprägt „Mit machen!“ Falls man verlangt, so anderes Erzeı hüte man sich, ihm etwas aufhalsen zu er eigentlich gar nicht“ benötigt. Ein gut- Mensch kauft zwar auf Grund der Lob- besoffen einem ht das - bieten kann, was er Form ein er immer später darauf, daß er im wurde, und‘ setzt mehr 1 Geschäft Der Verkäufer muß Warenkenntniss; ne Kunden ınen. Es geht schließlich nicht Kunde dem Verkäufer rschätzîg - lächelnd die un- ungen über sich ergehen läßt. End- ien I hwatzt seinen haben, um einen be} uchbare Ware grundsätzlich zurückzu- H 1 wird immer ihre Früchte tragen. Wer Verkauf 50 wichtigen Faktoren beachtet, nmer einen zufriedenen Kundenstamm um uicht daran denkt, zum Kon- r hat das Glück (Oesterr. Nähmaschinenztg.) seines Ge- Nähmaschinengeschäft in Amerika. Das Nähmaschinen- f t ich in Amerika im Verlaufe des ver- recht gut entwickelt. Allgemein konnte P ı erhöht werden Die Umsätze liegen in eben um etwa 10 bis 15 v. H. über l für 1925. Für das laufende Jahr wird ! r ebenso beträchtlichen Umsatzsteigerung 1 D elektrische Nähmaschinenantrieb- Soll zu ing d Absatzes beigetragen haben, eine vie intensivere Werbetätigkeit ent- et € mußte Vom Standpunkt des Händlers n Sinne muß allerd tief betrauert werden, hen Werke 6 immer mehr das Filhal- t und daher der Händlerschaft Kon- u se Maßnahmen sich als be- werden, sei dahingestellt, da h ein sehr ansehnlicher Kunde DER REICHS-MECHANIKER Ist, der jedenfalls leichter beärbeitet werden kann als der Konsument, è (Machinery;) Die Lage im Fache in Oesterreich. Die jüngsten po- Iiüschen Vorkommnisse haben wieder die Aufmerksam- keit der ganzen Welt auf unser armes Bruderland Oesterreich gelenkt. Wohl noch nie hatten die öster- teichischen Geschäftsleute eine ärgere Krise durchzu- machen gehabt, als dies heute der Fall ist. Die Geldknapp- heit wirkt sich fast schon katastrophal aus. Immer län- gere Zahlungsfristen müssen gewährt werden und zwar nicht nur Seitens der Fabrikanten dem Grossisten gegen- über, oder von diesem dem Detailleur, Sondern auch von ofl finanziell recht schwachen Kleinhändler. Ein Verkauf per Kasse kommt so gut wie gar. nicht mehr vor, wenigstens nicht im Fahrrad- oder Nähmaschinen- handel. Für das Teilzahlungsgeschäft ist immer ein großes eigenes Kapital nötig., Die Geldmittel wurden aber in der Inflation verloren und ist seitdem noch keine solche Belebung des Geschäftes eingetreten, daß wieder neue Substanz angesammelt hätte werden können. Um durchhalten zu können, bleibt somit nur mehr der Weg. der Kreditaufnahme. Aber auch dieser W iSt bitter, da die Banken nur gegen sehr bedeutende Sicher- heiten Kredite gewähren und auch dann nur gegen hohe Zinsen, die beim normaten Geschäft kaum Hherein- gebracht werden können. Die Lage ist demnach in Oesterreich nicht gerade sehr rosig, doch ;st zu hoffen, daß unsere österreichische Kollegenschaft doch bald wieder zu normalen Geschäftsgang gelangt. Wir wer- den übrigens über Thema noch ausführlicher berichten. Aus Industrie, Handwerk u. Handel Die Berlin-Kalsruher Industrie-Werke A.-G., Karisruhe, teilen mit, daß sie gar nicht daran denken, die Näh- werden auch weiter dieses maschinenfabrikation einzustellen. Sie ihre bewährten Berka-Maschinen herstellen, ja es kann sogar sein, -daß die Fabrikation. weiter ausgebaut wird. Sai Industrie. Das bevorstehende Ende des S in der Fahrradindustrie macht sich zur Zeit in Auftragsrückgang bei einem Teil der Firmen bemerkbar. Einzelne Firmen berichten allerdings nach wie vor über gute Beschäftigung und entsprechenden Absatz. Nach- vorhergehenden Monaten mehrfach vor übertriebenem gewarnt worden war, kommt der jetzige Rückgang ‚nicht unerwartet. Erst die kommenden Monate einen genauen Ueber- blick darüber ermöglichen, ob auch außerhalb der Saison auf Grund von Lageraufträgen eine nslüge Konjunktur festzustellen sein wird oder ob ein starker Rückgang eintreten wird. Die Durchschnittszahl der wöchentlichen Arbeitsstunden schwankte zwischen 54 und 4 Von einer Seite wird Beschäftigungsziffer von 30 gegeben. Der Stand an Beschäftigten ist teilweise schon et n; an Kräften besteht ongemäßer Beschäftigungsrückgang in der Fahrrad- Saisongeschäftes einem dem schon in den Optimismus werden ausge- sprochen gü auch eine Stunden an- was zurückgeg ungelernten ein Ueberangebot. Verschiedenes Ein weltbewegendes Ereignis Sportwelt wieder aufhorchen. Der wurde mit einer Junkers-Maschine internationale Dauerflugweltrekord ließ die Immer wo Bosch auch Bosch-Magnet brochen. solche Höchstleistungen erzielt werden, ist Junkers-Maschine war mit und Bosch-Kerzen dabei. Die ausgerüstet. Zur Beratung des Entwurfs eines Berufsausbildungs- gesetzes im Reichswirtschaftsrat. Der vom Reichswirt- chaftsrat gebildete Ausschuß zur Beratung des Entwurfs eines Berufsausbildungsgesetzes hat sich konstitwiert und zu seinem Vorsitzenden Hermann-Char- lottenburg gewählt. Der Ausschuß wird am 20. Sep- tember mit der Entwurfs beginnen. Zu Berichterstattern wurden bestellt Handwerkskammersyndi- kus Dr. Paeschke-Breslau als Vertreter der Arbeit- geber und das Mütglied des Reichswirtschaftsrats Mahler als Vertreter der Arbeitnehmer. RH, Automobilausstellung Lille 1927. Dem Deutschen Aus- stellungs- und Messe-Amt (Berlin W 10, Königin- Augusta-Straße 28) liegen die Drucksachen für die dritte Ausstellung von Automobilen, Fahrrädern, Radio- Generalsekretär 3eratung des durch Kauf zahlreicher Lose zu unt Los: R.M. 1.— seine moralische Pflicht als Reichsverbands-Kollege erfüllt, die Lotterie RDM Nur für Mitglieder! induétrle und Zubehör in Lille vom 20. November bis 4. Dezeinber vor; sie werden an Interessenten zur Durchsicht ausgeliehen. Aut Anfrage bezüglich einer etwaigen deutschen Beteiligung hat die Ausstellungsleitung mitgeteilt, daß sie Anmeldungen deutscher Firmen gen entgegennähme, daß aber die Plätze in der Halle nahezu vergeben Seien. Interessenten, die sich zu beteiligen be- absichtigen, wird ehrenamtlichen Guido Patricolo, 45 Bid. St. nehmen zu setzen. Fahrradständer bei der Reichspost. Eine erfreuliche Neuerung! Die Reichspost läßt jetzt endlich ‘bei allen Postämtern Fahrradständer anbringen, um den Rad- fahrern die Möglichkeit zu geben, ihre Räder dort an- zuschließen. Für eine recht sinnreiche und praktische Neuerung an elektrischen Fahrrad-Beleuchtungen ist der Firma Herm. Riemann, Chemnitz-Gablenz, jetzt ein Patent erteilt wor- den, und zwar betrifft dasselbe die Unterbringung einer Reserve-Glühlampe im Halter des Scheinwerfers. Wet cher Radfahrer wird das nicht als eine besondere An- nehmlichkeit empfinden? Gewiß wird der Scheinwerfer der Riemann-Beleuchtung an sich schon mit einer guten und haltbaren Glühlampe ausgestattet und auch ein Durchbrennen derselben isf bei der vorzüglichen Kon- struktion der Lichtmaschine selbst bei schnellster Fahrt ausgeschlossen, immerhin ist die Lebensdauer jeder Glüh-. eine beschränkte und das Ende derselben läßt IEEE ETC EE nu Martin, Paris, ms Be- lampe sich nie voraussehen. Wie unangenehm ist es nun, wenn der Radfahrer unterwegs ist, vielleicht auf finsterer Land- straße, und er muß sich der Gefahr aussetzen, ohne Licht fahren zu müssen. Gewiß sollte jeder Benutzer einer elektrischen Fahrrad-Beleuchtung auch eine Re- servelampe das nicht, noch Ständig mitführen, aber wie oft unterblejbt dazu, da Sich einzelne Glühlampen wegen der bestehenden Bruchgefahr Schlecht unterbringen lassen. Wie angenehm ist es nun,. die Ersatzlampe immer bei sich zu haben und vor allem an einem sicheren Ort zu wissen, ohne davon irgendwie behindert- zu werden. Wie die beigegebene Abbildung zeigt, ist aus dem Material des Scheinwerferhalters ein zylindrisches Gehäuse herausgeprägt; eine mit Schnappverschluß ver- sehene Verschlußkappe schließt dieses Gehäuse nach unten ab. In diese Verschlußkappe ist dıe Ersatzglüh- lampe innen eingeschraubt. Man kann also wohl sagen, daß die Frage der Unterbringung der Reserve-Ghihlampe hiermit in der bequemsten und geschmackvollsten Weise gelöst ist und dieser Vorzug wird der «elektrischen Rıe- mann-Fahrrad-Beleuchtung gewiß viele Freunde zuführen. Wo halten die Reifen am längsten? England führt. Ein amerikanischer Gummikonzern hat auf Grund. sorg- erstützen ? Ziehung 20. August! empfohlen, sich umgehend 'mit dem Vertreter der Leipziger Messe, Herm | FRITZ TET Et RER ee E een == zn mn en t fältigster statistischer Arbeit die Lebensdauer der Be. reifung für die einzelnen europäischen Staaten errechnet: Diese Abhandlung in einem führenden amerikanischen Fachblatt enthält interessante Daten, die mit der Straßen- beschaffenheit der einzelnen Länder in direktem Zu- sammenhang stehen. Nimmt man die Lebensdauer eines Reifens für England mit seinem gut ausgebauten Netz hervorragend gepflegter Straßen mit 100 an, so ergibt sich für die gleiche Reifenmarke für Deutschland cine solche von 80 Prozent, in Belgien, Holland und der Schweiz von 75 Prozent, in Frankreich von 60, wäh- rend auf Spanien nur 50, die Tschechoslowakei 40 und die Balkanstaaten 30 Prozent entfallen. Zentralstelle für Radfahrwege. Der Verein Deutscher Fahrrad-Industrieller e. V., der sich eingehend ‘mit der Forderung der Propaganda für Radfahrwege befaßt, hat zur Erleichterung und Zusammenfassung dieser Arbeiten für das ganze Reich eine „Zentralstelle für Radfahr- wege“ geschaffen. Alle Organisationen und Zeitungen, die am Radfahren interessiert sind, haben Gelegenheit, von dieser Zentrale jede gewünschte Auskunft und- Rat- schläge zu erhalten. Die Radfahrerverbände sollen durch diese Maßnahme entlastet werden und’ werden gebeten, alle auf Radfahrwege bezüglichen Anfragen und Wünsche nur noch zu richten an die Zentralstelle für Radfahrwege, Berlin W 9, Linkstr. 11. Ratschläge für Radler. Durst? Auf der Wie löscht der Radler seinen Wanderfahrt ist der Durst oft ein arger Quälgeist, aber der kluge Radler läßt das Durst- gefühl nicht bis zur Unerträglichkeit anwachsen, und wenn er dennoch in Durstnot gelangt, kennt er andere Mittel zur Löschung des Durstgefühls, als das Hinunter- gießen eines Glases Bier oder der für harmlos gehal- tenen Flasche Selters. Wie der ganze Mensch, so müssen auch seine Gefühle von Hunger und Durst individuell behandelt werden. Was dem’ einen zusagt, vermag der andere nicht zu vertragen, und was den einen erfrischt, macht den anderen matt. Der Radfahrer soll aber ein Sportsmann sein, der seinen Körper kennt und beherrscht, der Herr seines Willens ist und die momentane Er- frischung verschmäht, wenn er dafür eine Ermattung ein- tauschen muß. Eine solche Reaktion tritt bei jedem “Menschen nach dem Genuß von Alkohol ein, und es ist eine Selbsttäuschung, dem Alkohol in irgendeiner Form eine durststillende Wirkung ohne Folgen zuzuschreiben. Aus diesem Grunde ist dem Radler jedes Alkoholgetränk erpönt, aber auch die so harmlose Milch und das für ¿benso harmlos gehaltene Selterwasser dürften nicht ohne Bedenken von jedem Radfahrer zum Durststillen ver- vendet werden. Die Milch kann auf der Weiterfahrt unch ihren Zersetzungsprozeß im Magen Beschwerden hervorrufen, und das Selterwasser “die ihm innewohnende Kohlensäure zu ten Versuche, den Durst zu Menge der Flüssigkeit. durch tun. — Die mei- stilten, scheitern au der Der Magen wird beschwert, und vermag dies die Folge dieser Ueberlastung ist ein Nachlassen der äfte oder eine Auflehnung des Magens. Diese Be- schwerden vermag die so berühmte Tasse schwarzen Kaffees nicht zu beseitigen, wenn auch die Rennfahrer dem Kaffee eine stark belebende Wirkung zuschreiben. "Die Rennfahrer gebrauchen den: Kaffee, aber nicht als edizin für einen verdorbenen Magen, sondern als Durst- stillmittel, und sie nehmen ihn auch nur un Quantitäten zu sich. — Als durststillend ist uns der Zitronensaft bekannt. Viele Wanderfahrer und Renn- fahrer nehinien eine- Zitrone mit auf die Fahrt, bohren sie an und saugen den Saft heraus. Besser ist es indessen, den Saft einer halben Zitrone mit cınem nen Glas Wasser vermischt langsam zw trinken, überhaupt alle Gietränke besser bekommen, wenn Se in kleinen Schlucken oder mit! einem Stück | zu sich nimmt. Buttermilch und Sauermilch löschen = Durst, aber wie schon oben gesagt, kann nicht Milch vertragen, und man muß mit der Buttermilch I der Saueren Milch doppelt vorsichtig sein, will keinen tnloebsamen Aufenthalt durch rückwärtige aktionen erleiden. BesSer ist kalter Tee als löScher, jedoch muß der Tee Sofort nach dem brühen von den Blättern abgegossen und leicht werden. Stark gesüßter Tee erzeugt Durst, zuckerhaltigen Getränke, von denem besonders ‚den künstlichen Limonaden gewarnt sei. Frisches durststillend infolge der säuerlichen dagegen ist der Cognac ein Feind des Radlers. Er löscht nicht den Durst, sondern peitscht den Radler für ‘eine kurze Zeit auf, um ıhm in der Reaktion’ alle Kraft und alle Lust zum Radeln zu rauben. kleineren klei- wie man Brot den jeder und man Re- Durst- Auf- ge- wie vor Obst Fruchtsäfte, ıen zes „wi rkt DER REICHS-MECHANIKER Büchertisch Mitteilungen vom Verband Deutscher Patentanwälte. Henausg, von Patentanwalt Dr. Fritz Warschauer,. Berkn. Sondernummer, Berlin 1927, 226 S. Preis RM. 7.—. Die aus Anlaß des 50 jährigen. Bestandes der reichsdeutschen Patentgesetzgebung von dem Verbande Deutscher Patent- anwälte herausgegebene Sondernummer seiner monatkchen „Mitteilungen“ bringt 22 Aufsätze von Mitgliedern des Verbandes. Die Aufsätze betreffen, die verschiedensten Gebiete des Patentwesens. Ebert, die Gesellen- und Meisterprüfung, Verlag: Schlimpert & Püschel G. m. b. H., Meißen, 422 S,, geb. RM. 6.—. Das Buch geht zum 5. Male. hinaus in die deutsche Handwerkerwelt, dem Nachwuchs den Weg zur Ablegung der theoretischen Prüfungen zu zei- gen, dem Handwerksmeister Berater und Führer im Wirt- schaftskampfe zu sein, den Lehrer zu unterstützen bei seiner Arbeit im gewerblichen Unterrichte und in Meisterkursen. Die Hauptteile beschäftigen. sıch mit der Gesetzeskunde, Wirtschaftsiehre, Buchführung und Kal- kulation. Oberingenieur Tramm, Das Verkehrsbüchlein für Alle. Mit 45 Abb. und vielen Merkregeln. Verlag: Erich Deleiter, Dresden-A. 16.- In Deutschland verunglücken schätzungsweise jährich 40° bis 50000 Menschen im Verkehr. Die Verkehrsfachleute sind sich dar- über, daß vier Fünftel aller Verkehrsunfälle durch per- sönliche Vorsicht vermieden. werden können. Nür Auf- klärung über die Verkehrsgefahren und Erziehung zur Vorsicht können die Verkehrsunfälle vermindern. Für diese Aufklärungs- und Erziehungsarbeit gibt das Ver- kehrsbüchlein in Wort und Bild praktische Regeln und Anregungen. Rechtsanwalt gestellten. Das Preis geh. 4,50 PATENTE Getrauchsmuster und Warenzeichen erwirkt und verwertet auf Grund 20jährig. Praxis F. Lonow, Hamburg, Lübsckersir. 18, Rat und Auskunft kostenlos. einig Dr. Georg Baum, Das Recht der An- Arbeitsrecht Deutschlands Band VII. — RM., in Halbl. 5,70 RM. — 256 S, Berkn W 10. Nachdem 1. Jui in alle Ange- Industrieverlag Spaeth & Linde, durch das neue 'Arbeitsgerichtsgesetz, das am Kraft trat, ein einheitiches Gericht für stellten geschaffen ist, i erwünscht, die verschieden- arligen Gesetze, welche die Rechtsverhältnisse der An- gestellten regeln, übersichtlicher Form zusammenzu- stellen. Das vorliegende Buch behandeit döe Quellen des Angestelltenrechts, die einzelnen Gruppen der Ange- stellten, Grundlagen des Angestelltenvertrages unter Hervorhebung der wichtigsten Grundsätze über Tarif- vertrag und Betriebsvereinbarung und gibt eine Ueber- sicht über die Zuständigkeit der Sondergerichte. Mit knappen, gemeinverständächen, die Ergebnisse der Rechtsprechung wiedergebenden Erläuterungen Sind die Bestimmungen des BGB. über Dienstverirag ufd Auf- trag wiedergegeben. Besonders kommentiert sind Bestimmungen des HGB. über dre Handlungsgehilfen usw., sowie die Sonderbestimmungen der Gewerbeord- nung über die höheren technischen Angestellten und über Angestellte in offenen Verkaufsstellen. Von Spezöal- sind das Kündigungsschutzgesetz und die für Angestellte wichtigen Bestimmungen des Gesetzes über unlauteren Wettbewerb wiedergegeben. , Ein aus- führliches Sachregister erleichtert die Benutzutig des Buches. Dipl.-Ing. Gruber, Regierungsbaurat, Technisches Zeich- iSt es die die gesetzen den nen. Eine Anleitung zur Anfertigung technischer Zeıch- nungen für alle technischen Berufszweige mit - zahl- reichen erläuternden Abbildungen. Verlag Otto Maier, Ravensburg, RM. 3.—. Für den im Fachzeichnen noch nicht sicheren Techniker und Handwerker ist dieses Buch bestimmt. Es lehrt die Anfertigı einwandfreier Konstruktionszeichnungen. Zeichenmater und Werk- zeuge, auch die Grundlagen des geometrischen und Projektionszeichnens sind eingehend beschrieben: Den Hauptabschnitt bildet die Anwendung des Zeichnens m den einzelnen Berufszweigen, z. B. bei den Hand- werkern. Die deutsche Mark von 1914 bis 1924. Dieses im philatekstischen Verlag. von erschienene Büchlein (Prei deutsche Reichsbankno kassenscheine der Vorkı - von 1 M. bis zum 100 Bill dem Text. Der 2. Tet enthält Deutschen Reiches von 1914 bis Germania- bis zur 50-Milh ausgaben, Provisorien u photographischer W Das 64 S um essante Chronik ü Zet dar. Dr. A. Kallee und Dr. P. Gros, Taschenbuca des Arbeitsrechts, 6. Au 74 t RM. 6,80 D Buch ist in erster L a bestimmt. Zunächst b Einführung das bildende Lexikon dem 2 Fragen „ArbeitsrechtZz Tragen, sonst rung sowie hegenden deren Zah sentlich I- eb 74 nung zehre alte billigster drucke des Zat Ict vorheriger tsgesetz ist entspricht d Rechtsz lung geltenden 14.. Aprit 1927 ts noch kurz berück S t tum, Rechtsprechung e ich 1. April 1927 Ihle und Kampradt, „Zur ge theoretische Prüfung erlag Schneider, Querfur Lehrling bestimmt und soll de Berufsschule t I he frischur Innalts- Verzeichnis Die Lotterie RDM. — G L E Hindenburg-Dank. — Re kertag burg vom 14. bis 18. Jı Jege system im Nat - Be wirtschaftliche Hand Mona 1927. — Juf - Auskun - u ftei des Reich Aus den Gauen. Vongas=Inhallsverzeichnis Nr. 4. G Das Au SESEVZES (Albert kämpfung c Mechaniker-S — Zur Zentrifu Scheinwerfer r — Preisausschreiben. — Fi su Flugwesen. — Amtlicher Teil Auskunft verbandes. — Sport und Tou Emailliev- und Gernickiungswere Winkelmann & PraSuhn, Deimenhorsi, Teieion 2475. Ausführung Sämtlicher Rahmenreparaturen. Hauptgeschäftsstelle: Bremen, Birkenstr. 11 / Geschäftszeit: Drahtanschrift: Reichsverband Bremen / Postscheckkonto: Hannover 5070 / Bankkonto: Bremer Ban 8—1 und 3—6 Uhr, Sonnabends: 8—3 / Fernspr.: Roland 2363/2319 ‚ Filiale der Dresdner Bank Geschäftsführer: Syndikus Dr. jur. et rer. pol. A. Graff. 2 Ehrenmitglieder: Obermeister Herm. Eisele, Schwäb.-Gmünd; Clem. Wehrheim, Homburg v. d. Höhe. Vorstand: Vorsitz: Obermeister R. Tegtmeyer-Bremen / stellv. Vorsitz.: Obermeister ©. Körner-Naumburg (Saale), Dompl. 1a O. Berndhäuser-Charlottenburg, Cauerstraße 30 / Otto Heydt-Ludwigsburg, Vordere Schloßstraße 9 / E. Nestier-Bonn a. Rh., Stiftplatz 7 / Obermeister F. Puschke-Braunsberg Ostpr. / G. Uhl, Nürnberg, Verbandszeitschriften: „Der Reichsmechaniker‘ wöchentlich, „Vollgas, die Motorzeitung‘‘ 14 tägig. kostenlos, die zweite gegen 3 M. je Vierteljahr. Kein Eintrittsgeld. | Mitglied erhält nach Wahl eine Zeitun und Flugschriften Stehen jedem Kollegen zur Verfügung. SD u u nn ge Baer er A a RIE u u EL ZENT E TEN SERRA EIIIE Neues Siralverlähren gegen die Inhaber ges Simara-Fahrrad-Veririebs, Hamburg. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschafı hat diese auf unsere Strafanzeige am 14. Juli 1927 erneut Anklage wegen unerlaubter Ausspielung erhoben. — Ueber den Verlauf des Verfahrens wird des Näheren berichtet werden. — Wir bitten alle Kollegen, aufzu- achten, ob das Simara-System in seiner un- zulässigen Form noch fortgesetzt wird und die gemachten Beobachtungen baldigst der Hauptgeschäftsstelle mitzuteilen. Deutsche Nähmaschinen-Mechaniker-Schule, Bieleleld. 10 Schüler der Nähmaschinen-Mechaniker- Schule, die Ende September die Schule ver- lassen, suchen zum 1. Oktober Stellung. Angebote bitte ich Nähmaschinen- Schule zu richten. an die Der Direktor: Prof. Woernle. Schneeballsysiem „Diabolo-Eknorihaus, Metz (Lolhringen). Auch diese Firma überschwemmte Deutschland mit Stammbogen, in denen Fahrräder für RM. 7,— in Aussicht gestellt urden Bei den zuständigen Behörden ben wir sofort Anzeige erstattet. Nach ststellung des Auswärtigen Amtes hat Firma den Vertrieb von Fahrrädern ein- estellt und das Geschäft aufgegeben, so auch dieser Schädling nunmehr be- eitiot 1St Diebstahl. Ein D-Rad, Fabriknummer des Fahrge- stells und des Motors 13646, 1,9 bzw. 8 PS. 140 ke, Erkennungsnummer IS 23 125, vurde einem Kunden des Koll. Wilhelm Dietz, Harburg a. d. Elbe, gestohlen. Wir bitten bei Auftauchen dieses Rades zweck- enliche Mitteilungen direkt an den Koll. Dietz senden zu wolien. Hauptgeschäftsstelle. Herda’s Kuliur-Fahrradveririeh, schneeballsysiem. Der Veranstalter wurde, wie bereits mit- teilt, am 3. 1927 vom Schöffengericht n Breslau zu Monaten Gefängnis verur- teilt. Die Berufung des Angeklagten wurde eben verworfen, daß die gerechtfer- tiste Verurteilung zu der empfindlichen Gejängnisstrafe nunmehr rechtskräftig ist. — Es ist nur zu wünschen, daß die übrigen D > so Gerichte auch stets auf Freiheitsstrafen er- kennen, damit das Schneeballsystem endlich vollends ausgerottet wird. Die Fahrrad-Diebstahls-VersicherungLumergo, Frankluri a. M., läßt durch ihre Agenten große Propaganda machen. Es wird dem Kunden in den Ver- sicherungsbedingungen versprochen, daß bei Verlust oder Diebstahl des versicherten Ra- des Sofort ein gleichwertiges Rad gestellt wird. Es ist festgestellt worden, daß davon jedoch keine Rede ist. Die Gesellschaft stellt den Geschädigten Räder- folgender Fa- brikate zur Verfügung: Starkenburg, Moha, Sport, Ideal oder Baronia. Diese Räder lie- fert die Geseilschaft selbst. Die Lieferung von Markenrädern lehnt sie ab. Wir können unseren Mitgliedern die Arbeit mit irgend- einer Fahrrad-Diebstahls-Versicherung, die bei Verlusten billige Fahrräder liefert und dadurch auch den Fahrrad-Fachhandel um- geht, niemals empfehlen. Hauptgeschäftsstelle. Deutsche Nähmaschinen-Mechaniker-Schule Bieleield. Tagesvollschule mit Schlußprüfung. Beginn des Wintersemesters: 7. Oktober 1927. Der Lehrplan wurde in Nummer 2 be- kannt gemacht. Anmeldungen nimmt das Sekretariat der Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Bielefeld entgegen. Preisermäßigung für Flugblätter. Wir sind in der Lage, den Preis für Flug- blätter zum Abwehrkampf gegen die Firma Mifa ab 7. 7. 27 auf RM. 4,50 für das Tausend zu ermäßigen. Firmeneindruck : RM. 2,— je Tausend. Hauptgeschäftsstelle, Bekanntmachung 54. ‚Vor Eingehen einer Geschäftsverbindung mit nachbenannten Firmen empfiehlt es sich, unter Beifügung eines Freiumschlages ver- trauliche Auskunft bei der Haüptgeschäfts- stelle Bremen einzuholen. Auskünfte werden ausschließlich an Mitglieder erteilt. Reichsverband Deutscher Mechaniker e. V. * Amelung, Wittig & Co., Duisburg. Ardie-Werk A.-G., Nürnberg VII. Bauer & Co., Klein-Auheim. Beerend & Co., Hamburg. Beiner, Max, Zürich und München. Bohne, Friedrich, Spedition, Bremen. Brodowsky & Zander, Rostock-Hamburg. SR a > ax 2% <3 QUA 6 E Neue Gasse 17. Jedes Anmeldekarten mit Arbeitsplan Coppel, Alexander, Hilden. Diekmann-Renner G. m. b. H., Brackwede bei Bielefeld. Duisburger Fahrradfabrik Schwalbe, burg. Eisen- u. Metall-Industrie G. m. b. H,, Düsseklorf. ; Emmerich jr., Max, Remscheid. Erlethaler Maschinenfabrik, Erlau. Fahrradfabrik Zimmer, Jena. Fahrradwerke Union, Nürnberg. Glückauf-Werke, Oberschaar b. Freiberg. Göthe, Arthur, G. m. b. H., Meißen. Hamburger & Co., Berlin. Hartje, Herm., Hoya a. d. Weser. Hartwich & Petrak, Finsterwalde N.L. Heidemann & Co., G. m. b. H., Bielefeld. Hübner, Georg, Nürnberg. Duis- Isensee sen, Max, Dresden (Verkaufsbüro der Komet-Fahrradfabrik). Köhler & Co. G. m. b. H., Altona. Köhler-Werke A.G., Altona. Kubicki, Wesermünde. Lange, Fritz A., Leipzig. Lange, Oskar, Bonn. Lindcar-Fahrradwerk, Berlin. Liedtke & Wiele, Bremen. Lloyd-Handelskontor, Hamburg. Martens, Julius, Simara). Märka Fahrräder- und Nähmaschinen-Gesell- schaft m. b. H., Berlin. Menschau, B., Düsseldorf. „Mestro‘“ Fahrrad- u. Motorradfabrik, Rosa Husack, Neukirch. Mitteldeutsche Fahrradwerke, . Sangerhausen u. Berlin. Mros, Friedrich, Dresden. Nagel, Bernhard, Stettin. Nelson Fahrradbau G. m. b. H., Berlin. Nevermann & Co., G. W., Hamburg. Norfa Fahrradindustrie G. m. b. H., Hamburg. Pfaff, Nähmaschinenfabrik, Kaiserslautern. Polonia-Fahrzeug-Industrie, Altona. „Sar“ Automobil-Ges., Charlottenburg. Silva-Fahrrad-Gesellschaft, Köln. Stricker, E. & P., Fahrradbau, Brackwede- Bielefeld. Stennulat, Ing P, dukte, Berlin. Sturmvogel, Gebrüder Grüttner, Berlin. Vesting, B., Werne. Weinland & Co., N jrnberg. Wiesenhütter, Oswakl, Schönau. Wölber, Hermann, Hamburg. Wurrmann, Paul, Hamburg. Zenith-Fahrrad-Werk, Verkaufsges., Berlin. Zentralwerk für Matrizen- un Pressebau, Auma ji. Thür, ! Hamburg (Lieferant von chem.-technische Pro- Deutsche Metoren- und Fahrzeug- Mechaniker-Schule, Bielefeld. Das Wintersemester beginnt am 27. Sep- tember 1927. Anmeldungen sind an das Sekretariat der Handwerker- und Kunstgewerbe-Schule in Bielefeld zu richten. Der Lehrplan ist aus Nr. 53 ersichtlich. Deutsche Hralilährzeug - Mechaniker-Schule Düsseldorf. Beginn des Wintersemesters: Mitte Ok- tober 1927. Der Lehr- und Betriebsplan Nr. 1 veröffentlicht. Anmeldungen werden an den Schulleiter, Herrn Direktor Schuth, Düsseldorf, Char- lottenstraße 79 c, baldigst erbeten. wurde in Deutsche Nähmaschinen- Mechaniker - Schule, Bielefeld. Die Schule bittet um die Einsendung von Reparaturmaschinen bis zum 10. 9. 1927. Prof. Woernle. Direktor. AnfragenohneFreimarke werden mit Rücksicht auf die schon am 1. 8. eingetretene Erhöhung der Postgebühren von unserer Aus: kunfteı grundsätzlich nicht mehr beantwortet. Mit der Erhöhung wurde von der Magdeburger Generalversammlung erst für dem 1. 10. gerechnet. Auskunftei des Reichsverbandes Auskunft :- Rat :-: Gutachten Anfragen an: Reichsverband Deutsch. Mechaniker Bremen, Birkenstraße 11. Auskünfte werden nur an Mitglieder und nur gegen Freimarke gegeben. Kleine Auskünfte kostenlos gegen Freimarke. Gutachten je nach Größe durchschnittlich Mk. 2.— bis Mk. 5.—, umfangreichere Arbeiten laut Abrede. Briefkasten. Innungszugehörigkeit. Lohnempfänger sind nicht selb- ständige Gewerbetreibende im Sinne der Gewerbeord- nung und dürfen daher nicht in eine Innung auf- genommen werden. Naumburg. Der Reichsverband ist doch eın festes Band. Die Grüße aller Kollegen, der auswärtigen sowohl, wie der eingeborenen, und der Angehörigen werden bestens erwidert. B. F. „Prompt“ und „schnell“ heißt dasselbe. Wir „haben über den Redner gelacht. O, diese Fremdwörter! * Fragekasten. Frage Nr. 512. Schränke Sowie Schatullen mit ein- gebauter Saxophontonführung für Sprechmaschinen. Welche Firma ist Hersteller oder Lieferant? Rechtsberatung Die Rechtsberatung erfolgt unentgeltlich und ohne Verantwortung für Schriftleitung und Verlag an solche Kollegen, welche ihren Beıtrags- verpflichtungen ordnungsgemäß nachgekommen sind und welche ihrer Anfrage ausreichenden Freiumschlag beigelegt haben. Frage Nr. 321. W. H. in N. Auf dem Grundstücke meiner Schwiegermutter habe ich vor Jahren ein Werk- Stattgebäude verhältnisse? errichtet. Wie sind die Eigentums- Antwort: Alte mit dem Grund und Boden fest ver- bundenen Sachen, insbesondere Gebäude werden wesent liche Bestandteile des Grundstücks. Sie gehen also in das Eigentum des Grundstückseigentümers über. Dem- nach. würde auch Ihr Wierkstattgebäude im Eigentum Ihrer Schwiegermutter stehen. Nicht als Bestandteile eines Grundstücks gelten die erwähnten Sachen, wenn Sie nur zu einem vorübergehenden . Zwecke mit dem Grund und Boden verbunden sind, oder Gebäude bzw. andere Werke, die in Ausübung eines dingfhchen Rechts an einem fremden Orundstücke z. B. Erbbaurecht, Dienst- barkeit von dem Berechtigten mit dem Grundstücke verbunden worden sind. Dr. B. Frage Nr. 322. M. H. in C. Ich habe ein Rad an eine Kundin auf Abzahlung unter Eigentumsvorbehalt verkauft. Nun- hat dieselbe das Rad an einen Trödler weiter verkauft, dem Sie erzählte, daß das Rad für ihre Schwester verkaufe. Nach fangem Handeln einigte man sich auf einen Press von RM. 30.—, nach- dem der Trödler sich eine Bescheinigung über dıe Verkaufsberechtigung hatte geben lassen. Antwort: Die Kundin hat sich der Unterschlagung schuldig gemacht. Aber auch gegen den Trödler dürfte Strafanzeige wegen 1 ratsam sein. Wenn eine Frau ein Fahrrad für ihre Schwester ver- TL EA kauft, wird sie nicht nach und nach auf einen derartig niedrigen und unangemessenen Preis heruntergehen Kön- nen. Außerdem spricht die Bescheinigung dafür, daß der Trödler gewisse Zweifel gehabt hat. Er hätte sich auf keinen Fall mit dieser Bescheinigung einer ihm fremden Person begnügen, sich vielmehr von sich aus mit der a bEchen Schwester in Verbindung setzen müssen. Ein Trödler muß sehr vorsichtig sein und vor allen Dingen jede Erkundigungsmöglichkeit über die von seinen Kunden gemachten Angaben ausnutzen. Heut- zutage weiß jeder Mensch, daß fast alle Räder auf Teil- zah y unter Eigentumsvorbehalt verkauft werden. Vergl. „Reichs-Mechaniker“ Nr. 37 vom: 10. 3. 1927 1070. B. nicht. Seite Dr. Frage Nr. 323. Kunde zahlt Welche Rechte habe ich? Antwort: Sie müssen den setzen. Zahlungsverzug liegt angemessener Zahlungsfrist verbundenen ‚Mahnung nicht gezahlt wird. Beim Verzuge des Käufers mit seiner Pflicht zur Zahlung des Kaufpreises kann der Verkäufer J. L. inG. Men Kunden in vor, Zahlungsverzug wenn trotz einer mit nach vergeblicher Fristsetzung Schadensersatz verlangen oder vom Vertrage zucücktreten. Ihren Schadensersatz können Sie ganz einfach in ordentlichem Rechtswege einklagen. Dr. B. DER REICHS-MECHANIKER 267 Frage Nr. 324. L. S. in Sch. Rad, welches ich einem Kunden unter verkauft habe, käuflich erwerben? Kann jemand ein Eigentumsvorbehalt Antwort: Ja. Im Falle des sogen. gutgläubi werbes vom Nichteigentümer. BGB. $ daß der Erwerber auch dann E N Sachen wird, wenn di gehört, es sei der nicht in gutem gutem Glauben, Fahrlässigkeit Veräußerer gehört. Frage Nr. 325. R. K ist bei Abzahlu Antwort: Das Re timmt, daß I rinne Schuld fällig s Käufer mit mi ganz oder mit der Gesamt f Frage Nr. 326. mehrjährigen bewerb? Antwort: Ju jährigen Garan unlauteren W fü g der gewährle einer me Anlock gesel Frage Nr. beendigtes Zivi ‚daß er er # Garantie auf Antwort: Wiedera stitutionsklage find Fahrräder, Au 329. Frage Nr. pfüchtet selbe Fabrikat z Antwort: Der Grossist mit s zu S sehen verka Wirkung. Verlangen Sie von Ihrem Grossisten mit nächster Bestellung Probesenduns. Hermann Detert & Co. Fabrik von Neuheiten, Hannover. REVUE-PUPPEN für die Lenkstange der neue Reizartikel für Radler und Radlerinnen von einzigartiger 4 m Di 8 SINGEN | è 0 R Aus > gi DAR: ZU = 2 7 x Wir hoffen, an diesem Tage nicht nur die Anträge zum Gautag, welche nur von Bezirken und a DERS ME MENICON Kollegen eilt rden können, müssen bis zum unsener Innung, gen der un. Gall Westfalen Innungen gestellt We telle sein. — liegenden Bezirke und Gaue begrüßen zu Können. 15. September im Besitz der Gaugeschäftsstelle Se ß 7 = : | Die Tagesordnung und der Verlauf der einzelnen Sitzun- gez.: Tegtmeyer, gez.: Zuchhold, Wie bereits durch Rundschreiben und im „Reichs- gen und Veranstaltungen wird noch bekannt gegeben. = ee Geschäftsfühn Mechaniker“ mitgeteilt worden. ist, findet unsere Gau- Die Lieferanten sind zu den öffentlichen Sitzungen der SEN + "er. Bean ung an 3 September; morgens Sys nUhr a Fachgruppen, zur öffentlichen Generalversammlung und E Bielefeld im Vereinshaus statt. Wir machen hiermit zu den gesöllschaftichen Veranstaltungen ergebenst ein- a! nochmals auf die Versammlung aufmerksam. — In der ar hau Dresden nächsten Woche geben wir die Nechasunen aa = |. Der Gauvorstand. Einziehung des Mitghedsbeitrages für das 1. Vierteljahr E . | = u er 3 . sk ö > auvorsitzender. 3 Y 4 1927/28 heraus. Wir bitten die Kollegen, die Nach- I. A.: Oskar Körner, O Dem Kollegen Otto Tacke, Dresden-Laubegast, Oester. nahmen einzulösen und sie nicht ohne Angabe von reicherstr. 63, sind in der Nacht vom 12. zum 13, Aug, Gründen zu verweigern. Der Betrag, der eihgezogen al remen 1927 durch Einbruch folgende Fahrräder gestohlen wird, beträgt 8.00 RM. zuzüglich 50 Pfg. für Un- 6 B worden: kosten. Um Irrtümer zu vermeiden, bemerken wir, daß 1 neue Rennmaschine, Diamant Nr. 100, - weinro) als Absender Th. Avenstrodt, Warendorf, angegeben ist, Mechaniker-Pflicht-Innung Bremen. emailliert mit ebensolchen Schutzblechen, gelber Strahlen. da unser Postscheckkonto auf den Namen des Vor- kopf, Westwoodfelgen erteefarbig mit Drahtbereifung sitzenden läuft. 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W., Hamburg, Hannover, Kassel, Koblenz, Köln, Königsberg i. Pr., Landshut i. Bay.., Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg, Stettin, Stuttgart.

Der Reichsmechaniker Zeitung 18. August 1927


Von
1927
Seiten
38
Art
Zeitung
Land
Deutschland
Marke
Der Reichsmechaniker
Quelle
Gerhard Eggers
Hinzugefügt am
29.02.2020
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