Der Reichsmechaniker Zeitung 15. September 1927

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Bremen, 15. September 1927 Verlagspostansialt Brinkum AMTLICHES FACHBLATT DES REICHSVERBANDES DEUTSCHER MECHANIKER E. Y. REICHSVERBAND DER MECHANIKER -INNUNGEN. REICHSVERBAND | DES KRAFTFAHRZEUG-, FAHRRAD-, BÜRO-, UND NÄHMASCHINENHANDELS TOT HINTITTTTIIUNINIINHIN ION INNI ii EN U. HÄNDLER ERHÄLTLICH IST In ADI G.+BERLIN NW.8B7 CO+A E& a pr CES 8 Î ; 5 ‘ | o \ oO >) x ie Y LE PA EZ " Cre “LEE FETE E IE IZ TIT SO IIR A 5 T3 E ¡9 Br ’ 2 | E Cia £ z C DA 5A Bin ee BB 2 / H € Pi \ EN Pr > 2 Z 1 ; x a E fe \ 5 N N & : % £ N RE ES DARFST TEETRIEDE TEN TER SET EEE REDEN INS) OHIO) DER REICHS-MECHANIKER 389 ö 3 hi A Rn RS Be un AREA Warum wollen Sie mit dem Nähmaschinen-Verkauf bis Weihnachten warten? Benutzen Sie das neue „BER:KA’” Abschlaeszahlungs: System. — Es macht Sie unabhängig von jeder Kon: junktur, erhöht Ihren Kimsatz und Ihren Gewinn. Wenden Sie sich an uns direkt oder an unsere Vertreter. BERLIN-RARLSRUNER INDUSTRIE-WERRE A.-G. Gartenstr. 63771 KARLSRUHE 1./B. 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Unsere Handelsverträge stehen unter dem stützung „deutscher Hausfrauen‘ berufen. irauen müssen darauf hingewiesen werden, Druck des Versailler Vertrages, d. h. sie sind Das soll, muß und wird anders werden, daß ihnen ihre po:itische Gleichberechti- wenig günstig für Deutschland, und Ein- wenn die Hausfrauen in ihrer Organisation gung nicht nur die Pflicht auferlegt, bei den fuhrverbote, die etwa das deutsche Gewerbe die Pflicht kennen lernen, die sie der deut- W ahlen ihren Stimmzettel ıbzugeben, son- schützen könnten, dürfen wir uns nicht er- schen Industrie und dem deutschen Hand- dern sich bei jeder Handlung den Bedürf- lauben. Da entsteht in erhöhtem Maße werk gegenüber schulden. nissen des Vo:kes anzupassen. Die bürger- für die Verbraucher die Aufgabe, sich aus- lichen Haustrauen = und um solche han- schließlich aul den Verbrauch deutscher p = = E = N delt es sich in deı „Reichsvereinigung deut ch — müssen auc : S : Sz - . über die schwere Schädigung aufgek!ärt _Da die Hausfrauen die größten Summen Unſer aller Pflicht. werden, die sie unserem Mitte'stand antun. im Einkauf durch ihre Hände gehen sehen, wenn sie in Warenhäusern und Konsum- so liegt bei ihnen eine schwere Verant- Dindenburg gehört dem ganzen vereinen kaufen. Leider kann man noch wortung. Um dieser gerecht zu werden, FE 2 = immer die Erfahrung machen, daß bürger- bedarf es eines Zusammenschlusses aller | deutſchen Volke. Ihn zu ſeinem Tee Fus e Bares Eher begehen Waren einzustelen. scher Hausfrauen‘ led Hausfrauen, die sich ihrer Verantwortung SO. Beburtstage in der von ihm Unsere Hausfrauenorganisation sieht eine dem Vo'k, den einzeinen Erwerbsgruppen = 3 u x g = - ihrer vornehmsten Aufgaben darin, die gegenüber, bewußt sind. Jelbſt gebilligten Weije zu ehren, Hausfrauen im: Zusammenhang mit den Be- Für die Reichsvereinigung deutscher Haus- iſt unſer aller Pflicht. dürfnissen unseres Vo!kes zu bringen und frauen ist ein Schutz deutscher Waren jeder 7 jede vernünftige Hausfrau, die so weit po- Art die Grundlage des Zusammenschlusses, Reihskauzler Dr. Mare. litisch geschuit ist, daß sie die Tragweite denn sie ist sich darüber klar, daß unsere ihres Handeis in seiner Wirkung für unsere zerrüttete Wirtschaft nur dann wieder ge- % Volkswirtschaft erkennt, wird sich der sunden kann, wenn unsere Einfuhr nicht „Reichsvereinigsung‘“, Geschäftsstelle in Bad dauernd die Ausfuhr übersteigt. Gerade Dergeßt die Diudenburgjpende nicht! Schwartau b. Lübeck, anschließen in den letzten Jahren hat sich ein scharfer Es zen Ile Kräfte Br hl Kampf bei dem Absatz aus!ändischer Auto- Annahmeſtelle: EA eE A NALTE-ZUSAIILENS ESCH 1OS- mobile, landwirtschaftlicher Maschinen und Rei } S Pt Te eine RS NO! REN SSL Nähmaschinen bemerkbar gemacht. Die eihsperband Deufjcher Mechaniker, o.kes er cannt JADEN, um auch auf wirt- ausländische Konkurrenz sucht mit allen Poſtſcheckkonto : Hannover 5070. schaftlichem Gebiet zu en DESEES Mitteln ihre Fabrikate auf dem deutschen St un en Pflichten der Auf- Markt unterzubringen. = gabenkreis unserer lausfrauenorganisation nicht erledigt, sondern die Frage der Haus- Solange es deutsche Hausfrauenvereine Die Grundlage für die Erfüllung des haltsführung seibst, der hye gibt, deren Verbandsschriften durch Singer- Dawes-Abkommens war, daß unsere Waren- nährung der Familie u anzeigen bestritten werden, deren Männer ausiuhr größer sei als vor dem Kriege. sichtigt werden. Die Rücksicht auf unser sich durch einen Sonderzug nach Witten- Tatsache ist, daß wir seit der Revolution Vo:ik, besonders auf den notleidenden Mit- berge holen, sich dort bewirten und ihre stets eine geringere hatten. Ob es sich telstand, den wir unter allen Umständen Bilder von dieser Besichtigung nachher ver- hierbei um Nahrungsmittel oder Erzeug- unterstützen müssen, bildet immer die öffentlichen lassen, solange kann sich eine nisse der Industrie handelt, ist im Hinblick Hauptrolle bei unserem Streben solche Firma mit Recht auf die Unter- auf das Endziel gleichbedeutend. Die Haus- IST YL ischen Eı a. m. wollen berück- Reichsmechanikertag in Magdeburg vom 14. bis 18. Buli 1997. Tagung der Reichsfahrradgruppe im Prunksaal der „Wilhelma‘, am Freitag, den 15. Juli 1927, nachm. 3 Uhr. (Fortsetzung.) Vors. Puschke: Koll. Trunz hat uns im Koll. Trunz ist in dem Vortrag auf die weiter noch die Zahl der Händler und Auftrage des Koll. Berndhäuser diesen Vor- allgemeine Lage unseres Faches eingegan- „Auch“-Händler, dann haben wir das rich- trag gehalten. Ich glaube in Ihrem Sinne gen. Wenn wir — ganz abgesehen von tige Bild, und wir wissen, daß wir heute zu sprechen, wenn wir von: hier aus dem der Band- oder Fließarbeit — heute die in einem ganz anderen Fahrwasser segeln. Koll. Berndhäuser den besten Dank und Zahl der Fabrikanten betrachten, ferner die Erst wenn durch die Umstellung oder da- die besten Wünsche für seine Genesung über- Zahl der Grossisten, die nach dem Kriege durch, daß einzelne Betriebe sich nicht mitteln. wie Pilze aus der Erde gewachsen sind, und mehr behaupten können, ein großer Prozent- Rn td NEE Gr 394 Satz der Fabrikanten, der Grossisten und auch der Händler verschwindet, dann wird vielleicht eine gesundere Zeit im Fahrrad- fach kommen. Das ist meine Ansicht; die Ihre mag anders sein. Wir haben gestern in der Nähmaschinen- Fachgruppe gehört, daß zirka 130 000 Agen- ten für Nähmaschinen im Deutschen Reich i sind. Diese Leute verkaufen nicht b:oß Nähmaschinen, sondern die wirtschaft- lichen Verhältnisse und ihr eigenes Bestreben drängen die Leute dazu, auch andere Ar- kommen Fahr- tätio tallo tike! mitzunehmen, und da räder in erster Linie in Betracht. Es gibt ja leider immer noch Fabriken und Groß- handlungen, die unsere Richtlinien nicht ein- halten und diesen schwarzen Existenzen auf die Beine helfen. Das Wort wird wir kommen zu nicht mehr Punkt gewünscht 3) Allgemeine Aussprache über das Ver- hältnis zu unsern Fabrikanten und Liefe- ranten. Hauptvorstand aus unter- ı wir im allgemeinen wohl das Verhältnis zu den Fa- Lieferanten etwas gebessert Es ist notwendig, daß wir uns über Punkt hier einmal aussprechen. Viel- st Herr Dr. Bäz zunächst einmal) uns zur Zeit am l meisten. be- 1s die Sachen Mifa und Opel nn ich Ihnen I über den letz- daß er sich in letzter Zeit ft hat Wir hoffen, daß Opel in allerkürzester Zeit nvernehmen zusammen- haben vom Haupt- müssen, daß doch ıt. der_-allein Soweit ich vom richte bin, schul- die eigentlichen in der ganzen hen sind, vor € nn ralvertretern, Bestret ıben hst großen zu erz n nz gleich durch wen. I tschland nn wird ein ler in I erteile nunmehr Herrn Dr. Bäz das zu Ihnen Dr. Bäz: Meine Aufgabe ist es € S Mitglie- Verhältnis zwischen den ichsverbandes und den Firmen VUpel zu sprechen. Gestatten Sie, s Verhältnis zur Mifa ı ITWeg- I zwar aus foloendem Grunde: D M ird, wie mir von vertrauenswür- 5 rklärt worden ist, in ihrer Ge- tung men ganz eigenartigen S vird höchstwahrscheinlich werden. Es soll die ıußer dem Vertrieb uch den Vertrieb von hmaschinen, Staub- l u übernehmen Das bis- erig Verhältnis zur Mifa wird vielleicht l inen Prozeß beleuchtet, Mifa verloren haben. nz otten darüber spre- Fabrikanten können W unsere Meinung ist. Wir haben Prozeß unserer Ansicht nach ver- weıl wir seitens der Fahrradindustrie Unterstützung gefunden haben, notwendig gewesen wäre. handelte es sich "um die verkehrs- oder handelsübliche Festlegung ler Bezeichnung ‚Fahrrad kompl“, ferner ist das ganze Geschäftsgeheimnis der Mifa das, daß Sie stets inseriert: Wir verkaufen lirekt ab Fabrik an die Verbraucher. Meine Herren! Die Mifa liefert tatsächlich ab Fa- brik an die Verbraucher. Man kann von der Mifa direkt beziehen, unter Ausschaltung cht die lie eigentlich Wie Sie wissen, DER REICHS-MECHANIKER Ziehung :. 20. November 1927 Preis: RM 1.— Klubsessel, dierungen, Seiten Speck, Lotterie RDM zum Ausbau unserer Fachschulen, Herausgabe weiterer Hand- und Lehrbücher u. a. m. Zur Verlosung gelangen: I zeitgemäße Limousine, 1 eleg. Vierzitzer, Motor- räder, Herrenzimmer, Speisezimmer, Bücherschrank goldene Taschenuhren, Nähmaschinen, maschinen, Oelgemälde, Feldstecher, Kameras, Ra- Kristallwaren, Bremer Brasil-Zigarren, Bremer Ratskeller-Wein, Ost- friesischer Landwein, Ostpreußischer Maitrank, Wein- brand, Tischlampen, Füllfederhalter, Bücher usw. usw. Los Nr. Nur für Mitglieder. Zentrifugen, Sprech- Ammerländer Schinken, Dauerwurst, Schreibtischgarnituren, Reichsverband Il Deutscher Mechaniker E.V., Bremen. = der Fabrikverkaufsstellen. Ein Mifarad heute gehörende Verkaufsläden: sind. Verkaufsstelle 100 M. Von der Fabrik direkt kann man es auch für 100 M. beziehen. Darauf ist das Kammer- gericht Berlin leider hereingefallen. Es hat erklärt, "daß selbst bei einem Verkauf ab Fabrik über das Zwischenglied ein Vertrag kostet in der zwischen der Fabrik und dem Kunden ge- schlossen wird. Von der Mifa ‚Fabrikver- kaufsstelle‘‘ wird dem Kunden ein Abzah- lungsvertrag vorgelegt, in. dem die Fabrik- verkaufsstelle im Namen der Fabrik zeichnet. Rein juristisch betrachtet kommt allerdings ein Verkauf zustande direkt ab Fabrik, und das Kammergericht ist leider unserer Mei- nung nach rein juristisch befangen gewesen, es hat sich nur auf die juristische Seite, auf die Art des Vertragsabschlusses eingestellt, hat aber nicht berücksichtigt, daß es kauf- männisch betrachtet nicht wahr ist, daß ein Verkauf direkt ab Fabrik erfolgt, wenn eine Mifa-Fabrikverkaufsstelle in Anspruch genommen wird, deren Leiter für den Ver- kauf eine Provision bezieht, oder mag man es Rabatt, Händlergewinn oder sonstwie nennen. Sobald ein solcher Gewinn ein- gesteckt wird, ist ein verteuerndes Zwischen- glied eingeschaltet. Das Gericht hat ge- sagt, die Mifa liefere direkt ab Fabrik, weil die Abzahlungsverträge formell direkt zwi- schen dem Kunden und der Fabrik geschlos- sen werden. Die Abwehr gegen das Mifa-System läßt sich unserer Meinung nach nur führen durch Aufklärung des Publikums über das tatsäch- liche Wesen dieses Systems. Mit Recht wird man dem entgegenhalten : Je mehr ıch über jemand aufkläre, desto mehr treibe ich mittelbare Propaganda für ihn. Trotz- dem wird man erwägen müssen, was gün- stiger ist, ein Verzicht auf diese mittelbare Propaganda oder Fortsetzung der Auf- klärungsarbeit, bei der man dann diese mittelbare Propaganda mit in den Kauf neh- men muß. Ich weiß nicht, ob die neuen vor 4—6 Wochen von uns herausgebrachten Mifa-Flugblätter auch hier verteilt worden sind; in diesen Flugblättern haben wir alles mögliehe zusammengefaßt, um das Publikum aufzuklären. Die Mita kennt diese Flug- blätter und hat es bisher noch nicht unter- nommen, irgendwelche Schritte gegen uns einzuleiten. Aus diesem Grunde dürfen wir wohl sagen, daß das, was wir behaupten, Tatsache ist. Wir haben. u. a. ausgeführt, daß die sogenannten Fabrikverkaufsstellen vielfach früheren Fahrradhändlern noch Unter einer Fabrikverkaufsstelle verstehen wir emen Laden, der der Fabrik gehört, nicht aber einen Laden, der einem Händier ge- hört und der nun ırgenäwie ein Schrd an- bringt, wonach der Laden eine Fabrik- verkaufsstelle sein soll. Die Leiter dieser Verkaufsstellen haben wir als Agenten cha- rakterisiert, und diese sind selbständige Kauf- leute, einkommensteuerpflichtig, umsatz- steuerpflichtig usw. Die Provision haben wir als Zwischengewinn charakterisiert, so daß derjenige, der bei der Fabrikverkaufs- stelle kauft, nicht besser gestellt ist, als jemand, der beim Händler kauft. Der Kernpunkt des Mifasystems liegt in Folgendem. Regelmäßig wird sonst im Handel unterschieden. zwischen Fabrikpreis und Ladenpreis. Der Ladenpreis ist immer höher als der Fabrikpreis, oder wir wollen so sagen: der Ladenpreis richtet sich nach dem Fabrikpreis, also zu dem Fabrikpreis wird ein gewisser Prozentsatz für Händler- gewinn und Unkosten zugeschlagen. Bei der Mifa ist es umgekehrt. Sie setzt die Fabrikpreise nach den Händlerpreisen: fest. Sie kaikuliert ihren Einkaufspreis, ihren Fa- brikationspreis, rechnet die Zuschläge hin- zu und setzt dann den Preis, den sie dem Verbraucher abnimmt, als Fabrikpreis ein. Es ist außerordentlich bedauerlich, daß die Mifa darauf eingegangen ist. Unter diesen Verhältnissen glaube ich, daß Sie mit mir einig sind, wenn tch sage: Hier können wir nichts anderes tun, als das Publikum immer wieder aufklären. Meine Herren! Auf die seit den Tagungen in Köln und Stuttgart vorliegenden Beschwer- den gegen Opel brauche ich nicht im einzelnen einzugehen. Ich werde das nur insoweit tun, als es nötig ist, um Sie über die Besprechun- gen am 5. Juli 1927 in Rüsselsheim zu unter- richten. Die Hauptbeschwerde gegen Opel ıst ja die, daß die Borussiafahrräder immer wieder als Fabrikat Opel angeboten. werden. Das Original-Opelrad wird also durch die Propaganda, die für das Borussiarad ge- trieben wird, herabgesetzt und der Fach- handel geschädigt. ‘Wir müssen daher in erster Linie dafür sorgen, daß diese Räder nicht mehr als Fabrikat Opel bezeichnet werden. Sie werden fragen: aus weichem Grunde vertreibt Opel diese Spezialräder ? Sie wissen, daß Opel sich auf Großproduk- tion eingestellt hat. Die Industrie ist stark genug, ihre Wünsche und Absichten durch- DER REICHS-MECHANIKER DD —— u — — TZ FE ET is 395 zusetzen, und wir müssen deshalb ver- suchen, hier einen gewissen Ausgleich zu- standezubringen. Wir werden zunächst an der Tatsache nicht vorübergehen können, daß Opel heute noch seine Spezialräder braucht, um seine Absichten: hinsichtlich der Großproduktion durchführen zu können. Sie wissen, daß Opel erst begonnen hat, diese Großproduktion durchzuführen, und daß die Voraussetzungen für sie noch nicht alle rest- los erfüllt sind. Es handelt sich für uns also darum, zu erreichen, daß die Spezial- räder nicht mehr angeboten werden als Fabrikate der Firma Opel. Aus dem „Reichs- Mechaniker“ werden Sie ersehen haben, daß schon im Oktober v. J. in Rüssels- heim eine Vereinbarung zustande gekommen war, in der Opel eigentlich schon dasselbe zugesagt hat. Damals war es Opel aber sicher nicht möglich, das so durchzuführen, wie es jetzt endlich zur Durchführung kom- men soll. Herr Geheimrat Wilhelm v. Opel hat zugesagt, daß die juristische Abteilung der Hauptgeschäftsstelle mit beauftragt wer- den soll, die Lieferungsbedingungen der Firma Opel für ihre Großabnehmer, ferner die Lieferungsbedingungen zwischen den Großabnehmern und den Unterabnehmern durchzusehen. Damit soll erreicht werden, daß die Zusagen, die die Firma Opel jetzt eigentlich zum zweiten Male gegeben hat, endlich erfüllt werden. Die Firma Opel hat auch sicherlich schon gemerkt, wie verkehrt die Absatzpolitik bezüglich der Spezialräder gewesen ist. Der Hauptvor- stand hat immer wieder versucht, unsern Standpunkt durchzudrücken. Wir haben bewußt die vorliegenden Beschwerden gegen Opel nicht veröffentlicht. Wir wollen ab- warten, ob die Zusagen, die Opel: uns ge- geben hat, bezüglich des Vertriebs der Spezialräder, nun auch tatsächlich gehalten werden. Die Absichten der Firma Opel gehen dahin, den Vertrieb der Spezialräder so lange fortzusetzen, bis ein konkurrenzlos billiges Original-Opelrad erzeugt und in den Handel gebracht wenden kann. Ich glaube nicht, daß wir eine Firma wie Opel daran hin- dern können, so zu verfahren. Wir haben von Geheimrat Wilhelm v. Opel und be- sonders von Herrn Fritz v. Opel die Zu- sicherung erhalten, daß dem Händler, selbst wenn das billige Opelrad eingeführt werden wird, mindestens ein 25 proz. Nettonutzen erhalten bleibt. Die Firma Opel hat zu- gegeben, daß ihr an einer innigen Zu- sammenarbeit mit den Händlern, wie früher, außerordentlich viel gelegen ist. Die Verhältnisse im Gau Thüringen sind dann noch besonders zur Sprache gekom- men. Es handelt sich da um Fragen von Händlerzüchterei. Auch da ist dafür gesorgt worden, daß die Opel-Generälvertreter in- nige Fühlung mit den einzelnen Gauen des Reichsverbandes nehmen. Es wird von der Zentrale aus entsprechende Anweisung an die einzelnen Gaue ergehen. ; Auch die Frage der Radrennen und Ma- lerialpreise ist gestreift worden. Hier sol- len ebenfalls die Wünsche der Händlerschaft so weit wie möglich berücksichtigt werden. Meine Herren! Zum Schluß möchte ich Ihnen als Sachbearbeiter vorschlagen, min- destens noch einige Monate abzuwarten, ob Opel tatsächlich seine Zusagen erfüllt. Ich bitte Sie, teilen Sie uns jeden Verstoß, der Ihnen bekannt wird, mit, damit wir sofort und restlos für Abstellung sorgen können. Es nützt uns nichts, wenn die Beschwerden fünf oder sechs Wochen hinterher bei uns einlaufen. Dann sind die Dinge längst überholt. Lenicker, Schmiedeberg: Werte Kollegen! Im vorigen Herbst erhielt ich vom Versand- haus Machnow einen Katalog zugestellt. Es ist bekannt, daß die Versandhäuser jedem, der es wünscht, einen Katalog zu- stellen. Ich habe festgestellt, daß in diesen Katalog Artikel von führenden deutschen Fa- briken, wie Torpedonaben, Continental- gummi usw. zu denselben Preisen aufge- führt werden, wie wir sie zahlen müssen. Torpedonaben werden dem Publikum für 1050 M. angeboten. Die Preise für an- dere Artikel sind ebenfalls entsprechend niedrig. Das ist dazu angetan, das Publikum irrezuführen. Die Leute kommen mit dem Katalog zu uns und halten uns diese billigen Preise vor: Torpedonabe 10,50 M., Con- tinentaldecke 4,30 M. usw. Läßt sich da keine Abhilfe schaffen, vielleicht in der Weise, daß Versandhäuser von. den betref- fenden Fabriken nicht mehr beliefert wer- den? Oder aber die Fabriken müssen den Versandhäusern vorschreiben, entsprechende Preise zu halten, andernfalls sie nicht mehr beliefert werden. Vors. Puschke: Ich möchte zunächst fest- stellen, daß -Koll. Lenicker nicht zum Punkt | Wehrmacht | und Dindenburgjpende. 1 Die Wehrmacht dankt ihrem oberjten Befehls- | I haber, dem KReichspräjidenten Generalfeldmarihall von Hindenburg, daß er für die Verwendung feiner Geburtstagsiprnde in erfter Linie an die alten Soldaten gedacht hat. Darum helft, dem großen Vorbild treuer Pflichterfüllung nacheifernd, die Not derer zu lindern, die dem Vaterlande die größten Opfer brachten! Gebt zur Hindenburgſpende! Reichswehrminiſter Dr. Geßler. A Laſſet die Hindenburgſpende Beweis werden, daß wir einig ſind in Treue und Liebe zu unſerem Führer, daß wir einig ſind im Dank an unſere Brüder, die ihr Beſtes gegeben haben für Ehre und Beſtand unſeres Vaterlandes. General der Infanterie He ye, Chef der Heeresleitung. * Treue halten feinem Volke, ſelbſtlos \ſi< hin= geben an den Staat, hilfsbereit jtets derer au ge= denken, die um des Vaterlandes willen litten, das iſt Hindenburggeiſt. Admiral Zenker, Chef der Marineleitung. Annahmeſtelle für die Dindenburgjpende: Deichsverband Deutſcher Mechaniker, Doftfhekkonto: Hannover 5070. Opel gesprochen hat. Wir können das hier ja einflechten, im übrigen aber möchte ich bitten, daß wir Punkt für Punkt erledigen. Koll. Frehse, Hamburg: Zu dem Fall Mifa ist meiner Meinung nach wenig zu sagen. Ich bin überzeugt, daß wir eines Tages auch die Mifa, genau wie andere Fabrikate, die uns in den Rücken gefallen sind, verschwinden sehen. Wir müssen uns nur genau so einstellen, wie diese Leute, und müssen genau so nach dem Abzahlungs- system verkaufen, dann werden wir auch ihnen gegenüber Erfolg haben. Anders liegt der Fall Opel. Opel hat uns in den letzten Jahren ziemlich Schaden zugefügt und uns viel zu schaffen gemacht. Man kann wohl behaupten, daß unsere Ge- schäftsstelle und auch die Gaugeschäfts- stellen für Opel viel Arbeit geleistet und viel Zeit geopfert haben, die Opel, wenn er das Bedürfnis hat, mit uns zusammen- zuarbeiten, uns überhaupt nicht ersetzen kann. Man soll auch nicht so optimistisch sein, heute alles zu glauben, was Opel sagt. Wir haben lange mit ihm gearbeitet, aber er hat uns stets an der Nase herumgeführt. Gewiß ist Opel usw. durch die Umstellung „auf Band- oder Fließarbeit genötigt, entspre- chenden Absatz für seine Fabrikate zu suchen und wir Händler müssen uns dem anpassen und damit rechnen. Wäre das schon früher in genügender Weise ge- schehen, dann hätten wir heute nicht mit den vielen Außenseitern zu tun. Und wie sind die Geschäfte mit diesen Leuten ge- tätigt worden? Mit Opelmarken direkt nıent, sondern mit Phantasiemarken, aber trotzdem so, daß die Außenseiter in ihren Prospekten darauf hinweisen konnten, daß es Opelräder waren. Wenn Sie z. B. heute ber der Firma Schnoor & Petersen ein Rad auf Abzahlung kaufen, dann steht unten auf der Karte: Die Einziehung der Kosten über- nimmt Opel! Daraus ersieht man, daß Opel diese Geschäfte finanziert. Zum mindesten wird es mit seiner Zustimmung gemacht. Hätten wir uns rechtzeitig umgestellt, hätten wir die Sache selbst in die Hand genommen, dann wäre die Entwicklung eme andere gewesen. Wir müssen jetzt unbedingt ver- suchen, den Abzahlungsgeschäften, die immer mehr in die Erschemung treten, die Spitze abzubrechen, indem wir der Kund- schaft dieselben Vorteile bieten. Dann wird die Kundschaft lieber in unseren Geschäften kaufen, als von der Etage. Sehr nützlich würde es auch sein, wenn wir versuchen, in der Tagespresse das Publikum darauf auf- merksam zu machen, welche Gefahren es läuft, wenn es von diesen Häusem kauft. Wenn Opel jetzt einen andern Kurs einzu- schlagen beabsichtigt, so kommt. es auf die Solidarität der Kollegen an, dafür zu sorgen, daß dieser Kurs der richtige ist. Wenn wir eine starke Organisation bilden, dann wer- den wir auch mit Opel und den anderen Fabrikanten fertig werden. (Beifall.) Becker, Weimar: Meine Herren! Ge- statten Sie auch mir einige Worte zu der jetzt zur Besprechung stehenden Mifa- und Opel-Angelegenheit. Wenn ich voraus- schicke, daß ich nicht mit allem einver- standen sein kann, was Ihnen die Herren Vorredner hinsichtlich der Bekämpfung die- ser Firmen gesagt haben, so können Sie mir glauben, daß dieser Standpunkt auf den Erfahrungen beruht, die ich auf Grund meiner Tätigkeit, die ich draußen für Sie ausübe, habe sammeln können. Einer der Herren Vorredner sagte, die Abwehr gegen Mifa könne nur in der Aufklärung des Publi- kums bestehen. Meine Herren! Das ist der denkbar ungeeignetste Weg, denn das Publi- kum wird sich nicht aufklären lassen. Das, was Sie gegen Mifa tun können, ist, daß Sie zur Selbsthilfe schreiten und ganz ener- gisch gegen diese Firma vorgehen, die an manchen Stellen, meine Herren, — ich habe da ein sehr interessantes Schreiben, das ich nachher Ihrem Vorstand geben werde — verwundbar ist, und vielleicht noch mehr als das. Meine Herren! Wie können Sie nun die Mifa bekämpfen? Da ist zunächst einmal die Frage, die vorhin schon kurz ange- schnitten würde hinsichtlich der Markenteile. Wir 'hatten vor einigen Wochen in Berlin Gelegenheit zu einer Besprechung mit dem Verband .der Fahrrad-Industriellen. Wir haben den Herren bei dieser Gelegenheit die Frage vorgelegt: Sind Sie, meine Herren, damit einverstanden, daß in allen billigen Rädern, in allen Versandhausrädern, sich die ‘gleichen Markenteile befinden, wie in den von der legitimen Händlerschaft ver- kauften Qualitätsrädern? Diese Frage wurde mit Nein beantwortet. Warum nutzen wir dieses Nein nicht aus? Warum versuchen REDEN a DER REICHS-MECHANIKER efficente | FAHRRADREIFEN = zufriedene Kunden, erhöhter Umsatz sind der Erfolg. aun NEIR Phoenue Eordı DER HALT! 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November 1927 DER REICHS-MECHANIKER "wir jetzt nieht eine Einwirkung auf die Lie- ' feranten, daß derartige Häuser mit Marken- teilen nicht mehr beliefert werden ? stimmung.) Das ist der erste Punkt, der ge- streift werden muß. Und kommen Sie mir nicht und sagen: das ist fraglich oder das ıst zwecklos! Meine Herren! Wenn Sie einmal den Willen "haben, Ihre. Macht, die viel größer ist, als Sie sie selbst einschätzen, auszuüben, dann werden: Sie Erfolg haben. (Zustimmung.) Aber Sie müssen endlich einmal an die Ausnutzung dieser Macht gehen. Und da, meine Herren, möchte ich Ihnen noch etwas anderes vorschlagen. . Ich möchte Sie bitten, die Mittelstandsbewegung aufzurufen und da eine Aufklärung loszu- lassen, daß es Schimpf und. Schande für ieden Fleischer, Bäcker, für ieden Glaser und Gewerbetreibenden ist, irgendein Fabri- kat zu kaufen oder kaufen zu lassen, das unter Ausschaltung des gewerblichen Mittel- standes in den Handel gebracht wird. Der gewerbliche Mittelstand gräbt sich ja mit einer solchen Unterstützung selbst sein Grab. Ich zweifle nicht daran, daß es einer großen, zweckmäßigen Propaganda gelin- gen wird, mit Ihren Wünschen durchzudrin- gen. Ich hatte einmal eine Versammlung gegen Singer, und da war‘ es ein Haupt- argument von mir, daß ich sagte: Warum unterhalten Sie sich über Amerika? Für mich und für den deutschen Mittelstand muß maßgebend sein, daß Singer seine Fabrikate unter Ausschaltung des gewerblichen Mittel- standes verkaufen läßt. Genau so ist es bei Mifa. Aber es gibt noch andere Dinge, die zu beachten sind. Glauben Sie nicht, daß alles Gold ist, was glänzt. Und .s0* isf. es bei jenen Leuten auch nicht. Wir wissen, daß sie auf der Suche ‘nach Geld’ sind. Mir wurde gesagt, es ist ein- Aktionär aus Mün- chen an der Sache beteiligt. Es soll ein großes Zeitungsunternehmen sein. (Zuruf: Mosse!) Nun, dann herangegangen an den Münchener Mittelstand. Sagen Sie ihm: Ihr dürft unter keinen Umständen eine Zeitung lesen, die durch ihr Kapital ein ‚Unter- nehmen fördert, das mit seiner Praxis den deutschen Mittelstand ausschaltet. “Aber noch etwas, meine Herren: Wenn ich im Lande draußen herumfahre, und sehe mir die schönen Gegenden, besonders aber die alten Scheunen und die sonstigen auf dem Lande stehenden Gebäude an, dann finde ich dort und an jeder Straßenecke Mifa-Plakate. Das haben Sie wohl alle noch nicht gesehen. (Heiterkeit.) Da habe ich nun vielfach Veranlassung genommen, den betreffenden Bauer zu fragen: Hast du für das Plakat Geld bekommen? Die Ant- wort lautete: Nein. Warum kleben denn die Plakate daran, frage ich. — Nun, da ist einer gekommen und hat sie angeklebt! (Heiterkeit.) Ja, meine Herren, Sie haben alle Bekannte draußen; schicken Sie die doch einmal herum. Es ist selbstverständ- lich, daß Sie sie nicht abmachen! dürfen, das darf aber wohl der Eigentümer dieses Gie- bels oder des Bretterzaunes. Er ist berech- tigt, die Plakate wieder abzumachen. Ich sehe gar nicht ein, weshalb Sie auf die Mifa solche Rücksicht nehmen wollen. Lassen Sie mich kurz auch einige Worte zu der Opel-Angelegenheit sagen. Einer der Vorredner sagte: Wir müssen uns eben mit der Fließarbeit -abfinden, selbst wenn die Erzeugnisse dieser Fließarbeit nicht immer den Richtlinien entsprechend vertrieben wer- den können. Meine Herren! “Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, daß Sie sieh mit solchen Ausführungen "einverstanden erklä- ren Können. (Sehr richtig.) Wer die Fließ- und ‘Bandarbeit einführt, der soll vorher überlegen, ob es möglich ist, die gewaltig (Zu- gesteigerte Produktion auf anständigem, nor- malem Wege abzusetzen. (Sehr richtig.) Das ist eine dringende Notwendigkeit. Stellen Sie sich vor, der größte Teil der Fabri- kanten würde zu der gleichen Fabrikations- weise übergehen. Wo sollte dann die Pro- duktion untergebracht werden? Dann müß- ten wir aus jedem Radfahrer einen Fahr- radhändler machen. Ich möchte Sie des- halb bitten, zu dieser Frage doch eine andere Stellung einzunehmen. Die in den früheren Jahren im deutschen Fahrradhandel überaus angesehene und beliebte Firma Opel hat es überhaupt gar nicht nötig, auf dieser „Hintenherum-Verkaufsbasis‘“ ihre Fabrikate zu verkaufen. Ich stehe auf dem Standpunkt, daß bei einer Wohlanständigkeit, wie man es von einer solchen Firma im Handel er- warten kann und muß, es sehr leicht mög- lich ist, diese Fabrikate durch den legitimen Handel in weit größerem Maße abzusetzen, als es durch diesen Hintertreppenverkauf in. den einzelnen Bezirken geschehen ist Hier muß eingesetzt werden. Hinweg mit diesen Verkäufern, und dann werden sich die, die früher einmal: viel für das Fabrikat übrig hatten, wieder dafür interessieren und Opel wird zu seiner großen Verwunderung feststellen, daß er es nicht nötig hat, jenen Scheinhändlern seine Fabrikate zu liefem, sondern daß es tüchtige Fahrradhändler gibt, die viel mehr verkaufen, als diese Leute. „V0Ilgas“,die Motorzeitung anstelle des „Reichs-Mechaniker“ ohne Berechnung für Mitglieder. Probenummer kostenios. Wir bitten um Ablorderung! Meine Herren! Ich stehe auf dem Stand- punkt, daß Sie mit aller Energie versuchen müssen, Ihre Richtlinien durchzusetzen, aber so, wie man sie als anständige Menschen verstehen muß, nicht etwa so, wie sie ein Grossist versteht. Voraussetzung ist aller- dings, daß 950% der bestehenden Fach handlungen Ihrer Organisation angehören. Das zu erreichen ist die erste Aufgabe, die zu erfüllen ist. (Lebhafter Beifall.) Vors. Puschke gibt darauf ein Begrü- Bungstelegramm des Koll. Berndhäuser be- kannt, folgenden Wortlauts: „Einigkeit und rechte Treue Sind die Quellen unserer Kraft, Denkt auch heut daran aufs neue, Wenn an unserm Werk ihr schafft. Brüuderhand in Bruderhand, Welche Macht der Reichsverband. Gau Brandenburg. Berndhäuser, Krause.‘ Hauptgeschäftsführer Dr. Graff: Zur Sache Mifa noch eine ganz kurze Bemerkung. Meine Herren! Die Bekämpfung der Mita erfolgt genau so, wie die eines jeden andern Außen- seiters, der sich eines Vertriebssystems be- dient, das aus dem regulären, normalen Rah- men herausfällt oder sich jedenfalls hart an der Grenze hält. Die Mita hat die bekann- ten Flugblätter veröffentlicht, in denen sie den „Reichs-Mechaniker“, das Fachorgan unseres Verbandes, als Kopf benutzt hat. Ein solches Verfahren muß als unlauter an- gesprochen werden; darüber besteht kein Zweifel, und ‘es ergibt sich daraus, daß die Mifa erkennt, welche Gefahr für sie darin liegt, dab sie von unserm Verband mit aller Energie bekämpft wird und bekämpft wurde. Wir haben uns veranlaßt gesehen, gegen dieses Vorgehen der Mifa eine einst- weilige Verfügung zu erwirken, die gestern : Persönliches R. Hohmann, 70 Jahre, Am 15. 9, feiert unser Koll., Mec meister Reinhold Hohmann, in voller jugendlicher Frische sei Geburtstag. Seine vorbildliche f# nische Sauberkeit und sein Ordnung werden nicht nur von seinen- ehemalige: Lehrlingen, von welchen sich ein Meister und Vorstandskollegen in Innung Liegnitz befinden, gerühmt, s alle Mitgtieder bringen unserm lieben hold Hohmann Freundschaft und H tung entgegen. Stets ist b dem Aufbau unseres Die Handwerkskammer Lieo eine Ehrenurkunde für mehı Meisterschaft. Wir wünschen ihm und noch recht - viele bei bester Gesundheit. Bei der Nähmasehinenlabrik Karisruhe vorm. Haid & Neu feiert am 10. September” 1927 der Polierer August Schiffer aus Jöhlingen sein 25 riges Dienstjubiläum. — Dem Jubilar von der Direktion der I sowie ein Geldgeschenk wurde ihm Gelegenheit tag im Kreise kannten festlich hanik Jauer 1 (0 {añ Herzen segensreiche von jäh- wurde irma ein Diplom, überreicht, gegeben, den seiner Freunde zu begehen. tierner vom Gericht erlassen richt hat sich auch gestellt, daß ein solches -Verf lauterer Wettbewerb zu betra dab es sofort unter Androh und Haftstrafen zu verbiet bot ist sofort herausgel bar der Mifa übermitte Vors. Puschke: Sie sehen, daß alles getan worden war. Koll. Wende einige Anregungen geben, seinem Gau beauftrast Koll. Wende, Görlitz: hat eine Sitzung mit den 29, Juni abgehalten, in legenheit besprochen wu brikanten haben uns in unserer Generalversammlu ken, daß unser Hauptvorstand unternimmt, daß die Mifa aus de der Fahrradtabrikanten versc Tegtmeyer: Das ist sie | eine Belieferung durc | unterbleibt. Wenn Sie mir abgeben, daß ‘das schon so ist, we Ihnen die Unterlagen übergeben, ı hier habe. (Redner übero ein Aktenstück.) Vors. Puschke: Koll. Wend daß es schon so ist. Sie Unterlagen uns übergeben Vom Gau Nürnberg ist eiı antrag eingegangen, der, da- v bindenden Beschlüsse fassen könne ın der Generaiversammlung vo 1 den wird. Herr Zuchoid Schreiben fend die orden auf den. Stan mn rollt wollte De S Fa die Konnen wird Ihn LUI Budissa-Fahrradwerk Anerkennung ihres Fabril Markenrad vorlesen (Dies oesch Es handelt sich darum, daß d vorstand Ihre Ansicht stück hören möchte Koll. Michels, Hagen: finde es verwunderlich, Firma Budissa sich nüht, in unser Fa organ hineinzukommen. Das ist die I die uıns im Hagener Bezirk die allerorößten Schwierigkeiten bereitet, und zwai der n! Ich die ch- Irma, daß dadurcel DER REICHS-MECHANIKER Generaiverireiung und Fabriklager in. Berlin W. 35, Sungatowski & Co. Bielefeld, Karl Buekenhout, Breslau 2, Otto Wendler, Hamburg, Förster & Leuchtag, Hannover, Erich Schulze, Königsberg i. Pr., Paul Gillis, Leipzig N. 22, Edm. F. G. Meyer. München S. W. 2, Graeff & Pohl, Nürnberg, Josef Jakobi, Recklinghausen, Bieling & Schulz, Saalfeld a. d. S., Gotthold Henning, Stuttgart, Hans Lemmerzahl, Trier, N. Clemens. cÖnnen SIe Ihren Bedarf in Nähmaschinen für die kommende Hauptsaison und TT EE E a el E die Weihnachtszeit bestellen, wenn Sie sowohl von unseren gün- stigen allgemeinen Zahlungsbedin- gungen, als auch von dem Teil- zahlungssystem, das wir in Vor- bereitung haben, Gebrauch machen. Auf Anfrage erhalten Sie ausführ- liche nn IN DER REICHS-MECHANIKER 399 daß sie ihre Lieferanten mit Fahrrädern bezahlt. Diese Firma darf unter keinen Umständen als inserierende Firma in den „Reichs-Mechaniker‘‘ hinein. Wir beobach- ten es dauernd, daß in die einzelnen Werke Budissa-Räder als Gegenleistung hinein- kommen. In wiederholten Fällen ist uns erklärt worden: wir können von den Bu- dissa-Werken kein Geld bekommen! Ich bitte deshalb, diesen Antrag von Budissa abzulehnen. Vors. Puschke: Dann darf ich feststellen, daß Sie unserer Ansicht sind, daß die Bu- dissa-Räder als Markenräder in unserem Sinne nicht zu bezeichnen sind und daß Sie das Inserat ablehnen. (Zustimmung und Rufe: Inserat ablehnen!) Ich höre keinen Widerspruch, ich danke Ihnen. Koll. Körner, Naumburg: Meine lieben Kollegen! Wenn Sie sich hier in der Ver- sammlung darum kümmern, ob wir ein In- serat ablehnen oder abändern sollen, dann würde das wahrscheinlich die Grenzen der Zuständigkeit der Versammlung überschrei- ten. Ueberlassen Sie das ruhig Ihrem Vor- stand, wenn wir den Budissa-Werken er- laubt haben, wieder bei uns zu inserieren. Daß wir nur das hineinsetzen, was hinein- gehört, darüber können Sie beruhigt sein. Lassen Sie uns also ruhig arbeiten, wir wer- den auch mit den Budissa-Werken fertig werden. Und wenn Koll. Michels berech- tigte Klagen hat, dann weiß er, daß der Reichsverband auch in seinem Gau dafür sorgen wird, daß dieser Unfug endlich auf- hört. Wir können uns nur prinzipiell zu der Frage äußern, ob wir damit einver- standen sind, daß eine Fahrradfabrik ihre Teilelieferanten mit Fahrrädern bezahlt. Noch ist das bestehende Zahlungsmittel in Deutschland die Reichsmark. Und wenn die Leute keine Reichsmark mehr haben, dann haben wir nichts dagegen, daß sie ihre Fabrikation einstellen. (Sehr richtig.) Aber den Tauschhandel, der in der Inflations- zeit und in der Zeit des Hungers berechtigt war, wollen wir jetzt nicht mehr aufrecht- erhalten. Ich bitte also die Versammlung, ihren Beschluß dahin zu fassen, daß wir im Prinzip dagegen sind, daß Arbeiterlöhne in Fahrrädern ausgezahlt werden und. ebenso Teilefabrikanten mit Fahrrädern bezahlt wer- den. Ich glaube bestimmt, daß wir dann das Richtige getroffen haben. Vors. Puschke: Meine Herren! Ich stelle fest, daß unser erster Beschluß doch richtig ist und daß dies eigentlich nur eine Ergän- zung sein soll. Auf jeden Fall wollen: wir unsere Meinung Budissa gegenüber nicht ändern. Was Koll. Körner beantragt hat, haben Sie gehört: die Lieferanten sollen die Löhne nicht in Waren bezahlen. Darin sind’ wir alle einer Ansicht. Koll. Kubis, Dresden: Meine Herren! Bu- dissa hat auch uns im Gau Dresden jahre- lang beschäftigt. Was Koll. Michels von der Firma hier vorgetragen hat, das hat diese Firma auch bei uns gemacht. Die Feilenfabrikanten, die Werkzeugmaschinen- fabrikanten, die Stahlfabrikanten, sogar die Ortskrankenkasse, alle wurden mit Fahr- rädern bezahlt, und was nicht freiwillig ge- geben wurde, wurde im Vollstreckungs- verfahren erreicht. Sie sehen also, daß der Beschluß, den wir eben gefaßt haben, ge- rechtfertigt ist. Wir haben uns unlängst mit Budissa geeinigt, und Budissa hat auch eine Buße gezahlt. (Zuruf: Auch in Fahr- rädern? — Heiterkeit.) Mir sind diese Dinge deshalb neu und ich hätte gem gewußt, wann die letzten Bezahlungen mit Fahr- rädern stattgefunden haben. (Zuruf: Das war im Frühjahr!) Und im Januar haben wir uns mit Budissa geeinigt. Also sind diese Verfehlungen nachher wieder vorgekommen. Vors. Puschke: Ich möchte zunächst ein- mal anfragen, ob Herr Dr. Könnecke noch anwesend ist? (Zuruf: Nicht mehr da!) Ich hätte gern eine Auskunft gehabt wegen: der een Es ist behauptet worden, daß die Konvention die: Mifa nicht mehr beliefere.. — Die Sache kann dann durch die Hauptgeschäftsstelle erledigt werden. Kollegen! In welcher Weise von der Hauptgeschäftsstelle gearbeitet wird, beweist ein Brief der Continental-Hannover vom 9. Juli. Ich bitte Herrn Dr. Bäz, dazu das Wort zu nehmen. Dr. Bäz: Es ist Beschwerde geführt worden über die Art und Weise, wie die Continental ihren Absatz verteilt. Es war uns gesagt worden, daß die Continental zu einem großen Teil den Fabrikbelieferun- gen den Vorzug gibt und die Händlerschaft in der Belieferung zurückstellt. Ich glaube, es ist am einfachsten, wenn ich Ihnen die Anfragen, die wir an Continental gerichtet haben, verlese. Wir - hatten um “Antwort nach Magdeburg gebeten. Dieselbe ist aber noch nicht eingegangen. (Redner verliest das Schreiben.) Vors. Puschke: Kollegen! Ich glaube, es ist nicht zweckmäßig, hier in der Oeffent- lichkeit näher auf die Sache einzugehen. Wir wollen das dem Hauptvorstand bzw. der Ge- schäftsstelle überlassen. Deutsche Motoren-u. Fahrzeug- Mechaniker-Schule Bielefeld. Wintersemester 1927. Schulbeginn: 27. September 1927. Schulschluß: 21. Dezember 1927. 1. Tagesvollkursus: 12 Wochen zu je 48 Wochenstunden. Schulgeld: RM. 120.— 2. Abendkursus: ab 1. Oktober 1927 auf 2 Semester unter Erweiterung des Lehrstoffes verlängert. Unter- richtsbeginn:: 6. Oktober 1927, abends 7 Uhr. Anmeldungen an das Sekretariat der Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Bielefeld. Wir Punkt 4: 4) Die Fahrradgruppen der Mechaniker- Innungen und ihr Ausbau. kommen zu Ich erteile hierzu Herrn Zuchhold das Wort. Stellv. Geschäftsführer Zuchhold, Bremen: Meine Herren! Gestatten Sie, daß ich zu- nächst ein paar Worte im allgemeinen: über die Innungen sage, um so mehr, als ich heute vormittag nicht dazu gekommen bin. Nach meiner Auffassung ist es notwendig, daß auf unserer Tagung über die Pflicht- innung, die der Reichsverband propagiert, gesprochen wird. Der Reichsverband wird ja deswegen, weil er die Innungen propa- giert und weil er danach strebt, daß das Mechanikerhandwerk in Innungen zu- sammengefaßt wird, von allen möglichen Seiten angegriffen. Es ist nur eigenartig, daß die Stellen, die uns in dieser Hinsicht angreifen, es uns machzumachen versuchen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an den Automobilhändlerverband, der in der F.K.Z. vor einiger Zeit einen Artikel brachte über Innungen für Kraftfahrzeug- Mechaniker, in dem man uns den Vorwurf machte, daß wir die Innungen aus organisa- torischen Gründen schaffen, in dem man aber dann zu dem Schluß kommt, daß man zweckmäßigerweise doch Innungen für den Kraftfahrzeug-Mechaniker gründen müßte, was natürlich die Automobilhändler machen müßten. Im einzelnen darauf emzugehen, ist hier wohl nicht der geeignete Ort. Ich möchte Ihnen nur klarmachen, warum die Innungen notwendig sind, und ich möchte vor allen Dingen die Frage kurz streifen, ob Zwangsinnungen zeitgemäß sind. Ein kleines Zahlenbeispiel: Vor 20 Jahren waren von 9329 Innungen 6843 freie Innun- gen und 2986 Zwangsinnungen. Das Ver- hältnis- hat sich aber sehr geändert. Die Zahlen sind heute folgende: Von 17453 Innungen — ich bitte zw beachten, daß die Zahl der Innungen in 20 Jahren von 9000 auf 17000 gestiegen ist — sind jetzt 7066 freie Innungen: und 10387 Zwangsinnungen Wenn die Pflicht- oder Zwangsinnung also etwas Unvernünftiges wäre, dann würden die Vertreter des Handwerks nicht immer noch weitere Pflichtinnungen gründen und dafür eintreten. Diejenigen, die sich dagegen wen- den, wollen uns nicht vertreten oder kön- nen uns nicht vertreten. Im letzteren Falle nehmen wir es ihnen nicht übel. In letzter Zeit ist dann wiederholt die Frage aufgetaucht, ob die Zwangsinnungen dem Geist und Sinn der Reichsverfassimg entsprechen. ‘Die sächsische "Regierung hat auf eine Anfrage zum Ausdruck gebracht, daß ‘die Bildung von Zwangsinnungen durch- aus im Rahmen der durch die Reichsverfas- sung gegebenen Grenzen der persönlichen und Koalitionsfreiheit liege. Dieser Einwand, der meist von Innungsgegnern * gemacht wird, ist damit widerlegt. - Ich möchte Sie nun nicht damit weilen, daß ich Ihnen sage, wie Innungen zu arbeiten haben und wie sie am besten geleitet werden. Ich darf Sie wohl kurz auf den Artikel im „Reichs-Mechaniker“ verweisen (Nr. 38) und möchte die Herren Obermeister bitten, falls es noch nicht schehen, diesen Artikel durchzulesen. 2 finden darin in gedrängter Form alles das, was über die Innungen Wissenswertes zu sagen ist. Zu dem Thema, zu dem ich zır sprechen habe: „Die Fahrrad-Fachgruppe der Me- chaniker-Innungen und ihr Ausbau“, ist zu sagen, daß in den Vollversammlungen der Innungen niemals Fachfragen erörtert wer- lang- den sollten. Das hat selbstverständlich nur in den besonderen Fachgruppen zu gesche- hen. Letzten Endes interessiert sich deı Nähmaschinen-Mechaniker nicht für die Fach- fragen des Fahrrad-Mechanikers und umeoe- kehrt. Was in den Fachgruppensitzungen zu bearbeiten ist, wird: sich stets aus der Situation selbst ergeben. Darüber zu spre- chen, ist weiter nicht notwendig. Vielleicht fügt Herr Puschke als Fachmann noch einige Worte hinzu. ‘Vors. Puschke: Kollegen! Man kann da nicht ein Rezept geben, das überall Geltung hat. Jeder Vorsitzende muß selbst wissen, was er im gegebenen Falle zu tun hat Es kann sich höchstens darum handeln, daß gewisse allgemeine Richtlinien aufgestellt werden, nach denen man zu verfahren hat. So wie die Dinge heute liegen, geht es nicht weiter. Die Gegensätze zwischen den Gauen und Innungen, zwischen Handel und Handwerk usw. müssen verschwinden, zu- mal doch schließlich alle nur ein Ziel ver- folgen. Ich habe es bisher unterlassen, auf die Verhältnisse in Ostpreußen einzusehen, einmal, um in meiner Arbeit nicht gestört zu werden, bis ich reinen Tisch gemach‘ habe, dann aber auch, um den Gegnyr keine Angriffsflächen zu bieten, um ge die Innungen vorzugehen. Es ist } schon auf den Gegensatz zwischen werker und Kaufmann hingewiesen y £ Ich bin der Meinung, man kann de & mann“ nicht in emen Mensche x a 3 3 DER REICHS-MECHANIKER ARBEIT / WOCHENENDE / SPORT EEE SEITEN RER SS IS RI 2 E ATE i STOCK MOTORRAD HIER WIE DORT E Frei von Führerschein und Steuer / Barpreis RM 365,— / Abzahlungsbedingungen: RM 83,— Anzahlung, Wochenrate RM en E: Wenden Sie sih an einen Motorradhändler Ihres Ortes / Stock Motorpflug A.-G. Abt. Motorrad, Berlin-Niederschönewel e IHNEN HDT N nua £ = E S o HE bo) EG He AUSFPUVRN IR UNE = BEDEUTET NEUERZZATSIREHREBEESSHIEEZSEH N FARTRERRIFAT = KONKURRENZLOS GÜNSTIGE PREISE = EXTRAKLASSE = i VERKAUF DURCH DEN FAHRRADHANDEL 3 2 VERLANGEN SIE AUSFÜHRLICHEN KATALOG = > R REICGHSTEIN BRENNABOR-WERKE BRANDENBURG (HAVEL) # ) GEGRÜNDET 1871 8000 ARBEITER S COTTON CST TT eeuu wil TTS ER", oo M | FAHRRADER Pe | EN unübertroffen in Qualität und Ausführung. E r ij E y . . ° WE fl In allen Teilen im eigenen Werk hergestellt. an \ y RES E (i | i Lieferung nur an anerkannte Händler. a E y 5 1 | ez = 2 \ ’ siegener Maschinenbau - Aktiengeseilschaft B WU . ; I 1 3 — ich befriedigt. 1 ich befriedigt. EEE EEE Er red L seine moralische Pflicht als Re'chsverbands-Kollege erfüllt, die Lotterie RDM È [ | . durch Kauf zahlreicher Lose zu unterstützen ? Los: R.M. 1.— Nur für Mitglieder! Ziehung 20. November RT TR ag err Mees Ure ran an ER DER REICHS-MECHANIKER 401 bringen, sondern das muB angeboren sein. Man kann wohl zum Kaufmann lernen, ob man dadurch aber ein wirklicher Kaufmann wird, lasse ich dahingestellt. Man kann auch Kaufmann sein, wenn man nebenbei ein Handwerk gelernt hat, d. h. auch ein Hand- werker kann ein tüchtiger Kaufmann sein. Man soll also nicht immer von dem Gegen- satz zwischen Handwerker und : Kaufmann reden. Als ich in meinem Gau in der Frage der Innungen nicht weiter kam, habe ich in der letzten Sitzung kurzer Hand gesagt: Gau oder Innung ist an sich gleichgültig; die In- nungen sind nun einmal da und der Innungs- vorstand ist auch der Gauvorstand. Wir haben dann den Gau aufgelöst und haben uns in dem Innungsverband Ostpreußen zu- sammengeschlossen, der heute nichts anderes als der bisherige Gau ist. Dann verlangte man, daß die Beiträge auseinandergehalten würden: 3 M. Gaubeitrag und 3 M. Beitrag für. den Reichsverband. Wir haben darauf erklärt: Wir haben einen einheitlichen In- nungsbeitrag von 9 M.; jeder kann sich ja abmelden. Heute ist die Sache so, daß die- bisherigen Innungsgegner ihre besten Freunde. geworden sind und für sie agi- tieren. Es ist nur bedauerlich, daß von den Gegnern der Innungen Schriftstücke in die Welt gesetzt werden, die persönliche und schmutzige Angriffe enthalten. Gewiß, weı sich in die Oeffentlichkeit begibt, muß da- mit rechnen, daß er mit Schmutz beworfen wird, und-da ist es gut, wenn man im Laufe der Zeit ein dickes Fell bekommen hat. Selbstverständlich müssen die einzelnen Fachfragen in den Innungen getrennt behan- delt werden, und deshalb brauchen wir in den Innungen--unbedingt Fachgruppen und vor allen Dingen für jede Fachgruppe einen geeigneten Führer. Zank und Streit müssen unter allen Umständen aus den Versamm- lungen ferngehalten werden. Wünscht noch jemand das Wort zu Punkt 4?.. Becker, Weimar: Meine sehr geehrten Herren! Die Innungsfrage ist zweifellos nach dem heutigen Stand des deutschen Wirtschaftslebens eine außerordentlich wich- tige Frage. Sie hat allem Anschein mach am Anfang etwas daran gekrankt, daß man nicht klare Richtlinien darüber vorgezeichnet hat, was die Innung sein soll und wer ın der Innung sein soll. Das hat vielfach zu einer großen Zersplitterung geführt. Die einen sagten: wir nehmen nur die Auser- lesenen hinein, die andern sagten: nein, wir nehmen sie alle, ob Stubenhändler, ob Lohn- empfänger oder sonst etwas; sie alle müs- sen hinein, damit sie die Versammlungen besuchen und, wenn sie nicht komnıen, Strafe bezahlen. Die Frage muß aber klipp "und klar entschieden werden: wer soll in die Innung hinein- oder nicht.- Und die "Frage wird akut dadurch, daß sich Zwistig- keiten in den Leitungen der Innungen und auch in den Leitungen der Bezirke des Reichsverbandes ergeben haben, die letzten - Endes zu Schwierigkeiten führen müssen. Deshalb, meine Herren, möchte ich Ihnen sagen: Innungen und Reichsverband brau- È chen eine einheitliche Leitung in den ein- - zelnen Bezirken. Wenn Sie .es anders machen, wird die Sache außerordentlich schwierig, denn dann dauert es nicht lange, bis sich die Differenzen einstellen. Der Feh- ler, der ‘bisher gemacht worden ist, liegt bei Ihnen, meine Herren vom Reichsverband. Suchen Sie sich doch die entsprechenden Obermeister. Für ihn wird es ein Leichtes sein, zu sagen: Jawohl, ich erledige die Innungsarbeiten mit. Damit ist zunächst ein- al ein dem Reichsverband Wohlgesinnter an die Spitze gestellt, der gleichzeitig in den Versammlungen ‘die Dinge so führen kann, daß beide Teile zu ihrem Recht kommen. Machen Sie es, wie es in: Ostpreußen und auch bei mir geschehen ist. Ich habe die Geraer Innung geschlossen dem Reichs- verband zugeführt. Wenn Sie also einheit- liche Aufgaben erfüllen wollen, dann ist die Hauptsache die, daß Sie nur solche Personen aufnehmen, deren Zugehörigkeit zum Gewerbe man einigermaßen verant- worten kann. Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt, daß man alle die erfassen soll, die mit dem Gewerbe ohne Nebenbeschäftigung usw. zu tun haben. Sie müssen unter allen Umstän- den in die Zwangsinnung hinein, und die Innungen sind dann geschlossen dem Reichs- verband zuzuführen. Alles das, meine Herren, ist aber eine Frage der Leitung und der Tüchtigkeit. Wird in den Innun- gen gearbeitet, dann werden sie auch Be- stand haben. Wenn natürlich monatelang nichts geschieht, dann wird der Widerstand gegen die Innung wachsen. Und tatsäch- lich gibt es eine ganze Reihe von Fragen, die der Behandlung bedürfen. Ich erinnere nur an die Frage der! Kollegialität, eine Frage, die wir obenan stellen müssen. Be- schämenderweise muß ich sagen, daß der größte Teil der Kollegen in. puncto Kolle- gialität noch nicht begriffen hat, was das Wort bedeutet. Wie sieht es damit heute bei uns aus? Wenn jemand ein Rad bei einem Kollegen gekauft hat, dann erklärt er: das hättest du bei mir 20 M. billiger PATENTE Gebrauchsmuster und Warenzeichen erwirkt und verwertet auf Grund 20jähriger Praxis F. Lunow, Hamburg, Lüdeckersir. 15, Rat und Auskunft kostenlos. haben können. So geht es auch bei den Re- paraturen. So wird in unseren Reihen die Kollegialität aufgefaßt. Wie ist es z. B. mit der Besprechung von Preisiragen? Da findet sich schon ein Weg, indem man sie im Wege der Kollegialität regelt, und jeder wird verdonnert, der gegen die Koilegialität handelt. Zu der Frage .der Preisfestsetzung übrigens ein kurzes Erlebnis. Ich war kürz- lich in einer Werkstätte und hatte Geiegen- heit zuzusehen, wie der Mann eine Fahr- radreparatur erledigte. Außer mir stand der Besitzer des. Rades dabei, ein Ober- förster, bis die Reparatur, die zwei Stun- den in Anspruch nahm, fertig war. Als das Rad fertig war, sagte der Oberförster: Nun machen Sie mir auch noch ein: Paar neue Griffe an. Dann. fragte er, was der Spaß koste. Der Kollege tat dann zunächst als rechne er und‘ forderte dann 1,20 M. für zwei Stunden und dazu noch für das An- bringen von zwei Griffen! (Bewegung.) Ich. habe ihm- gesagt: Mensch, Sie sind verrückt, habe ihm aber dann, um die Sache noch einigermaßen zu retten, gesagt: Herr Kollege, Sie haben ja die Griffe vergessen. Das hat er aber nicht kapiert. (Heiterkeit.) Dann ıst der Oberförster gegangen und hat gesagt: Ich schicke Ihnen nachher das Geid!ı\ (Heiterkeit.) Als er draußen war, habe ich mich des Kollegen liebevoll an- genommen, wie Sie sich denken können. Darüber kommt aber der Oberförster wie- der zurück und sagte: Ich sehe eben, in dem hinteren Mantel ist noch ein Loch; ich komme in einer Stunde wieder. Der Kol- lege aber erklärte: Nicht nötig, Sie kön- hat der nen gleich warten. Da Kollege das Rad genommen, kat die Luft heraus- gelassen, den Mantel hochgehoben, eine Unterlage darunter gemacht, dann von neuem aufgepumpt und hat es dann dem Förster gegeben. Der sagte: Ich danke sehr, ich schicke das Geld. Ich habe dann die Frau gefragt: Haben Sie etwas zu essen und zu leben? — Ich habe eine Aus- kunft über den Mann eingeholt. Ich glaubte, sie wäre bis heute früh dagewesen, dann würde ich sie Ihnen bekanntgegeben haben. Meine Herren! Aufgabe der Innung ist es, hier einzusetzen und erzieherisch au: die Kollegen einzuwirken. Sie muß die wirtschaftlichen Belange der Mitglieder för- dern, und dabei kann die Innung auch die ganze Reichsverbandsarbeit‘ im Bezirk er- ledigen. Um das eine aber bitte ich Sie dringend: Sorgen Sie dafür, daß in Ihren Kreisen nicht mehr die Uebernahme einer Führung in der Innung abgelehnt wird. Das schlägt immer zum Nachteil des Reichs- verbandes aus. Sorgen Sie weiter dafür, daß die bestehenden Innungen geschlossen dem Reichsverband zugeführt werden. Ein wei- teres großes Feld, das wissen Sie auch, ist das der Schwarzarbeit. Auch da können die Innungen in Verbindung mit den an- deren. örtlichen Körperschaften 1 tun. Ich will mich kurz fassen. Ihr Herr Vor- sitzender hat mir eine Entschließung her- gegeben, die ich verlesen und zur Annahme empfehlen möchte: viel „An den Reichsarbeitsminister, Berlin. In Magsebure überaus zahlreich ver- sammelte Angehörige des Mechaniker- handwerks erwarten auf schnellstem Wege Abwehrmaßnahmen gegen staatliche oder behördliche Pensionsempfänger, die im Ruhestand ein Gewerbe ausführen. In heu- tiger schwieriger Wirtschaftslage ist es unmöglich, zu gestatten, daß Beamte oder Angestellte, deren geruhiger Lebensabend durch eine aus harten Steuern geschaffene Pension gesichert ist, diesen Steuerzahlern eine nicht unerhebliche Konkurrenz ma- chen und deren Existenz gefährden. Schleunigste Gesetzesänderung durch Kür- zung oder völlige Entziehung der Pension kann hier nur Abhilfe schaffen. Auch den die einzelnen Gewerbe schwer schädigenden Schwarzarbeitern sollte eine solche Arbeit unterbunden werden. Nie- mand darf außer seinem auskömmlichen Verdienst und nach Ableistung seiner Be- rufsarbeit gegen Entgelt Schwarzarbeit lei- stern, durch die dem selbständigen Ge- werbe, und somit dem gesamten deut- schen Mittelstande größte Gefahr droht. Sofortige Erfassung der auf diese Weise geschatfenen Verdienste oder anderweitige drakonische Maßnahmen erscheinen auch hier unerläßlich. In Würdigung der überaus Wirtschaftslage, in der besonders der deutsche Mittelstand und mit ihm unser Handwerk um die Erhaltung seiner Exı- stenz kämpft, erhoffen wir vom Herrn Reichsarbeitsminister volles Verständnis unserer Wünsche und erwarten dement- sprechende Maßnahmen bald.“ Diese Entschiießung. wird Ihnen zur An- nahme empfohlen. Die gleiche Entschlie- Bung soll an die Fraktionen der uns nahe- stehenden Reichstagsmitglieder gehen. Es muß einmal etwas getan werden; das Bitten muß aufhören. Wenn Sie das nicht tun, dann kommen Sie nicht durch. Wir waren auch einmal in- Berlin und haben gefordert, schweren und ich sage Ihnen,- es. geht. Man muß nur wollen. (Lebh. Beifall.) Vors. Puschke: Kollegen! Ich glaube, die Resolution ist uns aus dem Herzen ge- sprochen, und wir können. sie ohne wei- teres annehmen, DER REICHS-MECHANIKER 102 Verlangen Sie zur pevorstehenden Saison jetzt Offerte für NORMAL- und ANODEN-Batter ien unter Angabe Ihres ungefähren Saisonbedarfes. Fahrrad-Laternen Unerreicht in Leuchtkraft und Qualität 3 Grand Prix > Herm. Riemann Chemnitz-Gablenz 17 Falls dort nicht vertreten, liefert Fabrik Probepaket, enthaltend 38 Stück Taschenlampenbatterien zum äußersten Tagespreise unter „Nachnahme“. Kauft Dei den Inserenten ! jinx TETTO: Eee 2 DAS BESTE FAHRRAD FÜR BERUF UND SPORE Mars-Werke A.-G., Nürnberg - D005 Hin UU III aschenlampen. Verka: DreChaDDaral: Batterien änmaschinen prallen Die neue Herbstliste ist erschienen und steht legitimen Händlern zur Verfügung ENBERG & SÖHNE, BERLIN C. 54, Bene: siraße 40/4i FTT HONRERIRRNAESSTEREBENNERDTERDERSERDEDRDDEREDRNHNAAT" DQ Koll. Michels, Hagen: Sie geht mir nicht weit genug, besonders hinsichtlich des Arbeitszeitgesetzes, wonach es dem Arbeit- geber untersagt ist, seine Leute länger als acht Stunden arbeiten zu lassen. Das gleiche Recht nehmen wir für uns in Anspruch. Wir verlangen, dab derjenige, der seine achtstün- dige Arbeit geleistet hat, keine Schwarz- arbeit mehr leisten darf. (Zustimmung.) Vors. Puschke: Die Resolution kann ja durch diesen Zusatz ergänzt werden. (Zu- stimmung.) Ich darf dann annehmen, daß die Resoiution mit diesem Zusatz angenom- men ist. (Zustimmung) Koll. Kubis, Dresden: Bezüglich der Zu- gehörigkeit zur Innung kann ich noch mit- teilen, daß in unserem Gau ein Fall vor- liegt, in dem die Gewerbekammer Leipzig entschieden hat, daß der Lohnempfänger ın die Innung aufgenommen werden muß. Wir sind im Gau anderer Meinung. Es wäre vielleicht zweckmäßig, wenn in Gemein- schaft mit dem Reichsverband des deutschen Handwerks dahin gearbeitet wird, daß diese Bestimmung in der Gewerbeordnung fallen- gelassen wird. Es ist unmöglich, daß Lohn- empfänger, die wir bekämpfen und die Schwarzarbeit verrichten, als Gewerbetrei- bende in unseren Reihen sitzen. Koll. Adler, Ulm: Im Bezirk Ulm haben wir ebenfalls eine Mechaniker-Zwangsinnung, und es besteht ein sehr gutes Verhältnis zwischen der Zwangsinnung und dem Reichs- verband. Wir haben jedoch im Bezirk noch anerkannte Fahrradhändler, die sich wei- gern, der Zwangsinnung und dem Reichs- verband beizutreten. Hier müßte eine ge- setzliche Regelung Platz greifen, daß jeder, der eine Fahrradhandlung mit Reparatur- werkstätte hat, der Zwangsinnung beitreten muß. (Zuruf: Das ist doch Gesetz!) Bis- er ist das in Ulm aber nicht durch- gedrungen. Koll. Winkelmann, Delmenhorst: Mir sind ie Ausführungen der beiden Herren Vor- redner unverständlich. Wozu haben Sie denn Ihre Statuten? Die schreiben doch klar und deutlich vor, daß die Leute, die das Gewerbe ausüben, unbedingt Mitglied der Innung werden müssen. Damit kommen Sie bei jeder Behörde durch. Vors. Puschke: Damit ledigt. Wir kommen zu ist Punkt 4 Punkt 5: QUE 5) Verschiedenes. Koll. Trunz, Berlin: Werte Kollegen! Ich möchte zurückkommen auf die Inserate feindlicher Firmen in Kammerzeitschriften. In der Handwerkszeitung Beriin fanden wir immer noch solche Inserate. Wir haben it der Zeitung verhandeit und die Antwort bekommen, daß der Inseratenauftrag noch läuft, aber wenn wir unsererseits bereit wären, ein Inserat aufzugeben, dann werde las Inserat verschwinden. Wir haben das getan und haben in den letzten drei Num- mern ein Sammelinserat aufgegeben, was sehr billig ist, und auf Grund dieses Inserats vird das fragliche Inserat und auch das ‚on Singer nicht mehr veröffentlicht. Ich empfehle Ihnen ein gleiches Vorgehen in den anderen Gauen. Es wurde weiter auch schon gesprochen von der Versendung von Katalogen durch die Versandhäuser. Wir haben in Berlin auch in außerordentiicher Weise darunter zu leiden. Wir sind in Berlin zu dem Ent- Schluß gekommen, in eine aktive Bekämp- dung dieser Versandhäuser einzutreten. Wir empfehlen hierfür zunächst einmal folgen- den Weg. Jedes Versandhaus verschickt, ie Sie wissen, seine Kataloge. Wenn wir es fertigbekommen, unsere 13000 Mitglieder m Reich dazu zu bewegen, daß sie auf ein Stichwort im „Reichs-Mechaniker‘ zu gleicher Zeit alle die Kataloge. einfordern, Und wenn die Kollegen in den einzelnen DER REICHS-MECHANIKER Orten noch zwei oder drei weitere Personen veranlassen, ebenfalls die Kataloge einzufor- dern, dann wird sich der betreffende Ver- sandhausinhaber freuen, wenn er zunächst Tag für Tag 1000 Kataloge verschicken kann, und er erwartet ein gutes Geschäft. Nun rechnen wir, daß, wenn er 10000 Ka- taloge verschickt, diese ihm pro Stück 10 Bio. kosten, Hierzu kommen die Kosten für Porto, Verpackung, Personal usw., so daß er mit mindestens 3—5000 M. Unkosten zu rechnen hat. Wenn Sie das systematisch fortsetzen und auf eingegebenes Stichwort immer wieder eine andere Firma heraus- greifen, dann wird dem einen oder andern dieser Versandhäuser die Puste ausgehen. Zum mindesten werden sie Kolossal ge- schädigt und sie werden dahinterkommen, daß das Verschicken von Katalogen kein Geschäft mehr ist. Reichsverbandsvorsitzender Tegtmeyer: Liebe Kollegen! Zum Punkt Verschiedenes habe ich einige Mitteilungen zu machen. Es ist bereits über unsere Verhandlungen mit der Firma Opel berichtet worden. Dazu ıst noch zu sagen, daß Original-Opelräder nur durch den legitimen Fachhändler, nicht aber durch Einkaufsgenossenschaften ver- kauft werden soilen. Weiter dürfen mit Opel-Spezialrädern. Ein- kaufsgenossenschaften von Opel nicht be- Straßen-Rennrahmen Meisterschaftsmodell 1927, strahlen- förmig, bunt emailliert mit allen Neuerungen versehen inkl. Verp. Mk. ne.-- netto. 1 Jahr Garantie. Versand nur per Nachnahme. Fordern Sie sofort Preislisten 10, 11 und 12. tarı Franz Könnecke, Magdeburg 196 Brunhilde-Fahrrad-Manufaktur. liefert werden. (Hört, Hört.) Wir werden dauernd dafür sorgen, daß das, was wir schon Oktober v. J. und auch in der vorigen Woche in Rüsselsheim vereinbart haben, auf- rechterhalten bleibt zum Schutze des legi- timen Handels. Die Garantiefrage für Fahrräder haben wir wiederholt bei-unseren Tagungen an- geschnitten. In der Festnummer des „Reichs- Mechaniker“, die Ihnen vorliegt, befindet sich ein Briefwechsel mit dem Verein Deut- scher Fahrrad-Industrieller. Danach hat die- ser Verein beschlossen, daß in Zuktinft nur noch die gesetzliche Garantie gewährt werden soll. Wir hatten als Mittel- weg gefordert, daß nicht mehr als“ ein Jahr Garantie gegeben werden sollte. Die gesetz- liche Garantie ist uns natürlich noch viel lieber. Die Begründung hierfür kann ich mir wohl ersparen, sie befindet sich in der vorliegenden Nummer des ‚„Reichs-Mecha- niker‘. Wir müssen weiter heute Stellung nehmen gegen x die Materialpreise bei Radrennen. Das ist ein Krebsschaden sondergleichen. Wir haben auch mit der Firma Opel dar- über. verhandelt, aber es 'kann sich hier nicht darum handeln, die Stellungnahme einer Firma zu dieser Frage zu‘ erörtern, sondern wir müssen grundsätzlich Stellung nehmen. Bei den Radrennen ist es’ all- gemein üblich geworden, daß die Fahrrad- fabriken Materialpreise stiften. Esı gibt voll- ständige Räder, es gibt Rahmen, Reifen usw., und wenn die Rennen vorbei _sind, dann werden die Materialpreise ‘von den Siegern verschleudert. Es finden sich da sofort Leute ein, die ganz genau wissen: hier gibt es etwas zu kaufen, und da es klingende Münze gibt, werden die Sachen zu einem Schleuderpreise zu Geld gemacht. Ich hoffe, daß Sie einverstanden sind, wenn wir uns noch einmal mit den. Verbänden in Verbindung setzen, und ich hoffe, daß wir für die nächste Radrennsaison mehr Erfolg haben werden. Ich darf also feststellen, daß Sie alle einverstanden sind, daß wir beim Verein Deutscher Fahrrad-Industrieller, dann aber auch beim Bund Deutscher Radfahrer noch einmal ganz energisch gegen diesen Unfug Stellung nehmen. Dann die Reklame mit Radrennen, mit Straßenrennen. Es soll nur einen Sie- ger geben. Tatsächlich aber gibt es, wie Sie wissen, den wirklichen Sieger, den moralischen Sieger, dann gibt es die Sieger der verschiedenen abgehängten Gruppen. Mit allen diesen Siegern wird in Fettdruck Reklame gemacht, alle-haben sie einen Sieg errungen, der eine auf dem Fabrikat, der andere auf dem usw. Das ist eine Irre- führung der öffentlichen Meinung. Wir brauchen keine Reklame mit Straßenrennen, das Rad soll sich durch seine Qualität empfehlen. Von den Schiebungen, die sei- tens der sogenannten Amateure stattfinden, liest man ın den Zeitungen recht “wenig. Diese Frage ist nicht neu, aber sehr drin- gend. Ich hoffe, daß Sie einmütig diese Rennreklame bei den Amateurstraßenrennen verurteilen, und ich bitte Sie, die Gaue, In- nungen und Bezirke zu veranlassen, die Oeffentlichkeit über diesen Unfug aufzu- klären Vors. Puschke: Kollegen! Sie haben be- reits Ihre Zustimmung zu dem ersten Vor- schlag des Koll. Tegtmeyer gegeben. Ich frage Sie, ob Sie gegen den zweiten Vor- schlag betr. die Reklame mit Straßenrennen etwas einzuwenden haben. Koll. Dietz,= Harburg: Was unser Vor- sitzender eben: ausgeführt ‚hat, unterschreiben wir- alle. Es gibt aber Kollegen unter Ihnen, die an die Fahrradfabriken herantreten: und um Stiftung von Fahrrädern, Fahrradrahmen usw. zwecks Verlosung bitten. Schlagen Sie an Ihre Brust und sagen Sie: Ich will es nicht wieder tun. Vors. Puschke: Ich möchte zunächst fest- stellen: Widerspruch gegen den Vorschlag des Koll. Tegtmeyer ist nicht vorhanden. (Zustimmung.) Ich danke Ihnen. Die Vorschläge. sind, wie Koll. Tegt- meyer noch festgestellt haben möchte, im Namen des Hauptvorstandes gemacht worden. Koll. Alzog, Görlitz: Meine Herren! Ich möchte in ganz kurzen Worten auf das Uebel des Achtstundentages eingehen, um damit zu bewirken, daß von maßgebender Stelle ber den Regierungsstellen Abhilfe in irgendeiner Form beantragt wird. Es han- delt sich um folgendes: Dadurch, daß der Arbeitgeber den Arbeiter nur acht Stunden beschäftigen darf, sind die meisten Arbeiter schon um 4 Uhr fertig und’ widmen sich dann der sogenannten Schwarzarbeit. (Leb- hafte Zurufe: Das ist erledigt!) Wie das auswirkt, können Sie daraus ersehen, daß der stellvertretende Handwerkskammer- präsident indirekt die Schwarzarbeit seines Chauffeurs billigt, indem’ er sagt, er hätte nicht so viel zu tun und er persönlich. würde dadurch nicht geschädigt. (Zuruf: Er soll sein Amt niederlegen !) Wie steht es nun mit der Arbeitszeitfrage ? Gerade in der Automobilbranche verfügen wir nur wenig über einen normalen Stand von Arbeitern. Wir haben Arbeit in Hüll und Fülle, aber der Arbeitsnachweis kr uns’ keine Arbeiter zur Verfügung stelle sich “> a 0 IS | i ZT TT Noch nicht veröffentlichte Elastic-Erfolge. M Leipzig Bern au FE Ba 4 i 4 ohnender Neben- artikel für Fahrrad- händler 26. Juni 1927. Sauerland. 16. Juli 1927. Augustusburg 17. Juli 1927. 14. August 1927. Leichlingen. 14. August 1927. Leichlingen. 14.15. August 1927. 28. August 1927. Düsseldorf. 1. September 1927. Frankfurt a. M. september 1927. Heide/Holstein. TUN G. Haeseibarih & Storm, Zeitz Gegründet 1876 m Kinderwagen- und Holzwarenfabrik DER REICHS-MECHANIKER In der Sauerländischen Dauerprüfungsfahrt Kann Henning= Düsseldorf in der schweren Seitenwagenklasse G.-Senioren den 1. Platz f Elasti belegen au IC. Im Bergrennen zu Augustusburg fährt in der N N Gent Seitenwagen — außer Konkurrenz — Henning-Düsseldorf beste Zel E dieser Klasse auf Elastic. In der Grossen Leipziger Zuverlässigkeitsfahr€ kann Henning Düsseldorf mit nur 3 Strafpunkten den 2. Platz belegen, in Klasse G. In der Berg- und Materialprüfungsfahrt der Landesgruppe West Bee : trotz Unwetters Schneider-Düsseldorf in der 350 ccm Klasse den 1. Platz bei bester Zeit des Tages au! Elastic In der Berg- und Materialprüfungsfabrt der Landes-Gruppe ES kann in der Beiwagenklasse bis 1000 ccm Kürten-Düsseldoıf den 2. Platz halten auf Elastic. Im 6€en Internationalen Klausenrennen (Schweiz) erringt in der 1000 ccm Klasse mit Beiwagen Paul Scharrenbroich als einziger deut- = scher Motorradfahrer den 1. Preis auf Elastic. Die Herbstzuverlässigkeitsfahrt Düsseldorf beendet in der Klasse 5 mit Beiwagen Henning-Düsseldorf als Sieger (1: Preis) und bleibt allei- E niger strafpunktſreier Fahrer auf Elastic. In der F:.ankfurter-Dreistädtefahrt bleibt Soenius-Köln in der 500 cem Klasse über 200 km in neuer Rekordzeit überlegener Sieger (1. Preis) z und eıringt damit die Deutsche Straßenmeisterschaft in der 500 ccm Klasse auf Elastlic. Im Internationalen Bahnrennen auf dem Aufodrom in Heide/Holstein erhält in der 250 ccm Klasse Wemhöner-Bielefeld den I. Preis auf Elastic. Witikop & Go., Bielefeld. NN LU Thurinzia-Werk Gegründet 1876 liefern Kinderwagen, Promenaden- wagen, Klappwagen, Handwagen, Kindermöbel, Selbstiahrer usw, in moderner, solider Ausführung. Verlangen Sie illustrierten Katalog. Nun INIUNINNS 1 UL DER REICHS-MECHANIKER 405 ir dürfen unsere Arbeiter nicht länger als acht Stunden arbeiten lassen. Vielleicht ist der Reichsverband in der Lage, bei dem entsprechenden Ministerium dahin vorstel- ig zu werden, daß 'hier Abhilfe geschaffen wird. Vors. Puschke: Kollegen! Ich weiß nicht, ob es notwendig ist, hierzu noch weiter Stellung zu nehmen. (Zuruf: Ist erledigt!) Es ist sehr schön, wenn jemand sagen ann, er habe viel zu tun und finde keine Arbeiter. Bei uns ist es umgekehrt. 'Zuchhold, Bremen: Meine Herren! Achtstundentag ist ein Teil des . riedensvertrages. Wir werden es in Deutschland niemals erreichen, daß der Achtstüundentag abgeschafft wird, da uns die "Feinde absichtlich den Achtstundentag Vor- chreiben, weil sie die deutsche Arbeit fürchten. Koll. Wende, Görlitz: Werte Kollegen! Ich möchte noch auf einen wichtigen Punkt hinweisen: Eine „Edda-Compagnie‘“ in Kassel bietet durch Rundschreiben an Pri- Vate Herrenräder für 83 M. und Damen- der 10 M. teurer an! Redner weist sodann unter großer Un- the noch einmal auf die Notwendigkeit der nhaltung der Sonntagsruhe durch die Stubenhändler usw. hin. Vors. Puschke sagt zu, daß die Haupt- schäftsstelle die Frage der Sonntagsruhe nergisch verfolgen werde. "Becker, Weimar: Meine Herren! Sie Werden. beinahe denken, ich dränge mich an das Rednerpult. Dem ist aber nicht so, Sondern es sind mir hier zwei Entwürfe vom Vorstand übergeben worden, die ich Ihnen vortragen soll. Die ersten Zeilen ind an den Schutzverband deutscher Fahr- dteile-Grossisten in Berlin gerichtet und handeln die kolossale Zunahme der Zahl der Fahrradhändler. Es ist Ihnen ja be- nnt, wie die Fahrradhändler heute wie ilze aus dem Boden schießen. Da muß [och unter allen Umständen ein Riegel N rgeschoben werden. Der Kampf gegen diese völlig unberechtigten Existenzen ist ==j2 nicht neu, er ist aber jetzt wohl in ein Freiwas neueres Stadium getreten dadurch, daß. wir beabsichtigen, diesen Leuten etwas mehr auf die Finger zu sehen und vor em den Kollegen zu empfehlen, bei ihren Einkäufen auf diese Leute etwas mehr htzüugeben. (Sehr richtig.) Meine Herren! Wir dürfen es aber nicht bei dem „Sehr nichtig“ in den Versammlungen bewenden sen. Wir kennen die Lauheit der Fahr- händler, die leider, auch hier sei es ge- st, in gewissen Dingen die notwendige 1 cht vermissen lassen. Heute in der ersammlung sind Sie Feuer und Flamme r diesen Vorschlag und morgen, wenn der rtreter recht nett und freundlich kommt, “haben Sie alle guten Vorsätze vergessen. MSehr gut!) Meine Herren! Da legen wir jetzt die Daumschraube an. Alle die, die las Wort geben, müssen zu gegebener Zeit etwas anderes geben, und ich empfehle nen dringend, sich mit den Herren Ihres Vorstandes darüber näher auseinanderz u- Setzen, in einer internen Sitzung, oder die “gecigneten Leute Ihres Bezirks kommen zu lassen, damit auch diese Frage bei Ihnen “erörtert wird. Wir wissen ja, daß die Herren Grossisten und Lieferanten sagen: Was wollt ihr denn, in euren Kreisen wer- n ja selbst Fahrradhändler gemacht! ſeine Herren! Das isf bedauerlicherweise ler Fall. Es gibt leider Kollegen, die nicht Der Versailler genug kriegen können und: die glauben, durch Neueinsetzung eines Vertreters für sich den Rahm abschöpfen zu können. Das nennen manche kaufmännisch gehandelt. Ich persönlich stehe auf einem anderen Stand- punkt. Ich bin der Meinung, diese neuen Vertreter werden einmal alle Konkurrenten und manchmal solche der schmutzigsten Art. Auch das wird durch die Innungen unterbunden. Lernen Sie nur das Instru- ment der Innungen gut spielen; dann ist es einem Kollegen unmöglich, so etwas zu machen. Wir haben bereits zahlreiche Unter- ‚schriften gesammelt, wie endlich einmal mit zielbewußten Schritten auf die Reinigung des Gewerbes hingearbeitet werden: soll. Meine Herren! Ich habe gelegentlich einer Tagung des Gaues Thüringen in Anwesen- heit der Lieferanten den« Herren: gesagt: Meine Herren, wenn Sie nachweisen, daß mit dem prozentualen Anwachsen des Fahr- radhandels, also der Zahl der Fahrradhänd- ler, auch die Umsatzvermehrung gleichen Schritt gehalten hat, dann wollen‘ wir un- sere Organisation fallen lassen; wenn wir aber nachweisen, daß in einem Dorf, wo schlecht und recht bisher ein Fahrradhänd- Deutsche Kraftiahrzeug- Mechaniker-Schule Aitona-Elbe. Halbiähriger Lehrgang mit Gelegen- heit zur Äblegung der Gesellen- und Meisterprüfung. Beginn des Wintersemesters: Mitte Oktober 1927. Theoretischer Unterricht: 30.Wochenstunden. Werkstattübungen: 12 Wochenstunden. Für den praktischen Unterricht werden zur Zeit Werkstatträume gebaut und neuzeitlich eingerichtet Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an die Deutsche Kraftfahrzeug-Mechaniker-Schule Al- tona-Elbe, Fritz-Reuter-Str. 3, oder an den Reichsverband Deutscher Me- chaniker e. V., Bremen, Birkenstr. 11. ler sich ernähren konnte, deren vorhanden sind und der Umsatz sich nicht um eine Pumpe erhöht hat, dann ist das System der Neugründungen zu verwerfen. (Sehr richtig.) Dadurch wird lediglich der Umsatz in verschiedene Kanäle geleitet und natürlich auch der Gewinn in so viel Teile geteilt, wie Existenzen neugeschaffen wor- den sind. Der Kollege, der früher pünkt- lich seine Rechnungen bezahlen konnte, steht infolge dieses Systems finanziell nicht mehr so da, daß er das kann, und damit untergraben sich die Lieferanten ihre eigene Existenz. Es kann nicht Ansicht auch der Lieferanten und Grossisten sein, daß in jedem Dorf von 300 Einwohnern, ob mit oder ohne Berechtigung, ein. Fahrrad- händler besteht. In Orten, in denen sich selbständig ein Fahrradhändler nicht er- nähren kann, darf unter keinen Umständen eine Gründung stattfinden. Sie sind doch alle auf ihre Dorfkundschaft angewiesen. Zu den gegebenen Markttagen kommt oder kam die Landkundschaft und hat bei Ihnen ge- kauft. Und heute, wo kauft sie da? Sie kauft beim Schmied draußen, beim Arbeiter, beim Postunterbeamten oder, wenn Sie wol- len, beim Gendarm. So haben sich leider die Verhältnisse entwickelt. Und wenn wir dann den Herren sagen: so etwas geht doch nicht, dann haben gewisse Herren jetzt fünf ich beliefere den nicht! Und wenn wir der Sache dann auf den Grund gehen, dann stellt sich heraus, daß die Belieferung gerade durch den Herrn er- folgt ist, der dreist erklärt hat: ich beliefere den nicht! Das muß aufhören; derartige unmoralische Elemente müssen verschwir den (Sehr richtig) und deswegen wird Ihi seitens Ihres Hauptvorstandes folgend schließung vorgeschlagen: die Stirn zu sagen: „An den Schutzverband Deutscher Fahrradteile-Grossisten, Berlin. Katastrophale Zunahme neuer Fahrrad- händler, in den meisten Fällen durch Grossisten gezogen, geben den in Magde- burg versammelten Reichsmechanikern zu schwersten Bedenken und der Bitte um Eintritt in gemeinsamen Abwehrkampf Anlaß. ‘Wahllose Neugründungen müssen ein für alle Mal unterbunden werden und darf die Auslegung getroffener Verein- barungen nicht in unmoralischer das Ge- werbe aufs schwerste schädigender Weise erfolgen. Unhaltbare Zustände müssen eintreten, wenn prominente dortseitige Mitglieder an Orten von mehr als 3000 Einwohnern auch den tagtäglich in Fabrı- ‘ken beschäftigten Lohnempfänger als mit den getroffenen Abmachungen vereinbart ansehen. In Orten, an denen sich selbständige Fahrradhändler nicht nähren können, soll- ten Gründungen verboten sein, da die in größeren Orten bestehenden Fahrradhand- lungen in ihrem Absatz sehr auf Land- kundschaft angewiesen sind und diese nicht vermissen können. Wir erwarten vom Schutzverband baldige gemeinsame Beratung über diese lebenswichtigen Vor- gänge, und erklären uns zu ieder Mit- arbeit, aber auch zu ieder Abwehr, be- reit.“ Vors. Puschke: Ich würde noch hinzu- setzen: an die Fahrrad- und Gummi-Indu- strie (Zuruf: An alle Lieferanten! alle Lieferanten, die für uns in B kommen. Ist Widerspruch vorhanden ? ich danke Ihnen. (Weiterer Zuruf: an die Nähmaschinenindustrie!) Ich bitte Herrn Becker, die solution zu begründen. Becker, Weimar: Die zweite Entscl ßung geht an den Verein Deutscher Fahrr Industrieller, Berlin. Sie befaßt sich mit Erhaltung unserer wirtschaftlichen Existei die wir ‚bedroht sehen durch die Unt zung der Versandhäuser, durch das S ballsystem usw. Wir waren einmal und haben dort eine Unterredu VDRFI.' gehabt. Dabei warf ich di auf, warum noch nicht festgestellt der Lieferant der Schneeballräder ist wurde mir gesagt — wie heißt er (Zuruf: Zinke, Duderstadt), Zinke, stadt, ist längst tot! (Zuruf: Zurufe, die unverständlich wurde mir also gesagt, sei sehr schwer. Meine sönlich stehe auf dem Standpunkt, daß dem. VDFI. ein Kleines sein müßte, zustellen, woher nach Hamburg hinein lich Waggons von Rädern gehen. Wi uns erboten, diese. Feststellung inner 24 Stunden zu machen. Das ist doch lich die Frage der Bezahlung irgende Privatdetektivs, der sich mit einem- ı Halstuch auf die Güterrampe und un dann genau angeben wird, | Räder kommen. Es sind auch andert men dabei. Hier hätte längst eing und der Vertrieb solcher Räder du 111 zweit Wei Da sel, Dud Opel! We bleiben) diese Feststell Herren! Ich ste wone Weg mit der Kriegsschuldlüge! | DER REICHS-MECHANIKER EINI „VELEDA *“ | | Die .Wi.S.- Ketten sindaus | bestem Material (Nieten | Chromnickelstahl), mit I | | | höchster Präzision her- gestellt. Alle Teile sind gehärtet! Die garantierte, | nachweisbare _Zerreiß- festigkeitder I.Wi.S.-Ketten | ist 980 — 1080 kg, die un- serer Motorradketten ca. Nr. 140 hesjer Qualitätssattel für Sportu. Beruf G 6. m. D. H. ebr. Isringhausen G. m. ininmininnminmmnmnmmmmi Warum so plagen? Man müßt's ih | 2630 kg. Jede Kette wird DEI yor dem Versand gena Veleda-Werk, Bielefeld Lieferung durch Grossisten. kontrolliert. SHIITE TEETH ETTI TT HTN, êxs viel Icichter hätte. | vor dem Versand genau : | | Eilinimmmmmmmnn@ Kauft bei unseren Inserenten. 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Es ist nur ein Anreizmittel, damit er Katalog in Empfang genommen wird und in einem Beispiel auf den Bezug irgend- eines anderen Rades verwiesen wird. Es handelt sich also nur um unlautere Machen- schaften. Das alles könnte aber unterbun- en werden, wenn die deutsche Industrie, soweit sie unser. Fach: betrifft, der deutsche roßhandel und wir Hand in Hand arbeiten würden. Es muß auch unterbunden werden, laß Außenseiter und Doppeiverdiener Näh- aschinen billiger anbieten, als sie vom legi- imen Handel angeboten werden können und dürfen. Die deutsche Industrie muß sich einmal dieser Frage annehmen. Sie mag doch diesen Leuten die Vertretung entzie- hen. Ihre Umsätze werden ja nicht ge- inger, wenn. sie nicht in jedem Dorf einen Schmiedemeister beliefert. Auch zu dieser Frage schlagen wir eine Entschließung vor, die folgenden Wortlaut hat, und. um deren Annahme wir bitten: „An den Verein Deutscher Fahrrad- Industrieller, Berlin. Im Kampfe um die Erhaltung ihrer wirtschaftlichen Existenz erbitten die in Magdeburg versammelten Reichsmechani- ‘ker weitgehende Mithilfe und erwarten dringende Maßnahmen gegen Schleuder- firmen in allen Teilen des Handels durch Unterbindung von Lieferungen in Marken- artikeln. Es muß auch der deutschen In- ‚dustrie notwendig erscheinen, zu verhin- EUITIO | Md LE dern, daß nicht in jedem billigsten Ver- sandhausrade die gleichen Markenartikel q eure werden, die in der besten Qua- = itätsmaschine zu finden sind. Hierdurch werden die Preise dieser Markenräder im- mer mehr herabgedrückt und wird der Verkauf immer mehr erschwert. Die deutsche Industrie sollte mit allen Mitteln gemeinsam mit uns den Kampf gegen diese Zustände führen und beson- ers auch Front machen gegen die Fir- men, die unreelle, gegen das Gesetz ver- stoßende Verkäufe durch ihre Lieferungen ermöglichen. Hinweg mit dem Schneeball- system und allen unlau‘eren Machenschaf- ten. Weiter erwarten die legitimen Händ- "ler die Preisregulierung auf allen Verkaufis- gebieten und Entziehung der Vertretung bei Unterbietung, wie solche besonders von leider belieferten Doppelverdienern jetzt an der Tagesordnung ist. Die Reichsmechaniker sınd zu jeder Mit- hilfe zum Schutz des deutschen Handels und deutschen Gewerbes bereit und zweı- feln bei gemeinsamer Arbeit Hand in Hand nicht am Erfolg. Vom gemeinsamen Vor- gehen gegen völlig unberechtigte Neu- existenzen wird gleichfalls Besserung in der wirtschaftlichen Lage erhofft.“ Vors. Puschke: Kollegen! Ich möchte nicht sagen, daß diese Resolution zwecklos St. Es ist nir aber aus den Arbeiten. der daupt&eschäftsstelle und*"des Vorstandes be- annt, daß gerade diese Punkte schon lage ıgehend bearbeitet werden. Die Industrie würde, wenn,sie diese Resolution. bekommt, sagen: was wollt ihr, wir: sind doch schon bei den Verhandlungen. Ich würde daher vorschlagen, die Resolution dem Vorstand als Material zu übergeben. Einverstanden ? (Zustimmung.) Widerspruch erhebt sich nicht. “Kollegen! Ehe ich es vergesse — der Gau Breslau hat sich bereits damit befaßt —, sollte der Vertreter der Firma Knott, Bres- lau, zu Ihnen kommen, so tun Sie uns in Ostpreußen einen Gefallen, wenn Sie ihm sagen, er solle die unwahren Behauptungen unterlassen. Knott hat bestritten, einen Post- boten beliefert zu haben, liefert aber immer- fort weiter und zuletzt sagt er: ich muß ihn weiter beliefern, er hat noch einen so gro- Ben Abschluß. Doch das nur nebenbei. Dann eine weitere Frage: Ist dem Reichs- verband bekannt, daß der.Beitrag zur Be- rufsgenossenschaft um 110 %* erhöht worden ist? Welche Schritte sind “zur Abstellung vom Reichsverband ‚eingeleitet worden? Ich habe nachgefragt, aber ulsere Geschäfts- führer wissen davon noch hichts. Wir wer- den natürlich erst einmal feststellen, ob das Deutsche Kraftlahrzeug- Mechaniker-Schule Düsseldor’. NCIS Lehrgang mit Gelegen- heit zur Ablegung der Gesellen- und Meisterprüfung Beginn des Wintersemesters: Mitte Oktober 1927. Theoretischer Unterricht: 30 Wochenstunden. Werkstattübungen: 12 Wochenstunden. Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an deıt Leiter der Deutschen Kraftfahrzeug - Mecha- niker-Schule, Direktor Schuth, Düs- seldorf, Charlottenstraße 79c, an den Reichsverband Deutscher: Mechaniker e. V., Bremen, Birkenstr. 11, oder an den Obmann der Motorgruppe der Mechaniker-Zwangsiunung Düs- seldorf, Josef Fischer, - Düsseldorf, Wielandstraße 24. richtig ist, und wenn es richtig ist, uns mit dem Reichsverband des Deutschen Hand- werks in Verbindung setzen. Koll. Oberle, Singen: (Sehr schlecht ver- ständlich.) Nach den Ausführungen des Vor- redners aus Weimar kann ich mich sehr kurz fassen. Es wird Ihnen .erinnerlich sein, daß Fabriken Räder sogar auf Jahrmärkten und Wochenmärkten vertreiben ließen. Innerhalb unseres Gaues habe ich allerdings Schritte unternommen, damit die Gemeindebehörden das nicht zulassen. So ist das geschehen in Konstanz, und zwar durch eine Fabrik in Friedrichshafen, deren Inhaber ein: ehemali- ger Zimmermann der Luftschiffwerke ist. Er bietet auch erstklassige Markenräder an. Ich möchte allerdings einmal wissen, was für Markenräder das sind. Wir dürfen un- seren Stand wirklich nicht so tief sinken las- sen, daß Räder auf Wochenmärkten ver- kauft werden. Unsere Beschwerde an den Oberbürgermeister von Konstanz hat bis jetzt noch nicht zum Erfolg geführt. Ich meine, erste Aufgabe einer Stadt wäre es, ihre eigenen Bürger, die die kommunalen Lasten zu tragen haben, zu schützen. Ich bitte den Hauptvorstand, dieses zur Kennt- nis zy nehmen und mit dahin zw arbeiten, daß +sslehe Zustände geändert werden. Koll. Frehse, Altona: Meine Herren! Ich muß Ihre Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenken, daß gerade in den Großstädten viele Schwarzarbeiter in die Erscheinung treten. Sie haben 50—60 Räder zur Verfügung, die die Grossisten liefern und die sie dann ver- mieten. Zumal Sonntags machen sie ein sroßes Vermietungsgeschäft. Es würde am Platze sein, daß unsere Organisation hierzu einmal Stellung nimmt, um beim Ministerium dahingehend zu wirken, daß das Vermieten an den Sonntagen verboten wird. Weiter müssen wir dahin arbeiten, daß die sogenannten gemischten Betriebe, die alle möglichen Waren vertreiben, von den Fabriken nicht mit Fahrrädern beliefert wer- den. Wir haben die Industriellen darauf schon aufmerksam gemacht, aber sie haben gesagt, wir sollten ihnen dann ein amderes Absatzgebiet nachweisen, diese Belieferten hätten zudem auch immer bezahlt. der Meinung, es ist nicht unsere dafür zu sorgen, daß der Fabrikant Räder an dem und dem Platz absetzt, son- dern wir haben einzig und allein die Auf- gabe, dafür zu sorgen, daß unsere Richtlinien eingehalten werden. Weiter können wir jetzt beobachten, daß die Schneeballfirmen, wie Simara, Hamburg, jetzt anscheinend nicht mehr nach dem Schneeballsystem verkaufen, weil sie verur- teilt sind, aber sie machen jetzt große Re- klame, auch mit Unterstützung des Rad- fahrerbundes Union, veranstalten Rennen, bei denen sie die Preise stiften, die dann in den großen Kaufhäusern ausgestellt wer- den. Wir haben also die Aufgabe, darauf zu achten, wo diese Räder herkommen. die dort als Preise gestiftet werden, um das ev. zu unterbinden. Ich nehme an, daß der Vorstand sich ohne weiteres mit die- sen Dingen befaßt, auch wenn wir keine Anträge stellen. (Zuruf Puschke: Als Mate- rial überweisen!) Dann möchte ich auch darum bitten, daß Sie nicht als Händler an die Sportvereine liefern. Es ist vorgekommen, daß ein Sport- verein bei dem einen 24 Göricke-Räder, bei dem andern 24 Dürkopp usw. kaufte und dann die Räder als Rennmaschinen für 100 Mark bekam. Das soll dann Unterstützung des Rennsports sein. Wir haben aber allen Grund, das zu bekämpfen. Herr Dr. Graif verliest sodann das Ant- worttelegramm an Koll. Berndhäuser, dem die Versammlung zustimmt. Koll. Dietz, Harburg: Meine Herren! Einige Worte noch über-das Kassaskonto Es wird Ihnen bekannt sein, daß die Fa- briken im Winter‘ verhältnismäßig große Kassakonti geben, um Geld zu bekommen und produzieren zu können. Dasselbe ist auch im Frühjahr und: Sommer der Fall Vielleicht sind meine Kollegen in der glück- lichen Lage, ihre Räder sofort bezahlen zu können, sonst müssen Sie einen ver- hältnismäßig sehr hohen Preis zahlen. Be- denken Sie, wenn Sie innerhalb acht Tagen zahlen, bekommen Sie 5—6 % Skonto. Kön- nen Sie. das nicht, dann müssen Sie in 30 Tagen netto bezahlen. Das macht pro Jahr 60%. Das ist eine anständige Ver- zinsung. Ich möchte den Vorstand bitten, dafür einzutreten, daß die Zahlungsbedin- gungen unbedingt geändert werden. Es ist ja ganz schön, daß derjenige, der bar zahlt, büliger kauft, aber auch derjenige, der gut situiert ist, Siber viel auf Abzahlung. ver- kauft, kann nicht bar zahlen. Deshalßnuß er seine Lieferungen mit 5060 %% pro"Jahr verzinsen. Ich würde bitten, den Fabrikan- ten vorzuschlagen, &v. ein Dreimonats- Ale DER REICHS-MECHANIKER m — Heine Schulden mehr hei Bank oder Fabrikant! 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Br.: Das Ka- pitel der Belieferung von nicht anerkann- ten Händiern, z. B. Doppelverdienern, Fri- seuren usw, ist ein altes. Hier Wandel zu schaffen ist sehr schwierig. Selbst Innungen von 200 Mitgliedern ist es nicht möglich, von den Grossisten die Unterschrift zu be- kommen, daß sie an nicht anerkannte Händ- ler nicht liefern dürfen. Eigentlich sojlte man glauben, das sei sehr einfach; der Gros- sistenverband schreibt ja seinen: Mitgliedern vor, an nicht anerkannte Händler nicht zu liefern. Ich kenne einen Fall, wo ein Gros- sist an mindestens 15 Private geliefert hat. Ich habe das dem Verband mitgeteilt und jetzt, nach 11/, Jahren, ist die Angelegenheit noch nicht erledigt. Wir haben noch ein- mal einen scharfen Brief an den Grossisten- verband geschrieben und nun hat anschei- nend der Verband den betreffenden Gros- sisten vor die Alternative gestellt, aber der ist einfach aus dem Verband ausgetreten. Derartige Fälle sind öfter vorgekommen. Der Reichsverband muß sich mit dem Ver- band der Industriellen dahin einig werden, daß dieser jeden Grossisten, der aus dem Grossistenverband austritt, in der Lieferung sperrt. Syndikus Dr. Graff: Ich bitte mit weni- gen Worten noch zwei Punkte erörtern zu dürfen, zu denen uns die Unterlagen erst jetzt nach Magdeburg nachgeschickt worden sind. Es ist wünschenswert, daß die Versammiung zu diesen 'beiden Fragen Stellung nimmt, damit hierdurch dem Vor- gehen der Hauptgeschäftsstelle der nötige Nachdruck verliehen wird. ' Es handelt sich einmal Fahrrad-Reparaturgewerbe als Saisongewerbe anerkannt werden soll. Wenn es als solches anerkannt wird, dann wird die Folge sein, daß die Arbeitszeitverordnung, die einen achtstündigen Arbeitstag vor- schreibt, auf unser Gewerbe keine. Anwen- dung findet. Es würde eine Verlängerung der Arbeitszeit möglich sein, ohne daß vor- her an die Behörden herangetreten wird. In bezug auf das Automobil-Reparaturgewerbe ist dieser Antrag bereits vor längerer Zeit gestellt worden. Die Anerkennung ist hier bisher noch nicht erfolgt, weil seitens der zuständigen Behörde bezweifelt wurde, daß tatsächlich eine Arbeitsbereitschaft im Auto- mobil-Reparaturgewerbe erforderlich sei. Der Antrag war damit begründet worden, daß es häufig vorkomme, daß Kraftwagen auf der Landstraße oder auch in der Stadt lie- gen bleiben und auch nach der Arbeitszeit noch eingeschleppt werden müssen. Des- halb müsse die Arbeitsbereitschaft für das Automobil-Reparaturgewerbe allgemein ,an- erkannt werden. Es wäre zweckmäßig, daß aus der Versammiung heraus nochmals dazu darum, daß das Stellung genommen wird, ob es wünschens- wert ist, daß auch das Fahrrad-Reparatur- gewerbe als Saisongewerbe anerkannt wird. Vors. Puschke: Meine Herren! Ich glaube, das ist nicht nur wünschenswert, sondern unbedingt notwendig. Ich darf deshalb wohl Ihre einstimmige Zustimmung zu dem Vor- schlag des Herrn Dr. Graff feststellen. (Zu- stimmung.) Ich danke Ihnen. Koll. Kruse, Magdeburg, beantragt zur Geschäftsordnung, alles das, was jetzt noch vorliegt, für die morgige Generalversamm- lung zurückzustellen, da der Saal geräumt werden muß. Die Versammlung stimmt dem Vor- schlage zu. Reichsverbandsvorsitzender Tegtmeyer: Liebe Kollegen: Ich habe noch einen Vor- schlag vom Hauptvorstand aus zu unter- breiten, der folgendermaßen lautet: „Die Grossisten sollen: ersucht werden, Ersatzteile nicht unter fünf Stück abzu- geben. Markenartikel sind ausgeschlossen.‘ Es handelt sich also -nichtt um Zubehör, Laternen usw., sondern: lediglich um Ersatz- teile. Wir wollen verhüten, daß alle mög- lichen Pfuscher sich an die Grossisten her- andrängen. (Zustimmung.) Vors. Puschke: Ist jemand gegen diesen Vorschlag. des Hauptvorstandes? (Rufe: Ich bitte ums Wort!) Wir sind in der Abstim- mung. — Wer ist dafür? Der Antrag ist gegen 10 Stimmen Damit ist die Tagesordnung erledigt. Schluß der Sitzung: gegen 61/, Uhr. (Fortsetzung folgt.) angenommen. Die Entwicklung der Nähmaschine. Wie sich die Nähmaschine infolge zahlreicher Erfindungen zu ihrer heufigen (Fortsetzung.) Alle Fortschritte der Technik sind aus Erfindungen hervorgegangen. Wir sehen aber im Verfolg der Geschichte der Er- findungen der Nähmaschine, sowohl als auch in allen anderen Zweigen, als bei uns zwi- schen Kapital und Erfindung ein ungünstiges Verhältnis besteht. Einen interessanten Beitrag zu diesem Thema schreibt das Vorstandsmitglied des deutschen Reichsverbandes für Patent- und Musterschutz W. 1. Heimann in der Nr. 3 „Die ; Erfindung“ Jahrgang 1926. Der deutsche Kaufmann hat vor Patenten auch dann einen Horror, wenn er noch keine bösen Erfahrungen auf diesem Gebiete ge- macht hat. Die amerikanische Finanzwelt wid- met sich dagegen mit großer Vorliebe der Patent-Finanzierung. Heimann sagt in seinem Aufsatz unter anderem: Der deutsche Kaufmann ist häufig ein Sicherheitskrämer, der seine Fähigkeiten und Zukunftschancen nicht richtig einzuschätzen vermag. Der Amerikaner dagegen ist be- reit, wenn er sich vom Wert der Erfindung überzeugt hat, diese in Barzahlung zu es- komptieren. Er ist von seinen eigenen Fähigkeiten bis an die Grenze des Erträg- lichen eingenommen, hat aber auf der an- deren Seite auch den Mut ein Risiko zu tragen, das nach genauer kühler Prüfung die hundertfältige Frucht bringen muß. Es sei zugegeben, daß es SS ist unter der überaus großen Zahl von Erfin- dungen das Brauchbare herauszufinden. Das Mißverhältnis zwischen Kapital und Erfin- dung- erklärt sich in Deutschland aber auch aus dem Kapitalmangel im allgemeinen, oft ehen aber auch die Forderungen, die Er- inder für ihre Patente stellen, tatsächlich oft ins Phantastische. Eng verbunden mit den auffallenden Mißtrauen gegenüber dem Kapital begegnet uns abwechselnd eine ge- Vollkommenheit entwickelt hat, Von Karl Micksch. radezu strafbare Leichtgläubigkeit. Schon am Tage der Anmeldung macht sich die Patent-Finanzierung notwendig, denn die Priorität schützt ja den Erfinder und Geld- geber vor Ueberflügelung durch andere Pa- tente. Von seiten der Erfinder werden infolge ungenügender kaufmännischer Schulung oft dadurch Schwierigkeiten bereitet, daß diese noch den Ehrgeiz besitzen, ihre Erfindung seibst auszunutzen. Es läßt sich leicht nach- weisen, daß nur der allerkleinste Teil der Er- finder in der Lage ist, diese Arbeit selbst zu leisten. Auf diese Weise erklärt es sich, daß oft tatsächlich gute Patente, die alle Klippen und © Schwierigkeiten überwunden haben, doch nicht ausgenützt werden, weil der Erfinder nicht befähigt ist, den Bedarf mo- bil zu machen und die richtigen Preise fest- zusetzen. technisch scheinbar abgeschlossenen (Nachdruck verboten.) Gelingt es, ein Patent durch die patent- rechtlichen, technischen und kaufmännischen Schwierigkeiten hindurch zu steuern, so sind die erzielten Gewinne in der Regel unge- wöhnlich hoch. Der deutsche Kapitalist sollte vom Engländer und Amerikaner Ier- nen, daß man bei hohen Gewinnen auch ein Risiko übernehmen muß. Zur Finan- zierung eines Patentes sollte sich aber nur derjenige entschließen, der so kapitalstark ist, daß er die wirklichen Unkosten recht- zeitig bestreiten kann. Schon mancher kleine Kapitalist hat sich an einem Patent verblutet und den Erfinder mit samt seiner Erfindung Fig 2. in.den Strudel des Unterganges hineinge- rissen. Kettenstich-Nähmaschine mit doppelten Näh- werkzeugen. Ein bezeichnendes Beispiel für die außer- ordentliche Vielseitigkeit der Bemühungen, die Kettenstich-Nähmaschine zu verbessern DER REICHS- MECHANIKER NN, vp: > 1 EF Des Fahrrad von hoher Klasse Y Wir vergeben Ee Vertrelung nur an anerkannie Händler. Norddeutsches Fahrradwerk A.G. „SEMPER“ Berlin SWW. 29. HI u ANNUAL je MlEine Million Fahrräder | IBNUERDBLUDDBUDRELDERUDOBUDDEBUDORDDOERDODEBSSEDUDEDUDODDDODERODNNE- B oido E T BUE : MIT BATTERIE: | SCHEINWERFER BRP D. R. G. M. Y E / & lernen tahrik N E Barthel danach = E R ei; Die Lotterie RDM DER REICHS-MECHANIKER ist mit vielen und wertvollen Gewinnen ausgestattet. Ziehung: 20. Novbr. — Das Los kostet RM. 1.— 411 Nur für Mitglieder. und zu vervollständigen, ist die im Jahre 1880 patentrechtlich geschützte Nähmaschine mit doppelten Nähwerkzeugen. Der Grund- gedanke ist eine festgelegte Achse, in der Richtung dieser ist eine verschiebbare Greiferwelle gelagert. Von den beiden Na- deln der Maschine kann die eine, der Greiferwelle entsprechend, verstellt werden, während die andere ihre ursprüngliche Stel- lung inne behält. Um eine mit dem Gestell G der Maschine fest verbundene Achse a ist die Antriebs- schnurscheibe s, sowie das mit dieser fest verbundene Rad r drehbar. Letzteres greift in die beiden auf den Greiferwellen g, und g, sitzenden Rädchen r, mittels Nut und Feder mit g, in Verbindung steht und die Seitenscheiben 0, und 0, Fig. 3 besitzt. Wird Fig. 3. die Welle g, in. ihrer Längenrichtung ver- schoben, so bleibt durch diese Seitenscheiben das Rädchen r, mit dem Rad r immer im riehtigen Eingriff. “ Die Welle g, besitzt bei b eine Kröpfung, von welcher aus die beiden Nadeln be- wegt werden, und an ihrem Stirnende bei c, Fig. 1 und 2 einen exzentrischen Zapfen zur Bewegung des Stoifschieberteiles S. Der Hebel H steht mit der Kröpfung. der Welle g, durch die Schubstange p einerseits und bei e, Fig. 1 und 2 mit den Nadelstangen andererseits in Verbindung, während er um den Zapfen J drehbar- ist. Der Hebel H bewegt die beiden Nadelstangen n, und n; Fig. 2, gleichzeitig, weil dieselben durch den Stift ee fest miteinander verbunden sind. Während nun die Nadelstange n, die gewöhnliche Form besitzt, trägt der andere n, einen Kopf K, Fig 1, 5 und 6, an welchen stell gelagert mittels einer Schraube 5 eine Coulisse L hängt, die gleichzeitig als Nadelhalter dient. Durch die Schraube q, Fig. 5 und 6, wird die Nadel mit der Coulisse.L, also auch die Nadel N, Fig. 1, gegen den Kopf K und damit auch gegen die Nadelstange n, nach Belieben verstellen, nachdem man die Schraube s, gelockert hat, welche K und L aneinander preßt. Damit man auch den hörigen Drückerfuß D, Fig. 7, 8 und 9, in die richtige Stellung bringen kann, ist das untere Ende des Drückerhalters d mit einer Coulisse M ausgestattet, welche den durch die Klemmschraube t verstellbaren Drückerfuß D, und den feststehenden zur Nadel N, ge- Drückerfuß D, trägt. Die seitliche Drehung des Drückerhalters verhindert die mit der Stellschraube u in Verbindung stehende Prismenführung q, Fig. 1 und 2. Die Näh- platte dieser Maschine besteht aus den beiden Teilen. P, und P,... Ersterer ist an dem” Gestell der Maschine: befestigt, wäh- rend letzterer mit P, so verbunden ist, daß er in der Richtung der Greiferwellen, der Nadel-N, entsprechend, verschoben wer- den kann; man hat hierzu nur nötig, die beiden Schräubchen x und»y, Fig. 1, 2 und 3, zu lösen. Mit der Platte P, wird gleich- zeitig die Greiferwelie g,,;die in der Rich- tung derer Achse verschiebbar in dem Ge- ist, verschoben, weil die Verfolgung des unlauteren Wettbewerbes durch die Staatsanwaltschaft. Die Hauptgemeinschait des Deutschen Beamten der Staatsanwaltschait darau! Einzelhandels berichtet uns: hingewiesen worden, daß Vergehen des Wir nehmen ergebenst Bezug auf unser Schreiben vom 15. 7. 27 „Vollzug des Reichs- gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb“, in dem wir unsere Fachverbände in Preußen zur Weitergabe an den Justizminister auf- forderten, uns bestimmte Einzelfälle zu be- zeichnen, in denen eine preußische Staats- anwaltschaft zu Unrecht das Vorliegen eines öffentlichen Interesses verneint habe. Die nichtpreußischen “Landesverbände. und die Fachverbände hatten Kenntnis von dem Schreiben erhalten. Nunmehr ist in Nr. 32.des Justiz- Ministerial-Blattes für die preußische Ge- setzgebung und Rechtspflege (vom 26. 8. 27) unter Nr. 223 die „AV d. JM. vom 16. 8.27 über die Verfolgung des unlauteren Wettbe- werbs durch die (Staatsanwaltschaft (1. 4478)“ abgedruckt lautet: * i 1 „Dutch die Run 1901 — I. 1964 —, verfügungen v* 27. 3. v. 6, 3. 1902 — I. 294 - —und y. 8. 12. 1903 — I, 8160 —,sind die die folgendermaßen ; unlauteren Wettbewerbs regelmäßig dann im öffentlichen Interesse zu verfolgen sind, wenn es sich um Auswüchse des Ausverkaufswesens oder 41m sonstige ge- geschäftliche Mißbräuche "handelt, an deren Unterdrückung ganze Gewerbezweige ein begründetes Interesse haben. In Erwei- EEE REF TETSSTETIEESHZET STREET kollegen! Pfaff beireibi Filialen. rer terung dieser Vorschriften bestimme ich, daß bei allen Zuwiderhandlungen gegen das Wettbewerbsgesetz dann, wenn ein Verband zur Förderung gewerblicher Interessen - den Strafantrag stelit (8. 22 R Ges. gegen den unlauteren Wettbe- W&b), in der Regel ein Öffentliches Inter- esse an der Strafverfolgung anzunehmen ist ar = Welle g, durch ein gabelförmiges Stück @, das an der Platte P, festsitzt und mittels eines an sie festgeschraubten Ringes 4», Fig. I, mit der Platte P, derart verbunden ist, daß dieselbe an ihrer Drehung nicht gehindert wird, aber jede Verschie- bung der Platte P, mitmachen muß. Mit der Platte P, ist auch gleichzeitig der zur _ Nadel -N, gehörige _ Stoffschieber 0,, Fig. 10, 11 und 12, verschiebbar, sobald die Kurbelschraube z gelöst worden ist. Während der Stoifschieber 0,, Fig. 1 und 2, mit S in fester Verbindung steht, ist 0, an dem Schlitten v angebracht, .der durch’ die Schraube z an S festgeklemmt werden kann, Eine hochieine Limousine, einen offenen Wagen oder, falls Sie keine Ver- wendung dafür haben, ein rassiges Motorrad, ein Herrenzimmer für eine Mark erhalten Sie neben anderen wertvollen Gewinnen, wenn Sie sich sofort die betreffenden Lose von der Hauptgeschäftsstelle RDM schicken lassen. Zahlen Sie noch heute Mk. 5.— für 5 Lose auf Postscheckkonto Hannover 5070 ein. Das Glück bietet Ihnen die Hand in der Lotterie RDM! Jed.Lös RM.2-- Ziehung 20. Mbwbr. RBB al PER A ER 00, rds hr DER REICHS-MECHANIKER Œ \% Das neue prak- 4 he Gestell Vv A = anl nnnnunnnnmnÒnnmnÈmÞSZ Auch in schlechtien Zeiten können Sie Jhren Umsatz = Di erhöhen, wenn Sie sich der =senkmasch. 800 Vorteile bedienen, welche die Di /er- verbesserte Ver- e neue Ver De senkeinricht. 500 ständig fortschreitenden = xv. 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Es wird hiermit folgendes Preisaus- schreiben erlassen, um alle Kollegen anzu- regen, auf zugkräitigste Schaufenster-Deko- ration mehr als bisher zu achten und auch dadurch den Absatz zu steigern. Für Licht- bilder der besten Schaufenster-Dekorationen ist eine Reihe von Preisen ausgesetzt wor- den. — Wir fordern alle Kollegen auf, ein gutes Lichtbild des Schaufensters der Haupt- geschäftsstelle einzusenden, mit einer kur- zen Beschreibung, aus welchen Gründen die Dekoration für besonders zugkräftig gehal- ten wird. Preise: Es werden drei Barpreise von RM. 20,—, 15,—, und 10,— ausgesetzt; außerdem erhält jeder Preisträger einen Satz der vom Reichsverband herausgege- benen Bücher. Einsendungen werden bis zum 20. Oktober 1927 an den Reichsverband Deutscher Me- chaniker e. V., Bremen, Birkenstraße 11, erbeten. Drei Vertreter des Hauptvorstandes bilden das Preisgericht. Die mit einem Preise ausgezeichneten Ein- sendungen werden in unseren Zeitschriften „Der Reichs-Mechaniker‘“ und „Vollgas, die Motorzeitung‘“ besprochen werden und von dem Lichtbild wird zwecks Veröffentlichung eın Klischee hergestellt. Die Krönung der Preisträger möge An- sparn zur Nacheiferung sein zur Förderung des gesamten Faches. Hauptgeschäftsstelle. Auſnahme der Bezeichnung „Zwangsinnung“ in den Innungsnamen. Aus Anlaß eines besonderen Falles hat das Reichswirtschaftsministerium eine Ver- ordnung erlassen, in der es feststellt, daß in der Gewerbeordnung nicht vorgeschrie- ben seı, daß Zwangsinnungen diese Be- zeichnung in ihren Namen aufzunehmen haben (vergl. $ 83 Abs. 2 Ziff. 1 und $ 100 GO.). Es könne deshalb Zwangsinnungen nıcht verwehrt werden, sich in ihrem Namen als Pilichtinnung oder als Pflichtorganisation zu bezeichnen, sofern nur aus der Satzung oder aus dem auf ihr angebrachten Genehmi- gungsvermerk klar hervorgehe, daß es sich Jum eine Zwangesinnung im Sinne der Gewerbe- Zordnung handele. = Aus dieser Verordnung geht also hervor, daß es nicht unbedingt notwendig ist, daß Feine Zwangsinnung diesen ihren rechtlichen Charakter auch im Innungsnamen zum Aus- druck bringen muß. Zur Beralung der Handwerksnouelle. = In einer gemeinsamen Sitzung vom 12. Juli beschäftigten sich der Wirtschaits- politische und der Finanzpolitische Ausschuß "des Vorläufigen Reichswirtschaftsrats mit Entwurf eines Gesetzes zur Aenderung " Gewerbeordnung und des Handelsgesetz- buches (Handwerksnovelle). Es wurde be- schlossen, die Vorlage einem besonderen Arbeitsausschuß zur Vorbereitung zu über- parteilähigkeit der Zwangsinnungen vor den Arheitsgerichlen. In einem besonderen Bescheid vom 1. Juni 1927 (II A Nr. 2180) hat der Reichsarbeits- minister die Parteifähigkeit der Zwangs- Innungen im arbeitsgerichtlichen Verfahren betont und ausgeführt, daß Zwangsinnungen nach 8 106c in Verbindung mit SS 100 und 86 der Gewerbeordnung in jedem Falle parteilähig sind, ohne daß es auf die Ent- scheidung der Frage ankommt, ob sie wirt- schaftliche Vereinigungen im Sinne des Arbeitsgerichtsgesetzes sind. Der Minister fügt dem Erlaß weiter hinzu, daß nach seiner Auffassung und mach Auffassung des Reichsministers der Justiz eine die Arbeits- gerichtsbehörden in der Auslegung: des Ge- setzes bindende Ausführungsverordnung nach $ 108 des Arbeitsgerichtsgesetzes nicht er- lassen werden kann. RH. Zur Frage des Hausierhandels millels Krallwagen. Nunmehr hat Finanzminister zu hande!s mittels auch der Preußische der Frage des Hausier- Kraftwagen Stellung ge- nommen und in einem Runderlaß darauf hingewiesen, daß wiederholt die Beobach- tung gemacht worden sei, daß Hausier- steuerpflichtige, bei denen auch die Vor- aussetzungen des 8 1 des Wanderlager- steuergesetzes vom 27. Februar 1880 in es den Gemeindebehörden, denen die Fest- setzung der Wanderlagersteuer obliegt, durch Ziffer 12 der Ausführungsbestimmun- gen zum Wanderlagersteuergesetz vom 24. 3. 192] ausdrücklich zur Pflicht gemacht worden sei, für deren Erhebung in jedem dazu geeigneten Falle Sorge zu tragen Um alle Zweife! darüber zu beheben, ob auch Kraftwagen a’s feste Verkaufsstätten angesehen werden können, hat der Minister die Regierungspräsidenten ersucht, die Ge- meindebehörden darauf hinzuweisen, daß unter „Wagen“ alle Arten von Wagen, mithin auch Kraftwagen zu verstehen seien und den Gemeinden die genaue Beachtung der in Frage kommenden Vorschriften er- neut zur Pflicht zu machen. RH Für die Praxis (Nachdruck verboten.) Was ist Stahibrenze? Ueber dieses Material ist man meistens im Unklaren, denn diese Legierung hat mit Stahl gar nichts zu tun. Stahibronze ist weiter nichts wie eine Metali-Legierung, der man allerdings eine stahlartise Beschaffen- heit zuspricht, Stahl selbst enthält sie aber nicht. Sie ist eine Legierung, deren Zu- sammensetzung bei den verschiedenen Fa- brikaten auch verschieden ist. Die Ge- halte setzen sich im wesentichen zusammen aus 50 bis 92 Kupfer, 0 bis 8 Zinn, 0 bis 10 Zink, 10 bis 30 Mangan, 10 bis 16 Eisen; mitunter besteht Stahl- Î veisen. Die Berichterstattung ia diesem der Fassung der Verordnung vom. 24. 11. bronze auch nur aus 92 Teilen Kupfer und Ra Arbeitsausschuß wurde dem Mitglied Ge- 1923 und des Gesetzes vom 14. 4. 1925 8 Teilen Zinn. Auch hier ist das Kupfer, Sneralsekretär Dr. Meusch-Hannover über- gegeben waren, nicht zur Wanderlager- welches sich mit den meisten Metallen gut ragen. RH. steuer‘ herangezogen worden sind, obwohl legiert, das Grundmetall. PB Modell 2 Iransport-Df jeder Art und Ausführung Modell 5 Weldemnear Hern, Berlin ©. 1%, Koppenstr. 33. — Alexander 405 Bitte Offerte einzuholen. — Ersatzteile sämtlicher Fabrikate, auch der ältesten Systeme, stets am Lager. 2 Rleiderschutznetze! Der Schlager ist men Bubikopf - letz D.R.G.M. Spielend leichte Montage, lassen die Nabe frei zum Reinigen und Oelen, sind zweckdienlich und wirken modern F. Schneider, flossen Sa. Wimpel ! we Vom Austandsmarkl Ausstellung von Erfindungen. Die X. Ausstellung von Erfindungen und industriellen Neuheiten findet in der Zeit vom September bis 16. Oktober in St.-Etienne statt. Da der: Ort als die Hochburg der französischen Fahrrad- und. Fahrradteile-Industrie anzusehen ist, s0 L erwarten, daß besonders an Neuheiten. unse- un. man r Branche viel Sehenswertes gezeigt werden wird. Ambulante Lehrkurse. Das Institut Vaucanson in Grenoble, eine der besten Gewerbeschulen Frankreichs, hat versuchsweise mit Unterstützung der Generaklirek- für tech en ambulanten Lehr- eingerichtet. Mit einem Lastfahrzeug, das die wich- Lehrbehe wie Werk- und Hobeltische, Schmiedewerkstätten, ‘Bandsäge, Apparate für autogene Geschirrmacher- und Sattlerwerkzeuge mit sich führt, wurden von großen Zentren chen Unterricht € e Orte- aufgesucht, in denen mehrwöchige Lehr- chatten wurden. Die dabei erzielten Erfolge n Erwartungen (etwa 980 m bei weitem auch die küh sich in der Gemeinde Veno Meere N) von insgesamt 450 Einwoh- als Leh In der Gemeinde waren 120 Ann bei 954 Einwohnern den. Auch in einigen anderen Gemeinden be h Anmeldu um etwa 15 bis 25 v. H ft Die Dauer der Lehr- mten nwohners im Verlaufe ankte zwischen 5 bis 7 Wochen wich ub weitere 3 bis uszurüsten. Die ischen Betriebe Landbewohner- Ort keiten, selbst diese Arbeit« Befürchtungen erscheiner haben ni ndbew naßen wichtige Rey M X G le r Großtei À ı ke V ellu ber de Umfang ‘ nael L I. ‘A diesem "Grunde E r isch Kollege t I echen für «i Verke der wahren Sach e und € K igkeit lie de organisierten Fa Das Geschäft in-Kinderwagen in Bulgarien. Die Ein K erwagt ach 3ulgarien ist nicht sehr 1 1 liesen Fache eine «einheimische DER REICHS-MECHANIKER Promo vorhanden ist, .die billiger. Zu liefern im- lieferant ist der stande ist, als der durch die Zölle benachtelügte aus- ländische Fabrikaı Die im Rn vagen sind. allerdings in äußerer Aufmachung N Bratt der N des verwendeten Materials kaum verlangt, mit aut mit‘ der‘ Durschnittsware des Auslandes zu vergleichen, 53 A doch spielt der Preis und nicht “die Qualität die ent- Fiche Details, SAS scheidende Rolle: Die heimischen Fabrikate kosten je Was den Einfuhr nach Ausführung- etwa "2000 bis 2500. Lewa (etwa, 80 4 Dollar erhobe bs 100 RM.) Die ausländischen Fabrikate, unter entspricht. ( deutschen, österreichischen Und Japanische Indu n- halten können, kosten fast 1929 eine große und auch langt, SO werden denen. sich die ungari- schen Marken am. bestei E durchwegs 3000. bis 3509 Lewa, sonst um etwa 50 Durchführung der bis 60 v: H. mehr als die heimischen Fabrikate. Die Yen bewilligt ha Fabrik im Lande sind die Werke der Ge- 95 Millionen Ye edeutendste Einfuhrzoll beträgt Regierungsbezirk brüder Gavrilovi in Sofia. Der 95 Gold-Lewa je Kinderwagen. (L’Exportateur Francais.) gelände soll an kaum „sobald ein anderes Kinder- machen , kann. Was bis 63 cm. Stahlfelgen un Staatenkomplex von Nordamerika, dem Erzeugungsland' Konkurrenz die bevorzugten Modelle anbe- in der Hauptsache Tourenmaschinen geschweißten Rahmen von etwa d' Freilauf sind erforder- nso Felgenbremsen auf beiden Rädern. zoll anbetrifft, so. werden je Maschine n, was etwa 20 v. H. des Wertes Cycles et Automobiles Indiustriels.) strieschau. Die Stadt Osaka plant für internationale Industrieschau, für deren Staat eine. Subvention von- 6 Millionen i. Die- weiteren Mittel von insgesamt n werden von der Stadt bzw. vom aufgebracht werden. Das Ausstellungs- 1200099 qm umfassen. ogen Der japanische Markt wird glauben. Das Fahrrad in Japan. vernachlässigt. Die meisten Leute meist arg sich intensiver mit daß der Absatz zu gering ist, um Demgegenüber sei Aus Industrie, Handwerk u. Handel dem Geschäft befassen zu können festgestellt, daß die Zahl der im Verkehr stehenden „Nadel «und S Berlin. In Anwe alen Behörde: 1 ı Men und € ne soldene | .. = nn ne = u betätiger 6 nan sich, bedient Taschenuhr |... a messer-Schneidem nthält alle Mus Ober (In Bremen soll’n$noch welche sein Wer wagt, gewinnt! Ein altes Wort Drum kaufe Lose Dir sofort T Los RM. 1.— Ziebung 20. November 2. Westdeutsch Oder ’ne Schreibtischgarnitur, 2 . sr = K und. Ha Nen Klubsessel,”’ne Nähmaschine, Lehrmittelabteitun ’Ne zeitgemäße Limousine, Kunstseide vera Weinbrand, Zigarren, Dauerwurst, Darstellung der Ostfriesen-Landwein gegen Durst? schreiben - für Der kaufe schnell noch Lose ein 00 Einsendunge Lotterie RDM und. Oberregferun 11 Uhr, wird di chere“, Ausstellung im Friedrichshain, senheit zahlreicher Vertreter der kom- wurde die von der Berliner Schneider- veranstaltete Ausstellung Nadel und 55 Innung alljährkch 1 er wun Schere im . Saa!bau .Friedri hshain eröffnet. “Die groß- 1usgestaltete Schau umfaßt sämtliche Gebiete, auf schen mit Nadel und Schere beruflich nthält die technischen Hilfsmittel, «derer Man findet die verschiedensten Typen n, Plisseemaschinen, Bügeleisen, Band aschinen u. a. Die Materialschau ter von Rohmaterial, Stoffen, Besätzen, ndarbeiten. In der für sich gesonderten ‚ wird der Werdegang von Wolle und schauficht. Außerdem ‚findet man ei gesamten Webearbeiten. Das Preis- die beste Lehrlingsarbeit hat etwa n ergeben, von denen 150 zur Aus- n. Die besten darunter werden pr meister Haake betonte im seiner Be- daß etwa 20 Prozent der in Berhn onen mit Nädel und Schere arbeit Dr. Liebenberg vom Landesarbeitsamt osrat Merten würdigten im besonderen an der Ausstellung beteiligte Gewer e Büro-Ausstellung. Am 17. Sept., vorm e 2. Westdeutsche Büro-Ausstellung im Fredenbaum zu Dortmund ihre Pforten öffnen. € dauert bis zum 22. September und wird täglich 1 Falt ler alle der H tstadt T ‚ von 15210 im 10 bis 19 Uhr für den allgemeinen Besuch offen - Jahı 1912 a 1 l 192 C en ist. halten. Alle Zweige der Büromaschinen- und Bürobedafs- Tokio b nich ie ei € A e Stadt, in Industrie sind auf der Ausstellung vertreten, Neben der ler moderne Verkehrsmittel ber t werd Y hama: modernen Régïstfratur, dem zweckmäßigen Schreibtisch Kol Nagasa Hirost H Kanazawa, Na- und der zierlichen Reiseschreibmaschine findet man n S ii, Niigatta ¿te u Sapporo sind gleich eiserne Buchhalter“, der als sinnreich durchdächte 1 ößere Orte m € leni Bedarf. Da Buchhaltungsmaschine die verhaßte Rechenarbeit abnimınt as Fahrrad nicht nur als V tel für de Men- Fast jede Büro-Arbeit läßt sich heute durch Anwer y her dern aucl im Tra Waren weit- von Maschinen und anderen Organisationshilfsm 1 ehend rwende Vir hab 1 auch Dreiräder vereinfach und verbilligen Das „Wie“ wird € recht gut eïngeführt. (Bicycä Ne ınd Motor Review.) 2. Westdeutsche Büro-Ausstelung mit ihrer reichen ° Das Fahrrad in Haiti. D am 1 e Neger ese V büroiudustriellen Erzeugnissen beantworten - re] Haiti bietet trotz ihrer Größe, da Land nderes Ir e dürfte die Organisationsausstellung r rf Ausdehnun twa Dänema 1 C Stadt Dortmund beanspruchen, die mit r 1 SE h et roß Al gebiet f Fahr- Bür um verbunden ft. Hier werden ei e CAPI Der A Zeibs sv Oktober 1925 I Juß °1926 Must der Stadt Dortmwad bei der Erled g W 1 nur 420 Fahrräder eingeführt, die einen Wert der ihnen -obliegenden Arbeiten gezeigt. Endh h i 9079 Dollar repräsentierten. Da « eine offizie noch auf ein. der Ausstellung angegliedertes ‚Schrvib- 5 at ' 1 ibt, sondern nur das Material von Kor ll at maschine n-Museum hingewiesen, das die Entwicklun r 1 regt, ) i er recht hwe deutschen Schreibmaschine während der letzten 30 gen e Ueb h gewi I Der Haupt- veransch ht, DER REICHS-MECHANIKER Anhaltende Passivität des deutschen Motorradaußen- handels. Der deutsche Motorradaußenhandel weist auch im ersten Halbjahr 1927 wiederum eine recht erhebliche Passivität auf. Einer Einfuhr von 3809 Stück im Werte von 3809000 M. steht eine Ausfuhr von 1958 Stück im Werte von 1754 M. ‘gegenüber. Der Einfuhrüber- schuß. beträgt demnach der Zahl nach 1851 Stück. dem Werte nach 2055000 M. Im der Ausfuhr steht an erster Stelle die Tschechoslowakei mit 683 Stück Es folgen Oesterreich mit 317, Ungarn mit 94 und Danzig mit 41 Stück. An der Einfuhr hat England mit 2002 Stück dem größten Anteil. Erheblich ist auch der Import aus den Vereinigten Staaten mit 1024 Stück und aus Balgien mit 706 Stück. Ohligs. Die Metallwarenindustrie überwiegt hier hebich. Da ist zunächst Fahrradteileindustrie die Bandeisen und Draht Die Zahl! der Metallwarenarbeiter ist in Ohligs größer als die der Schneidwarenarbeiter. In Ohligs wurden zum ersten Male in Deutschland, und zwar von der‘ Kronprinz-A.-G,, Metallfelgen und Schutzbleche, wozu auch Speichen kamen, hergestellt. Kleinere Konkurrenzwerke sind naturgemäß im Laufe der Zeit im der Hauptsache Sitze der Fahrrad-Industrie, z. B. bei Frankfurt Nürnberg, in Bielefeld, in Sachsen, in Brandenburg Duisburg entstanden. Zum großen Teile arbeiten Betriebsstätten indessen für den eigenen Bedarf in der Weise, daß direkt Fahrradfabriken gehören. Wie- Arbeiter in dieser Branche überhaupt beschäf: Aäßt sich nicht feststellen, doch steht fest, daß Artikel in Ohligs vielleicht doppelt so viel beschäftigt werden als in alten Konkurrenz- zusammengenommen. Wenn auch» heute noch Teil der Röhrentabrikation für die Fahrradindustrie bestimmt ist, hat sich das Kron- prinzwerk im Laufe der Zeit dahin erweitert, daß Röh- ren für anderen Verwendungszwecke hergestellt werden. 1 Sanierung der Gummiwerke Fulda A.-G., Fulda. Zur Deckung. des Verlustes von 0,61 Mill. RM. für 1926 wurde in der GV. die Zusammenlegung des Aktien- kapîtals im Verhältnis von 2:1 auf 0,85 Mill. RM. be- schlossen (@. V. 4% Dividende aus 0,2 Mill. RM.). In einer anschheßenden ao. GV. wurde die © Erhöhung des AK. um 0,95 Müll. RM. auf 1,8 Mill. RM. ge- nehmigt und die Verwaltung gleichzeitig ermächtigt, später eine weitere Erhöhung auf 2,2 Mill. RM. vor- zunehmen. Die Gesellschaft für längere Zeit voll beschäfügt er- die und verarbeitende. am und wand diese sie zu viel werden, für diese Arbeiter werken ein wesentlicher so alte ist Aus der Fahrrad-Industrie. Wie der Verein Deutscher "ahrradündustrieller mitterlt, mehren sich in der Fahrrad- ändustrie Anzerchen, daß nunmehr nach Beendi- gung der das Geschäft wesentlich ruhiger ge- svorden ist. Schon jetzt wird Beschäftigungsgrad yon Teil der Industrie bzw. un- efriedigend bezeichnet, während! zahlreiche Firmen auch jetzt noch gut Der Um- fang des Auftragsbestandes Fa- briken sehr verschieden. schon notwendig, in kung ehmen. die Saison der ungenügend allerdings beschäftigt sind, sei bei einzelnen Vereinzelt werde Produktion einem als den OS der Einschrän- eine gewisse vorzun m Verschiedenes Richtlinien für die Kreditgewährung von yersicherungsanstalten. Das Reichsversicherwugsamt hat fin einem Erlaß Richtlinien Aufgestelit für die Anlage der in den nächsten Jahren wieder zu erwartenden Einnahme- überschüsse der Invalxdenversicherungsanstalten. Es wird hierm betont, daß Versicherungsträger, wibeschadet ihrer wesentächen Aufgabe, durch die „Hergabe von Krediten Zwecke zu fördern, ihre“ Mittel in Zu- kunft auch wieder denjenigen Zweigen und Gebieten der Wirtschaft zuwenden sollen, aus denen die Beiträge Stammen, Bei den Anleihebedingungen,! “insbesondere beim Zinsfuß, sollen sich. dıe Versicherungsträger die untere Grenze der Marktlage halten, "um Verbilligung der Produktion und zur Senkung der Preise beizutragen, Die Sicherung der Darlehen wird dein‘ Er- messen der Versicherungsträger überlassen. ‚Jedoch sollen Sdingliche- Sicherungen: beı Darlehen an Gemeinden, neindeverbände usw. nur in Ausnahmefäfen gefordert werden dürfen. In dem Erlaß würd ferner darauf ewiesen, daß nicht mehr zu bilhgen ist, wenn ufwertung früherer Darlehen zu einem, höheren em im -Aufwertungsgesetz vorgesehenen Zur Bedingung - für Hergabe neuer macht wird. Invaliden- die soziale an so zur Ge- die als Satz allgemein Darlehen ge- RH. Mit Rück- an Brief- Vorderseite zugelassene es die Briefumschläge mit unzulässigem Aufdruck. sicht darauf, daß noch erhebliche Bestände mschlägen vorhanden sind, die auf der ber das im 8 2,1 der Pöstordnung Maß mit Aufdrucken versehen sind, hat der. Pöstninister fie zum 1, Oktober- 1997 festgesetzte „Verbrauchsfrist ir "solche Umschläge bis. zum 1.” Oktober 1928 =ver- fängert, Diese Frist gilt auch für Briefumschlägen, auf denen die bunden mit auffälliger Reklame, lei der Vorderseite erstrecken. dıe Verwendung von Absenderangaben, ver- sich auf den größten RH. Ratschläge für Radfahrer. Die Reparatur von Fahrrad- reifen. Es gibt angenehmere Geräusche a's das Zischen eines seinen Geist aushauchenden Fahrradreifens, und auch das Aufstoßen der Felge hat seine Schrecken, aber zun Verzweifeln liegt bei solchen Angelegen- heiten kein Grund vor. Das Fücken eines defekten Reifens ist nämlich so einfach, daß jedes Kind damif betraut werden könnte, lange es sich um Wulstreifen oder um die sogenannten Drahtrefen handelt, bei de- nen die Laufdecke durch eingewebte Stahldrähte auf der Felge festgehalten würd. Bei Schlauchreifen, an denen Außenhülle und Schlauch ein Ganzes - bilden, ist die Reparatur schwieriger, aber nicht schwierig, daß sie ein geschickter Radfahrer nicht ausführen könnte. Nehmen wir an, ein fürwitziger Nagel hat Decke und Schlauch durchbohrt und die eingepreßte Luft sucht durch das entstandene Loch den Weg in -die Freiheit. Erkennt man die Stelle mit dem Auge, kann man Reparatur sogleich beginnen, aber in vielen Fäleı weist die Decke keine mit dem bloßen Auge erkennbare Verletzung auf, und man muß den Schlauch heraus- nehmen, aufpumpen und durch das Eintauchen in Wasser festzustellen suchen, das Loch sich befindet. An der Stelle, wo Bli en aufsteigen, ıst der Reifen defekt, und die Reparatur des Reyıfens könnte beginnen, so so so die wo Deutsche Kraitfahrzeug- Mechaniksr-Schule Stutigart. Halbiähriger Lehrgang mit Schlußprüfung, sowie Gesellen--und Meisterprüfung. Beginn des Wintersemesters: Herbst d. Js. Schulgeld: M. 200.—, zu zahlen in 3 Raten, M. 75.— bei Anmeldung. Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an den Gau Württemberg-Hohenzollern RDM Ludwigsburg, Vordere Schloßstr 9. Radfahrer der bringt. Wenn damit auch nischer Beziehung starke Mann. Bei am ‚Felgenrand mit aus dem Wulst Decke streifen, um Es genügt, eine nehmen, weil man kann, nachdem man geschraubt hat. Bei ebenso, jedoch muß man draht nicht zu zerbrechen. nun in der Hand und trocknet man ihn gut "ab, getaucht hat, und reibt die und alsdann mit dem ‘jedem Reparaturkasten den Sandpapier ab. Alsdann nimmt mar großes rundes Stück Fickgummi und dünn mit Gummilösung. Die Defektstelle wird -in>der Fäckengröße gleichfalls dünn Jösung- eingestrichen. Man läßt nun die. Lösung trock- nen, d. h. man. wantet mnt dem -Aufkleben des Flickens sie nicht mehr glänzt. Hat Glanz was fünf bis zehn Minuten dauert, dann legt man den Ficken faltenlos auf die‘ gummierte Stelle wıd drückt Ihn mit einem Tuch fest. Um Zusammenkleben des Schlauches müt der Innenseite Decke zu ver- meiden, streut mar etwas Talkum die Flickstelle. — Das ist die ganze Kunst bei Reparatur eines Reifens, und kein Mensch“ wird behaupten wollen, daß man dieser Arbeit as Radfahrer Furcht emp- finden Ist die Decke durch äußeren- Einfluß defekt geworden, ist die Sache schon schwieriger. Man tut gut, defekte Decke einem Fahrradhändler zur Reparatur zu übergeben, da das Einkleben von flicken bei größeren Defekten nicht lange nützt. Durch das Vulkanisieren defekter Decken ist die Möglichkeit einer dauerhaften Reparatur gegeben, und man braucht wüßte, wie er den Reifen von wir von Radfahrern sprechen, das zarte Geschtecht, oft mehr Geschick zeigt, einem Wulstreifen wird die dem Daumen emporgedrückt gehoben. Kann man mit der braucht man nur Wulst vollends aus der F Seite. der Decke aus der den Schlauch seitlich he die Ventilmutter an Drahtreifen Vorsicht üben, Hält man kennt m wenn der Felge nen wär mei- tech- als der Decke und Hand zu das in rundherum zu lösen. Wulst zu rausziehen Felge ab- verfährt man um den Stahl- den Schlauch Wunde, dann ihn Ta Wasser init Benzin beil genügend unter die fassen, den der den seine sofern man defekte Stelle en- ein bestreicht am Schlauch mit Gummi- es bis sie den verloren, ein der auf der vor müsse, eine Leinen- die An- Die Re- weil zur verklebten man die Deckenschaden nicht sogkeich an schaffung einer neuen Decke zu denken. paratur von Schlauchreifen ist schwieriger, Herausnahme des Schlauches ein Oeffneh der und vernähten Umhällung notwendig ist.- Kennt schadha Stelle nicht, dann wendet man das „Tauch- verfahren an. Wo Bäschen hochsteigen, wird der Reifen an der Innenseite geöffnet, Man löst zuerst das aufgeklebte Felgenband und trennt alsdatın vorsichtig e Naht auf. Ist der Reifen geöffnet, hegt der S frei. Man zieht den Schlauch heraus I flic genau wie den Schlauch eines Wulst- oder reifens. Ist der Fäcken fest, schiebt man den- Schlauch n die Hülle zurück, vernäht mit festem Garn vorsichtig die aufgetrennte Stelle, klebt den Felgenstr&fen durch Gumml; auf und gibt Pumpenstöße Luft hinein. bei einem ösung wieder einige Inhallsverzeichnis Was tun? gung tag ün der Re? wicklung folgung kann die Hausfrau (Martha Voß-Zietz, deutscher Hausfrauen Magdeburg vom 14. hsfahrradgruppe. der N des unlauteren schaft. Prei zeichnung „Zwangsi Zur Beratung der Handwerksnovelle. der Zwangsinnung vor den Arbeitsgericht A des Hausierhandels mittels Kraftwagen ü Praxis. Vom Auslandsmarkt Aus Industrie, Ha und Handel. Verschöed Verbandsmitteilungen. — Auskunftei Rei Aus den Gauen. V.) bis 18. Persönliches. maschine. (Von Karl Mic Wettbewerbes durch ısschreiben ksch.) anwall nung ın dwerk des hsverbandes * „Vollgas“-Inhallsverzeichnis Nr. 6 deburg vom 14 Automobi ausste Nachp Reichsmechanikertag in c er RDM ( 1. Szenäsy. Vo Fernsprechordnur Pre alte lärmenden Motorräder Deuts der Leipziger Messe Neue Wege Außenhandel Kraftfahrzeugen 1. Neue jedanken im Zweitakterbau. Nebe nbeschäft sung von Staatsbeamten. steuer. Im Sche Zur Hi für Brest Der von Hi nden Vertreterversammiung schen Han und Gewerbekammertages Persör Ech Auslandswirtschaftsd Amtlicher Teil. Auskunftei des Reichsverba Gaunachrichten. Sport und Touristik Fachäteratur Flugv Verkehrsfraz Versc Mag =-zPr ager kein — r. Stra im Fiugze Halbjahr Ver die inwerier. dwerks- veser LIPPIS AHRRA DERNE SCHÖTM AR" LIPPE ahmen ahrräder u. deutsches Modell Als Spezialität: Rennrahmen in schwarzer u. farbiger Emaillierung sowie sämtliche Zubehörteile. IR ie Sa FE EE it : EE ZF 5 bends: 8—3 / Fernspr.: Roland 2393/2319 Hauptgeschäftsstelle: Bremen, Birkenstr. 11 / Geschäftszeit: 8—1 und 3—6 Uhr, Sonna TT Drahtanschrift: Reichsverband Bremen / Postscheckkonto: Hannover 5070 / Bankkonto: Breme Bank, Filiale der Dresdner Bank Geschäftsführer: Syndikus Dr. jur. et rer. pol. A. Graff. -- Ehrenmitglieder : Obermeister Herm. Eisele, Schwäb.-Gmünd; Clem. Wehrheim, Homburg v. d. Höhe. ‘ Vorstand: Vorsitz: Obermeister R. Tegtmeyer-Bremen / stellv. Vorsitz.: Obermeister O. a A O. Berndhäuser-Charlottenburg, Cauerstraße 30 / Otto Heydt-Ludwigsburg, Vordere Schloßstra| 5 Nele 7 x i Stiftplatz 7 / Obermeister F. Puschke-Braunsberg Ostpr. G. Uhl, Nürnberg, Neue : i intri i i i “ wö i ie Motorzeitung‘‘ 14 tägig. Jedes Kein Eintrittsgeld. Verbandszeitschriften: „Der Reichsmechaniker‘ wöchentlich, „Vollgas, die i 3 Mitglied erhält nach Wahl eine Zeitung Kostenlos, die zweite gegen 3 M. je Vierteljahr. Anmeldekarten mit Arbeitspan und Flugschriften stehen jedem Kollegen zur Verfügung. Gasse Diebstahl GUS hat durch 1 ne een 1 S Ki Deutsche Motoren- und Fahrzeug- R Aktz.: 1 D. 464/1927, 646) den Schuld- x In der Nacht vom 1. zum 2. September E bestätigt Damit ist auch das Mechaniker Schule, Bielefeld. wurde dem Kollegen Carl Meyer, Zeven Schneeballsystem dieser Veranstalter unter- Das Wintersemester der Deutschen Mo- H., 3 Fahrräder gestohlen. Es handelt „Hunden toren- und Fahrzeug - Mechaniker - Schule um ein Damenrad Nr. 015933, helle le: ELUS: dee Bielefeld ıst voll besetzt. gen, helles Lederzeug, Kometfreilaufnabe, Prof. Woernle. Deutsche Nähmaschinen-Mechaniker-Schule, Bieleleld. Herrenfahrrad, Fabrikat Wanderer, )103, schwarze Fe!sen, roter Gummi, r-Sattel und um ein Herrenrad, Fa- Direktor. K.C. mit Torpedofreilaufnabe, 10 Schüler der Nähmaschinen-Mechaniker- m Baer -aunem Lederzeuo Schule die Ende September die Schule ver. VErKaufspreisliste für Fahrradteile. elgen und braunem .ederzeug Schule, die Ende September die Sc ie ;S e Mitteilungen sind direkt an lassen, suchen zum 1. Oktober Stellung Die Liste kann zum ‚Preise von RM. Carl Meyer, Zeven i. H., zu Angebote bitte ich an die Nähmaschinen- _ 10 für das Stück zuzüglich Postgebühr Schule zu richten. von uns bezogen werden. n Ye >] > - tgeschäftsstelle. Der Direktor: Hauptgeschäftsstelle. _ E Prof. Woernle 0 ——— Buromaschinengruppe. er A m Er | n „Zeitschrift für EBEN! daß sich der jähr- tung infolge der \. 10,—, für un- RM h, auf )mmenden I \ SCEE E NeuneltI Neuheit! 1.1 ® l Postscheck- Hanı 7 t ıgehend \ Unterbrechung = = Zuste der Z ritt ertoigt Hauptges ITSsste« RENT IRTERET IT TE TE DEE EEE EEE SPEISEN Sehneeal Firt st die Rechtsnachfoleerin der delsgeseiischaft Durantis, die ebenfalls ler (auch Nähmaschinen) nach dem S ballsystem vertrieben hat und info!se Veruntreuungen eines ihrer Teilhaber setreten 1st Auf die von uns Strafanzeige hin hat die Staats- haft in Hamburg Anklage wegen bter Ausspieiung erhoben. Laut Mit- lung der Staatsanwaitschaft vom 3. 9. 27 Akte am gleichen Tage dem Amts- gericht, Strafabteilung 6 (6 St 605/26), zur Terminansetzung übersandt worden Golumbus-Waren-Veririeb, Elsierwerda i. Sa. Auch diese Firma bediente sich des Schneebailsystems. In dem Strafverfahren wegen unlauteren Wettbewerbs und öffent- licher Ausspielung ist das Schöffengericht Torgau im Urteil vom 3. 12. 26 zur Frei- sprechung gelangt. Die erste (große) Straf- kammer des Landgerichts Torgau hat durch Urteil vom 22. 3. 27 das Ersturteil aufge- hoben und die Angeklagten wegen gemein- schaftlichen Vergehens gegen $ 286 StGB. verurteilt. Der 1. Strafsenat des Reichs- sysiem Fulura-Versand, Hamdurg. zum Stopfen mit dem Stopfapparat auf der Nähmaschine Richtig und qut für Seiden- und Florstrümpfe usw. in 23 modernen Strumpffarben. Lieferbar als: Art. 226 Schachtel mit 10 Holzrollen zu je 100 Meter nach Farbenkarte 226. Auch farbig sortiert in 2 Sortimenten mit je 10 verschiedenen Farben. Listenpreis RM. 1.— mit Rabatt. 357 Verkaufskasten mit 60 Holzrollen mit sämtlichen Farben des Sortiments. Der Kasten ist von starker Pappe, | schwarz überzogen, Kastengröße: 301/2173 cm. Listen- preis RM. 6.— mit bekanntem Rabatt. Gebr. Wolf, Neukirchen-Pleiße Fabrik für Baumwollgarne aller Art in vollendeter Veredelung. Bekanntmachung 54. Vor Eingehen einer Geschäftsverbindung mit nachbenannten Firmen empfiehlt es sich, unter Beifügung eines Freiumschlages ver- trauliche Auskunft bei der Hauptgeschäfts- stelle Bremen einzuholen. Auskünfte werden ausschließlich an Mitglieder erteilt. Reichsverband Deutscher Mechaniker e. V. * Amelung, Wittig & Co., Duisburg. Ardie-Werk A.-G., Nürnberg VII. Bauer & Co., Klein-Auheim. Beerend & Co., Hamburg. Beiner, Max, Zürich und München. Bohne, Friedrich, Spedition, Bremen. Brodowsky & Zander, Rostock-Hamburg. Coppel, Alexander, Hilden. Diekmann-Renner G. m. b. H., bei Bielefeld. Duisburger Fahrradfabrik Schwalbe, burg. Eisen- u. Metall-Industrie G. m. b. H Düsseklorf. Emmerich jr., Max, Remscheid. Erlethaler Maschinenfabrik, Erlau. Brackwede Duis- 5 Fahrradfabrik Zimmer, Jena. Fahrradwerke Union, Nürnberg. Glückauf-Werke, Oberschaar b. Freiberg. Göthe, Arthur, G. m. b. H., Meißen. Hamburger & Co., Berlin. Hartje, ılerm., Hoya a. d. Weser. Hartwich & Petrak, Finsterwalde N. L. Heidemann & Co., G. m. b. H., Bielefeld. Isensee sen, Max, Dresden (Verkaufsbüro der Komet-Fahrradfabrik). Köhler & Co. G. m. b. H., Altona. Köhler-Werke A.G., Altona. Kubicki, Wesermünde. Lange, Fritz A., Leipzig. Lange, Oskar, Bonn. Lindear-Fahrradwerk, Berlin. Lloyd-Handelskontor, Hamburg. Martens, Simara). Märka Fahrräder- und Nähmaschinen-Gesell- schaft m. b. H., Berlin. Menschau, B., Düsseldorf. „Mestro“ Fahrrad- u. Motorradfabrik, Rosa Husack, Neukirch. Mitteldeutsche Fahrradwerke, Sangerhausen u. Berlin. Mros, Friedrich, Dresden. Nagel, Bernhard, Stettin, Nelson Fahrradbau G. m. b. H., Berlin. Nevermann & Co., G. W., Hamburg. Norfa Fahrradindustrie G. m. b.H., Hamburg. Julius, Hamburg (Lieferant von Pfaff, Nähmaschinenfabrik, Kaiserslautern. Polonia-Fahrzeug-Industrie, Altona. „Sar“ Automobil-Ges., Charlottenburg. Silva-Fahrrad-Gesellschaft, Köln. Stricker, E. & P., Fahrradbau, Brackwede- Bielefeld. Stennulat, Ing. P., dukte, Berlin. Sturmvogel, Gebrüder Grüttner, Berlin. chem.-technische Pro- liebe Kollegenfrau? Weil andere Kollegenfrauen ihre Wohnungs- Los: RM 1. Nur für Mitglieder! Ziehung 20. November! DER REICHS-MECHANIKER Vesting, B., Werne. Weinland & Co., N jrnberg. Wiesenhütter, Oswakl, Schönau. Wölber, Hermann, Hamburg. Wurrmann, Paul, Hamburg. Zenith-Fahrrad-Werk, Verkaufsges., Berlin. Zentralwerk für Matrizen- und Pressebau, Auma i. Thür. Ermäßigte Preise für Singer-Fiugbläiter. Ab 12. 9. 26 werden unsere Singer-Flug- blätter auf weißem Papier mit verschiede- nem Wortlaut in’ zwei Ausführungen zum Preise von 2,50 RM. für das Tausend, Firmeneindruck: 2,— RM. je Tausend, ab- gegeben. Wenn bei den Bestellungen nichts anderes angegeben ist, werden beide Flug- blätter je zur Hälite gesandt. Hauptgeschäftsstelle. Heraus aus den Oriskrankenkassen, die mit unserm Geld nach Belieben wirtschaften. Gründel Innungskrankenkassen! Deutsche Kraftfahrzeug- Mechaniker - Schule, Chemnitz. Halbiähriger Lehrgang mit Schlußprüfung. Beginn des Wintersemesters 1927/28: 10. Oktober 1927. Zahlungstermine: RM. Anmeldung oder beim die Schule, RM. 75. zember 1927 und RM. 1. Februar 1928. Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an den Leiter des Lehr- ganges, Direktor Burkhardt, Chem- nitz, Promenadenstraße 2. 19% bei Eintritt in am 1. De- 50. am WW erbepleckaie für deutsche Nähmaschinen. In der Größe 97 x60 sind neue Werbeplakate auf Karton zum Aushang im Schaufenster fertig- gestellt. Der Text lautet: ! Achtung! Deutsche Steuerzahler Die englisch-amerikanische Singer Co. hat nach dem Kriege vom Deutschen Reiche 27 Millionen Goldmark Kriegs- schadenersatz gefordert und 21 Millionen Goldmark erhalten, die wir Deutschen aufbringen müssen. Deutsche: Beherzigt dies beim Einkauf von Näh- maschinen. Meine DEUTSCHEN FABRIKATE sind unübertroffen an Güteu. Leistungsfähigkeit. Der Preis beträgt einschl. Verpackung RM. —.50. Preisermäßigung für Flugblätter. Wir sind in der Lage, den Preis für Flug- blätter zum Abwehrkampf gegen die Firma Mifa ab 7. 7. 27 auf RM. 4,50 für das Tausend zu ermäßigen. Firmeneindruck: RM. 2,— ie Tausend. Hauptgeschäftsstelle. Garantiescheine. 100 Stück Garantiescheine für Fahrräder 2 Mark. Hauptgeschäftsstelle. Deutsche Kraitiahrzeug - Mechaniker-Schule, Büsseldort. Beginn des Wintersemesters: Mitte Ok- tober 1927. Der Lehr- und Betriebsplan Nr. 1 veröffentlicht. Anmeldungen werden an den Schulleiter, Herrn Direktor Schuth, Düsseldorf, Char- lottenstraße 79 c, baldigst erbeten. wurde in Auskunftei des Reichsverhandes Auskunft :-: Rat :-: Gutachten Anfragen an: Reichsverband Deutsch. Mechaniker Bremen, Birkenstraße 11. Auskünfte werden nur an Mitglieder und nur gegen Freimarke gegeben. Kleine Auskünfte kostenlos gegen . Freimarke. Gutachten je nach Größe durchschnittlich Mk. 2.— bis Mk. 5.—, umfangreichere Arbeiten laut Abrede. Anfragen ohne Freimarke werden mit Rücksicht auf die shon am 1. 8. eingetretene Erhöhung der Postgebihren von unserer Mtus- kunftei grundsätziide nit mehr beantwortet. Mit der Erhöhung wurde von der Magdeburger Generalversammlung erst für den I. 10. gerechnet. Fragekasten. Frage Nr. 617. Wer liefert Einrichtungen von Tauch- lötverfahren für Fahrradrahmen? Antwort auf Frage Freilaufn in Origin Nr. 614. Ersatzteile Würmte, Freiburg i. Br, Wasserstr einrichtung durch Gewinne aus der Lotterie RDM so schön verbessern konnten? Noch hat auch Ihr Mann Gelegenheit, Sie mit einigen Losen zu erfreuen. stellen und den Kollegen im Bezirk zusenden. Ueber faule Zahler wurde gesprochen und die Angelegen- Beschlüsse gefaßt. Verschiedene örtliche Z lt ticht- | heiten wurden. erledigt. Es wurden verschiedene Richt verschiedene preise für. Ersatzteile und Reparaturen festgesetzt. Eine Kollegen gewarnt. Liste darüber wird Koll Peter in nächster Zeit fertig- Gau Görlitz- Niederschlesien i 5 i gez. Otto Peter, ‚Bezirksvorsitzender. Mechaniker-Zwangsinnung Görlitz. Unsere nächste _ Vierteljahresversammlung findet am tor 1 vs Mittwoch, den 5. Oktober 1927, nachmittags Punkt BRuppe Fi PT 20 3 2 T I Uhr hier im -Ratskeller, Untermarkt, statt Tages- ordnung: 1.- Vorlesung des letzten Sitzun ichtes D. R. P. & 2. Aufnahme nmeuer Mitofieder. 3. Freisprechi von Lehrängen. 4. Bericht über Eingänge. 5. Vortrag über die neuen Handwerksgerichte. 6. Aussprache über Bil- dung des Gesellenausschusses. 7. Wahl des Ausschusses für G € u Let swesen. 8. Festsetzung höherer Strafen 9. Festsetzung höherer Prüfungsgebühren sparsamer a. 4 Gewicht Za. 8 KY. E a a sieuerirei. Y Satzung bestraft SES Ohne : * = e Führerschein. oe Saubere e Viertel- WerkSarbeil. Brennsloll- Verbrauch. Einlache Handhabung. Beiriedssicher. Kurzirisilge Lieferung. Ung und Handwengerwoche: 9 n; Vertretungen bezw. Alleinverkauf für einige Bezirke noch zu vergeben, a anche Aue heuer Ruppe Motor-Gesellschaft m. b. H. y aber Schriftichfhreu. Bezirk Berlin 0 17, Mühlensir. 53/54. Bern as | Man verlange Prospekt 11 über Modell 28. = ne / 0. Sep A A S Kas u Gau Würtiemberg-Hohenzollern ä A D SAE end Metallware | | Gau Osimark 28 | Versammlung des Bezirks Bärwalde NM. am 5. Sept. 27. Zu ] Auto- und Moiorradiahren ist keine Kunst man muß nur eins haben. Gewinnen Sie coch ganz einfach in der Lotterie RDM. Los: RM. 1,— Nur für Mitglieder : Ziehung: 20. November 1927. SRO D ara e n NOA ER, DER REICHS-MECHANIKER 419 BR NUN NN D u = = | - : 5 S mit mehreren geschützten = s Neuerungen. = E Lohmann Werke A -G., Bielefeld. |= ER NN EIER Rh, 0) y D Einzige Batterielampe mit dauernd glanzhellem Licht bei 18- stündiger Brenndauer. Columbus-Werke G.m.b.H., Ludwigshafen a. Rh. 27 mu Es gilt 4 Vl DA 1 7 \ A R \ WAFFENFABRIKEN SIMSON sCo, ETALLINDUSTRIE- a ABT, SUN S u x SRANDENBURE HAVEL Verlangen Sie Angebot von unserer Niederlassung Berlin NW 7 | 5% u = no U.d. 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Berlin S. 42, Rilterstraße 31 Mike Dra Das Miele-Fahrrad besitzt einen Rahmen aus nahtlos gezogenem schwedischen Stahlrohr mit am Steuerkopf verstärktem unterem Rahmenrohr ; das Tretlagergehäuse besitzt extra lange, konisch gezogene Rohrstutzen, Hinierradstreben aus naht- los gezogenen $tahlrohren, Hintergabelrohre aus nahtlos gezogenen schwedischen Stahlrohren; der ganze Rahmen ist im Tauchverfahren gelötet. Der Miele-Lenker ist aus nahtlos gezogenem Sıahlrohr hergestellt und vor dem Vernickeln aufs sauberste geschliffen, Die Emaillierung ist bei dem Miele-Fahrrad mal gebrannt. Das Miele-Fahrrad hat ein ganz hochwertiges Treilager und eine hochwertige Vordernabe, die den bekannten leichten Lauf beim Miele - Fahrrad SEW ährleisten. Die Speichen beim Miele - Fahrrad sind vor dem Vernickeln verzinkt, also unbedingt rostsicher. Das Miele-Fahrrad wird mit der hochwertigen WS „Kette ausgerüstet. Pedale und Lederzeug sind hochwertig, wir verwenden nur Lederzeug aus Kernstücken. Die Miele-Bremse hat einen formgerechien, geschmiedeten Bremshebel. Die ganze Bremse trägt alle Merkmale ausgesprochener Qualitätsarbeit. Freilaufnabe undGummi sindbeidemMiele- Fahrrad selbsiversiändlich erstklassig, Das Miele-Fahrrad ist in allen Einzelheiten und Abmessungen (vor allem auch beim Damen- fahrrad) technisch richtig durchkonstruiert, Anstelle dieser e elen Ausführs y für das billige Fahrrad geschweißte Eisenro verwandt. Der ganze Rahmen ist geschw Verwendung von Rahmenverbindungstei Für das billige Fahrrad wird ein ee aus. gs schweistem Eisenrohr verwandt, bei dem die Scleif- und Feilrisse unter der Nelken: vielfach noch sichtbar sind. : ‘ lee Emoillerung genügen. Für den Preis könnte man bequem 2 billige Tret- lager und 2 billige Vordernaben raue Beim billigen Fahrrad kommt man AR schwach. 1 vernickelten Speichen ohne Verzinkung aus. Für den Preis einer MW eile a E E | billige Ketten kauen N A = Beim. billigen Fahrrad kommt man schon ı mit, | einer weit geringeren Qualität aus. Í Bei den billigen Fahrrädern sind die Bene aus Rundeisen gebogen. Die Billigkeit ist dern ganzen Bremse oft schon anzusehen. Beim billigen Fahrrade werden Freiläninahe un Gummi ebenfalls vielfach ersiklassig genommen, - um dem Käufer den Kauf schmackhaft zu machen weil das ja vielfach das einzige ist, was ein Et E beurteilen kann. - ES Von den billigen he kann man dos vielfach nicht behaupten. 7 le Wehe: G. GÜ uteralen wat Er aan Bielefeld - Geschäftsstellen unler eigener Firm m . Berlin, Bremen, Breslau, Darmstadt, Donaueschingen, Düsseldorf, Hagen i. Westf. Königsberg i. Pr., Landshut i. Bay., Leipzig, Magdeburg, Ni

Der Reichsmechaniker Zeitung 15. September 1927


Von
1927
Seiten
40
Art
Zeitung
Land
Deutschland
Marke
Der Reichsmechaniker
Quelle
Gerhard Eggers
Hinzugefügt am
08.02.2020
Schlagworte
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